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Veröffentlicht am 01.03.2025

Was wir verloren glaubten

Was wir verloren glaubten
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Worum geht es?: Avery Kingsleys großer Traum geht in Erfüllung, als sie das Angebot bekommt. In der nächsten Saison das Baseball-Team der Highschool als Head-Coach zu trainieren. Doch plötzlich ist Baseball-Star ...

Worum geht es?: Avery Kingsleys großer Traum geht in Erfüllung, als sie das Angebot bekommt. In der nächsten Saison das Baseball-Team der Highschool als Head-Coach zu trainieren. Doch plötzlich ist Baseball-Star Nathan Pierce zurück in Honey Creek - und mit ihm sorgsam verstaute Erinnerungen an Averys erste große Liebe. Nathan soll sich mit ihr die Leitung des Teams teilen, dabei möchte Avery nichts lieber, als sich von ihm fernzuhalten und ihr Herz zu beschützen. Denn sie spürt bei jeder Begegnung, dass das Spiel zwischen ihnen auch für Nathan noch nicht vorbei ist...

Das Cover: Das Buchcover ist ein Blickfang und passt perfekt zu den anderen Büchern der Reihe. Ich liebe es.

Der Schreibstil: Das Buch wird aus der Ich-Perspektive von Avery und Nathan erzählt. Was mir auch in diesem Buch gefällt, ist, dass auch hier wieder Avery und Nathan die vierte Wand durchbrechen. Es peppt den Schreibstil auf. Die Kapitel haben mit etwas mehr als 20 Seiten die perfekte Länge. Ich fand es toll, dass, obwohl Avery und Nathan bereits eine Beziehung hatten, ich dennoch als Leser perfekt der Handlung folgen konnte. Brittainy C. Cherry hat die perfekte Mischung zwischen einigen Rückblenden und der Gegenwart geschaffen. Mir hat allerdings die Leichtigkeit in dieser Geschichte etwas gefehlt. Avery hat Depressionen, und so ist im gesamten Buch immer diese traurige Grundstimmung. Ich mag es lieber, wenn auch zwischendurch ein paar andere Facetten in einem Buch gezeigt werden. Das Ende war zuckersüß und hat perfekt zu dem doch melancholischen Buch gepasst.

Die Hauptfiguren: Avery ist die älteste der Kingsley-Schwestern. Sie ist kurz davor zu heiraten, als ihr Ex-Freund Nathan wieder in die Stadt zurückkommt. Nachdem Nathan aufgrund seiner Karriere seine Beziehung mit Avery beendet hat, will sie nichts mehr mit ihm zu tun haben. Sie beleidigt ihn bei jeder Gelegenheit und scheut auch nicht davor, ihm eindeutig ihre Abneigung zu zeigen. Als Nathan dann ihr Co-Trainer wird, ist sie dermaßen wütend. Sie hat jedoch keine Wahl, als nachzugeben und ihn als Co-Trainer zu akzeptieren. Beide nähern sich wieder an und freunden sich wieder an. Avery entwickelt wieder Gefühle für Nathan, doch kann sie ihm eine zweite Chance geben? Avery habe ich als sehr starke Frau wahrgenommen, die jedem nur hilft, wo es nur geht. Sie kann allerdings sehr schlecht loslassen und nimmt Hilfe nur ungern an. Avery leidet im Stillen immer noch an dem Tod ihrer Mutter, auch wenn sie es nicht so wirklich zugeben möchte.

Nathan ist die Jugendliebe von Avery. Nach langer Zeit kehrt er wieder in seine Heimatstadt zurück. Er bereut zutiefst, dass er damals die Beziehung zu Avery beendet hat. Nachdem er Avery wiedersieht, hat er sofort wieder Gefühle für sie. Er möchte wieder eine Beziehung zu ihr aufbauen, merkt allerdings schnell, dass Avery für diesen Schritt noch nicht so weit ist. Nathan ist einfach nur toll. Er kümmert sich rührend um seine Nichte und dann ist da noch sein herzlicher Umgang mit seiner Familie. Nathan ist einfach nur der perfekte Book-Boyfriend.

Endfazit: "Was wir verloren glaubten" ist die perfekte Fortsetzung. Der erste Band war gut, aber dieser hat mir um einiges besser gefallen. Die Themen werden hier deutlich besser verarbeitet und auch Avery und Nathan konnten mich gleichermaßen als Protagonisten begeistern. Mir persönlich hat die Leichtigkeit in diesem Buch allerdings gefehlt. Insbesondere bei Avery hätte ich mir mehr Facetten gewünscht. Sie ist das gesamte Buch traurig und es gibt kaum Abwechslung. Dennoch ist es wieder ein tolles Buch von Brittainy C. Cherry, das ich wärmstens weiterempfehlen kann.

Das Buch erhält von mir fast perfekte 4,5 von 5 Sternen.

Das Buch wurde mir vom Verlag als Rezensionsexemplar bei NetGalley zur Verfügung gestellt. Herzlichen Dank dafür.

An dieser Stelle möchte ich eine Triggerwarnung aussprechen. Es werden u. a. Themen wie Depressionen, Tod von Elternteilen, Drogenkonsum, Trennung und Trauer angesprochen.

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Veröffentlicht am 15.11.2024

Zwischen hier und für immer

Zwischen hier und für immer
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Worum geht es?: Weihnachten 2020: Ben steckt in einer Lebenskrise: Seine Karriere als Autor kommt einfach nicht ins Rollen, seine Frau Daphne muss am Weihnachtsabend in ihrer Literaturagentur arbeiten ...

Worum geht es?: Weihnachten 2020: Ben steckt in einer Lebenskrise: Seine Karriere als Autor kommt einfach nicht ins Rollen, seine Frau Daphne muss am Weihnachtsabend in ihrer Literaturagentur arbeiten - irgendwie hatte er sich sein Leben mal anders vorgestellt. Leicht angetrunken lässt er sich auf einen Flirt mit einer alten Bekannten ein, die er vor 15 Jahren zeitgleich mit Daphne kennengelernt hat. Wie sein Leben wohl verlaufen wäre, wenn er statt seiner Frau damals Anna geküsst hätte? Als ihm auf dem Dachboden eine alte Schneekugel in die Hände fällt, kommt er der Antwort auf diese Frage unerwartet nah: Kurze Reisen führen ihn nun in seine Vergangenheit, in sein Leben mit Daphne - und in eine mögliche Zukunft…

Das Cover: Ich finde das Buchcover sehr süß. Es wirkt sehr verspielt, aber transportiert eine harmonische Weihnachtsstimmung.

Der Schreibstil: Das Buch wird aus der Ich-Perspektive von Ben erzählt. Die Geschichte lebt von Zeitsprüngen. Der Anfang war recht schwierig. Es dauerte und dauerte bis mal irgendwie passierte und ich brauchte meine Zeit um einen roten Faden zu finden. Die Geschichte kam jedoch ins Rollen. Der Schreibstil ist flüssig und die Kapitel sind recht kurz und enden teilweise mit einem Cliffhanger. Leider muss ich aber gestehen, dass dieses Buch so viele Schreibfehler hat. Das hat mich in meinem Lesefluss gestört. Das Ende hat mir aber sehr gut gefallen und hat auch durchaus mich zum Nachdenken angeregt.


Die Hauptfiguren: Ben ist ein Mann, welcher unglücklich ist. Er führt eine unglückliche Ehe und auch beruflich erfüllt ihn seine Arbeit nicht. Er fragt sich, wie sein Leben verlaufen wäre, wenn er doch früher einen anderen Weg eingeschlagen hätte. Er bekommt eine Uhr geschenkt und reist dadurch in die Vergangenheit. Er kann sich umentscheiden, was auch seine Zukunft beeinflusst. Ben merkt jedoch schnell, dass auch andere Entscheidungen nicht unbedingt zu einer 180°Grad Wendung führen. Ben war mir sehr sympathisch und ich habe begeistert seine Entwicklung verfolgt. Im Herzen ist er ein guter Mensch, der auch Fehlentscheidungen trifft, aber sich super reflektieren kann.

Endfazit: Es ist ein besonderes Buch, welches sich mit der Frage "Was wäre wenn?" beschäftigt. Ich mochte die Atmosphäre und auch die Entwicklung der Geschichte. Die Protagonisten konnten mich alle begeistern. Ein paar Abstriche muss ich für den holprigen Einstieg, sowie für die vielen Schreibfehler machen. Dennoch ist es ein besonderes Buch, welches ich jedem nur ans Herz legen kann.


Das Buch erhält von mir fast perfekte 4,5 von 5 Sterne.

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Veröffentlicht am 16.10.2024

Undercover Bridesmaid – Das perfekte Durcheinander

Undercover Bridesmaid – Das perfekte Durcheinander
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Worum geht es?: Als Undercover Bridesmaid wird Sophie als perfekte rechte Hand gebucht. Sie gibt sich als Freundin aus, wird aber dafür bezahlt, dass der schönste Tag im Leben reibungslos abläuft: Ob angesäuselte ...

Worum geht es?: Als Undercover Bridesmaid wird Sophie als perfekte rechte Hand gebucht. Sie gibt sich als Freundin aus, wird aber dafür bezahlt, dass der schönste Tag im Leben reibungslos abläuft: Ob angesäuselte Trauzeugen oder pöbelnde Schwiegerväter, verschollenes Catering oder platzende Brautkleidnähte – Sophie sorgt dafür, dass jede Hochzeit ein Happy End hat. Davon kann sie selbst nur träumen, denn sie findet einfach nicht den Richtigen. Gut, dass Ablenkung in Sicht ist. Eine Dame aus dem Hochadel engagiert Sophie als Brautjungfer für ihre Tochter. Leider ist Lady Cordelia eine echte Bridezilla und tut alles, um die Arbeit der Bridesmaid zu torpedieren. Sophie ist kurz davor, alles hinzuschmeißen, als sie auf Cordelias attraktiven Bruder trifft…

Das Cover: Was kann man an diesem Buchcover bitteschön nicht lieben. Ich liebe einfach alles daran. Da wäre der traumhafte Farbschnitt und dann dieses grandiose Buchcover. Das Buch ist einfach eine Augenweide.

Der Schreibstil: Das Buch wird aus der Ich-Perspektive von Sophie erzählt. Ich habe den Schreibstil geliebt. Die Autorin hat die perfekte Mischung an Humor und einen Hauch Romantik gefunden. Ich habe selten so herzlich bei einem Buch gelacht. Der Schreibstil wird durch einige E-Mail Auszüge aufgepeppt und mir ist nie langweilig geworden. Das Ende war einfach grandios und war genau so wie ich es gehofft hatte.


Die Hauptfiguren: Sophie ist eine junge Frau, welche als professionelle Brautjunger arbeitet. Sie geht in ihrem Job auf und macht das Unmögliche möglich. Vor Jahren wurde sie von ihrem Freund verlassen und fällt nun aus allen Wolken, als dieser sich nach einem Jahr Beziehung mit seiner Freundin verlobt hat. Sie hat das Gefühl das sie eine Veränderung braucht. Sie wird immer als die liebe und nette Sophie gesehen, aber wirklich abenteuerlustig ist sie nicht. Als sie einen neuen Auftrag bekommt, ist sie Feuer und Flamme. Sie darf Lady Cordelia bei ihrer Hochzeit helfen. Die Begeisterung stößt aber nicht auf Gegenseite und die Wochen der Hochzeitsvorbereitungen werden zu Qual. Sophie möchte am Liebsten das Handtuch werfen, hätte nicht der Bruder von Lady Cordelia es ihr angetan. Sophie hat eine tolle Entwicklung durchgemacht. Sie hat sich getraut auch mal verrückte Dinge zu tun und endlich ihr Leben in die Hand zu nehmen.

Endfazit: Ich habe mich Jahre lang vor diesem Buch gedrückt, weil ich Angst hatte, dass es mich enttäuschen wird. Dieses wunderschöne Buch darf doch schließlich kein Flop werden. Zum Glück ist das Buch ein Volltreffer. Die Geschichte ist locker und leicht und hat ein Setting bedient, welches ich so noch nie gelesen habe. Ich habe Sophie von der ersten Seite gemocht und habe begeistert ihre Entwicklung mitverfolgt. Die Liebesgeschichte zwischen Sophie und Tom kam mir allerdings zu kurz. Die wurde eher als Nebenstrang erzählt, was ich etwas schade fand. Dennoch kann ich das Buch wärmstens empfehlen.


Das Buch erhält von mir fast perfekte 4,5 von 5 Sterne.

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Veröffentlicht am 21.07.2024

Queen Charlotte – Bevor es die Bridgertons gab, veränderte diese Liebe die Welt

Queen Charlotte – Bevor es die Bridgertons gab, veränderte diese Liebe die Welt
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Worum geht es?: An einem sonnigen Septembertag im Jahr 1761 begegnen sie sich zum ersten Mal. Innerhalb weniger Stunden heiraten sie, und sie werden Geschichte schreiben. Die als deutsche Prinzessin geborene ...

Worum geht es?: An einem sonnigen Septembertag im Jahr 1761 begegnen sie sich zum ersten Mal. Innerhalb weniger Stunden heiraten sie, und sie werden Geschichte schreiben. Die als deutsche Prinzessin geborene Charlotte von Mecklenburg-Strelitz ist schön, eigensinnig und äußerst intelligent – nicht gerade das, was der britische Hof für den jungen König gesucht hat. Ihr wird es nicht leicht gemacht, sich in der komplizierten Politik des Hofs zurechtzufinden. Und sie muss ihr Herz hüten, denn sie verliebt sich in George, auch wenn er sie wegstößt und erschütternde Geheimnisse verbirgt. Sie aber hat die Macht, die Gesellschaft neu zu gestalten. Deshalb darf ihre Ehe nicht scheitern. Charlotte muss kämpfen – für sich, für ihren Mann und für all ihre neuen Untertanen. Denn sie wird nie wieder nur Charlotte sein. Stattdessen muss sie ihr Schicksal erfüllen – als Königin.

Das Cover: Ich liebe das Buchcover. Auch wenn die Schauspieler der Serie abgebildet sind, passt es dennoch super zu den anderen Bücher im Bridgerton-Universum.

Der Schreibstil: Wie auch bei den anderen Büchern der Autorin wird dieses Buch aus der Erzähler Perspektive erzählt. Hier wird jedoch nicht nur die Geschichte von Charlotte und George, sondern auch von anderen Protagonisten wie Brimsley oder Lady Danburry erzählt. Mir hat der Schreibstil mal wieder super gefallen. Er ist locker und leicht und man fliegt durch die Seiten. Besonders die Kapitel von George haben mich sehr bewegt, denn endlich konnte ich etwas besser in seinen Kopf schauen (jeder der die Serie geschaut hat, wird wissen wovon ich rede). Mit persönlich waren es allerdings zu viele Perspektiven auf einmal. Nur die Sicht auf Charlotte und George hätte mir gereicht. Die Kapitel von Lady Danburry fand ich leider etwas ermüdend, da mir auch ihre Darstellung als Charakter, welche immer nur auf ihren eigenen Vorteil aus ist, nicht gefallen hat.

Die Hauptfiguren: Ich beschränke mich mal auf die zwei Hauptfiguren, da sonst die Rezension zu lang wird.

Charlotte ist eine junge Frau, welche verkauft wird um einen König zu heiraten. Positiver kann man es nicht ausdrücken und so geht auch die Geschichte direkt los. Ich habe mit Charlotte mitgefiebert. Ich konnte ihre Gedanken und Gefühle verstehen und war begeistert, wie die Autorin die Entwicklung von einer jungen, unsicheren und unglücklichen Frau zu einer starken, mitfühlenden Königin geschafft hat.

George ist ein junger König mit viel Humor aber vielen Selbstzweifel. Er ist schon vom ersten Augenblick an in Charlotte verliebt, möchte sie aber vor ihm schützen. Gerade George hat mir in diesem Buch super gefallen. Seine innere Zerrissenheit wurde glaubhaft rübergebracht.

Endfazit: Nachdem mich die Mini-Serie begeistern konnte, war ich in heller Aufregung, als ich erfahren habe, dass auch dazu ein Buch gibt. Es war also ein Must-Read. Von allen Büchern der Autorin ist dies eines der Stärksten. Die Protagonisten konnten mich (fast) alle überzeugen und der Schreibstil ist mal wieder grandios. Eine große Leseempfehlung für alle Bridgerton-Fans.

Das Buch erhält von mir fast perfekte 4,5 von 5 Sterne.

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Veröffentlicht am 20.03.2024

180 Seconds - Und meine Welt ist deine

180 Seconds - Und meine Welt ist deine
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Worum geht es?: Nachdem sie als Kind von Pflegefamilie zu Pflegefamilie gereicht wurde, glaubt Allison nicht mehr daran, dass irgendetwas im Leben von Dauer ist. Sie verbringt ihre Zeit am College zurückgezogen ...

Worum geht es?: Nachdem sie als Kind von Pflegefamilie zu Pflegefamilie gereicht wurde, glaubt Allison nicht mehr daran, dass irgendetwas im Leben von Dauer ist. Sie verbringt ihre Zeit am College zurückgezogen und meidet den Kontakt zu anderen. Das ändert sich, als sie zufällig Teil eines sozialen Experiments wird: 180 Sekunden soll sie Augenkontakt mit einem Fremden halten. Doch weder sie noch Esben, der Social-Media-Star, der ihr gegenübersitzt, rechnen damit, dass dies ihr Leben für immer verändert...

Das Cover: Der Schreibzug gefällt mir sehr gut. Er ist sehr prägnant, aber dennoch stilvoll. Die Farbgebung ist mal wieder typisch für den LYX-Verlag in Pastelltönen gehalten. Es sagt zwar nichts über den Inhalt, aber ist dennoch wunderschön gestaltet.

Der Schreibstil: Die Geschichte wird vorwiegend aus der Ich-Perspektive von Allison erzählt. Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen. Die Kapitel sind kurz und locker, leicht geschrieben. Es werden durchaus ernste Themen nicht zu dramatisch dargestellt. Im Mittelteil war es mir persönlich zu langweilig. Es war zu harmonisch und es passierte kaum was. Das Ende aber wurde plötzlich sehr dramatisch und es sind Tränen geflossen.

Die Hauptfiguren: Allison ist eine junge Frau, welche ihr Studium am College fortsetzt. Sie wurde erst kürzlich von ihrem Pflegevater adoptiert und kann schlecht eine Bindung zu ihren Mitmenschen aufbauen. Durch ein Experiment lernt sie Esben kennen. Er ist das genaue Gegenteil zu ihr. Er hat kein Problem auf Leute zuzugehen. Zunächst möchte sie sich von dem Trubel rund um ihn fernhalten, aber sie spürt schnell eine Verbindung zu ihm. Allsion lernt sich für ihre Mitmenschen zu öffnen und Vertrauen zu schenken. Sie lernt, dass die Welt nicht immer in Schwarz und Weiß eingeteilt werden kann. Ich mochte Allsion seht. Ich konnte ihre Selbstzweifel verstehen und ihre Entwicklung hat mir gefallen.

Esben ist ein gefeierter Social-Media Star und ebenfalls auf dem College. Er ist für seine Selbstexperimente bekannt und möchte Gutes in der Welt bewirken. Nach außen hin wirkt er nahezu perfekt, doch Allsion blickt hinter die Fassade. Esben muss lernen sich der Vergangenheit zu stellen.

Endfazit: Das Buch war schon lange auf meiner Leseliste und nun habe ich es endlich in Angriff genommen. Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Der Schreibstil ist toll und beide Protagonisten konnten mich überzeugen. Die Geschichte hat eine tolle Dynamik, auch wenn es mir im Mittelteil ein wenig zu harmonisch ablief. Dennoch kann ich jedem dieses Buch weiterempfehlen.

Das Buch erhält von mir fast perfekte 4,5 von 5 Sterne.

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