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PinaColada999

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 01.03.2025

Doch kein so einfaches Lied

Der Traum vom einfacheren Leben
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Das Buch ist an sich einer schöner Sommer-Roman; auch mit dem bunten Cover lädt es direkt zum Lesen ein. Allerdings hat mir ein bisschen Spannung gefehlt.
Im Buch werden die Geschichten von 3 Frauen erzählt: ...

Das Buch ist an sich einer schöner Sommer-Roman; auch mit dem bunten Cover lädt es direkt zum Lesen ein. Allerdings hat mir ein bisschen Spannung gefehlt.
Im Buch werden die Geschichten von 3 Frauen erzählt: Vanja, Sally und Josefin. 3 Generationen, die ihre ganz persönlichen Probleme haben, mit denen sie zu kämpfen haben. Die Geschichte von Josefin hat mir dabei tatsächlich am besten gefallen. In sie konnte man sich einfach am besten hineinversetzen, auch war mir ihr Charakter anfangs sehr sympathisch. Doch mit der Zeit fand ich ihre Entscheidungen sehr sprunghaft. Plötzlich will sie doch nicht den Job in der Modeboutique machen, sondern zurück auf den Bauernhof und dort einen Vintage-Laden eröffnen. Als ihr Mann ihr jedoch verkündet, er möchte den Bauernhof verkaufen und lieber ein kleines Häuschen kaufen, ist dieser Vorschlag für sie auf einmal auch in Ordnung. Es klingt nicht sehr durchdacht und eher als Kurzschlussreaktionen.
Ich habe tatsächlich ein anderes Ende erwartet, eher dass ihr der Job in der Großstadt so gut gefällt und sie gar nicht mehr zurück möchte; dies hätte die nötige Spannung im Buch ggf. aufrechterhalten, die es anfangs mitsich brachte.
Schön und unterhaltsam fand ich dagegen die Geschichten von Sally und Vanja. Es waren solide Handlungen, mit viel Gefühl, in die man sich sehr gut hineinversetzen konnte.

Fazit: Insgesamt war es ein guter Roman, der schön zu lesen war. Allerdings ziehe ich zwei Sterne ab, da mir ein bisschen Spannung gefehlt hat und mich die sprunghaften Entscheidungen von Josefin gestört haben.

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Veröffentlicht am 01.03.2025

Unerwartet

Der Wald
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An diesem Buch hat mich vor allem das ungewöhnliche Thema einer Pflanze, die gefährlich für die Menschheit ist, gepackt. Ein solches Buch hatte ich bisher nicht gelesen. Tatsächlich kam mir auch der Gedanke, ...


An diesem Buch hat mich vor allem das ungewöhnliche Thema einer Pflanze, die gefährlich für die Menschheit ist, gepackt. Ein solches Buch hatte ich bisher nicht gelesen. Tatsächlich kam mir auch der Gedanke, dass ein solches Buch auch verfilmt werden könnte ähnlich eines Naturkatastrophenfilmes.
Das Cover ist schön gestaltet, es möchte bereits einen ersten Eindruck dieser Pflanze machen.
Der Schreibstil ist sehr gut, es lässt sich flüssig lesen und durch die oft kurzen Kapitel kommt man schnell voran.
Besonders der Anfang des Buches hat mir sehr gefallen. Man weiß zunächst nicht, was einen erwartet und lässt sich auf das Geschehen ein. Es wird sehr spannend erzählt, was in der Welt vor sich geht, sodass man das Buch nicht aus der Hand legen möchte. Die Kapitel werden aus verschiedenen Perspektiven erzählt. Hauptsächlich geht es dabei um den Botaniker Marcus Holland. Diese Erzählweise fand ich auch am besten und auch diese Kapitel habe ich am liebsten gelesen. Dann gab es auch die Kapitel von Ava und Waverly Park. Dies fand ich anfangs eher verwirrend, weil ich die Handlungen der beiden Personen nicht wirklich zuordnen konnte.

Was mir leider nicht gefallen hat:
Ab ca. Seite 250 hat das Buch meiner Meinung nach an Spannung verloren. Man hat so langsam verstanden, wer hinter der Pflanze steckt und was die Geschichten von Ava und Waverly zu bedeuten haben und hierbei wurde eine Richtung eingeschlagen, die mir leider nicht gefallen hat. Es geht um ein Thema, welches ich bei Büchern eher vermeide, da es mich persönlich wenig interessiert. Daher fehlte mir dann vermutlich auch die Spannung im Buch, sodass die letzten Seiten sich eher schleppend lasen. Ich hätte gerne ein anderes Ende/Verlauf der Geschichte erwartet, wie es bei typischen Thrillern eben ist. Aber hierbei handelt es sich um eine andere Art von Büchern.

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Veröffentlicht am 01.03.2025

Ein Roman für zwischendurch

Ein guter Plan ist die halbe Liebe
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In diesem Roman versucht die Hauptprotagonistin Roxy dem perfekten Vater für ihr Kind zu finden, nachdem sie erfahren hat, dass sie nur noch wenige Eizellen zur Verfügung hat. Anfangs fand ich den Grundgedanken ...

In diesem Roman versucht die Hauptprotagonistin Roxy dem perfekten Vater für ihr Kind zu finden, nachdem sie erfahren hat, dass sie nur noch wenige Eizellen zur Verfügung hat. Anfangs fand ich den Grundgedanken für einen solchen Roman recht witzig und habe mich auf dieses Buch gefreut. Allerdings konnte ich mit Roxy irgendwie nicht warm werden. Ich fand ihre Herangehensweise und die Tests sehr fragwürdig. Niemand würde auf solch eine Weise den Vater seiner Kinder wählen (also mit Tests generell nicht, aber die Wahl der Fragen fand ich komisch). Auch fand ich die Kapitel ab und zu etwas verwirrend, sodass ich gar nicht mehr genau wusste, wo ich gerade bin. Die Handlung im Ganzen plätschert auch eher so dahin. Es fehlt da leider die Spannung. Ich hätte mir auch ein etwas anderes Ende gewünscht. Aus diesen Gründen habe ich auch unerwartet lange für das Buch gebraucht, wenn man allerdings eine Weile gelesen hat, kam man wieder in den Lesefluss und dann lief es besser. Die Kapitel lassen sich aufgrund des Schreibsstils jedoch recht flüssig lesen.

Grundsätzlich ist die Idee nicht schlecht, auch ist das Buch im Großen und Ganzen in Ordnung, aber man hätte was besseres aus der Idee machen können.

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Veröffentlicht am 18.12.2024

Anders als erwartet

Flavorama
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Dieses Buch hat mich anfangs sehr angesprochen, sodass ich meine Punkte als Wunschbuch eingelöst habe. Doch leider musste ich im Verlauf des Buches feststellen, dass es leider kein Buch für mich ist. Es ...

Dieses Buch hat mich anfangs sehr angesprochen, sodass ich meine Punkte als Wunschbuch eingelöst habe. Doch leider musste ich im Verlauf des Buches feststellen, dass es leider kein Buch für mich ist. Es ist sehr fachlich und chemisch geschrieben, sodass es für mich als Laien recht schwer verständlich ist.
Mir war zwar bewusst, dass es fachlich wird, allerdings hatte ich gehofft, dass es auch für Nichtkundige lesenswert wäre und vor allem habe ich mir durch die enthaltenen Rezepte erhofft, meine Gerichte durch verschiedene Gewürze etc. aufzupeppen, wie ich es sonst nicht versucht hätte. Allerdings war ich auch von den enthaltenen Rezepten etwas enttäuscht:
zB. das Rezept "Zitrusschalen-Dashi" besteht grundsätzlich aus drei Zutaten: Kombu, Bonitoflocken und Yuzuschale.. nun ja, das sind nun keine Zutaten, die jedermann in der Küche hat, geschweige davon, wo man die besorgen könnte. Auch das Rezept des Zucchini-Carpaccio fand ich anfangs interessant, doch wo bekomme ich Aji-nomoto (Mononatriumglutamat-Kristalle), vor allem wird davon nur 1/8 Teelöffel benötigt. Naja, das werde ich wohl doch nicht ausprobieren.

Ich habe das Buch zwar noch nicht fertig gelesen, ich hoffe jedoch ich kann dran bleiben und vielleicht doch noch etwas für mich interessantes entdecken. Insgesamt ist es natürlich kein schlechtes Buch, allerdings ist es nur für eine bestimmte Leserart gedacht wie ich finde. Leser, die beruflich sich mit dieser Thematik gut auskennen, für die wird das Buch sicherlich ein Glücksgriff sein.

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Veröffentlicht am 08.09.2024

Lehrreich und informativ

Über Leben und Tod
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Bei dem Buch handelt es sich um ein Hardcover mit etwas unter 200 Seiten. Auf dem Cover erkennt man direkt die beiden Personen Klenk und Reiter, die im Buch den Austausch über die Gerichtsmedizin führen. ...

Bei dem Buch handelt es sich um ein Hardcover mit etwas unter 200 Seiten. Auf dem Cover erkennt man direkt die beiden Personen Klenk und Reiter, die im Buch den Austausch über die Gerichtsmedizin führen.

Grundsätzlich ist es kein schlechtes Buch. Es gibt hier und da informative und lehrreiche Stellen, bei denen ich viel Neues erfahren habe und durchaus verwundert war, wie zb die verschiedenen Gerüchen, die Leichen haben. Genau so habe ich mir das Buch vorgestellt: Mit vielen Aspekten, die man nich nicht wusste und überrascht war. Andererseits gab es auch Stellen, die für mich etwas eklig zu lesen war, wie zb das Kapitel "Herr der Fliegen", aber sowas gehört zu einem solchen Buch dazu. Nichtsdestotrotz fand ich das Buch aber an vielen Stellen auch langatmig und nicht so richtig fesselnd. Auch der Sprachstil war teilweise etwas schwerfällig zu lesen. Trotz der Tatsache, dass es nur 200 Seiten hatte, habe ich doch eine längere Zeit hierfür gebraucht als gewöhnlich.

Fazit: Es war okay und auch mal schön, ein solches Buch gelesen zu haben, aber keins was man nochmal lesen würde.

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