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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 03.04.2025

Ich persönlich mochte Band 1 lieber

Goddess of Fury 2: Deine Seele so golden
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Achtung: Band 2 einer Reihe, nicht unabhängig lesbar!

 

Euryale ist fest entschlossen, sich ihren Deacon zurückzuholen und wenn sie dafür in die Unterwelt hinabsteigen muss, dann ist das eben so! Womit ...

Achtung: Band 2 einer Reihe, nicht unabhängig lesbar!

 

Euryale ist fest entschlossen, sich ihren Deacon zurückzuholen und wenn sie dafür in die Unterwelt hinabsteigen muss, dann ist das eben so! Womit sie allerdings nicht gerechnet hatte, war, dass sie auf dieser Reise in Begleitung sein würde, aber sie hat mit Cecelia und Calisto zwei sehr hartnäckige Freundinnen gefunden, die man fast schon als Familie bezeichnen könnte. Natürlich hat sie damit gerechnet, sich ihrer Mutter, einer Göttin stellen zu müssen, aber es warten auch noch allerhand andere Abenteuer auf die drei. Doch die große Frage bleibt: wird sie es schaffen, Deacon zu retten?

 

 

Ich fand Band 1 ungeheuer witzig. Euryale, wie sie die Londoner Gesellschaft aufmischte, sich an keine einzige Regel hielt, nackt schwimmen war, sich mit einer Löwin anfreundete, in ihren Erzfeind verliebte und nebenbei noch Monster jagte. Band 2 ist ganz anders. Hier geht es um Euryales Reise übers Meer und durch Griechenland, Götter, Monster, Wesen, die vielleicht monströs aussehen, aber eigentlich ganz nett sind und diverse, teils schmerzhafte Erkenntnisse.

 

Euryale wollte eigentlich die Unsterblichkeit und das Leben als Furie aufgeben, um mit Deacon glücklich zu werden, doch der Idiot hat den Helden spielen müssen und wurde in die Unterwelt verschleppt. Also ist Euryale ein bisschen ausgerastet, hat ihre Furienkräfte aktiviert und will ihn sich jetzt zurückholen, denn sie ist echt verdammt stinksauer – und unendlich traurig ohne ihn.

 

Eigentlich wollte sie das allein machen, doch ihre Freundinnen, die Halbgöttin Calisto, die Vampirin Cecelia und die Löwin Kitty lassen sie nicht. Besonders Kitty ist festentschlossen für immer an Euryales Seite zu bleiben, immerhin hat sie sie gerettet und jetzt darf Kitty auf sie aufpassen, so läuft das eben.

 

Unterwegs in die Unterwelt lernt man einiges über griechische Mythologie – für mich leider zu viel. Klar die Geschichten sind interessant, vor allem, wenn man die Protagonisten im Roman kennenlernen kann, aber mir waren es zu viele und das verwirrte mich immer wieder.




Fazit: Leider hat mich dieses Buch nicht so gepackt, wie Band 1. Das lag zum einen daran, dass mit einfach Deacon gefehlt hat – ich fand die zwei so süß in Band 1 und zum anderen, dass hier die Gottheiten noch präsenter waren und ich da einfach meine Probleme habe, die auseinanderzuhalten und mir zu merken, wer jetzt wofür steht und was gemacht hat. Ich hab’s nicht so mit den griechischen Göttern.

Was mir gefiel war, dass Cecelia und Calisto mehr Raum bekommen haben. Aber mein Liebling war Kitty – sie ist einfach die coolste und so süß! Sie hat mich mehrmals zum Lachen gebracht. Ach ja und die Nachwuchs Sirenen fand ich auch knuffig.

 

Die Reise in die Unterwelt war interessant. Und allgemein das ganze Buch fand ich interessant, aber meinem Lesegeschmack entsprach Band 1 mehr.

 

Von mir bekommt das Buch 3 Sterne.

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Veröffentlicht am 19.03.2025

Ich hab es geliebt - bis zur Wendung, die war eine eiskalte Dusche

The Ruthless Fae King - Die Chroniken von Avalier 3
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Achtung: Band 3 einer Reihe, unabhängig lesbar, aber es gibt eine übergeordnete Handlungsebene, die in allen Bänden fortgesetzt wird.

Triggerwarnung: Bitte beachtet die Triggerwarnung des Verlages!


Madelynn ...

Achtung: Band 3 einer Reihe, unabhängig lesbar, aber es gibt eine übergeordnete Handlungsebene, die in allen Bänden fortgesetzt wird.

Triggerwarnung: Bitte beachtet die Triggerwarnung des Verlages!


Madelynn kann es nicht fassen, dass ihr Vater sie einfach so an den berüchtigten Winterkönig Lucien verkauft hat! Gut, arrangierte Ehen sind in ihren Kreisen nichts Ungewöhnliches, aber trotzdem! Sein Ruf ist grauenhaft und Madelynn will nicht ihr ganzes Leben an ein Monster gekettet sein! Allerdings ist der Lucien, den sie dann kennenlernt irgendwie so ganz anders als erwartet. Zu anderen kann er schon ziemlich ruppig sein, aber zu ihr … Madelynn hat heftig mit ihrer Zuneigung zu Lucien zu kämpfen, da sie ihn ja eigentlich nicht wollte, bis sie ihn eben doch will.
Aber Luciens Position ist alles andere als gesichert und mächtige Feinde bekommen sehr schnell heraus, was Luciens Schwachstelle ist: seine Verlobte, Madelynn.


Ich mag die Reihe und habe mich schon total auf Band 3 gefreut. Bis zur Wendung habe ich es auch geliebt, aber die hat mir leider die Stimmung ruiniert.

Madelynn ist sehr, sehr mächtig, kein Wunder also, dass der ebenfalls sehr mächtige Winterkönig ein Auge auf sie geworfen hat. Doch Madelynn sträubt sich verständlicherweise gegen diese Ehe. Zum einen will sie ihre geliebten Herbstlande nicht verlassen, zum anderen ist Lucien im gesamten Reich als grausam und kaltherzig verschrien – ein Monster! Allerdings ist der Mann, der ihr schließlich gegenübersteht, so ganz anders, als erwartet. Er erteilt ihr keine Befehle, ist nicht grausam oder gemein zu ihr, sondern äußerst zuvorkommend. Fast als würde Madelynn ihm wirklich so viel bedeuten, wie er behauptet. Aber das kann nicht sein, richtig? Genauso wie Madelynn ganz sicher keine Gefühle für ihn entwickelt!

Da das Buch überwiegend aus Madelynns Sicht geschrieben ist, erfährt man nur wenig direkt von Lucien, aber das braucht man auch gar nicht. Er mausert sich ganz schnell zum Schnucki und man möchte ihn einfach das ganze Buch über anhimmeln und tröstend in den Arm nehmen.


Fazit: Ich habe das Buch wirklich so geliebt und genossen – bis zur Wendung. Die fand ich so heftig und schlimm und sie hat mir leider komplett die Stimmung des Buches ruiniert. Ja, es passte zur Geschichte, und wenn man diese Wendung drin haben will, ging es nicht anders, aber mir hätte auch die Hälfte davon gereicht. So wechselte das Buch nahtlos von cosy-romantisch zu eiskalt-brutal und leer.

Ja, es wird später wieder etwas besser, aber ich mochte es als cosy-romantisch so viel lieber. Ich hätte mir eine weniger heftige Wendung gewünscht. Für mich war die einfach wie eine eiskalte Dusche.

Von mir bekommt das Buch 3 Sterne. Aber ich freue mich schon total auf Band 4 der Reihe!

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Veröffentlicht am 19.03.2025

Leider hatte ich mit diesem Band meine Probleme

Die kleine Villa in Italien
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Achtung: Band 11 einer Reihe, aber in sich abgeschlossen!

Lia braucht dringend eine Auszeit. Die junge Künstlerin steckt mitten in einer Blockade und dass sie gerade erst erfahren hat, dass ihr Vater ...

Achtung: Band 11 einer Reihe, aber in sich abgeschlossen!

Lia braucht dringend eine Auszeit. Die junge Künstlerin steckt mitten in einer Blockade und dass sie gerade erst erfahren hat, dass ihr Vater nicht ihr leiblicher Vater ist, sondern sie stattdessen die Tochter eines gefeierten italienischen Schauspielers ist, hilft auch nicht unbedingt. Lia fühlt sich verloren und will mehr über ihre Wurzeln erfahren. Als alle ihre Versuche Kontakt mit ihrem Vater herzustellen scheitern, reist sie kurzentschlossen nach Italien. Doch auch dort mauert sein Manager Raphael, der in ihr eine Erbschleicherin vermutet, und versucht alles, um Lia schnellstmöglich wieder loszuwerden.


Lia tat mir einerseits sehr leid – eine Schaffenskrise zu haben ist schon schlimm genug, aber ihr wurde ja durch die Enthüllung der Boden unter den Füßen weggerissen –, aber andererseits machte sie es mir auch nicht leicht. Ich konnte zum Beispiel nicht nachvollziehen, warum sie ihre Familie so komplett abblockte, seit sie erfahren hatte, dass sie einen anderen leiblichen Vater hat. Dass sie das ihrer Mutter übelnimmt, kann ich absolut nachvollziehen, aber warum blockt sie ihre Schwester und ihren „Vater“ ab? Sie redet sich immer mehr ein, nicht dazuzugehören und schon immer das dritte Rad am Wagen gewesen zu sein. Das fand ich übertrieben.

Ich kann verstehen, dass sie Kontakt mit Ernesto aufnehmen will – wer würde das nicht wollen? Und ich kann auch verstehen, dass sein Manager und Stiefsohn Raphael da misstrauisch ist. Aber was mich bei dem Teil echt gestört hat, war, dass Lia ihm ewig nur die halbe Geschichte erzählt hat. Warum? Warum ausgerechnet diesen Teil, der einen großen Unterschied gemacht hätte, verschweigen? Das war mir zu konstruiert.

Auch Raphael hat mich genervt. Er hatte sich so verbissen in seine Meinung, dass er davon um nichts in der Welt abweichen wollte. Er suchte immer und immer und immer wieder nach Gründen, warum Lia ein schlechter Mensch ist und Ernesto bloß ausnutzen will. Das fand ich anstrengend.

Abgesehen davon fand ich das Buch aber stellenweise auch echt schön. Es verbreitet wieder dieses Wohlfühl-Gefühl, das Julie Caplins Spezialität ist. Man hat beim Lesen das Gefühl, selbst in Italien zu sein und lernt einiges über die Amalfiküste.

Leider waren Wendung und Ende nicht wirklich meins. Da kam ein Thema vor, mit dem ich mich in Büchern immer sehr schwertue.


Fazit: Ich liebe diese Reihe von Julie Caplin – niemand verschafft einem schneller einen buchigen Kurzurlaub wie sie. Doch leider hatte ich mit diesem Buch ein paar Probleme. Beide Protagonisten gingen mir regelmäßig auf die Nerven und einiges fühlte sich für mich zu konstruiert an. Ich konnte das Verhalten beider Protagonisten auch mehrmals nicht nachvollziehen.

Die Wendung und das Ende konnten mich auch nicht wirklich versöhnen. Da kam leider ein Thema vor, mit dem ich meine Probleme habe, wenn es in Büchern so exzessiv bemüht wird.

Von mir gibt es dieses Mal leider nur ganz knappe 3 Sterne. Ich hoffe darauf, dass mir der nächste Band der Reihe wieder besser gefallen wird.

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Veröffentlicht am 03.03.2025

Fast hätte ich es abgebrochen

Shifter Island - Die Akademie der Wölfe
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Achtung: Band 1 einer Reihe mit Cliffhanger!



Nai wusste ihr ganzes Leben lang, dass dieser Tag irgendwann kommen würde, nur kam er deutlich zu früh. Nai muss wie alle anderen aus einer Alpha-Linie ...

Achtung: Band 1 einer Reihe mit Cliffhanger!



Nai wusste ihr ganzes Leben lang, dass dieser Tag irgendwann kommen würde, nur kam er deutlich zu früh. Nai muss wie alle anderen aus einer Alpha-Linie die Alpha-Academy besuchen. Doch jemand hat dafür gesorgt, dass sie ein Jahr zu früh einberufen wurde und daran kann nicht einmal der Werwolf-König etwas unternehmen, dem Nai allein durch ihre Existenz ein Dorn im Auge ist. Nai gehört zum Crecent Clan, dem verstoßenen Clan. Was sich unter anderem darin äußert, dass sie in einer Bruchbude hausen und rund um die Uhr arbeiten muss, wenn sie nicht im Unterricht ist. Im Unterricht wird sie größtenteils von den Lehrern ignoriert, was ihr Todesurteil sein könnte, wenn die Prüfungen anstehen. Wobei, die muss sie erst mal erleben, denn mehr als einmal wird ein Mordanschlag auf sie verübt. Wer steckt dahinter? Und wer ist ihr Gefährte? Sie haben einander markiert, sich in Wolfsgestalt getroffen, doch in menschlicher Gestalt, weist er Nai immer wieder zurück, indem er ihr seinen Namen verweigert. Sie vermutet ihn unter den Söhnen des Königs – was Hochverrat wäre. Einfach perfekt …





In den letzten Jahren waren Academy-Reihen ja extrem beliebt, aber man weiß nie, ob sich dahinter nicht doch eine tolle Idee versteckt, also habe ich beschlossen, diesem Buch eine Chance zu geben und hätte es beinahe bei 30 % abgebrochen.



Nai wird von den Söhnen des Alpha-Königs, des Werwolf-Königs, abgeholt und auf die Insel gebracht, auf der sich die Alpha-Academy befindet. Und direkt hier hatte ich schon meine ersten Probleme, weil sich diese Autofahrt als sehr anstrengend zu lesen entpuppte. Es gibt viel Feindseligkeit ohne Grund und einiges fand ich einfach nur bescheuert.



Auf der Insel wurde es dann hochgradig ungerecht – mit so etwas habe ich ja immer meine Probleme. Nai muss praktisch rund um die Uhr arbeiten, kriegt kaum etwas zu essen und muss in einer Bruchbude leben. Dazu wird sie von vielen der Lehrer ignoriert und ihren Mitschülern drangsaliert.

Was diesen Teil aber erträglich macht, ist ihre neue beste Freundin samt Schwestern, die unglaublich nett und sympathisch sind.



Natürlich trifft Nai auf der ersten Party des Jahres, die alle natürlich verkleidet besuchen, ihren Gefährten. Als Wolf ist der obermegasüß aber in menschlicher Gestalt ein A… - sie vermutet, es könnte einer der Söhne des Königs sein. Dieser Gefährte machte es für mich noch schwieriger mit dem Buch, weil es ein ewiges Versteckspiel und Hin und Her zwischen den beiden gibt, was ich teilweise einfach nur kindisch fand.



Aber das Buch kann auch anders. Zum Glück wurde es gerade noch rechtzeitig ein wenig spannender.





Fazit: Leider empfand ich das Buch teilweise als extrem vorhersehbar. Ich hätte es fast bei 30 % abgebrochen, weil mir diese Vorhersehbarkeit so auf die Nerven ging. Einiges ergab da auch für mich keinen Sinn. Es gab viele „natürlich passiert jetzt das und das“-Momente. Aber das Buch schaffte es schließlich doch noch eine gewisse Spannung aufzubauen, auch wenn es mich leider zu keinem Zeitpunkt so richtig gepackt hat. Das Hin und Her mit den Protagonisten und das Versteckspiel von seiner Seite fand ich ermüdend.



Leider gab es auch einige Übersetzungsfehler, die ich in dem Ausmaß bei einem Verlag wie One/Bastei Lübbe nicht erwartet hätte.



Das Ende war auch nicht wirklich meins. Ich weiß noch nicht, ob ich die Reihe weiterlesen werde.



Von mir bekommt das Buch ganz knappe 3 Sterne.

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Veröffentlicht am 03.03.2025

Ich habe etwas Kritik, aber schlecht fand ich das Buch nicht

Like Fire in the Night
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Triggerwarnung: Bitte beachtet die Triggerwarnung des Verlages, in diesem Buch werden teilweise wirklich heftige Themen behandelt.





Praktisch über Nacht wird Ivy zum Star. Alle Medien reißen sich ...

Triggerwarnung: Bitte beachtet die Triggerwarnung des Verlages, in diesem Buch werden teilweise wirklich heftige Themen behandelt.





Praktisch über Nacht wird Ivy zum Star. Alle Medien reißen sich um sie, aber die junge Musikerin bleibt, was ihr Privatleben angeht, sehr verschlossen. Deswegen bekommt Milo den Auftrag Undercover eine Story über Ivy zu finden. Er fängt als Barkeeper in dem Laden an, in dem Ivy regelmäßig auftritt. Er soll ihr Vertrauen gewinnen und mehr über sie herausfinden. Das gelingt auch schneller als gedacht, doch was Milo entdeckt, macht es ihm schwer, seinen Job zu machen. Kann er wirklich Ivy und ihre Vergangenheit den Leuten zum Fraß vorwerfen? Und kann er mit den Konsequenzen leben, wenn er es nicht tut? Immerhin braucht er das Geld, um die Schulden seines Vaters zu begleichen. Pest und Cholera – wofür wird sich Milo entscheiden?





Allein schon durch die Grundkonstellation des Buches ist es in gewisser Weise vorhersehbar. Aber ich wurde trotzdem auch positiv überrascht.



Milo steht mit dem Rücken zur Wand. Sein Vater hat hohe Schulden bei den falschen Leuten und schafft es trotzdem nicht, seine Sucht unter Kontrolle zu bringen, schlimmer noch, es scheint, als würde er oft genug einfach nicht einsehen wollen, dass er ein großes Problem hat. Da er selbst keine Chance hat, die hohen Summen jemals zu begleichen und Milo Angst davor hat, was mit seinem Vater passiert, wenn er nicht zahlen kann, geht er Undercover und versucht, Ivy nahezukommen, um seinem Chef die gewünschte Enthüllungsstory zu liefern. Das klappt auch viel besser als erwartet, aber die echte Ivy ist ein Mensch aus Fleisch und Blut und Milo wird schnell klar, dass sie viel durchgemacht hat, was an seinem Gewissen nagt.



Ivy lebt ihren Traum, aber da ist auch immer die Angst davor, dass sie von ihrer Vergangenheit eingeholt wird. Dass jemand erfährt, was sie so verzweifelt zu verbergen versucht und dass sie sich dieser Vergangenheit eines Tages stellen muss.



In diesem Buch wird ein sehr wichtiges Thema behandelt. Den Umgang damit fand ich wirklich toll. Man kann nachvollziehen, wie Ivy da reingeraten ist und wie ihre Gedanken diesbezüglich zustande gekommen sind.





Fazit: Ich konnte verstehen, warum Milo tat, was er tat, aber das verpasste dem Buch auch einen schalen Beigeschmack für mich. Ich fand es einfach falsch, wie er sich immer mehr in Ivys Leben gedrängt hat, mit dem Ziel, ihre Geheimnisse der Öffentlichkeit zu präsentieren.

In bestimmten Bereichen war das Buch sehr vorhersehbar. Es schaffte es aber auch, mich zu überraschen. Wie genau kann ich nicht verraten, weil das spoilern würde.

Davon abgesehen fand ich es toll, wie die Story sich entwickelte, vor allem bezogen auf ein wichtiges Thema aus Ivys Vergangenheit, aber irgendwie ging mir das auch zu glatt. Mir fehlte etwas. Ich schaffte es nicht, nah an die Protagonisten heranzukommen. Keine Ahnung, woran das lag, aber dadurch konnte ich das Buch nicht wirklich fühlen.



Von mir bekommt es trotzdem 3 Sterne.

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