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Veröffentlicht am 09.08.2022

Ich hätte gerne auch einen Knut

Wenn's einfach wär, würd's jeder machen
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Aufgrund einer Leserunde bin ich auf die Autorin aufmerksam geworden. Jedoch hatte ich leider kein Glück, dabei mitmachen zur dürfen.

Kurzerhand hatte ich mir den damaligen Roman (Hummeln im Herzen) selbst ...

Aufgrund einer Leserunde bin ich auf die Autorin aufmerksam geworden. Jedoch hatte ich leider kein Glück, dabei mitmachen zur dürfen.

Kurzerhand hatte ich mir den damaligen Roman (Hummeln im Herzen) selbst gekauft und alle Werke die danach erschienen sind auch.
Und nun bin ich leider bei dem -hoffentlich vorerst- letzten Buch angekommen.

Was soll ich sagen, ich bin ein riesen Fan von Petra Hülsmann geworden.

Wie auch bei den anderen Büchern hat auch dieses viel Charme, Kitsch und Witz in der genau richtigen Portion.

Doch um was geht es in dem Buch?

Die Musiklehrerin Annika wird von ihrer Traumschule in eine Albtraumschule im absoluten Problemviertel versetzt. Wie man sich gut vorstellen kann, haben die Schüler dort weniger mit Hausaufgaben zu tun, sondern interessieren sich mehr für Youtube. Um schnell wieder zurück an ihre alte Schule zu kommen, gründet sie eine Musical-AG. Jedoch sind ihre Schüler nicht wirklich talentiert. Aber wenns einfach einfach wär, würds jeder machen.
Annika wendet sich an ihre erste große Liebe Tristan, der inzwischen Regisseur ist. Doch von da an geht das Chaos erst richtig los.

Was mir sehr an diesen Büchern gefällt, dass man einige Charaktere in den verschiedenen Romanen wieder findet. Knut mit seinem Hamburger Slang darf dabei auch hier nicht fehlen. Auch wenn mir der Schluss mit der Musical-AG etwas langezogen vorkam, fiebert man mit allen Protagonisten mit. Gewinnt die Musical-AG den ersten Platz? Darf Annika wieder an ihre alte Schule? Gibt es ein Happy End für Annika in der Liebe?

Für mich ist das Buch eine klare Leseempfehlung und hoffe, dass es bald weitere gibt.

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Veröffentlicht am 05.03.2025

Zu viel ist eben nicht immer gut

Purple Clouds - Honeymoon
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Honeymoon ist der erste Band der Purple Clouds-Reihe und ich hatte mir aufgrund der Leseprobe und natürlich der wunderschönen Optik wahnsinnig viel versprochen.

Aber fangen wir mit dem offensichtlichen ...

Honeymoon ist der erste Band der Purple Clouds-Reihe und ich hatte mir aufgrund der Leseprobe und natürlich der wunderschönen Optik wahnsinnig viel versprochen.

Aber fangen wir mit dem offensichtlichen an, dem Cover. An der Optik des Buches habe ich absolut nichts auszusetzen, es ist einfach ein Träumchen. Die kleinen Details zum Inhalt des Buches gefallen mir daran besonders. Auch das man sofort erkennt, dass es sich bei Purple Cloud um eine Zeitschrift handelt, erkennt man sofort.

Auch der Schreibstil ist sehr gut. Gleich von der ersten Zeile ist man sofort in der Geschichte drin. Es gibt keine lange Einleitung und das gefällt mir. Rein ins Geschehen und erkunden ist hier die Devise und trotzdem wird alles sehr genau beschrieben.

Aber ein guter Schreibstil ist leider manchmal nicht alles. Was mich im ersten Drittel überzeugen konnte, lies mehr und mehr nach. Von Logik-Fehlern, fehlenden Gefühlen, Themen anreißen und nicht weiter darauf eingehen, bis hin zu schwachen Tropes.

Ich bin ein Mensch, ich lese zum Entspannen. Ich achte daher nicht auf Einzelheiten. Wenn mir dann aber Logik-Fehler auffallen, dann will das was heißen. Da ich nicht spoilern will, gehe ich darauf nicht weiter ein.

In der Geschichte gibt es Rückblenden, wie sich die beiden Hauptprotagonisten Emory und Deb kennenlernen. Klar ist, wenn man nach dem ersten Tag des Kennenlernens heiratet, muss man entweder total verrückt bzw. verrückt nacheinander sein. Dies kommt auch im ersten Drittel des Buches gut rüber. Dann kommt aber Emory´s Ex-Freundin ins Spiel. Ab da fehlt jegliche Romantik zwischen den beiden und die kommt leider im Verlauf des Buches auch nicht wieder zurück.

Auch liebe ich das Thema Fake Dating. Ja, die beiden müssen bzw. wollen spielen, dass sie glücklich verheiratet sind. Das Problem ist nur, wenn in der Geschichte gefühlt fast alle Bescheid wissen, fehlt da einfach die Spannung. So kommt das Thema einfach gar nicht gut rüber.

Auch werden viele interessante Dinge angesprochen, wie ADHS und Feminismus. Leider geht man darauf nicht näher ein. Gerade weil die Protagonistin durch Purple Clouds erfahren hat, dass sie ADHS haben könnte, müsste man die Krankheit näher behandeln. Stattdessen erzählt Deb immer und immer wieder ihre Feminismus-Ansichten und drängt diese regelrecht jeden auf. Das macht sie total unsympathisch, weil es einfach egoistisch rüberkommt. Hier hätte ich mir eine Diskussion/Gespräch gewünscht. Gerade bei Männern und Frauen gehen da ja die Meinungen auseinander.

Aufgrund der wunderschönen Covers, dem Schreibstil und weil das erste Drittel ganz gut war, vergebe ich lieb gemeinte 3 Sterne.

Veröffentlicht am 06.07.2023

Spannende Geschichte mit schwachem Ende

Beautiful Graves
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Handlung: Für Everlynne ist es Liebe auf den ersten Blick, als sie den attraktiven Joe im Spanienurlaub kennenlernt. Noch nie hat sie eine so tiefe Verbindung zu jemandem gespürt. Doch ihnen bleibt nur ...

Handlung: Für Everlynne ist es Liebe auf den ersten Blick, als sie den attraktiven Joe im Spanienurlaub kennenlernt. Noch nie hat sie eine so tiefe Verbindung zu jemandem gespürt. Doch ihnen bleibt nur eine Nacht, bis Ever nach San Francisco zurückkehren muss. Die beiden versprechen sich, in Kontakt zu bleiben, aber ein schwerer Schicksalsschlag veranlasst Ever, Joe aus ihrem Leben zu verbannen. In ihrer tiefen Trauer schottet sie sich von allen ab, bis sie Dominic Graves begegnet. Mit seinem Optimismus uns seiner Liebe bringt Dominic sie zurück ins Leben, dennoch kann sie Joe einfach nicht vergessen. Und dann steht er plötzlich wieder vor ihr…

Cover: Ich habe mich auf den ersten Blick in das Cover verliebt. Die hervorstechenden Blumen, die eher dunkel gehalten sind, gefallen mir einfach wahnsinnig gut. Auf den zweiten Blick erkennt man dann, worauf die Blumen liegen und allein aus diesem Grund kommen viele Fragen auf, welche zum Glück im Buch beantwortet werden.

Meine Meinung: Viele kennen schon die Bücher von L.J. Shen und lieben sie. Für mich war es das erste Buch von ihr. Wie bereits geschrieben bin ich allein wegen dem Cover auf das Buch aufmerksam geworden. Der Klappentext und die Leseprobe haben mir dann den Rest gegeben, dass ich das Buch unbedingt lesen muss. Und was soll ich sagen?
Ich glaube, dass auf dem Klappentext verwendetet Zitat passt sehr gut: „Es gibt da diesen Funken, Ever. Du weißt doch, was Funken anrichten können. Sie werden zu Flammen.“
Denn ja, die Geschichte nimmt sehr schnell Fahrt auf und die Flammen lodern, aber so schnell wie Feuer kommt, so schnell kann man es auch manchmal löschen. Bis zu 2/3 des Buches war die Story wahnsinnig spannend. Ein Plot Twist nach dem anderen kam und hielt die Geschichte auf einem wirklich spannenden Niveau, auch wenn es mir teilweise doch etwas zu viel war und an den Haaren herbeigezogen vorkam. Die Geschichte hat sich sehr gut gelesen und ich wollte immer wissen, wie es weiter geht. Aber irgendwann gab es in der Geschichte diesen Cut und die Spannung war vorbei. Es gab Dinge, die sich mit Logik nicht erschlossen haben und irgendwann drehte sich alles nur noch im Kreis und von da (ca. letztes Drittel) habe ich mich dann mehr von Seite zu Seite gehangelt.

Fazit: Der Schreibstil war wirklich gut und man ist durch die Seiten geflogen. Ich bin froh, das Buch gelesen zu haben, denn zu 2/3 hat es wirklich wahnsinnig Spaß gemacht. Leider hat das letzte Drittel sehr nachgelassen. Ich bin hin und hergerissen, wieviel Sterne ich vergeben soll. Ich schwanke zwischen 3 und 4. Im Endeffekt habe ich mich für 3/5 Sternen entschieden, da für mich ein Ende einer Geschichte sehr wichtig ist und dieses leider nicht gut gelungen ist.

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Veröffentlicht am 31.03.2023

Leider kein Thriller. Vielmehr eine Survivalgeschichte mit einigen Logik-Löschern.

Stranded - Die Insel
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Stranded – Die Insel / acht Fremde. Ein Mörder. Kein Ausweg

Allein diese Aussage machte mich hungrig auf diesen Thriller. Und als ich noch den Klappentext gelesen habe, dachte ich mir, dass das einfach ...

Stranded – Die Insel / acht Fremde. Ein Mörder. Kein Ausweg

Allein diese Aussage machte mich hungrig auf diesen Thriller. Und als ich noch den Klappentext gelesen habe, dachte ich mir, dass das einfach ein gutes Buch werden muss.

Aber hat mich der erste Eindruck getäuscht?

Klappentext:

Für Maddy wird ein Traum wahr: Sie nimmt an einem neuartigen Fernsehexperiment teil, in dem acht Fremde auf einer einsamen schottischen Insel überleben müssen, ein Jahr lang, mit nur minimaler Ausrüstung und ohne Kontakt zur Außenwelt. 18 Monate später ist Maddys Traum zum Albtraum geworden. Die Behörden greifen die junge Frau in einem Fischerdorf auf dem Festland auf. Verzweifelt berichtet sie, wie das Boot, das die Teilnehmer nach einem Jahr abholen sollte, nicht kam. Und davon, wie in den folgenden Wochen einer nach dem anderen starb, nicht durch Hunger oder Krankheit, sondern durch menschliche Hand. Und wie schafft sie es, die Insel lebend zu verlassen?

Schreibstil:

Das Buch lässt sich angenehm lesen. Die Autorin schafft es, die Düsterheit der Geschichte und Tristheit des schottischen Wetters gut rüberzubringen. Ich konnte mich sehr gut in die Geschichte hineinversetzten und mit fiebern.

Inhalt/Charaktere:

„Acht Fremde“, die mir leider auch bis zum Schluss fremd geblieben sind und leider gar keiner sympathisch/emphatisch wurde. Genau wie auch die Geschichte selbst.
Aufgrund des Klappentextes hatte ich mir etwas vollkommen anderes vorgestellt. Eine Geschichte über das Überleben auf der Insel, weil jemand aus der eigenen Reihe oder vielleicht auch jemand Fremdes sein Unwesen treibt. Weit gefehlt. Vielmehr war es eine Abenteuer- oder Survivalgeschichte. Der größte Teil der Geschichte passiert leider fast gar nichts und es gibt Passagen, die sich immer und immer wieder Wiederholen. Auch gab es einige Logikfehler, über die ich leider nicht hinwegsehen konnte.

Das Buch hatte so viel potenzial, da gerade der Plot neu ist und so viel hergibt, aber für mich leider letzten Endes zu wenig draus gemacht wurde.

Für Leser, die sich gerne auf eine Survivalgeschichte einlassen wollen, ist das Buch in der Tat allein aufgrund seiner Grundstimmung empfehlenswert. Einen packenden Thriller bekommt man hier jedoch nicht.

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Veröffentlicht am 08.11.2022

Gute Idee, Umsetzung etwas Emotionslos

Maybe this year - Dieser eine Tag im Winter
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Das Buch versprach eine süße Weihnachtliche Geschichte zu werden. Ob sie mich überzeugen konnte?


Inhalt:

Vor zehn Jahren gaben sich Andrew und Norah ein Versprechen: Wenn sie an Weihnachten 2019 beide ...

Das Buch versprach eine süße Weihnachtliche Geschichte zu werden. Ob sie mich überzeugen konnte?


Inhalt:

Vor zehn Jahren gaben sich Andrew und Norah ein Versprechen: Wenn sie an Weihnachten 2019 beide noch single sind, treffen sie sich an Heiligabend in Dublin. Nun ist der Zeitpunkt gekommen, aber wird Andrew wirklich dort auf sie warten? Norah hat nie vergessen können, wie sie sich damals im Italienurlaub kennenlernten und sich Hals über Kopf ineinander verliebten. Doch das Schicksal trennte ihre Wege. Ohne Kontaktdaten ist ihr altes Versprechen Norahs einzige Hoffnung. Sie muss einfach herausfinden, ob Andrew auch noch Gefühle für sie hat. Also macht sie sich kurzerhand auf die Reise quer durchs verschneite Land. Kann ihr Wunsch zehn Weihnachten später wirklich in Erfüllung gehen?


Leider konnte mich das Buch nicht überzeugen. Die Idee dahinter ist klasse, aber der Geschichte fehlt es definitiv an Gefühl. Erst im letzten Drittel kam etwas von Weihnachten und Gefühlen rüber.

Ich habe nichts gegen Zufälle, die es vermutlich so im wahren Leben nicht geben würde, dafür sind es Geschichten, aber diese hier wirkte nur an den Haaren herbeigezogen und unausgereift. Norah wirkte wie so ein pubertierendes Mädchen.

Die Geschichte hat mich leider nicht gepackt. Sie war nicht schlecht, aber leider verpasst man auch nichts, wenn man sie nicht gelesen hat.

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