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Veröffentlicht am 18.04.2025

Magisches Soundbuch schon für die ganz Kleinen

Mein magisches Soundbuch: Schnuffi und der Zauberknochen
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Inhaltsangabe Verlag:
Magie zum Anfassen und Hören – Interaktiver Spaß für kleine Zauberinnen und Zauberer!
Entdecke die zauberhafte Welt von Hofhund Schnuffi und seiner neuen, funkelnden Entdeckung – ...

Inhaltsangabe Verlag:
Magie zum Anfassen und Hören – Interaktiver Spaß für kleine Zauberinnen und Zauberer!
Entdecke die zauberhafte Welt von Hofhund Schnuffi und seiner neuen, funkelnden Entdeckung – dem Zauberknochen!
„Hatschi!“, nießt die kleine Fee Pixie und magischer Feenstaub rieselt zur Erde – genau auf den Knochen von Hofhund Schnuffi. Vorsichtig schnuppert Schnuffi an dem leuchtenden Knochen und beißt hinein. Wusch! macht es laut und der Knochen beginnt zu funkeln und zu glitzern! … und schon beginnt ein ereignisreicher Tag voller Zauberei auf dem Bauernhof.
Was erwartet dich in diesem Buch?
• Magische Momente mit Soundeffekten: Halte den Zauberknochen über die magischen Sterne auf den Innenseiten und wie von Zauberhand erklingen Melodien und tierische Geräusche.
• Ein spannendes Abenteuer auf dem Bauernhof: Schnapp dir den Zauberknochen und hilf mit, wenn Schnuffi für Ziege Zoe eine Brücke zaubert oder das kleine Ferkel Freddie aus dem Zaun befreit!
• Finde Fee Pixie: Kannst du die kleine Fee auf den Innenseiten entdecken? Aus der Ferne hat sie Hund Schnuffi immer Blick.
• Auf jeder Seite werden die Kinder aktiv in die Handlung miteinbezogen und so deren Wahrnehmung, Feinmotorik und Interaktion geschult.
Rundum ein interaktives Bucherlebnis, das alle Sinne anspricht und Groß und Klein zum Staunen bringt. Das perfekte Geschenk für alle Kindergartenkinder!

Meine Inhaltsangabe:
Fee Pixie verzaubert versehentlich den Knochen von Hofhund Schnuffi. Immer, wenn er in ihn hineinbeißt, funkelt und glitzert der Knochen, was er den anderen Hoftieren unbedingt zeigen muss. Bei allen Tieren, bei denen Schnuffi vorbeikommt, steckt immer eins in Schwierigkeiten und Schnuffi denkt sich: wozu hat man denn einen Zauberknochen! Mit einem kräftigen Biss in diesen schafft er es, die Tiere aus ihrer misslichen Lage zu befreien. Und der kleine Leser hilft Schnuffi, in dem er den Zauberknochen an den magischen Punkt hält. Dabei ertönt immer eine kleiner Zaubersound und danach das Geräusch des jeweiligen Tieres.

Erster Satz: »“Hatschi!“ Die kleine Fee Pixie muss niesen und wirbelt durch die Luft.«

Mein Eindruck:
Auf fünf Doppelseiten können die kleinen Lesenden Hund Schnuffi dabei helfen, die anderen Hoftiere aus ihren kleinen Notlagen zu befreien. Dafür berühren sie mit dem magischen Knochen den magischen Punkt auf der jeweiligen Seite. Es ertönt ein kleiner Zaubersound und danach, je nachdem wo man sich gerade befindet, Hundegebell, Schweingrunzen, Hühnergegacker, Ziegengemecker oder Kuhmuhen. Die Tiergeräusche sind realistisch, was ich sehr gut finde. Die Pappseiten sind stabil und haben abgerundete Ecken. Auf der Rückseite ist das Batteriefach (die ist austauschbar) mit An- und Ausschalter. Der Zauberknochen ist vorne im Cover eingelassen und sitzt dort ziemlich sicher, kann also nicht einfach rausfallen. Er hat auf der einen Seite oben einen Kreis mit Stern, den man an das Pendant im Buch halten muss, damit die Melodie und das Tiergeräusch zu hören sind. Es ist ein Mitmachbuch für die ganz Kleinen, die dabei Motorik, Wahrnehmung, Interaktion üben können, aber auch Tiergeräusche kennenlernen. Zudem lernen sie auch kennen, was Hilfsbereitschaft ist. Ich hätte mir gewünscht, dass nach der jeweiligen Hilfsaktion noch eine Seite gewesen wäre, auf der man sehen kann, wie die Tiere nun wieder glücklich sind, also quasi das Ergebnis des Helfens. Das fehlt hier leider. Es ist dennoch ein süßes Buch mit bunten Bildern, auf denen man viel gemeinsam entdecken und z.B. auch Fee Pixie suchen kann. 4/5 Sterne.

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  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
Veröffentlicht am 18.03.2025

Raffinierter Thriller mit überraschenden Wendungen

ANGST
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Inhaltsangabe Verlag:
Jede Nacht hat ihre Kinder. Geschöpfe wie ihn, die um die beleuchteten Häuser schlichen und nach Beute suchten. Mit dem Teleobjektiv, aus sicherer Entfernung. Einmal im Monat eroberte ...

Inhaltsangabe Verlag:
Jede Nacht hat ihre Kinder. Geschöpfe wie ihn, die um die beleuchteten Häuser schlichen und nach Beute suchten. Mit dem Teleobjektiv, aus sicherer Entfernung. Einmal im Monat eroberte der Schatten ein anderes Revier. Ein fremdes Viertel, eine neue Straße. Er wurde regelrecht süchtig danach. Bis er Mia sah. Und so blieb er für immer ...
Irgendetwas an Viktor stimmt nicht, das spürt Mia schon bei ihrem ersten Date im Edelrestaurant auf dem Dach des Kanzleramts. In den Tagen darauf geschehen merkwürdige Dinge, die sich irgendwann nicht mehr mit dem Zufall erklären lassen. Mias anfängliche Beunruhigung weicht einer lähmenden Angst. Doch dann beschließt sie, den Spieß umzudrehen. Ein tödliches Spiel beginnt ...

Meine Inhaltsangabe:
Mia, junge Nachwuchs-Schauspielerin, datet in einem Nobelrestaurant Viktor, den sie zuvor in einer Kunstgalerie kennengelernt hat. Dort versprühte er den natürlichen Charme eines Studenten, im Restaurant taucht er im Maßanzug auf und schmeißt mit dem Geld nur so um sich. Mia ist irritiert und für sie funkt es auch einfach nicht, Viktor dagegen sieht in ihr seine Traumfrau. Als er wenige Tage später bei ihr und ihren WG-Mitbewohnern Yvonne und Philipp in der Tür steht und ihre vermissten Schlüssel abgibt, in ihrem Schlafzimmer plötzlich ein Strauß Dahlien steht und sich weitere Merkwürdigkeiten aneinanderreihen ist für Mia klar: Viktor ist ein Stalker der übelsten Art, sie bricht den Kontakt ab. Kurz darauf verliebt sie sich in David und endlich scheint sie einmal Glück in der Liebe zu haben. Doch bald schon wird David ermordet aufgefunden und Mia weiß es einfach: Viktor hat ihn aus Eifersucht getötet! Wie kann sie ihm den Mord nur nachweisen, um ihn für immer loszuwerden.

Erster Satz: »Jede Nacht hat ihre Kinder.«

Mein Eindruck:
Das ist mein 3. Buch von Menger und total witzig finde ich, dass hier der Ort Katzenbrunn aus seinem Buch Finster eine Rolle spielt. Während als das Böse kam für mich ein Highlight und Finster auch superklasse war, landet Angst ein klitzekleines Stück dahinter, ist mit 4/5 Sternen aber natürlich immer noch sehr gut! Die Story ist fesselnd und die Überraschungen gelungen, mir war Mia einfach ein Stückweit überzeichnet und auch nicht sonderlich sympathisch und auch die anderen Figuren ließen mich diesmal eher unberührt. Relativ bald dachte ich mir: Ah! Da läuft der Hase lang! Was sich letztlich auch so herausgestellt hat. Doch der Weg dahin war spannend, teils nervenaufreibend und das Drumherum sehr unterhaltsam. Für meinen Geschmack waren zu viele explizite Sexszenen vorhanden, das brauche ich persönlich in einem Thriller nicht, zumal es für die Handlung auch nicht maßgebend war. Aber das ist Jammern auf hohem Niveau. Ich fühlte mich durchweg gut und spannend unterhalten und mag Mengers bildhaften Schreibstil und seine perfiden Thriller einfach sehr. Und das Cover macht auch ordentlich was her! Richtig schön!

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 06.03.2025

Lebensratgeber mal anders – humorvoll, philosophisch, kurzweilig

Der Pinguin, der fliegen lernte
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Inhaltsangabe Verlag:
Vieles wird leichter, sobald du in deinem Element bist
Eckart von Hirschhausen begegnet einem Pinguin. Und hält ihn für eine absolute Fehlkonstruktion: dicker Bauch, kann nicht fliegen, ...

Inhaltsangabe Verlag:
Vieles wird leichter, sobald du in deinem Element bist
Eckart von Hirschhausen begegnet einem Pinguin. Und hält ihn für eine absolute Fehlkonstruktion: dicker Bauch, kann nicht fliegen, und dann hat die Natur auch noch die Knie vergessen. Doch als er den Pinguin schwimmen sieht, ändert sich seine Perspektive: auf das Leben und den Umgang mit den eigenen Unzulänglichkeiten. Denn mit dem Sprung ins Wasser zeigt der Pinguin, was er wirklich kann – sobald er in seinem Element ist.
Ein Buch voller heilsamer Ideen, atemberaubend bebildert, anrührend, erfrischend und komisch zugleich.

Meine Inhaltsangabe:
In sieben Pinguinlektionen werden dem Leser die Augen ein kleines bisschen geöffnet:
1. Der Pinguin, der auf die Suche ging (Wo bist du gerade?)
2. Der Pinguin, der sich lieben lernte (Was macht dir Freude?)
3. Der Pinguin, der Vertrauen lernte (Wer ist dir wichtig?)
4. Der Pinguin, der lernte zusammenzuhalten (Wann haben andere Freude mit Dir?)
5. Der Pinguin, der sich aufmachte (Traust du dich ins kalte Wasser?)
6. Der Pinguin, der mutig wurde (Dann spring!)
7. Der Pinguin, der fliegen lernte (Wie fühlt es sich an, in deinem Element zu sein?)
Begleitet von vielen wunderschönen Naturfotografien, ergänzt durch ein paar wenige Pinguinmomenten von anderen und abgerundet durch einen kurzen Exkurs in Natur- und Umweltschutz.

Mein Eindruck:
Neu ist es nicht, was Dr. Hirschhausen hier so auffährt, doch ein kleiner Refresher zwischendurch tut jedem gut. Auf seine gewohnt humorvolle, lockere Art öffnet er Augen und Herz der Lesenden nicht nur für die Natur, sondern auch für sich selbst und die Mitmenschen. Andere nicht so schnell beurteilen, sich selbst nicht allzu lange infrage stellen, sondern einfach mal die Perspektive, den Blickwinkel wechseln. Das sind u.a. die Dinge, die das Leben glücklicher machen können. Wie das gelingen kann, wird mittels der Pinguingeschichte bildhaft, warmherzig und lustig erzählt. Dabei machen die vielen super schönen Pinguinfotografien von Stefan Christmann einen Großteil des Zaubers aus, weil sie einfach perfekt passen und das Gelesene vertiefen. Ich erfahre nicht nur einiges über die Kunst des Glücklichseins, sondern auch viel über Pinguine, diese auf den ersten Blick drolligen, tollpatschigen, bei näherer Betrachtung aber ungemein bewundernswerten, starken und überaus sozialen Tiere. Wer Hirschhausens andere Bücher kennt, wird hier wie gesagt nicht unbedingt überrascht werden, Spaß macht das Büchlein dennoch. Daher sehr gute 4/5 Sterne und eine Empfehlung nicht nur an Pinguin-Fans, sondern an alle, die einen gehbaren Weg suchen, ihr Leben mit mehr Glück zu füllen.

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  • Erzählstil
Veröffentlicht am 21.02.2025

Die Ausbildung am Institut beginnt

Royal Institute of Magic, Band 2 - Auf den Spuren des Schattensuchers
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Inhaltsangabe Verlag:
Bist du bereit für eine Welt voller Abenteuer und Magie?
Als Ben seine Ausbildung am Royal Institute of Magic beginnt, hat er keine Ahnung, was ihn erwartet. Dass schon am ersten ...

Inhaltsangabe Verlag:
Bist du bereit für eine Welt voller Abenteuer und Magie?
Als Ben seine Ausbildung am Royal Institute of Magic beginnt, hat er keine Ahnung, was ihn erwartet. Dass schon am ersten Tag ein Schattensucher auftaucht – ein gefährlicher Dunkelelf –, damit hat er jedenfalls nicht gerechnet. Hat es der Schattensucher auf Elizabeths magische Rüstung abgesehen? Ben muss ihm unbedingt zuvorkommen! Dabei soll er doch eigentlich Zauberkampf trainieren, die Ställe der Drachen und Greifen ausmisten und Benimmregeln zum Umgang mit Trollen büffeln …

Meine Inhaltsangabe:
An ihrem allerersten Tag Ihrer Ausbildung am Royal Institute of Magic müssen Ben und Charlie direkt miterleben, wie ein Dunkelelf, auch als Schattensucher bezeichnet, auf einem riesengroßen Panther reitend eine Schneise der Verwüstung unter den Institutsmitarbeitenden hinterlässt und etliche niedermetzelt, bevor er selbst gerichtet wird. Ben, Charlie und Freundin Natalie sind sich sicher, dass der Schattensucher es auf die Einzelteile von Queen Elizabeths Rüstung abgesehen hat, die von verschiedenen Hüter-Familien seit Jahrhunderten versteckt und bewacht werden und nach denen Bens verschwundene Eltern ebenfalls suchen. Also machen die drei es sich zur Aufgabe, die Teile der Rüstung zuerst und vor allem auch Bens Eltern zu finden. Dabei stehen sie wegen ihrer fordernden Ausbildung und der bevorstehenden Prüfung eigentlich schon genug unter Druck.

Mein Eindruck:
Im Gegensatz zu Band 1 ist das Cover jetzt ziemlich düster und bedrohlich. Da es auch beim Vorgänger nicht zimperlich zuging, war ich schon vorbereitet, dass es auch hier kein Kinderkram sein wird. Das Gemetzel direkt zu Anfang fand ich dann aber schon echt heftig. Es passiert wieder enorm viel und im Mittelpunkt stehen Ben, Charlie und Natalie, wobei Ben eindeutig die priorisierte Rolle zukommt. Leider gehen dadurch die anderen ein bisschen unter und vor allem auch die Geschehnisse im Institut, das Miteinander der drei Kids mit anderen Schülern, werden eher oberflächlich behandelt. Die drei stehen im Mittelpunkt, der übliche Nerd und ebenso übliche Mobber, die in Kinderbüchern irgendwie nie fehlen dürfen, haben mal eben einen sehr kurzen Auftritt, kaum nennenswert. Dennoch konnte mich das Buch fesseln, da es einfach spannend ist. Wie Ben seine Fähigkeiten als Hüter entdeckt, die vielen Geheimnisse und versteckten Bedrohungen, die sie meistern müssen und natürlich die abenteuerliche Suche nach den Stiefeln der Rüstung, das alles war schon sehr spannend. Ich hoffe, dass die kommenden Bücher der Reihe nicht ganz so vollgepropft sind mit Bens Errungenschaften und gar so vielen Rätseln, die es zu lösen gilt, da das schon sehr überwiegt und alles andere nebensächlich erscheinen lässt, was ich ein Stückweit schade finde. Dennoch: sehr gute 4/5 Sterne. Eine magische, rasante Story mit vielen Fantasy-Anteilen, sympathischen Figuren und einer Handlung, die fesseln kann.

Veröffentlicht am 17.02.2025

Rasanter Abschluss des Abenteuers um Kunst, Freundschaft und Familie

Peanut Jones und das Ende des Regenbogens
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Inhaltsangabe Verlag:
Großer Showdown im Kampf für die Kunst
Peanut, Little-Bit und Rockwell sind zurück! Bösewicht Mr. White ist ja ohnehin der größte Schurke, den die Stadt der Bilder je gesehen hat, ...

Inhaltsangabe Verlag:
Großer Showdown im Kampf für die Kunst
Peanut, Little-Bit und Rockwell sind zurück! Bösewicht Mr. White ist ja ohnehin der größte Schurke, den die Stadt der Bilder je gesehen hat, aber nun ist er endgültig zu weit gegangen: Er will nicht nur alle Kunst und Kreativität zerstören, jetzt hat er auch noch Peanuts und Little-Bits Mutter in große Gefahr gebracht. Die halsbrecherische Rettungsmission führt Peanut & Co. ins Herz der magischen Stadt der Bilder, stellt Freundschaften auf die Probe und läuft auf einen Showdown hinaus, der Peanut an allem zweifeln lässt, woran sie je geglaubt hat ...
Das actiongeladene Finale rund um Kunstgenie Peanut Jones und ihre Gang!

Meine Inhaltsangabe:
Nachdem Peanut, Little Bit und Rockwell im letzten Band Peanuts Papa wiedergefunden haben, ist nun die Mama in Gefahr, die angeblich von Bösewicht und als Mama Jones Chef gartarnten Mr. White entführt wurde. Die Kids brechen zu einer Rettungsaktion auf und bringen Mama, deren Assistentin Nerys und Mr. White nach Chroma. Eigentlich könnte jetzt alles so schön sein, doch sie haben nicht mit Mr. Whites Ausmaß an Bösartigkeit gerechnet, dessen Ziel es noch immer ist, ganz Chroma und damit alle Kunst auf der Welt zu vernichten. Und schon befinden sich alle in einem nervenaufreibenden Kampf mit den RADIERern und anderen Widrigkeiten. Dabei steht nicht nur ihre Freiheit sowie die gesamte menschliche Kunstgeschichte auf Messers Schneide, sondern es gilt auch zu beweisen, was echte Freundschaft bedeutet.

Mein Eindruck:
Offensichtlich fand ein Wechsel zwischen den Verlagen Dragonfly und Schneiderbuch statt, was man sofort erkennt, weil die Covergestaltung jetzt komplett eine andere ist. Knallbunt, statt wie bisher schwarz/weiß/orange. Das finde ich ein bisschen schade, weil dieser 3. Band dadurch optisch nicht zu meinen beiden Vorgängerbänden passt. Zudem sind nun die supertollen Innenillustrationen nur noch in s/w und nicht mehr in s/w/orange, was mir gerade so gut gefallen hat. Aber gut, an der Story ändert das nichts und die ist rasant, abenteuerlich, fantasievoll, spannend und mitreißend. Es passiert eine ganze Menge und ich habe wirklich mitgefiebert. Wieder einmal konnte ich das Setting und alle Figuren vor mir sehen, habe mich auf alte Bekannte gefreut (Hund Klecks und Alligator Jonathan Higginbottom), mir von diesen aber auch ein bisschen mehr gewünscht, sie waren diesmal eher Statisten. Auf das, was da so im Lauf der Story geschah, war ich überhaupt nicht vorbereitet und hat mich daher sehr überrascht. Eine völlig neue Wendung, die ich schlicht nicht auf dem Schirm hatte, mir aber sehr gut gefallen hat. Nun war es das also mit der geheimen Stadt Chroma und die Abenteuer drumherum. Das Ende lässt hoffen, dass es vielleicht mit einer weiteren Reihe rund um Peanuts kleiner Schwester Little Bit weitergehen könnte. Ich würde mich freuen. Von mir sehr gute 4/5 Sterne und die dringende Empfehlung, die Bücher der Reihe nach zu lesen, da sie aufeinander aufbauen.

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