Spannend wie immer
OstseedämmerungKinder finden in einem Dorfteich ein Artefakt aus der Wikingerzeit, das zuvor der Archäologiestudentin Mira Schneider gehört hat, die jedoch verschwunden ist. Dieser Cold Case wird von Pia Korittki und ...
Kinder finden in einem Dorfteich ein Artefakt aus der Wikingerzeit, das zuvor der Archäologiestudentin Mira Schneider gehört hat, die jedoch verschwunden ist. Dieser Cold Case wird von Pia Korittki und ihrem Team des Lübecker K1 wieder aufgenommen. Hierbei sind zunächst die Bewohner des Gutes Hövelau, aber auch die Dorfbewohner und Mias frühere Kollegen verdächtig. Dadurch erschweren sich Pias Ermittlungsarbeiten. Doch auch ihr Privatleben wird durch Hinnerk und seine Frau nicht einfacher. Denn ihr Sohn Felix weiß noch immer nicht wer sein leiblicher Vater ist.
Auch in ihrem 20. Kriminalroman über die Kommissarin Pia Korittki versteht es Eva Almstädt wieder viele falsche Fährten zu legen und den Leser hierdurch immer wieder zu verwirren. Doch wie in den Vorgängerromanen ist auch dieser Krimi wieder sehr spannend und sowohl die Polizeiarbeit als auch Pias Privatleben werden sehr detailiert beschrieben. Hierbei gefallen mir besonders die genauen Beschreibungen der Landschaften, des Dorfes und des Gutshofes, die zur Atmosphäre sehr viel beitragen. Aber auch die Protagonisten und Nebencharaktere werden mit viel Tiefe beschrieben.
Ein gelungener 20. Band der Pia Korittki-Reihe!