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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 28.08.2025

Ein ungewöhnliches Leseabenteuer, das fesselt

Zeichen der Nacht
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Ich habe Zeichen der Nacht von A. L. Jackson bei LovelyBooks in der Juli-Community-Aktion im Amazon Publishing Club gewonnen.
Schon das Cover hat mich sofort begeistert: das dunkle Design mit den lila ...

Ich habe Zeichen der Nacht von A. L. Jackson bei LovelyBooks in der Juli-Community-Aktion im Amazon Publishing Club gewonnen.
Schon das Cover hat mich sofort begeistert: das dunkle Design mit den lila Blüten und dem Frauengesicht im Hintergrund wirkt geheimnisvoll und wunderschön, und auch haptisch liegt das Buch gut in der Hand.
Die Geschichte war für mich mal etwas ganz anderes, da ich normalerweise eher Thriller lese. Hier bekommt man eine spannende Mischung aus Jugendbuch, Fantasy und Liebesgeschichte geboten – und das hat mir erstaunlich gut gefallen.
Die Hauptfigur Aria führt ein Doppelleben. Sobald sie einschläft, wird sie in die Traumwelt Tearsit gezogen, wo sie als Kriegerin gegen die Kruen kämpfen muss – düstere Wesen, die Chaos in unsere Welt bringen wollen. An ihrer Seite steht Pax, ihr treuer Weggefährte. Seine Nähe bedeutet für sie Schutz und Trost, doch zugleich auch Gefahr, denn eine Liebe zwischen ihnen könnte tödlich enden.
Schwierig wird es, als Aria ihre Verletzungen aus Tearsit mit in die reale Welt bringt. Ihre Eltern glauben, sie würde sich selbst verletzen, und lassen sie kurz vor ihrem 18. Geburtstag in eine Anstalt einweisen. Doch Pax sucht sie auch in der Realität – und findet sie. Doch auch das Böse schafft es in unsere Welt, und die Ereignisse spitzen sich dramatisch zu.
Das Ende kam mir etwas zu abrupt, und es blieben viele Fragen offen. Ich hoffe deshalb sehr auf eine Fortsetzung. Außerdem habe ich mich gefragt, wie Aria und Pax nach so vielen nächtlichen Kämpfen am Morgen nicht vollkommen erschöpft sein können.
Trotz dieser kleinen Kritikpunkte konnte mich die Geschichte wirklich fesseln. Sie war spannend, emotional und anders, als das, was ich sonst lese. Dafür vergebe ich sehr gerne 4 Sterne.

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Veröffentlicht am 05.08.2025

Racheengel ASA

Asa
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Zoran Drvenkar war mir bisher kein Begriff, aber das düstere Cover, der geheimnisvolle Titel ASA und der spannende Klappentext haben mich sofort neugierig gemacht. Als ich dann auch noch die Leseprobe ...

Zoran Drvenkar war mir bisher kein Begriff, aber das düstere Cover, der geheimnisvolle Titel ASA und der spannende Klappentext haben mich sofort neugierig gemacht. Als ich dann auch noch die Leseprobe gelesen hatte, war ich völlig überzeugt: Das klingt intensiv, anders – das muss ich lesen! Ich habe mich also beworben und durfte das Buch tatsächlich lesen, worüber ich mich sehr gefreut habe.
Die Geschichte von ASA ist alles andere als gewöhnlich. Sie ist düster, komplex und voller innerer Konflikte. Besonders beeindruckt haben mich ASAs emotionale Kämpfe. Ihre Entwicklung, ihr Schmerz, ihre Wut und ihre Suche nach Gerechtigkeit – das alles wird intensiv und schonungslos erzählt. Stück für Stück erfährt man mehr über ihre Vergangenheit und die tief verwurzelten Familienkonflikte. Die Kapitel springen dabei immer wieder in verschiedene Zeiten zurück, teils bis ins Jahr 1900, was der Geschichte Tiefe verleiht – auch wenn ich stellenweise etwas verwirrt war und zurückblättern musste, um den Überblick zu behalten.
ASA ist keine Heldin im klassischen Sinne. Sie ist zerrissen, voller Wut und dennoch stark. Man hat versucht, sie aus dem Weg zu räumen – doch sie überlebt. Und sie will nur eines: Rache. Ihre Familie hat sie verraten, und sie kämpft auf ihre eigene, oft erschütternde Weise dagegen an. Diese Härte, diese Entschlossenheit und gleichzeitig die Verletzlichkeit dahinter – das war intensiv zu lesen.
Trotz vieler starker Szenen konnte ich mich mit der Geschichte nicht vollständig anfreunden. Irgendetwas hat mich emotional auf Distanz gehalten, auch wenn ich den Stil und die Idee sehr schätze. Es ist definitiv ein Buch, das polarisiert – aber genau das macht es auch spannend.

Mein Fazit: Eine außergewöhnliche, dunkle und sehr emotionale Geschichte über Schmerz, Trauma und Rache. Auch wenn es nicht ganz mein persönlicher Lesegeschmack war, erkenne ich die Stärke und Tiefe des Buches an. Wer ungewöhnliche Familiengeschichten mit düsteren Wendungen und starker Hauptfigur mag, sollte ASA definitiv eine Chance geben.

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Veröffentlicht am 08.03.2025

berührend und regt zum nachdenken an

Das Herz kennt keine Demenz
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Jim Ayag ist ein Mensch, den es viel öfter geben sollte – jemand, der seinen Beruf als Altenpfleger mit Leidenschaft und Hingabe ausübt. In „Das Herz kennt keine Demenz“ gibt er uns einen ehrlichen, berührenden ...

Jim Ayag ist ein Mensch, den es viel öfter geben sollte – jemand, der seinen Beruf als Altenpfleger mit Leidenschaft und Hingabe ausübt. In „Das Herz kennt keine Demenz“ gibt er uns einen ehrlichen, berührenden und zugleich unterhaltsamen Einblick in die Welt der Altenpflege, insbesondere in den Bereich der Gerontopsychiatrie und die Herausforderungen, die eine Demenzerkrankung mit sich bringt.
Anhand der fiktiven Figur Frau Tippelkamp gelingt es ihm, uns in die Welt der Demenzkranken mitzunehmen. Seine Erzählungen sind mal humorvoll, mal tieftraurig, aber immer respektvoll und einfühlsam. Er zeigt, wie sehr sich das Leben der Betroffenen und ihrer Familien verändert und welchen Herausforderungen Pflegekräfte täglich ausgesetzt sind. Auch sein eigener Werdegang macht das Buch besonders persönlich und authentisch.
Diese Geschichten gehen unter die Haut, regen zum Nachdenken an und lassen einen den Pflegeberuf mit noch mehr Respekt betrachten. Ein wertvolles Buch für alle, die sich mit dem Thema Demenz und Altenpflege auseinandersetzen möchten

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Veröffentlicht am 06.03.2025

Genussreise durch Mallorca

Essen, Trinken, Erleben – Mallorca
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Für mich der Mallorca nur aus Filmen ,Büchern und von Freunden erzählt bekommen hat, ist dieser Reiseführer Gold wert, denn ich bekenne, ich war noch nie in Mallorca. Hoffe aber demnächst mal hinzu kommen. ...

Für mich der Mallorca nur aus Filmen ,Büchern und von Freunden erzählt bekommen hat, ist dieser Reiseführer Gold wert, denn ich bekenne, ich war noch nie in Mallorca. Hoffe aber demnächst mal hinzu kommen. Die Fotos sind jedenfalls schon
mal sehr toll anzusehen. Es gibt einige Seiten mit tollen Tipps für Restaurants, ob diese schon überall bekannt sind, sei mal dahingestellt. Ich für mich weiß nur das Mallorca eine Insel ist die total polarisiert, für viele Menschen ist sie der Inbegriff für Partys und Dauer saufen, Halligalli was ich persönlich schade finde, denn ich habe gelesen das Mallorca viele schöne Orte hat zum Ansehen. Der Reiseführer den Peter Wagner zusammengestellt hat ist schon was Besonderes finde ich, er ist gut aufgegliedert in den Westen, Osten Norden der Bucht von Palma und der Inselmitte nicht nur Restaurants Empfehlungen sondern auch bestimmte Sehenswürdigkeiten, die sich lohnen würden diese an zu sehen. Das meiste wird hierzu beschrieben wo man am besten essen kann in der tollen Landschaft
Der Reiseführer für Mallorca ist ehr ein Reiseführer für den Genuss als ein Reiseführer für bestimmte Orte und Sehenswürdigkeiten leider. Wer jetzt nur ein absoluter Genussmensch ist und wert auf edle Köstlichkeiten hat ist mit dem Reiseführer gut aufgehoben, aber ich möchte halt auch was sehen Außer nur essen und deshalb ist der Reiseführer nur bedingt für mich geeignet.

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Veröffentlicht am 01.02.2025

zeitweise etwas mühsam zu lesen

Sing mir vom Tod
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Als ich das Cover sah und die Leseprobe las, dachte ich: Wow, das könnte richtig gut werden !Die Autorin kannte ich leider bis Dato noch nicht
Der Thriller spielt in einem völlig überfüllten Frauengefängnis ...

Als ich das Cover sah und die Leseprobe las, dachte ich: Wow, das könnte richtig gut werden !Die Autorin kannte ich leider bis Dato noch nicht
Der Thriller spielt in einem völlig überfüllten Frauengefängnis in Arizona. Unter den Insassinnen sind Florence, genannt „Florida“ – eine Tochter aus gutem Hause, die nach eigenen Aussagen unschuldig verurteilt wurde – und Diosmary, genannt „Dios“, die in schwierigen Verhältnissen aufgewachsen ist, wo Gewalt zum Alltag gehört. Die beiden Frauen teilen sich eine Zelle. Nach ihrer Entlassung auf Bewährung heftet sich Dios an Floridas Fersen und will ihr zeigen, wie das Leben draußen wirklich ist – in den Straßen von Los Angeles, in den Straßen von Los Angeles, wo Lügen, Gewalt und Überlebenskampf den Alltag beherrschen
Die Grundidee des Buches hat mich zunächst gefesselt, doch letztlich konnte mich die Geschichte nicht vollständig überzeugen. Manche Szenen waren extrem brutal und wurden so ausführlich beschrieben, dass sie sich teilweise unnötig in die Länge zog. Auch wenn die düstere Atmosphäre gut eingefangen wurde, fehlte es an Überraschungsmomenten. Besonders Floridas Entwicklung war vorhersehbar – als behütetes Mädchen trifft sie auf die brutale Realität der Straße, und vieles, was ihr widerfährt, konnte man schon früh erahnen.
Trotz einiger spannender Momente hat sich die Handlung für meinen Geschmack zu sehr gezogen, und es fällt mir schwer, wirklich mit den Figuren mitzufiebern. Insgesamt ein soliderer Thriller, aber für mich leider nicht das richtige

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