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Veröffentlicht am 30.01.2026

Düster, wild – aber nichts, was lange nachhallt

Rabid
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Rabid hat in mir sofort ein ganz bestimmtes Gefühl ausgelöst: dieses typische Wattpad-Flashback-Gefühl von früher, als ich stundenlang Werwolf-Stories verschlungen habe. Und allein dafür hatte das Buch ...

Rabid hat in mir sofort ein ganz bestimmtes Gefühl ausgelöst: dieses typische Wattpad-Flashback-Gefühl von früher, als ich stundenlang Werwolf-Stories verschlungen habe. Und allein dafür hatte das Buch bei mir schon von Anfang an einen kleinen Nostalgie-Bonus.

Die Geschichte ist roh, wild und sehr auf Instinkte, Machtstrukturen und das innere Chaos der Protagonistin fokussiert. Dieses Zerrissensein, die Verbindung zur eigenen Wölfin und das Gefühl von Ausgestoßensein sind stark präsent und haben stellenweise richtig gut funktioniert. Auch die düstere Stimmung und das Spiel mit Gefahr und Anziehung haben definitiv ihren Reiz.

Gleichzeitig hatte ich aber oft das Gefühl, die Story schon zu kennen. Viele Elemente kamen mir sehr vertraut vor – nicht unbedingt schlecht, aber eben auch nicht besonders überraschend. Einige Entwicklungen wirkten vorhersehbar, und emotional hat mich das Buch leider nicht dauerhaft packen können.

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Veröffentlicht am 08.12.2025

Großes Potenzial, aber für mich zu viele Fragezeichen

House of Zodiac - Sternenstaub
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House of Zodiac – Sternenstaub war für mich leider ein Buch, bei dem Kopf und Herz nicht ganz zusammengefunden haben. Dabei hat sich die Grundidee so unfassbar vielversprechend angehört: ein magisches ...

House of Zodiac – Sternenstaub war für mich leider ein Buch, bei dem Kopf und Herz nicht ganz zusammengefunden haben. Dabei hat sich die Grundidee so unfassbar vielversprechend angehört: ein magisches Reich, Sternzeichen-Häuser, uralte Konflikte – eigentlich genau mein Ding. Vielleicht hat es mich deshalb umso trauriger gemacht, dass ich einfach nicht richtig reingekommen bin.

Der Einstieg war für mich holprig, und dieses Gefühl hat sich leider durchgezogen. Ich hatte oft das Gefühl, an der Oberfläche zu kratzen, ohne wirklich zu verstehen, was in der Welt passiert, wie die Magie funktioniert oder welche Zusammenhänge wichtig sind. Es gab so viele spannende Ansätze – nur sind sie für mich nie so klar geworden, dass ich richtig mitfiebern konnte.

Auch zu den Charakteren konnte ich nur bedingt eine Verbindung aufbauen. Jupiter und Nox haben ohne Zweifel Potenzial, aber ich persönlich habe ihre Entscheidungen und Dynamiken nicht immer nachvollziehen können, was das Mitfühlen extra schwer gemacht hat.

Das alles macht mich ein bisschen wehmütig, weil ich die Reihe wirklich mögen wollte. Man spürt, dass unglaublich viel Fantasie und Herzblut in der Welt steckt – sie ist nur nicht ganz bei mir angekommen.

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Veröffentlicht am 19.09.2025

Glanz, Gefahr … und ein bisschen Langeweile

Diamond Empress. Seven Thieves
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Ich hatte wirklich hohe Erwartungen an Diamond Empress – Seven Thieves – die Idee rund um den großen Raub auf einem Luxuskreuzfahrtschiff fand ich schon bei Band 1 richtig spannend. Und trotzdem … ich ...

Ich hatte wirklich hohe Erwartungen an Diamond Empress – Seven Thieves – die Idee rund um den großen Raub auf einem Luxuskreuzfahrtschiff fand ich schon bei Band 1 richtig spannend. Und trotzdem … ich bin einfach nicht in die Fortsetzung reingekommen.

Obwohl ich den Schreibstil grundsätzlich mochte, hat mich die Story über weite Strecken leider ziemlich kalt gelassen.
Weder die Handlung noch die Figuren konnten mich richtig packen und so bin ich nur wirklich langsam vorangekommen.

Vor allem zu den Charakteren habe ich keinen richtigen Draht gefunden. Weder Fin noch Rafael waren für mich interessant und sie wirkten für mich eher blass, und ich konnte ihre Entscheidungen nicht immer nachvollziehen.

Erst auf den letzten ca. 50 Seiten hat mich die Geschichte plötzlich komplett mitgerissen – endlich war Spannung da, endlich habe ich mitgefiebert. Und dann kam dieses Ende … absolut verwirrend, aber irgendwie auch so, dass ich jetzt unbedingt wissen will, wie es weitergeht.

Auch wenn mich dieser Band über weite Strecken eher gelangweilt hat, ist meine Neugier auf das große Finale trotzdem geweckt. Ich will unbedingt erfahren, wie der Raub auf der Diamond Empress ausgeht – auch wenn ich mir wünsche, dass mich der letzte Teil von Anfang an mehr fesseln kann.

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Veröffentlicht am 06.04.2025

Klassische Wattpad Geschichte

The Monet Family – Shine Bright, Rising Princess
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Okay, ich sag’s direkt: Die Monet Family-Reihe ist für mich wie Crash TV in Buchform. Ich weiß, dass es objektiv nicht das beste ist, was ich je gelesen habe – und trotzdem konnte ich auch bei Band 3 nicht ...

Okay, ich sag’s direkt: Die Monet Family-Reihe ist für mich wie Crash TV in Buchform. Ich weiß, dass es objektiv nicht das beste ist, was ich je gelesen habe – und trotzdem konnte ich auch bei Band 3 nicht aufhören zu lesen. 😅

Die Geschichte hat wieder diese typische Wattpad-2015-Vibes – genau das, was ich damals stundenlang verschlungen habe. Und obwohl ich mittlerweile andere Erwartungen an Bücher habe, hat Shine Bright, Rising Princess diesen ganz eigenen Sog, dem ich einfach nicht widerstehen kann.

Was ich ehrlich sagen muss: Hailie mochte ich in diesem Teil deutlich mehr als zuvor! Sie wirkt reifer, reflektierter und ihre Entwicklung war für mich definitiv ein Pluspunkt. Die Story selbst war anfangs eher leichte Berieselung – nicht schlecht, aber auch nichts, was mich emotional so richtig gepackt hat. Zum Ende hin wurde es aber nochmal spannend und ich hab tatsächlich mitgefiebert.

Trotzdem bleibe ich bei meiner Meinung: Die Reihe fühlt sich an wie ein Throwback zu einer Zeit, in der ich auf Wattpad alles gelesen habe, was irgendwie mit reichen Typen, Bad Boys und Familiengeheimnissen zu tun hatte. Und ganz ehrlich? Das ist auch mal okay. Nicht jedes Buch muss tiefgründig sein – manchmal darf’s auch einfach nur Drama, Glitzer und Guilty Pleasure sein. 💅🏼✨

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Veröffentlicht am 07.03.2025

Leider nicht meins

Gazing into the Stars
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Sci-Fi mit philosophischem Touch und Gesellschaftskritik? Klingt vielversprechend! Als ich dann gesehen habe, dass Gazing into the Stars von Jodie Calussi stammt, war meine Neugier endgültig geweckt. Ich ...

Sci-Fi mit philosophischem Touch und Gesellschaftskritik? Klingt vielversprechend! Als ich dann gesehen habe, dass Gazing into the Stars von Jodie Calussi stammt, war meine Neugier endgültig geweckt. Ich habe ihre YouTube-Videos früher total gefeiert und wollte unbedingt wissen, wie sie sich als Autorin schlägt.

Die Idee hinter dem Buch ist wirklich spannend. Es geht um Gazing, der sich auf die Suche nach einem verschwundenen Kind macht und dabei das dunkelste Geheimnis des Universums entdeckt. Klingt episch, oder? Das Problem: Ich habe die Welt, in der das alles spielt, einfach nicht ganz verstanden. Das Setting ist super komplex, aber ich hatte oft das Gefühl, als würde mir ein Leitfaden fehlen, um wirklich durchzublicken. Bis zum Ende blieb für mich vieles unklar.

Die Charaktere haben definitiv Tiefe, aber trotzdem konnte ich keine richtige Verbindung zu ihnen aufbauen. Sie wirken durchdacht, aber gleichzeitig irgendwie distanziert. Ich hätte mir gewünscht, noch mehr über ihre Emotionen und Hintergründe zu erfahren, um wirklich mit ihnen mitzufühlen.

Was mir aber richtig gut gefallen hat, war Jodies Schreibstil. Sie hat eine sehr kreative Art, Dinge zu beschreiben, und die Gesellschaftskritik in der Story war wirklich gut eingebaut. Die Thematik rund um Social Media und Technologie war definitiv ein Highlight und hat zum Nachdenken angeregt.

Gazing into the Stars hat auf jeden Fall viele spannende Ideen und einen coolen Schreibstil, aber die Umsetzung hat mich leider nicht komplett abgeholt.

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