Solider Küstenkrimi
KreidemordIm Kreidemuseum auf Rügen wird eine Frau ermordet aufgefunden. Es ist Julia Schorrer - eine ehemalige Polizistin - und sie wurde qualvoll mit der Kreide erstickt. Sie ist keine Unbekannte, denn eigentlich ...
Im Kreidemuseum auf Rügen wird eine Frau ermordet aufgefunden. Es ist Julia Schorrer - eine ehemalige Polizistin - und sie wurde qualvoll mit der Kreide erstickt. Sie ist keine Unbekannte, denn eigentlich wird seit 12 Jahren nach ihr gesucht, weil sie zusammen mit anderen Polizisten der Korruption beschuldigt wird. Schnell findet sich ein Hauptverdächtiger. Es ist Jan, leitender Kriminalbeamter auf Rügen und Mann von Hauptkommissarin Romy, die letztendlich die Ermittlung übertragen bekommt. Doch die Beweise scheinen eindeutig
Das Buch ist ein Teil einer längeren Reihe um die Polizistin Romy und auch problemlos ohne die Vorgängerbände zu lesen und zu verstehen. Es ist ein solider Krimi, der mit der Region punktet und die Besonderheit aufweist, dass hier ein Team am Werk ist, dass seine Arbeit versteht und insgesamt sehr sympathisch rüberkommt. Natürlich gibt es auch Probleme, doch die werden auf erwachsene Art gelöst. Das hat mir an dem Krimi gut gefallen. Die Spannung selbst ist allerdings nicht besonders hoch. Der Schreibstil ist ruhig und konzentriert sich durchweg vor allem auf die Ermittlungen. Vor allem wird ein sehr wichtiges aktuelles Thema mit den Fake-Meldungen/-Filmen/-Bildern angesprochen. Am Ende überschlagen sich die Ereignisse regelrecht. Es gibt noch einige Überraschungen. Allerdings blieben für mich auch noch einige Fragen offen. Trotzdem gibt es von mir eine Leseempfehlung.