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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 31.03.2025

Die Kirchenmaus

Der Tote in der Crown Row
1

1901 wird der Londoner Temple-Bezirk von einem Mord erschüttert. In der eigentlich abgeschlossenen Welt wird der oberste Richter des Landes erstochen aufgefunden und zwar ohne Schuhe und Strümpfe, was ...

1901 wird der Londoner Temple-Bezirk von einem Mord erschüttert. In der eigentlich abgeschlossenen Welt wird der oberste Richter des Landes erstochen aufgefunden und zwar ohne Schuhe und Strümpfe, was einem Skandal gleicht. Innerhalb des Bezirkes hat die Polizei kein Zugriffsrecht und so bekommt der Anwalt Gabriel Ward den Auftrag, Ermittlungen mit Hilfe eines jungen Constable durchzuführen. Doch ist er wirklich der richtige Mann dafür? Zumal er vor einem wichtigen Prozess um eine kleine Kirchenmaus steht.

Das Buch hat mich anfangs ein wenig unsicher zurückgelassen. In erster Linie konnte ich nicht zuordnen, was es ist: ein Krimi (dafür fehlte mir etwas die Spannung), eine Geschichte (da waren dann wieder zu viele Ermittlungen) oder was auch immer. Doch der Fortgang der Geschichte zog mich immer mehr in seinen Bann und interessant war auch dieser abgeschlossene Bezirk mit seinen Besonderheiten. Das Buch ist gut geschrieben und hat mir beim Lesen viel Interessantes vermittelt, aber auch Spaß gemacht. Die Eigenheiten der Bewohner waren teilweise echt witzig, die Aufklärung des Falles eigentlich hochaktuell. In der Beziehung hat sich leider noch nicht alles verbessert. Von mir gibt es eine Leseempfehlung

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Veröffentlicht am 24.03.2025

Solider Küstenkrimi

Kreidemord
0

Im Kreidemuseum auf Rügen wird eine Frau ermordet aufgefunden. Es ist Julia Schorrer - eine ehemalige Polizistin - und sie wurde qualvoll mit der Kreide erstickt. Sie ist keine Unbekannte, denn eigentlich ...

Im Kreidemuseum auf Rügen wird eine Frau ermordet aufgefunden. Es ist Julia Schorrer - eine ehemalige Polizistin - und sie wurde qualvoll mit der Kreide erstickt. Sie ist keine Unbekannte, denn eigentlich wird seit 12 Jahren nach ihr gesucht, weil sie zusammen mit anderen Polizisten der Korruption beschuldigt wird. Schnell findet sich ein Hauptverdächtiger. Es ist Jan, leitender Kriminalbeamter auf Rügen und Mann von Hauptkommissarin Romy, die letztendlich die Ermittlung übertragen bekommt. Doch die Beweise scheinen eindeutig

Das Buch ist ein Teil einer längeren Reihe um die Polizistin Romy und auch problemlos ohne die Vorgängerbände zu lesen und zu verstehen. Es ist ein solider Krimi, der mit der Region punktet und die Besonderheit aufweist, dass hier ein Team am Werk ist, dass seine Arbeit versteht und insgesamt sehr sympathisch rüberkommt. Natürlich gibt es auch Probleme, doch die werden auf erwachsene Art gelöst. Das hat mir an dem Krimi gut gefallen. Die Spannung selbst ist allerdings nicht besonders hoch. Der Schreibstil ist ruhig und konzentriert sich durchweg vor allem auf die Ermittlungen. Vor allem wird ein sehr wichtiges aktuelles Thema mit den Fake-Meldungen/-Filmen/-Bildern angesprochen. Am Ende überschlagen sich die Ereignisse regelrecht. Es gibt noch einige Überraschungen. Allerdings blieben für mich auch noch einige Fragen offen. Trotzdem gibt es von mir eine Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 20.03.2025

Schöne Geschichte

Die Brücke von London
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Es ist das Jahr 1749. Die Tuchhändlerin Juliana ist verwitwet und stellt kurz danach fest, dass ihr Ehemann sich mit einem Geld-Hai eingelassen hat, um seine Spielschulden zu bezahlen bzw. weiterspielen ...

Es ist das Jahr 1749. Die Tuchhändlerin Juliana ist verwitwet und stellt kurz danach fest, dass ihr Ehemann sich mit einem Geld-Hai eingelassen hat, um seine Spielschulden zu bezahlen bzw. weiterspielen zu können. Dieser will das Haus von Juliana. Dieses steht auf der berühmten London Bridge und hat als eines der wenigen Häuser einen direkten Zugang zur Themse. Juliana verweigert sich dem Ansinnen und um überleben zu können, beginnt sie mit dem Schmuggel von Stoffen und Lebensmitteln mit Unterstützung einer Bande von Kindern und Jugendlichen, denen sie eine Art zuhause gibt.

Das Buch erzählt eine interessante Geschichte und das auf zwei Ebenen. Eine spielt im Jahr 1749 und die andere Anfang des 13. Jahrhunderts, wo das Christentum noch mit den allen Religionen kämpft. Anfangs hatte ich keine Ahnung, wie beides zusammengeführt werden kann. Doch am Ende ist dies gelungen. Überhaupt finde ich das Ende und die Lösung des Falls um Juliana ebenfalls sehr gelungen. Auch hier habe ich mich gefragt, wie das zu der damaligen Zeit ausgehen konnte. Dies ist gut beschrieben und vermittelt neben einer Mischung aus Abenteuer und Historie auch ein paar wahre Fakten zu der damaligen Zeit und vor allem zur London Bridge. Von mir gibt es eine Leseempfehlung

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Veröffentlicht am 13.03.2025

Fantasievoll

Karma Drama 2. Dämonische Bestimmung
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Livia versucht immer noch, mit ihren Freunden auf Dämonen- und Menschenseite, den bösen Oberdämon abzusetzen. Dieser glaubt, dass Livia inzwischen auch eine Dämonin geworden ist, und sie soll die entsprechende ...

Livia versucht immer noch, mit ihren Freunden auf Dämonen- und Menschenseite, den bösen Oberdämon abzusetzen. Dieser glaubt, dass Livia inzwischen auch eine Dämonin geworden ist, und sie soll die entsprechende Schule besuchen. Das stellt sie vor große Probleme, denn natürlich verfügt sie über keinerlei dämonische Fähigkeiten und kann jederzeit auffliegen.

Das Buch ist der zweite Teil der Reihe. Ich kannte den ersten Teil nicht, hatte aber bis auf wenige Details keine größeren Probleme, die Geschichte zu verstehen. Hilfreich wäre allerdings am Anfang ein Personenregister gewesen, dann hätte ich mich schneller zurecht gefunden. Aber es ging auch so. Die Geschichte ist an sich ist sehr fantasievoll und auch sehr abenteuerlich. Es geht dabei auch um Freundschaft und gegenseitige Hilfe, was mir gut gefallen hat. Von mir gibt es eine Leseempfehlung

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Veröffentlicht am 11.03.2025

Etwas schwächer

Ein ungezähmtes Tier
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Sophie und Arpad haben scheinbar alles, was man sich wünscht. Gute Jobs, zwei gesunde Kinder, eine Luxusvilla in Genf und Sophies Vater, der mehr Geld hat, als er ausgeben kann. Doch die scheinbar so heile ...

Sophie und Arpad haben scheinbar alles, was man sich wünscht. Gute Jobs, zwei gesunde Kinder, eine Luxusvilla in Genf und Sophies Vater, der mehr Geld hat, als er ausgeben kann. Doch die scheinbar so heile Welt hat mehr als nur einen Riss und mehr als nur ein Problem, Doch das merkt erstmal niemand

Ich mag die Bücher von Dicker. Allerdings fand ich dieses schwächer als die Vorgängerbücher. Ich mochte am Anfang den ständigen Wechsel der Kapitel durch die verschiedenen Erzähler und die unterschiedlichen Zeiten nicht zu sehr, weil ich das sehr anstrengend zu lesen fand. Erst ab dem zweiten Drittel des Buches ging das wesentlich flüssiger und die verschiedenen Zeitebenen waren besser für mich verständlich. Insgesamt überrascht der Autor natürlich wieder mit vielen Wendungen, teilweise völlig unerwartet. Und zum Ende hin wird es richtig spannend, auch wenn mir das letztendliche Ende nicht wirklich gefallen hat. Aber das ist natürlich Geschmackssache. Insgesamt gibt es von mir allerdings doch eine Leseempfehlung

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