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Evie

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 11.03.2025

Das Leben geht weiter

Windstärke 17
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Ida möchte ihr vorheriges Leben hinter sich lassen und wagt deshalb einen Neuanfang auf Rügen. Diese Idee ist aber ziemlich überstürzt, weshalb sie keinen Wohnort und auch keine Arbeitsstelle hat. Knut, ...

Ida möchte ihr vorheriges Leben hinter sich lassen und wagt deshalb einen Neuanfang auf Rügen. Diese Idee ist aber ziemlich überstürzt, weshalb sie keinen Wohnort und auch keine Arbeitsstelle hat. Knut, ein Kneipenbesitzer, bietet ihr Arbeit an und nimmt sie mit seiner Frau auf. Von nun an läuft alles gut für Ida, bis ein Schicksalsschlag sie einholt.

Mit Ida habe ich mich anfangs etwas schwer getan, aber nach einer Weile konnte ich mich gut in sie hineinversetzen. Sie hatte bisher kein einfaches Leben und sie war eher eine Außenseiterin, weshalb sie nicht immer weiß, wie sie am besten mit Menschen oder Situationen umgehen soll. Aber sie lernt es langsam und gibt sich Mühe.
Knut und Marianne haben sich in mein Herz geschlichen. Die beiden sind absolut herzlich. Sie nehmen Ida auf, ohne auch nur eine Sekunde zu zögern und wollen ihr das beste Leben nach ihren Möglichkeiten ermöglichen.
Die Handlung hat mich gut unterhalten. Der Alltag ist immer etwas unterschiedlich gewesen und auch die Gespräche sind abwechslungsreich, weshalb man nicht das Gefühl hat, dass sich ständig etwas wiederholt. Auch die behandelten Themen haben mir gut gefallen. Es geht um Trauer und Trauerbewältigung, und dass das Leben immer weiter geht. Auch wenn im Moment ein Tiefpunkt ist, wird sich das wieder ändern und man soll nicht aufgeben.
Die Sprecherin macht ihre Arbeit sehr gut. Die Verkörperung von Ida ist sehr gelungen und ich finde, dass die Sprecherin gut zum Schreibstil passt. Der Schreibstil ist real, es wird nichts verschönert und da hat die Sprechweise und Betonung der Sprecherin gut gepasst.
Das Cover finde ich wieder sehr gelungen. Es passt auf jeden Fall zur Geschichte.
Ich kann das Buch jedem empfehlen, der ein realistisches Buch über Trauer und Verlust, aber auch über Hoffnung lesen möchte. Ich bin froh, dass ich dem Buch eine Chance gegeben habe und es gibt eine klare Leseempfehlung von mir.

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Veröffentlicht am 09.03.2025

Düstere Neuinterpretation von Hänsel und Gretel

Rosen & Knochen
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Muireann und Rose sind Dämonenjägerinnen und ihr neuester Auftrag führt sie in einen Wald, wo sie den Geist einer Hexe unschädlichen machen sollen. Es läuft nicht alles nach Plan und die beiden müssen ...

Muireann und Rose sind Dämonenjägerinnen und ihr neuester Auftrag führt sie in einen Wald, wo sie den Geist einer Hexe unschädlichen machen sollen. Es läuft nicht alles nach Plan und die beiden müssen sich der Magie der Hexe stellen. Doch mit der Zeit stellt sich heraus, dass alles nicht so ist wie es scheint.

Die beiden Hauptprotagonistinnen sind mir sehr symphatisch. Sie sind sie füreinander da, auch wenn es mal zu einem Streit kommt, und legen viel Wert auf Gerechtigkeit.
Die Adaption von Hänsel und Gretel ist dem Autor mit der düsteren und gruseligen Stimmung gut gelungen. Und auch wenn man bereits weiß, was alles im Märchen passiert, kann das Buch gut unterhalten. Die Geschichte ist noch nicht abgeschlossen, da es noch einen weiteren Teil gibt.
Der Schreibstil ist gut und angenehm. Man wird direkt in die Welt hineingezogen und bleibt in dieser gefangen. Richtung Ende haben mich die Visionen etwas verwirrt, dass wurde dann aber aufgeklärt, weshalb es verständlicher für mich wurde.
Die Sprecherin macht bei der Verkörperung von Muireann einen guten Job. Vor allem ihre Emotionen wie Angst oder Verzweiflung wurden gut herübergebracht und man konnte diese nachvollziehen. Insgesamt ist das Sprechtempo und die Betonung angenehm, weshalb man gerne zugehört hat.
Das Cover passt perfekt zur Geschichte und zeigt bereits die Atmosphäre auf, die in dieser herrscht.
Ich kann das (Hör-)Buch jedem empfehlen, der dunkle und grausame Märchenadaptionen mag. Auch jemand, der viel Wert auf starke Protagonistinnen legt, wird hier nicht enttäuscht werden.

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Veröffentlicht am 09.03.2025

Tinte und Schicksalstattoos

Inkbound – Metty Jones und das Schicksalstattoo
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Am zehnten Geburtstag bekommt man ein Tattoo, das die Zukunft zeigt. Metty bekommt eins, mit dem sie nicht gerechnet hat. Laut ihrem Tattoo wird sie jemanden durch Magie töten. Deswegen hält sie sich von ...

Am zehnten Geburtstag bekommt man ein Tattoo, das die Zukunft zeigt. Metty bekommt eins, mit dem sie nicht gerechnet hat. Laut ihrem Tattoo wird sie jemanden durch Magie töten. Deswegen hält sie sich von der Magie und Menschen fern, doch als ihr Vater entführt wird, geht sie nach New London und sucht ihn dort.

Viele Leser werden Metty mögen. Sie ist ein freches, aber mutiges Mädchen, das ihr Herz am rechten Fleck hat und alles dafür tut, um ihren Vater zu finden.
Das Buch hat auch einige interessante Nebencharaktere, die die Geschichte lebhaft machen.
Die Handlung mit den Schicksalen und der Suche nach Captain ist gelungen. Im Verlauf des Buches erfährt man immer mehr über die Familie Jones, was interessant ist. Auch die Gefahr, die von der Rebellengruppe ausgeht, bringt einen weiteren Spannungsfaktor in die Geschichte rein.
New London hat mir ebenfalls gut gefallen. Die Stadt wird spannend beschrieben und ich mag es, dass im Buch eine Karte vorhanden ist. Auch das originelle Magiesystem konnte mich überzeugen. Bei allem spielt die Tinte eine Rolle, also auch beim Zaubern.
Der Schreibstil ist gut. Man ist ab der ersten Seite gefesselt und kann sich nicht so leicht vom Buch lösen. Die Beschreibungen sind recht ausführlich, weshalb man sich alles gut vorstellen kann und man liest gerne weiter, weil man wissen möchte wie Metty sich macht.
Das Cover finde ich von der Gestaltung her sehr gelungen. Es zieht den Blick auf sich und weckt das Interesse.
Ich kann das Buch jedem empfehlen, der ein Fantasy-Buch mit originellen Ideen und einer mutigen Protagonisten lesen möchte. Von mir gibt es eine Leseempfehlung und ich bin gespannt auf den zweiten Teil.

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Veröffentlicht am 09.03.2025

Descended und Mortals

Spark of the Everflame
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Diem lebt in einer Welt, in der die Descended regieren. Sie wurde in ihrem bisherigen Leben so gut es geht von diesen abgeschottet, doch als ihre Mutter verschwindet, will sie ihre Arbeit übernehmen. Und ...

Diem lebt in einer Welt, in der die Descended regieren. Sie wurde in ihrem bisherigen Leben so gut es geht von diesen abgeschottet, doch als ihre Mutter verschwindet, will sie ihre Arbeit übernehmen. Und das führt sie ins Schloss der Descended, wo sie auf Luther, den Prinzen trifft. Das Verhältnis der Descended und Mortals ist angespannt und schon bald muss Diem sich fragen, auf welcher Seite sie stehen möchte.

Diem ist eine interessante Person und im Großen und Ganzen mochte ich sie gerne. Jedoch ist sie mir in ihrer Meinung, wer von den beiden Gruppen nun böse ist, zu sprunghaft gewesen, was sie etwas naiv erscheinen lässt. Aber ich konnte ihre Zerissenheit gut nachvollziehen, weshalb ich mich nicht zu sehr daran gestört habe. Luther mag ich hingegen sehr gerne. Er behandelt die Mortal nicht so schlimm wie andere Descended und schreckt auch nicht davor zurück, diese zu bestrafen, wenn sie über die Stränge schlagen. Obwohl Luther nach außen hin kalt ist, hat er doch auch eine weiche Seite, die bei seiner Schwester oder Diem zum Vorschein kommt.
Diem und Luther verspüren ab der ersten Sekunde eine Anziehung zueinander, jedoch können sie sich nicht darauf einlassen, da die beiden Mortal und Descended sind. Und auch wenn es nicht verboten ist, würde eine Beziehung zwischen den Parteien kritisch beäugt werden und auf Abneigung stoßen. Dass die beiden deshalb versuchen, nicht darauf einzugehen, ist verständlich. Doch für wie lange geht das gut?
Die Handlung hat mir gefallen, genauso wie die Welt. Diem versucht ihrer Arbeit nachzugehen und rutscht langsam in die Welt der Descended und in die Welt einer Rebellengruppe, die diese stürzen wollen. Dieser Aspekt hat mir gut gefallen, da es für Spannung gesorgt hat. Beide Seiten sind keine Heiligen und es ist interessant zu sehen für welche Seite Diem sich entscheiden möchte. Das Ende war für mich überraschend, weshalb ich schon sehr gespannt bin, wie es weitergeht.
Der Schreibstil ist angenehm. Man kommt gut durch die Seiten und Diems Emotionen sind gut herübergekommen. Auch die Welt wurde ausführlich beschrieben, weshalb ich mir alles gut vorstellen konnte.
Das Cover mag ich sehr. Das Cover passt zu einem Fantasy-Buch und es ist sehr ansprechend.
Ich kann das Buch jedem empfehlen, der politische Fantasy mag und viel Wert auf eine interessante Welt und ein spannendes Magiesystem legt. Die slowburn Romance ist auch ein gelungener Aspekt, der für das Buch spricht.

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Veröffentlicht am 07.03.2025

Es kommt nur auf die richtigen Menschen an

Fearless
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Winter hat genug von Menschen, die sie verletzen. Sie hat mit ihrem alten Leben abgerechnet und zieht in die Nähe von ihrer Schwester Summer. Dort trifft sie auf Theo, den sie sofort attraktiv findet, ...

Winter hat genug von Menschen, die sie verletzen. Sie hat mit ihrem alten Leben abgerechnet und zieht in die Nähe von ihrer Schwester Summer. Dort trifft sie auf Theo, den sie sofort attraktiv findet, und auch er ist von ihr nicht abgeneigt. Die beiden wollen nur eine Nacht miteinander verbringen, doch letztendlich kommt kommt alles anders als geplant.

Winter und Theo haben mich absolut begeistert. Winter hat eine abweisende Art, aber nur, weil sie sich selbst schützen möchte. Innerlich hat sie Selbstzweifel und sehnt sich nach jemandem, der sie so liebt, wie sie ist. Und dieser jemand ist Theo, denn er besitzt eine einfühlsame Art und ist gut darin, Leute nicht sofort zu verurteilen. Und zusammen sind die beiden einfach nur perfekt. Sie unterstützen sich, wo sie nur können und sind füreinander da.
Auch die Nebencharaktere sind toll. Man kennt die bereits aus den vorherigen Büchern und es ist schön, immer wieder nach Chestnut Springs zurückzukehren.
Die Handlung hat mir gut gefallen, da ich mit einigen Punkten nicht gerechnet habe. Dazu will ich aber nicht zu viel sagen, weil ich dann spoilern würde. Ich kann nur sagen, dass das Buch für mich zu keinem Zeitpunkt langweilig gewesen ist und mir insbesondere die emotionalen Momente richtig gut gefallen haben.
Der Schreibstil ist gut, so wie man es von der Autorin kennt. Es ist ein leichter Schreibstil, weshalb man schnell durch die Seiten kommt, trotzdem kann man sich gut in die Charaktere hineinversetzen und fühlt mit ihnen mit.
Das Cover finde ich gut und zu Winter passend. Sowohl farblich, als auch diesmal mit der Blume.
Ich kann das Buch jedem empfehlen, der eine süße smalltown Romance sucht, in der es um Neuanfänge geht und darum, dass jeder Mensch einen passenden Partner hat, den man nur finden muss. Auch das Bullenreiten ist wieder Thema, was mir gut gefallen hat. Die Geschichte der beiden hat viele emotionale Momente, sowohl schöne und humorvolle, als auch traurige. Und diese Emotionen übertragen sich auch auf den Leser, weshalb man sich nur schwer von dem Buch losreißen kann.

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