Cover-Bild Thanatopia
Band 3 der Reihe "Aus der Welt der Hologrammatica"
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12,99
inkl. MwSt
  • Verlag: E-Books im Verlag Kiepenheuer & Witsch
  • Themenbereich: Belletristik - SciFi: Nahe Zukunft
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Ersterscheinung: 13.03.2025
  • ISBN: 9783462310375
Tom Hillenbrand

Thanatopia

Thriller | Der Science-Fiction-Roman über ewiges Leben - vom Autor von Hologrammatica
Ein aufregender Thriller, der uns bis ins Mark trifft: Wenn Menschen dank künstlicher Intelligenz ewig leben können – werden sie es auch wollen?


Wien, 2095. Eine Leiche in der Donau ist für Kommissar Landauer eigentlich nichts Ungewöhnliches. Doch diesmal sind es gleich zwei, und was schlimmer ist: Die beiden toten Frauen gleichen einander bis aufs letzte Haar. Wieso gibt es die Tote zweimal?
Bei seinen Recherchen stößt Landauer auf einen bizarren Hightech-Todeskult: Junge Menschen, die Klone ihrer selbst ermorden, wieder und wieder. Sind diese sogenannten Deather schlichtweg verrückt? Oder hat ihr Wahnsinn Methode? Mit der Zeit verdichten sich die Hinweise, dass die Verstorbenen einem großen Geheimnis auf der Spur waren.
Tom Hillenbrands faszinierender Roman führt von Wien nach London, nach Griechenland und einmal um die Welt. Auf verschiedene Weisen werden darin Menschen überall mit der existenziellsten aller Fragen konfrontiert: der nach dem Tod und dem Leben danach. Kühn und unterhaltsam: Thanatopia ist ein philosophischer, cleverer, hochspannender Thriller über das, was unser Leben ausmacht.

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 05.04.2025

spannender, philosophischer Sci-Fi-Thriller um Morde und das Ewige Leben

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Wenzel Landauer steht auf der Deichkrone der Donau in Wien und blickt auf eine Wasserleiche – erst einmal nichts Ungewöhnliches für einen erfahrenen Kommissar der Sektor Polizei, Anfang Dezember 2095. ...

Wenzel Landauer steht auf der Deichkrone der Donau in Wien und blickt auf eine Wasserleiche – erst einmal nichts Ungewöhnliches für einen erfahrenen Kommissar der Sektor Polizei, Anfang Dezember 2095. Doch in der Pathologie wartet noch eine ordentliche Überraschung auf ihn, denn der Forensiker zeigt ihm Bilder einer zweiten Frauenleiche – und die gleicht der Toten auf seinem Tisch bis aufs Haar! Zwillinge? Original und Klon? Ein „Gefäß“? Doch Gefäße müssten eigentlich gekennzeichnet sein – hier Fehlanzeige. Beide Toten waren sogenannte Quants, das organische Gehirn also durch einen Computer ersetzt. Dadurch konnte man seinen Verstand in solch ein Gefäß hochladen um für maximal vier Wochen ein anderes Leben zu führen… Landauer beginnt mit den Ermittlungen, zusammen mit seiner Assistentin Tish Turquoius stößt er dabei auf einen bizarren Hightech-Todeskult: Deather, die Klone ihrer selbst ermorden, um zu erforschen, wie es nach dem Tod weitergeht, bevor sie wieder in ihren ursprünglichen Körper zurückkehren um sich die Aufzeichnungen ihrer Todeserlebnisse anzusehen… Parallel dazu geht es in weiteren Handlungssträngen um essentielle Fragen: Was passiert, wenn wir sterben? Gibt es ewiges Leben? Und wenn ja – ist das überhaupt erstrebenswert?
Mein Fazit: Thanatopia ist der dritte Sci-Fi-Band von Tom Hillenbrand, der sich auf hochspannende und gleichzeitig philosophische Art in einer Welt bewegt, in der das Holonet den Alltag bestimmt, in der die gesamte Umgebung mit künstlichen Texturen eine schöne Welt vorgaukelt, die dank Klimawandel und Unfruchtbarkeitsvirus gar nicht mehr so schön ist. Hat man die beiden anderen Bände (Hologrammatica und Qube) auch gelesen (was ich wärmstens empfehle, denn es sind ebenfalls TOLLE Bücher!), hat man beim lesen von Thanatopia einen Wissenvorsprung und ist die kunstvoll gestaltete Kunstwelt von Hillenbrand bereits gewöhnt. Falls nicht, ist das aber auch okay, denn am Ende des Buches gibt es ein umfangreiches Lexikon, dass die ungewohnten Begrifflichkeiten erklärt. Was dieses Buch so spannend macht, ist die faszinierende Mischung aus brillant konstruierter Science-Fiction, Thriller und Philosophie. Hillenbrand fächert verschiedene Handlungsstränge auf, die zunächst einmal scheinbar wenig miteinander zu tun haben, die aber zum Ende hin miteinander verwoben werden zu einem spannenden Finale. Ist dies auch das Finale der als Trilogie angekündigten Geschichte insgesamt? Es gäbe noch viel zu erzählen, und so habe ich die stille Hoffnung, dass es noch weitere Bände rund um die von Hillenbrand geschaffene Welt gibt… ich würde mich freuen und sie lesen wollen. Für mich daher keine Frage: Es gibt fünf von fünf Sterne.

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Veröffentlicht am 12.03.2025

Beeindruckender Roman, der technische Entwicklungen weiter denkt und philosophische und gesellschaftliche Fragen stellt

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Ende des 21. Jahrhunderts bestimmt das Holonet auch das Aussehen der realen Welt, der Mensch kann sich selbst und seine Umgebung so gestalten, wie es ihm gefällt und die Technologie des Mind Uploads in ...

Ende des 21. Jahrhunderts bestimmt das Holonet auch das Aussehen der realen Welt, der Mensch kann sich selbst und seine Umgebung so gestalten, wie es ihm gefällt und die Technologie des Mind Uploads in Klone bietet heute noch nicht vorstellbare Möglichkeiten. Ein Geheimnis bleibt vielleicht nur noch der Tod und das, was eventuell danach kommt.
Mit zwei identisch aussehenden Toten hat Kommissar Wenzel Landauer in Wien zu tun, die sich jedoch als Klone herausstellen, juristisch umstritten bleibt, ob eher Sachbeschädigung oder ein Tötungsdelikt vorliegt. Als die Besitzerin der Klone verschwindet und ein Mensch ermordet wird, stellt Landauer doch Ermittlungen an und stößt auf die Gruppe der Deather, die technologisch bestens ausgestattet den Moment des Todes und was vielleicht danach passieren mag, erforschen.

Der Hologrammatica-Weltenbau ist wohl durchdacht, so plausibel wie erschreckend. Durch eine Virusinfektion ist die Menschheit um die Hälfte geschrumpft, Dürren und hohe Temperaturen in Folge der Klimakatastrophe haben zum Exodus aus europäischen Metropolen geführt, Grönland und Sibirien sind nun angesagte Wohngebiete.
Die Figurenzeichnung und die Entwicklung der Charaktere ist gelungen, die Protagonisten haben Tiefe und besonders Wenzel, der immer noch um seine verstorbene Frau trauert und die gemeinsame Tochter allein groß gezogen hat und Sahana, gläubige Physikerin mit konsequenter theologischer und wissenschaftlicher Meinung, finde ich überzeugend dargestellt, mit beiden kann ich mich identifizieren.

Neben Wenzels gibt es weitere, wechselnde Erzählperspektiven, auch Galahad Singh und Fran Bittner gehören zu den Protagonisten und sind aus den Vorgängerbänden bekannt. Es gibt Verweise auf Geschehen in den anderen Hologrammatica-Bänden und es ist sicher empfehlenswert, zumindest einen bereits gelesen zu haben.
Nach Zwischenfällen 2048 und 2088 mit der außer Kontrolle geratenen Klima-KI Æther ist der Einsatz Künstlicher Intelligenz streng kontrolliert und begrenzt. Es scheint jedoch eine weitere Kopie von Æther in einem Qube zu geben, die nicht nur von UN-Behörden, sondern auch von der KI selbst aus einem weit entfernten Asteroidengürtel des Sonnensystems aus gesucht wird. Æther nennt sich jetzt Nemo und hat laut eigener Aussage inzwischen das Descartes-Problem gelöst (das besagt, dass Menschen mit einem digitalen Gehirn nach 30 Tagen in ihren Stammkörper zurück müssen, um zu überleben) und könnte den Menschen Unsterblichkeit ermöglichen.

Tom Hillenbrand schreibt bildhaft und fokussiert, alles ist wichtig, es gibt keine überflüssigen Details und das Lesen erfordert Konzentration. 'Thanatopia' ist ein düsterer, komplexer, durchgehend spannender und einfallsreicher Thriller, der philosophische und gesellschaftskritische Fragen stellt und mögliche technologische Entwicklungen weiter denkt. Ein umfangreiches Glossar am Ende des Buchs erweist sich als hilfreich.
Mir hat 'Thanatopia' sehr gut gefallen und mir ein an- und aufregendes Lesevergnügen bereitet. Ich hoffe, es wird einen weiteren Band aus der Welt der Hologrammatica geben, ich würde gern mehr über die Hardlights, ihre Fähigkeiten und den Lichtdom erfahren.

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Veröffentlicht am 05.03.2025

Ewig Leben?

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„Hologrammatica“ und „Qube“ hatten mich begeistert und auch der dritte Band aus der Welt der Hologrammatica, „Thanatopia“, überzeugt mit einem originellen Plot und einer Menge Spannung. Worum geht es?
Wir ...


„Hologrammatica“ und „Qube“ hatten mich begeistert und auch der dritte Band aus der Welt der Hologrammatica, „Thanatopia“, überzeugt mit einem originellen Plot und einer Menge Spannung. Worum geht es?
Wir schreiben das Jahr 2095, vier Jahre nach Qube: Der Wiener Kommissar Wenzel Landauer ermittelt im Fall zweier toter Frauen. Beide könnten Zwillinge sein, sie gleichen sich wie ein Ei dem anderen.
Landauer und seine Kollegin Tish Turquois stoßen bei ihren Recherchen auf junge Menschen, die die Schwelle des Todes, die „thin black line“, überschreiten, um herauszufinden, was sie nach dem Tod erwartet.
Die sogenannten Deather oder Thanatonauten benutzen dafür Gefäße, illegale Klone, die nach dem Gebrauch entsorgt werden. Im Mittelpunkt stehen Stasja Tschernow und Vince van Goth.
Ein weiterer Handlungsstrang erzählt von der Physikerin Sahana Kapoor, die in London einen Kongress besucht. Doch es ist nicht das, was sie erwartet hatte.
Die Story wird aus wechselnden Perspektiven erzählt, unterbrochen von Einschüben eines Gesprächs, bei dem lange nicht klar ist, wer die Personen sind.
Schauplätze sind unter anderem Wien, Griechenland und London. Wir treffen alte Bekannte: Galahad Singh und Francesco Bittner, die in den vorigen Teilen tragende Rollen hatten. Auch die KI, die sich „Nemo“ nennt, ist wieder mit von der Partie. Selbst die französische Programmiererin Juliette Perrotte wird erwähnt.
Tom Hillenbrand beschreibt die Welt im Jahr 2095 detailliert, mit allen technischen Errungenschaften. Das ist clever gemacht. Seine Fantasie kennt hier keine Grenzen.
Neben der Aufklärung der Todesfälle in Wien nimmt der philosophische Aspekt einen großen Raum ein: Die Frage, was nach dem Tod kommt, ob ein Leben danach möglich bzw. gewünscht ist.

Fazit: Genialer SciFi-Thriller. Spannend und philosophisch.

Veröffentlicht am 30.03.2025

spannende Fortsetzung mit philosophischem Touch

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‚Thanatopia‘, der dritte Thriller aus Tom Hillenbrands Hologrammatica-Reihe ist nicht ganz so actionlastig wie die beiden vorher gehenden Bände, sondern beschäftigt sich auf spannende und fantasievolle ...

‚Thanatopia‘, der dritte Thriller aus Tom Hillenbrands Hologrammatica-Reihe ist nicht ganz so actionlastig wie die beiden vorher gehenden Bände, sondern beschäftigt sich auf spannende und fantasievolle Weise mit der philosophischen Frage, was den Menschen nach dem Tod erwartet und ob ewiges Leben tatsächlich erstrebenswert sein kann.
Aufhänger der Geschichte ist der das Auffinden von zwei komplett identischen Frauenleichen in Wien des Jahres 2095. Bei seinen Recherchen stößt der ermittelnde Kommissar Wenzel Landauer auf den Kult der Deather, die wiederholt ihre eigenen Klone töten und mittels von spezieller Software ihre Nahtoderfahrungen aufzeichnen, um die Erinnerung daran zu bewahren und dem Geheimnis auf die Spur zu kommen, was und nach dem Tod erwartet.
Stajsa hat die Technik perfektioniert und organisiert auf illegalem Weg einen leistungsfähigeren Computer, um ihrem Ziel näher zu kommen. Doch dieser Qube ist ein besonderes älteres Exemplar, das die Kopie einer KI enthält, die in den ersten beiden Bänden bereits eine Rolle gespielt und nach den Turing-Vorfällen 2048 und 2088 gebannt wurde.
Verschiedene Gruppen machen Jagd auf diesen Qube, Ermittler von UN-Behörden ebenso wie die KI selbst und Galahad Singh, der bereits aus in Band eins eine tragende Rolle gespielt hat.
Ein weitere Erzählstrang begleitet die Physikerin Sahana, deren theologischer und wissenschaftlicher Glaube im Verlauf auf eine harte Probe gestellt werden. Dieser Teil der Geschichte scheint anfangs keine Verbindung zu der übrigen Handlung zu besitzen, behandelt aber am direktesten einige philosophische Fragen und fließt gegen Ende in den Gesamtverlauf mit ein.
Die Welt der Hologrammatica bildet ein in sich plausibles, Teil faszinierendes teils erschreckendes Szenario für die Geschichte. Die Welt und die Techniken, auf der sie basiert, sind sehr komplex, es ist auf jeden Fall hilfreich, die Vorgeschichten zu kennen, um nicht von den vielen fremden Terminologien erschlagen zu werden, auch wenn das Glossar am Ende des Buchs für Erklärungen sorgt.
Mir hat das Buch gut gefallen, auch wenn es deutlich ruhiger daherkommt als die Vorgänger. Es besitzt mehr Tiefe, die verschiedene Handlungsstränge sorgen für Abwechslung, jeder der Hauptcharaktere besitz eine andere Sichtweise auf das Thema.
Es gibt keine abschließende Antwort auf die Frage des Lebens nach dem Tod, aber das kann es aus meiner Sicht auch nicht, da dieses Thema zu individuell ist.

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Veröffentlicht am 11.06.2025

Das ewige Leben, zum Greifen nah.

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In der Donau bei Wien wird eine Frauenleiche gefunden, Kommissar Landauer leitet die weiteren Ermittlungen zum Tod der jungen Frau und wird kurze Zeit später mit der Nachricht überrascht, dass es eine ...

In der Donau bei Wien wird eine Frauenleiche gefunden, Kommissar Landauer leitet die weiteren Ermittlungen zum Tod der jungen Frau und wird kurze Zeit später mit der Nachricht überrascht, dass es eine weitere Leiche gibt, eine, die der Ersten nicht nur bis aufs Haar gleicht, sondern auch ihre DNA stimmt überein. Ein Klon, ein sogenannter Quant, eine Art Gefäß, in das Menschen ihren Geist wie in einen Avatar in einem Computerspiel hochladen können. Es soll nicht die einzige Leiche bleiben und die Ermittlungen führen Landauer zu einer Gruppe, die auf der Suche nach dem "Danach" immer wieder ihren eigenen Tod inszenieren.

Das Wien und die Welt die der Autor beschreibt, hat wenig mit dem zu tun, wie wir es heute kennen. Die Geschichte spielt im Jahr 2095, eine Zukunft, die wenig Hoffnung macht. Die Klimakatastrophe konnte trotz Einsatz einer eigens dafür entwickelten KI nicht abgewendet werden, weite Teile der Erde sind auf Grund extremer Hitze unbewohnbar, die Menschen leben in einer durch Hologramme verschönerten Umgebung, um den Verfall nicht sehen zu müssen. Viele haben die Chance genutzt und ihr Gehirn in einen Computer hochgeladen um so von ihrem Stammkörper unabhängiger zu sein und länger zu leben. Einige wenige verweigern sich dieser Prozedur, wie auch die Physikerin Sahana, die in einem weiteren Handlungsstrang eine wichtige Rolle spielt.

Die Story setzt sich aus mehreren, eigentlich total spannenden Einzelelementen zusammen. Da ist der Handlungsstrang rund um die "Deather", die sich selbst töten und ihre Erfahrungen im Moment des Todes aufzeichnen, um dem Jenseits, dem Danach auf die Spur zu kommen, treibende Kraft ist hier die junge, skrupellose Stasja. Die Story ähnelt in ihren Grundzügen dem Film "Flatliners", allerdings ohne den medizinischen Hintergrund. Hier kommt es dann auch zu einer Verbindung zum zweiten Handlungsstrang rund um eine künstliche Intelligenz, die eigentlich zerstört sein sollte und nun etwas größenwahnsinnig versucht ihre ursprüngliche Aufgabe wieder aufzunehmen, den Schutz der Menschheit. Hier beginnt für mich das Ganze dann auch immer mehr aufzubröseln und der Autor verliert mich mehr und mehr. Schuld daran sind einmal, die philosophischen Geplänkel, die die KI hier führt und denen ich, je länger sie dauerten, immer schwerer folgen konnte. Zum Anderen der Großteil der Figuren. Während Stasja und Kommissar Landauer noch etwas Tiefe und Substanz bieten, fehlt mir die bei anderen völlig. So etwa bei Galahad Singh, bei ihm schwirrt mir einfach nur der Kopf, auch wenn ich seinen Musikgeschmack teile, aber auch die Rolle Sahanas erschliesst sich mir nicht ganz, ausser eben als Sparringspartner für die Auslassungen der KI, die sich selbst Nemo nennt und mit einem Unterseeboot durch den Weltraum segelt.

Mir war diese wilde Mischung aus "Matrix", "Flatliners" und "Surrogates" einfach zu viel. Wie ich erst im Nachhinein erfahren habe gibt es wohl zwei Vorgänger Bücher, die in der gleichen Welt angesiedelt sind und in denen einige der Figuren bereits vorkommen. Es ist wohl aber nicht zwingend nötig diese zu kennen. Keine Ahnung, ob ich das Buch dann anders wahrgenommen hätte. Wie ich schon sagte, die Bausteine der Story sind, jeder für sich genommen, eigentlich ganz meins und auch sprachlich konnte der Autor mich durchaus begeistern. Die Grundidee ist mega spannend, die Umsetzung der philosophischen Ansätze aber absolut wirr und leider auch etwas ausufernd. Was mir hier oft zu viel war, habe ich zum Ende hin dann aber vermisst. Leider lässt der Autor seine Leser hier dann ziemlich in der Luft hängen, Antworten gibt es nur wenige, dafür noch jede Menge Fragen. Unterm Strich leider doch eher unbefriedigend und selbst, wenn es eine Fortsetzung geben sollte, weiß ich nicht, ob ich mich nochmal in diese Realität hineinwagen werde.

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