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Veröffentlicht am 19.03.2025

Suche nach Sinn

delulu
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Vorweg, es ist das erste Buch dieser Autorin, das ich lese. Dabei fällt mir sofort ins Auge, wie sehr sie es versteht, mit Worten umzugehen, Bilder zu erzeugen und Lesende in die Atmosphäre eintauchen ...

Vorweg, es ist das erste Buch dieser Autorin, das ich lese. Dabei fällt mir sofort ins Auge, wie sehr sie es versteht, mit Worten umzugehen, Bilder zu erzeugen und Lesende in die Atmosphäre eintauchen zu lassen. Leider verliert sie die Lesenden dabei manchmal. Doch eines ist klar, es ist eine gewollte Verwirrung, der Versuch, das Grundrauschen das uns durch Werbung, Film und Musik im Alltag begleitet. Ein zurechtfinden zwischen den Eindrücken unserer schnelllebigen Welt.

Für mich fühlte es sich manchmal wie ein Tag mit ADHS an, verschiedene Szenen prasseln auf einen ein, zeitgleich ohne klare Abgrenzung oder die Möglichkeit kurz zu pausieren. Zurück bleibt man völlig verwirrt und überfordert. Und doch hat es was, dieses bunte Treiben, in dem man verschiedene Abstufungen von bekannten Farben wie Grün antrifft. Ist es das, was das Leben ausmacht? Die Sinnsuche noch beim ableben? Denn so scheint es für Res zu sein, die Protagonistin, die bereits auf den ersten Seiten stirbt und uns mitnimmt in ihren wirren Strudel bis zur Erkenntnis, das es vorbei ist.

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Veröffentlicht am 12.03.2025

Selbstjustiz und blinde Rache

How To Kill a Guy in Ten Ways
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Gleich der erste Satz des Romans zeigt schon, in welche Richtung sich das Ganze bewegen wird und sorgt direkt dafür, dass man wissen möchte, was passiert ist. Das erfährt man auch, nach und nach.

Millie ...

Gleich der erste Satz des Romans zeigt schon, in welche Richtung sich das Ganze bewegen wird und sorgt direkt dafür, dass man wissen möchte, was passiert ist. Das erfährt man auch, nach und nach.

Millie betreibt einen Service, der Frauen in brenzligen Situationen hilft, eine Notfallhotline. Doch genau durch eine dieser Rettungsaktionen wird Millie etwas bewusst und sie entscheidet sich, nicht nur zu helfen, sondern auch mehr durchzugreifen. Als sie ein Mädchen aus der Wohnung eines Mannes befreit, kommt es in Notwehr zu einem Unfall, doch der bringt etwas viel größeres ins Rollen.

Ich hatte massive Probleme mit der Protagonistin, sie ist selbstgefällig, lässt an niemanden ein gutes Haar, selbst über ihre beste Freundin lästert sie in ihren Gedanken - und da sie die Leser teilweise auch direkt anspricht offensichtlich nicht nur gedanklich. Ein Mann weniger? Ist ja auch keine große Sache. Der moralische Kompass ist bei ihr völlig zerstört, das kann man zwar bei ihrer Biografie verstehen, aber wenn es ein Mann wäre, der hier handelt würde gerade Millie sagen“man kann sic nicht wegen einer schweren Kondheit entschuldigen und die Taten auf die schlechten Erfahrungen abwälzen“. Die Form von Selbstjustiz ist enorm. Und trotz meiner Abneigung zu ihr und ihrer Taten, musste ich weiterlesen, denn ich wollte wissen, ob sich manche Fragen und Spannungsbögen aufklären (das tun sie) und ob Millie mit allem davonkommt - um das zu erfahren solltet ihr es selbst lesen. Der Schreibstil ist gut, dadurch fliegt man auch durch die Seiten auch wenn ich sehr oft den Kopf über Millie geschüttelt habe.

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Veröffentlicht am 12.03.2025

Anders

bruder, wenn wir nicht family sind, wer dann
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Ich war sehr gespannt auf dieses Buch, denn der Klappentext und die Tatsache, dass es die knallharte Realität mancher Grossstadtjugendlichen zeigt, haben mich sehr neugierig gemacht.
Man muss sich auf ...


Ich war sehr gespannt auf dieses Buch, denn der Klappentext und die Tatsache, dass es die knallharte Realität mancher Grossstadtjugendlichen zeigt, haben mich sehr neugierig gemacht.
Man muss sich auf das Buch einlassen, mit dem eigenwilligen aber sehr besonderen Schreibstil vertraut machen. Aber dann offenbart sich ein authentischer und zeitgemäßer Blick auf das Leben in einer Stadt. Es spielt zwar in Oslo, aber es könnte genauso gut Berlin sein. Was zeigt, das sich europäische Großstädte in ihrer Lebensqualität für Jugendliche ähneln. Ein Meltingpot für Sprache und Kultur. Genau das spiegelt das Buch, denn man wird immer wieder zwischen norwegischen, englischen, arabischer und somalischen Begriffen hin und her geschleudert. Und ich finde es grandios, dass es ganz so aus dem Norwegischen übersetzt wurde, dass der Mix erhalten bleibt. Keine Großschreibung und keine Punkte spiegeln die Schnelllebigkeit und dass manchmal ein Anker fehlt.
Wirklich, ich kann allen nur empfehlen sich auf dieses Buch einzulassen und die Tiefe zu entdecken.

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Veröffentlicht am 12.02.2025

Spannendes Archäologie Setting

Geheimnisse des Nil, Band 1 - What the River Knows
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Inez lebt in bei ihren Familienangehörigen, während ihre Eltern in Ägypten bei Ausgrabungen und Forschungen beschäftigt sind. Doch als sie eines Tages verschwinden und als tot geglaubt werden, traut Inez ...

Inez lebt in bei ihren Familienangehörigen, während ihre Eltern in Ägypten bei Ausgrabungen und Forschungen beschäftigt sind. Doch als sie eines Tages verschwinden und als tot geglaubt werden, traut Inez dem Braten nicht und entscheidet sich, der Sache auf den Grund zu gehen. So beginnt ihr spannendes Abenteuer, die Reise nach Ägypten das Treffen mit ihrem Onkel und die eigene Beteiligung daran, das Erbe ihrer Eltern bei der Suche nach Cleopatras Grab anzutreten. Dabei verliert sie aber nicht ihr eigentliches Ziel aus den Augen, herauszufinden, was wirklich mit ihren Eltern geschehen ist. Dann ist da noch Whit - zu dem sich eine ganz eigene Anziehung bildet.

Ich habe es sehr gefeiert, einen archäologischen Kontext und dann auch noch in Ägypten anzutreffen. Was mich allerdings ein wenig gestört hat, war der magische Aspekt. Der Fantasy Anteil war so minimal, nahezu verschwindend, dass man diesen meiner Meinung nach auch ganz hätte weglassen können.

Dennoch sind die Wendungen spannend, und das Ende sorgt dafür, dass man ganz schnell den nächsten Teil beginnen möchte. Das Hörbuch ist wunderbar vertont, beide Stimmen passen perfekt.

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Veröffentlicht am 28.12.2024

Zwischen Island und Berlin

Between Your Memories
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Kalima ist wieder in Berlin, doch ihrer Familie erzählt sie es nicht, hält sich versteckt und arbeitet als Freidhofsgärtnerin. Nói hingegen ist zwar noch in Island, doch das ändert sich bald, als er beschließt ...

Kalima ist wieder in Berlin, doch ihrer Familie erzählt sie es nicht, hält sich versteckt und arbeitet als Freidhofsgärtnerin. Nói hingegen ist zwar noch in Island, doch das ändert sich bald, als er beschließt zu ihr zu gehen.

Ein Buch über Heilung, über das aufarbeiten von Traumata, sich anderen anvertrauen, aber auch über einen Small town Boy in einer Großstadt, dem wiederentdecken von sich. Einem Fotobildband, der verbindet und zwei tollen Settings.
Ich habe es als Hörbuch gehört und beiden Stimmen gerne gelauscht, nur wenn der Sprecher aus Nóis Sicht das Gesprochene der Frau las, klang es für mich zu aufgesetzt. Ansonsten ganz toll.

Einige Wiederholungen (mir ist klar, dass sie an vielen Stellen als Stilmittel sehr oft ges Tee hat wurden) störten mich. Aber alles in allem eine klarere Lese/Hörempfehlung.

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