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Veröffentlicht am 25.03.2025

Zwei Frauen Zwei Leben

Tage aus Glas
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Im Jahr 1901 kommt es in der Gerresheimer Glashütten zu einem Streik der Glasbläser. Dieser Streik hat Folgen für alle die mit der Glashütten zu tun haben. Die Geschichte wird jetzt allerdings gs nicht ...


Im Jahr 1901 kommt es in der Gerresheimer Glashütten zu einem Streik der Glasbläser. Dieser Streik hat Folgen für alle die mit der Glashütten zu tun haben. Die Geschichte wird jetzt allerdings gs nicht aus der Sicht eines Glasbläsers erzählt, sondern aus der von zwei jungen Frauen. Diese leben zwar am selben Ort, trotzdem leben sie in unterschiedlichen Welten. Die eine Billie ist die Tochter eines Flaschenmachers und lebt in sehr einfachen Verhältnissen. Die Andere Leonie ist die Tochter eines Arztes und damit Teil der besseren Gesellschaft. Beide haben ihre Sorgen und Probleme. Beide wollen ihr Leben leben und Beide müssen erkennen das das es für eine junge Frau 1901 nicht einfach ist die vorgezeichnet Wege verlassen konnte.

Die Autorin erzählt abwechselnd von den beiden Frauen. Dabei hat mir Leonie etwas besser gefallen. Zwar hatte Billie eigentlich die interessantere Geschichte und mit ihr haben wir das schwere Schiksal der Arbeiter hautnah miterlebt, aber Leonie bin ich näher gekommen. Ihre Geschichte hat mich irgendwie mehr gepackt.
Aber zu dem Toman gehören einfach beide Geschichten denn so haben wir einen abwechslungsreichen Einblick in die damaligen Zeit.
Ein toller Roman über zwei starke Frauen.

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Veröffentlicht am 20.03.2025

Der Reisläufer

Der Reisläufer und das Blutgericht von Zürich
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Ein junger Mann zieht in einen Kampf, aber statt große Beute zu machen findet er sich in einem Gerichts Prozess wieder. Und auch hier läuft nicht alles so wie gedacht.
Der Roman erzählt von jungen Männern ...

Ein junger Mann zieht in einen Kampf, aber statt große Beute zu machen findet er sich in einem Gerichts Prozess wieder. Und auch hier läuft nicht alles so wie gedacht.
Der Roman erzählt von jungen Männern die mit Begeisterung in die Schlacht ziehen und schnell ernüchternd werden. Von Intriegen und Ungerechtigkeit. Von Verlust ja einfach von den Schrecken des Krieges.
Dieser Roman hat mich nachdenklich zurück gelassen und obwohl die Geschichte im sechzehnten Jahrhundert spielt ist sie doch aktueller den je.
Wir folgen Samuel auf seinem Weg sowohl im Kamft als auch vor Gericht und erleben mit ihm die Ungerechtigkeiten dieser Welt.

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Veröffentlicht am 14.03.2025

Gelungener Abschluss

Die Frauen der Villa Sommerwind. Die Liebe am Horizont
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Es geht ein drittes Mal nach Timmendorfer Strand. In diesem dritten Teil geht es um Christines Tochter Gerda. Der Roman beginnt im Jahr 1952. Noch immer gibt es kein Lebenszeichen von Gerdas Eltern , Gerda ...

Es geht ein drittes Mal nach Timmendorfer Strand. In diesem dritten Teil geht es um Christines Tochter Gerda. Der Roman beginnt im Jahr 1952. Noch immer gibt es kein Lebenszeichen von Gerdas Eltern , Gerda macht das schwer zu schaffen und ausgerechnet Henning, der Sohn des größten Konkurrenten der Villa Sommerwind , könnte etwas wissen. Aber soll Gerda ihn um Hilfe bitten. Außerdem ist auch in Timmendorfer Strand viel los und die Ereignisse lassen Gerda nicht zu Ruhe kommen....

Nachdem ich die ersten Tei,e der Reihe mit Begeisterung gelesen habe musste ich natürlich auch diesen Band lesen. Auch ich wollte wissen was mit Christine und ihrem Mann geschehen ist. Und natürlich auch wie es in der Villa Sommerwind nach dem Krieg weiter geht

Ich liebe es Reihen zu lesen und dabei immer das Gefühl zu haben, alte Bekannte zu treffen. Das ist hier auf jedem Fall so. Schon auf den ersten Seiten war ich wieder mitten in der Geschichte und in Timmendorfer Strand.

Gerda als Hauptfigur hat mir sehr gefallen. Eine junge Frau die weiß was sie will und trotzdem ihre Familie immer vornanstellt. Die Suche nach Ihren Eltern war emotional beschrieben und ich konnte Gerdas Gefühle sehr gut nachvollziehen.

Natürlich darf in der Villa Sommerwind auch die Liebe nicht zu kurz kommen und auch diese Seite des Romans hat mir gut gefallen.

Toller Abschluss der Reihe rund um die Villa Sommerwind.

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Veröffentlicht am 12.03.2025

Sie war immer nur das Pestkind

Das Pestkind
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Sie ist für alle immer nur das Pestkind. Ganz Rosenheim geht ihr aus dem Weg. Und das nur weil sie als kleines Mädchen als Einzige aus ihrer Familie die Pest überlebt hat. Ihre Stiefmutter ist eine herzlos ...

Sie ist für alle immer nur das Pestkind. Ganz Rosenheim geht ihr aus dem Weg. Und das nur weil sie als kleines Mädchen als Einzige aus ihrer Familie die Pest überlebt hat. Ihre Stiefmutter ist eine herzlos Frau, der sie nichts Recht machen kann. Und doch ist Marianne ein herzensguter Mensch. Als ihre Stiefmutter ermordet wird, glaubt sie nicht daran das derjenige dem die Schuld gegeben wird es war und sie will den Mord aufklären. Doch dann kommen schwedische Soldaten in den Ort und alles ändert sich.

Der Roman erzählt von einer jungen Frau, die trotz ihres harten Schicksals, immer Mensch bleibt. Er erzählt von der Engstirnigkeit und dem Aberglauben der Menschen. Wie kann man ei. Kleines Kind dafür bestrafen das es die Pest überlebt hat. Unvorstellbar.
Er erzählt aber auch von den Schrecken des dreizigjährigen Krieges. Was mussten die Zivilisten damals für eine Angst gehabt haben. Aber auch das Trossleben wird lebendig beschrieben.
Die Geschichte von Marianne ist sehr gut in den historischen Kontext eingebettet und spannend erzählt. Ein sehr gelungener historischer Roman.

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Veröffentlicht am 12.03.2025

Zweiter Teil der Cartier Reihe

Der Schmuckpalast – Camille und der Glanz von Gold
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Endlich geht die Geschichte um die französische Familie Cartier weiter.
Nach unruhigen politischen Zeiten steht es nicht gut um die wirtschaftliche Lage der Stadt Paris. Doch die Cartiers geben nicht ...

Endlich geht die Geschichte um die französische Familie Cartier weiter.
Nach unruhigen politischen Zeiten steht es nicht gut um die wirtschaftliche Lage der Stadt Paris. Doch die Cartiers geben nicht auf. Familienoberhaupt Louis-Francoise beschließt die Firma an seinen Sohn weiterzugeben, aber such dessen Schwester arbeitet aktiv in der Schmuckproduktion mit. Die Weltausstellung und der Bau des Eifelturmes bringen endlich Aufschwung in die Stadt. Natürlich wollen auch die Carties davon provetieren.

Wie schon im ersten Teil ist der Roman eine perfekte Mischung aus Firmengeschichte, Familiengeschichte und der Geschichte der Stadt Paris. Alles ist miteinander verwoben und macht den Roman zu einem lesenswerten Gesamtpacket.
Eva Maria Brast lässt uns tief in die Familie hineinblicken. Erzählt von privaten Aspekten, zum Beispiel der Ehe von Alfred der aus taktischen Gründen heiratet, nicht aus Liebe. Aber auch das Verhältnis der Geschwister untereinander und das zu ihren Eltern wird gut erzählt.
Dazu wird Paris lebendig. Es ist sehr interessant zu lesen, wie sehr ein Unternehmen vom Zustand der Stadt abhängig ist.

Ein toller Roman rund um die Cartiers.

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