Cover-Bild Die Sommerbücherei
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14,00
inkl. MwSt
  • Verlag: ROWOHLT Taschenbuch
  • Themenbereich: Belletristik - Zeitgenössische Lifestyle-Literatur
  • Genre: keine Angabe / keine Angabe
  • Seitenzahl: 384
  • Ersterscheinung: 11.03.2025
  • ISBN: 9783499013331
Bella Osborne

Die Sommerbücherei

Eine herzerwärmende Freundschaftsgeschichte
Birgit Schmitz (Übersetzer)

Mit einem Freund an der einen und einem guten Buch in der anderen Hand lassen sich auch die schwierigsten Zeiten im Leben meistern!

Ein Buch wie eine tröstlich warme Sommerbrise.

Tom führt ein alles andere als normales Teenagerleben. Vor sieben Jahren starb seine Mutter, und sein Vater verfällt zunehmend dem Whisky. Trost findet Tom nur in der örtlichen Bücherei und in den Büchern, meist Romanzen, die seine Mutter so sehr mochte. Das darf natürlich niemand wissen, vor allem nicht die coole Farah aus der Schule, die ebenfalls oft Bücher ausleiht.
Maggie ist Rentnerin, bestellt ihren Hof aber noch immer selbst. Nur der störrische Traktorreifen macht Probleme. Wenn sie Gesellschaft sucht, nimmt sie an den Buchclub-Treffen in der Bücherei teil. Seit einiger Zeit fällt ihr bei diesen Zusammenkünften ein verloren wirkender Junge auf. Als sie von seiner Geschichte erfährt, macht sie ihm ein Angebot: Er hilft ihr auf dem Hof und bekommt dafür endlich einmal etwas anderes zu essen als Fischstäbchen.
Bald entsteht eine Freundschaft zwischen ihnen, alles könnte wunderbar sein – doch dann soll die Bücherei geschlossen werden. Gemeinsam mit Farah und dem Buchclub schmieden Tom und Maggie einen Plan, um ihren Lieblingsort zu retten.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 13.04.2025

Wahlverwandtschaften

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Toms Leben ist ziemlich trist. Seit die Mutter verstorben ist leben er und sein Vater nur noch nebeneinander her und der einzige Trost sind seine Computerspiele. Durch Zufall landet er in der örtlichen ...

Toms Leben ist ziemlich trist. Seit die Mutter verstorben ist leben er und sein Vater nur noch nebeneinander her und der einzige Trost sind seine Computerspiele. Durch Zufall landet er in der örtlichen Bücherei und leiht dort „aus Versehen“ Liebesromane aus, genau die Bücher, die seine Mutter so gerne gelesen hat. Er lernt dort Maggie kennen, deren wöchentlicher Besuch des Buchclubs dort das Highlight ihres Soziallebens ist. Und auch Farah, sein Schwarm, ist häufiger hier anzutreffen. Als die Stadt die Bücherei aus Kostengründen schließen will, rücken sie alle zusammen, um diesen Ort zu retten. Dabei kommt Tom nicht nur Farah näher, auch zu Maggie baut sich ein freundschaftliches Verhältnis auf.

Ich muss sagen, ich habe diese Geschichte wirklich geliebt. Das Verhältnis von Maggie und Tom ist einfach toll, auch wenn beide ihre Macken haben. Maggie hadert mit Entscheidungen aus ihrem Leben und findet mit Tom eine Aufgabe und die Möglichkeit Dinge für sich wieder gut zu machen. Tom wird durch Maggie selbstbewusster und schafft es mit seinem Vater Klartext zu reden und damit den ersten Schritt zur Verbesserung ihrer Beziehung zu machen.

Dazu kommt der Kampf um die Bücherei im Ort, den Maggie vehement kämpft, um sich selbst den Ort des sozialen Miteinanders zu erhalten. Sie schafft es den Ort zu mobilisieren und den Leuten klarzumachen, was die Bücherei für den Ort auch leistet.

Die Geschichte wird abwechselnd aus Toms und Maggies Sicht geschildert. Dabei sind Toms Teile als Ich-Erzähler geschrieben, die von Maggie in personaler Erzählweise. Damit bekommt man ein ganz unterschiedliches Verhältnis zu den beiden. Während man Toms Teenager Zweifel hautnah miterlebt, steht man Maggie ein wenig distanzierter gegenüber. Wobei mir auch Maggie ans Herz gewachsen ist.

Alles in allem war es ein wunderbares Buch über Freundschaften und Wahlverwandtschaften. Ich kann es auf jeden Fall empfehlen, es ist mehr als nur eine leichte Sommerlektüre.

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Veröffentlicht am 27.03.2025

Eine absolut wunderschöne Geschichte!

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Was für ein lieblicher und auch sehr berührender Roman! Ich habe „Die Sommerbücherei“ von Bella Osborne sehr gerne gelesen und kann das Buch jedem ans Herz legen!

Tom ist ein Teenager, der in seinem jungen ...

Was für ein lieblicher und auch sehr berührender Roman! Ich habe „Die Sommerbücherei“ von Bella Osborne sehr gerne gelesen und kann das Buch jedem ans Herz legen!

Tom ist ein Teenager, der in seinem jungen Leben schon viel erlebt hat und der es alles andere als leicht hat. Seine Mutter ist verstorben und der Vater ertränkt seinen Kummer in Alkohol. Auch in der Schule kämpft er mit so einigen Herausforderungen.

Maggie ist Rentnerin, bestellt ihren Hof aber immer noch selbst und ist sehr aktiv. Wenn sie Gemeinschaft sucht, geschieht das meistens bei den Buchclub Treffen der Bücherei.

Beide lieben das Lesen und die kleine Bücherei im Ort. Dort treffen sie auch das erste Mal aufeinander und es entsteht eine Freundschaft zwischen den beiden.

Als die Bücherei geschlossen werden soll, ist klar, dass sie ihren „sicheren Hafen“ – ihren Herzensort – retten müssen! Zusammen mit den anderen aus dem Buchclub und Farah -einem Mädchen von Toms Schule und ebenfalls begeisterte Leserin - beginnen sie, eifrig Pläne zur Rettung zu schmieden…

Ein wunderschöner, einfühlsamer und teils auch humorvoller Roman, den ich von Herzen gerne gelesen habe. Er zeigt auf eindrückliche Weise, dass wahre Freundschaft weder von Alter, Geschlecht, noch kulturellem Hintergrund abhängt und führt uns wieder einmal vor Augen, was wir erreichen können, wenn wir uns gemeinsam für eine Sache stark machen!

Die Liebe zu Büchern und zu einander – sowie die heilsame Kraft von echter Freundschaft und Annahme - kommen auf jeder Seite durch und machen diesen Roman zu etwas ganz Besonderem!

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Veröffentlicht am 14.07.2025

Mit einem Freund auf dem Weg zu sich selbst

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Der Roman "Die Sommerbücherei" ist aus den Sichtweisen der zwei Hauptfiguren Tom und Maggie erzählt. Tom, ein Jugendlicher, dessen Mutter gestorben ist und dessen Vater mehr und mehr dem Alkohol verfällt. ...

Der Roman "Die Sommerbücherei" ist aus den Sichtweisen der zwei Hauptfiguren Tom und Maggie erzählt. Tom, ein Jugendlicher, dessen Mutter gestorben ist und dessen Vater mehr und mehr dem Alkohol verfällt. Maggie, eine ältere Dame mit eigenem Hof, bewegter Vergangenheit und einem Geheimnis, die einsam ist. Aufeinander treffen die beiden in der örtlichen Bücherei, die alsbald vor der Schließung gerettet werden muss. Einfühlsam beschreibt die Autorin Bella Osborne die Entwicklung der beiden Protagonisten, die Entstehung der Freundschaft sowie deren Beinahe-Zerstörung.
Besonders berührt hat mich die Figur des Tom. Sein Kampf um Normalität, den Zugang zum Abitur und gegen die Alkoholsucht seines Vaters. Diesem Jugendlichen, der viel zu früh viel zu viel durchstehen muss und dem die Freundschaft mit Maggie Halt und Mut gibt.
Doch auch Maggie profitiert von der Freundschaft mit Tom. Nicht nur, dass durch ihn ihre Einsamkeit verdrängt wird, sondern auch, dass sie endlich den Mut aufbringt nach vielen Jahrzehnten einen wunden Punkt ihres Lebens in Angriff zu nehmen.

Was ich wirklich schade finde ist, dass weder der Titel noch das Cover zum Buch passen. Hat man sich nur von diesen beiden Aspekten zum Lesen inspirieren lassen ohne den Klappentext zu lesen, hat man etwas komplett anderes erwartet. Der deutsche Titel der Erstausgabe "So was wie Freunde" passt viel besser. Bisher habe ich tatsächlich noch nie ein Buch gelesen, das vor allem mit dem Titel so daneben lag. Denn das Buch spielt nicht einmal komplett im Sommer, lediglich die endgültige Entscheidung über die Zukunft der Bücherei erfolgt im Spätsommer.

Lässt man Buchtitel und Cover beiseite, ergibt sich für mich mit dieser einfühlsamen Geschichte eine klare Leseempfehlung. Hauptsächlich mit Tom, aber auch mit Maggie habe ich mitgelitten und hätte an vielen Stellen den einen wie die andere gerne in den Arm genommen.
Eine tolle Geschichte, die deutlich macht, dass Freundschaften ganz unabhängig von Alter, persönlichem Hintergrund und anderen Details geschlossen werden können und von Außenstehenden einfach akzeptiert werden sollten.

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Veröffentlicht am 28.04.2025

Herzerwärmende Geschichte über eine besondere Freundschaft

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Der Roman erzählt die Geschichte von Tom und Maggie.
Toms Mutter starb von einigen Jahren und seitdem lebt er mehr neben seinem Vater her, da dieser mehr und mehr dem Alkohol zuspricht und sich kaum um ...

Der Roman erzählt die Geschichte von Tom und Maggie.
Toms Mutter starb von einigen Jahren und seitdem lebt er mehr neben seinem Vater her, da dieser mehr und mehr dem Alkohol zuspricht und sich kaum um seinen Sohn kümmert. Tom muss mit seinem Leben alleine klar kommen.
Da er sehr gerne die tolle Farah aus seiner Schule näher kennenlernen möchte, geht er in dieselbe Bücherei, um ebenfalls dort Bücher auszuleihen, immer in der Hoffnung, dort Farah zu treffen und mit ihr ins Gespräch zu kommen.
Die Rentnerin Maggie geht auch regelmäßig in diese Bücherei, da sie dort an einem Buchclub teilnimmt. Ansonsten lebt sie ganz alleine auf einem Hof, wo sie Schafe züchtet und ihren Hof alleine bewirtschaftet, was ihr inzwischen öfter mal Probleme bereitet.
Tom fällt ihr in der Bücherei auf und sie kommen ins Gespräch und werden „So was wie Freude“. Letzteres war auch der Titel der deutschen Hardcover-Ausgabe während nun aktuell das Taschenbuch den Titel „Die Sommerbücherei“ bekommen hat. Denn die Bücherei spielt eine wichtige Rolle in der Geschichte und als sie geschlossen werden soll, kämpfen alle gemeinsam um ihren Lieblingsort.

Toms Geschichte hat mich sehr berührt. Der Schüler geht gerne zur Schule und lernt auch gerne und viel. Denn er möchte nicht nur einen einfachen Abschluss sondern möchte weitermachen, damit er studieren kann. Sein Vater spricht stark dem Alkohol zu, vertrinkt viel Geld, so dass dieses im Haushalt immer knapp ist und der arme Tom oft kaum etwas zu essen hat. Deshalb möchte Toms Vater auch, dass sein Sohn die Schule verlässt und in der Fabrik arbeiten geht wo auch er arbeitet, damit mehr Geld ins Haus kommt. So gibt es ein ständiges Problem zwischen Vater und Sohn wobei man deutlich spürt, dass Tom sich eigentlich nach einem liebevollen Vater sehnt, der sich um ihn kümmert und für ihn da ist.

Auch Maggie hätte eigentlich gerne jemanden, der zu ihr gehört, um den sie sich kümmern kann, denn da liegt ein Geheimnis in ihrer Vergangenheit. Aber so kümmert sie sich alleine um ihren Hof und ihre Tiere, doch immer öfter würde sie auch mal Hilfe benötigen.
Ihr großes Geheimnis wird tatsächlich erst nach einer ganzen Weile thematisiert und bekannt, spielt dann aber auch eine wichtige Rolle, sowohl in Maggies Leben als auch für Tom, als er davon erfährt.

So können sich Tom und Maggie gegenseitig helfen. Tom unterstützt Maggie auf der Farm und erledigt dort Arbeiten für sie während Maggie sich um Tom kümmert, ihm gutes Essen kocht und auch mal für Kleidung sorgt.

Besonders nett fand ich die Idee, dass Tom, um nicht aufzufallen, Bücher ausleiht, die angeblich für seine Mutter sind. Niemand dort weiß, dass seine Mutter nicht mehr lebt. Als er die Romanzen dann selber liest, findet er Gefallen daran. Das war wirklich charmant dargestellt und es werden auch bekannte Romane mit Titel benannt. Und aus meiner Sicht ist es ja wirklich nicht verwerflich, wenn Romanzen oder Liebesromane auch männliche Leser haben.

Die Rettung der von Schließung bedrohten Bücherei nimmt praktisch einen eigenen Handlungsstrang ein, in dem alle beteiligt sind, neben Tom und Maggie also auch Farah und die Leiterin der Bücherei. Hier entstehen allerdings zwischendurch auch mal ein paar Längen

Gespannt habe ich verfolgt, wie es mit Maggies Geheimnis weiter geht und wie sich Toms Leben durch seine Freundschaft mit Maggie entwickelt. Ich wünschte ihm, dass er sich seinen Traum vom Studium erfüllen kann und vor allem, dass sich sein Verhältnis zu seinem Vater normalisieren kann, wozu dieser aber seine Alkoholsucht überwinden muss.

„Die Sommerbücherei“ erzählt von einer ganz besonderen Freundschaft und thematisiert nebenbei noch recht schön die Bücher und Büchereien, die ja mehr sind, als ein Ort zum Ausleihen von Büchern.
Die Geschichte ist insgesamt herzerwärmend und berührend und hat mich wirklich gut unterhalten!


Fazit: 4 von 5 Sternen



© fanti2412.blogspot.com

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Veröffentlicht am 16.03.2025

Eine besondere Freundschaft

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Tom ist 14 Jahre alt und lebt mit seinem alkoholkranken Vater in einem kleinen Ort. Aus Sehnsucht nach seiner Mutter, die vor sieben Jahren starb, besucht er die örtliche Bücherei und trifft dort auf die ...

Tom ist 14 Jahre alt und lebt mit seinem alkoholkranken Vater in einem kleinen Ort. Aus Sehnsucht nach seiner Mutter, die vor sieben Jahren starb, besucht er die örtliche Bücherei und trifft dort auf die Rentnerin Maggie. Diese lebt alleine auf einem Hof außerhalb des Orts und kümmert sich allein um ihre Geschäfte. Ihre einzige Gesellschaft sind die Buchclub-Treffen der örtlichen Bücherei. Durch einen Vorfall freunden die beiden sich miteinander an und kämpfen gemeinsam gegen die Schließung der Bücherei durch die Gemeinde. Gemeinsam mit dem Buchclub schmieden Tom und Maggie Pläne, um ihren Herzensort zu retten.

"Die Sommerbücherei" ist ein herzerwärmender Roman zwei einsamer Figuren, die trotz ihres unterschiedlichen Alters Freundschaft schließen und einander Halt geben. Das Lesetempo ist entschleunigt und der leicht altmodische Sprachstil erinnerte mich an Romane von Debbie Macomber. Mit viel Empathie und Herz schafft es die Autorin, die Wandlung der beiden Figuren Tom und Maggie darzustellen. Besonders gut haben mir die wechselnden Kapitel aus der Erzählperspektive der Hauptfiguren gefallen. Hierdurch war man beiden Figuren näher und konnte sich mit ihnen identifizieren. Ich habe mich beim Lesen sehr wohl gefühlt und empfand den Roman mit den beiden Figuren, die sonst eher nicht aufeinander treffen würden, herzallerliebst und mal etwas anderes jenseits der Standard-Unterhaltungsliteratur.

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