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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 22.03.2025

2 ⭐

Die Geminiden - Spektrum (#2)
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Obwohl das Buch einige gute Ansätze hatte, konnte es mich insgesamt nicht wirklich überzeugen. Die Geschichte hatte durchaus Momente, in denen ich dachte, dass es endlich Fahrt aufnimmt, aber diese verpufften ...

Obwohl das Buch einige gute Ansätze hatte, konnte es mich insgesamt nicht wirklich überzeugen. Die Geschichte hatte durchaus Momente, in denen ich dachte, dass es endlich Fahrt aufnimmt, aber diese verpufften schnell wieder. Der Handlungsverlauf wirkte oft chaotisch und wenig durchdacht. Viele Wendungen erschienen mir zu zufällig und basierten eher auf Glück als auf einem gut aufgebauten Plot. Es fühlte sich so an, als ob die Handlung eher durch impulsive und teilweise absurde Entscheidungen der Charaktere vorangetrieben wurde, statt durch eine logisch aufgebaute Erzählung.

Die Figuren hatten durchaus Potenzial, und einige ihrer Interaktionen waren unterhaltsam. Sie bringen eine gewisse Leichtigkeit in die Geschichte, die ich an manchen Stellen genießen konnte. Trotzdem fehlte es mir an Tiefe und Konsistenz in ihrer Entwicklung. Es ist schwer, wirklich mitzufühlen, wenn die Charaktere auf mich mehr wie Marionetten wirken, die von den Ereignissen getrieben werden, anstatt aktiv ihr Schicksal zu gestalten.

Auch die grundlegende Idee des Buches, die durchaus spannend klang, wurde meiner Meinung nach nicht gut umgesetzt. Ich hatte erwartet, dass mehr Wert auf die Entwicklung der Charaktere und eine durchdachte Handlung gelegt wird. Stattdessen wirkte alles recht oberflächlich und gehetzt, was mich als Leserin irgendwann nur noch frustriert hat. Daher gebe ich das Buch 2 ⭐.

Danke an NetGalley für das Rezensionsexemplar!

Veröffentlicht am 22.03.2025

2 ⭐

His Heart
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Diese Geschichte klang zunächst vielversprechend, doch schnell wurde klar, dass sie nur eine weitere Version eines oft erzählten Konzepts ist: Ein Mann erhält das Herz von Brookes verstorbenem Freund und ...

Diese Geschichte klang zunächst vielversprechend, doch schnell wurde klar, dass sie nur eine weitere Version eines oft erzählten Konzepts ist: Ein Mann erhält das Herz von Brookes verstorbenem Freund und fühlt sich auf mysteriöse Weise zu ihr hingezogen. Obwohl die Autorin versucht hat, frische Elemente einzubringen, hat es für mich nicht funktioniert. Die Charaktere blieben flach, die Handlung zog sich und vieles fühlte sich überdramatisiert an.

Sebastian war noch der stärkste Charakter – vernünftig und entschlossen, auch wenn seine Verbindung zu Brooke größtenteils auf der Herztransplantation beruhte. Brooke hingegen wirkte selbstzerstörerisch und unentschlossen, und es fiel mir schwer, echtes Mitgefühl für sie zu entwickeln. Besonders enttäuschend war, dass ihre psychische Verfassung nur oberflächlich behandelt wurde. Anstatt ihre Heilung authentisch zu zeigen, wurde ihr Weg zum Glück größtenteils übersprungen.

Die Liebesgeschichte selbst war vorhersehbar und entwickelte sich viel zu schnell. Es gab keinen Aufbau, keine echte Chemie – plötzlich waren sie ein Paar. Auch die Rückblicke in die Vergangenheit nahmen zu viel Raum ein, was den eigentlichen Verlauf der Geschichte ausbremste. Die wenigen unerwarteten Wendungen, wie die Entwicklung um Olivia und Charlie, konnten das leider nicht mehr retten.

Insgesamt war die Grundidee interessant, aber die Umsetzung ließ zu wünschen übrig. Die Geschichte wollte emotional und tiefgründig sein, blieb aber an der Oberfläche. Schade – hier wäre viel mehr möglich gewesen. Daher gebe ich das Buch 2 ⭐.

Dabke an NetGalley für das Rezensionsexemplar!

Veröffentlicht am 22.03.2025

2 ⭐

Charons Erbe - Eine Liebe wie Sterne
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Nachdem mich "Cupids Love" nicht wirklich begeistern konnte, wollte ich der Reihe trotzdem noch eine Chance geben und habe "Charons Erbe" gelesen. Leider konnte auch dieser Band mich nicht wirklich überzeugen. ...

Nachdem mich "Cupids Love" nicht wirklich begeistern konnte, wollte ich der Reihe trotzdem noch eine Chance geben und habe "Charons Erbe" gelesen. Leider konnte auch dieser Band mich nicht wirklich überzeugen. Es gab zwar einige gute Elemente, aber insgesamt blieb die Geschichte für mich eher enttäuschend.

Positiv hervorheben möchte ich das Magiesystem, das wirklich durchdacht und interessant war. Die Art und Weise, wie Magie hier funktioniert, war kreativ und bot viel Potenzial für spannende Entwicklungen. Auch das Worldbuilding hatte wieder einige starke Momente, sodass ich mich zumindest in die Welt einfinden konnte.

Doch leider konnte der Rest mich nicht mitreißen. Die Handlung wirkte oft vorhersehbar, und die Spannung fehlte an vielen Stellen. Gerade die Enthüllungen rund um Eka und Maxim fühlten sich nicht überraschend an – vieles war bereits früh absehbar, wodurch der große „Aha“-Moment ausblieb. Auch die Dynamik zwischen den beiden Hauptfiguren konnte mich nicht wirklich fesseln. Ihre Dialoge sollten wohl humorvoll und spritzig wirken, haben mich aber oft eher kaltgelassen. Maxim war mir als Charakter zu klischeehaft, und Eka hat mich schon im ersten Band nicht überzeugt – das hat sich hier leider nicht geändert.

Obwohl das Buch sich schnell lesen ließ, blieb am Ende nicht viel hängen. Es hatte Potenzial, aber für mich fehlte einfach das gewisse Etwas, das mich emotional hätte packen können. Insgesamt bleibt es bei soliden 2 ⭐ – für Fans der Reihe vielleicht noch einen Blick wert, aber mich konnte es leider nicht abholen.

Danke an NetGalley für das Rezensionsexemplar!

Veröffentlicht am 16.03.2025

2 ⭐

Courting – Be mine through all time
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Ich hatte große Hoffnungen in dieses Buch gesetzt, da Regency-Romance mit einer starken Protagonistin selten vorkommt. Leider konnte es mich trotz einiger interessanter Ansätze nicht überzeugen.

Rebecca, ...

Ich hatte große Hoffnungen in dieses Buch gesetzt, da Regency-Romance mit einer starken Protagonistin selten vorkommt. Leider konnte es mich trotz einiger interessanter Ansätze nicht überzeugen.

Rebecca, eine 21-jährige Studentin der Ägyptologie, landet durch ein unerklärliches Ereignis im London des Jahres 1816. Während sie versucht, sich in der Gesellschaft zurechtzufinden, trifft sie auf Reed, einen charmanten Freibeuter.

Die Grundidee klang vielversprechend, doch Rebecca machte es mir schwer, mitzufühlen. Ihr Selbstbild als „nicht altmodisch, aber vintage“ wirkte erzwungen und gab mir starke "I’m not like other girls"-Vibes. Ihre soziale Isolation erschien mir konstruiert, und ihre Ablehnung von Konferenzen in Kairo stellte ihre Studienwahl infrage. Zudem verhält sie sich für eine intelligente Frau oft unangemessen modern – besonders als sie ihrer Zofe einen Tampon präsentiert.

Positiv hervorheben möchte ich Reed, ihren Love Interest. Er war charmant und seine Dynamik mit Rebecca war gut geschrieben. Allerdings wurde das Buch als „spicy“ vermarktet, obwohl die entscheidende Szene am Ende ausgeblendet wurde.

Ein großer Schwachpunkt war das Konzept der Zeitreise. Rebecca landet nicht einfach in der Vergangenheit, sondern in ihrer eigenen Fanfiktion – sie hat sich ihre Familie und Position selbst erschaffen. Das wirkte konstruiert und unglaubwürdig.

Der Plot war überladen: Neben der Zeitreise-Geschichte ging es um eine verschwundene Freundin, Bedlam, Mumien, Piraten und politische Intrigen – zu viel auf einmal. Positiv war, dass die Autorin nicht nur die romantisierte Seite der Regency-Zeit zeigt, sondern auch auf Missstände hinweist. Daher gebe ich das Buch 2 ⭐.

Danke an NetGalley für das Rezensionsexemplar!

Veröffentlicht am 16.03.2025

2 ⭐

Rebellin der Hohen Schule
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Die Idee hinter dem Buch hat mich sofort begeistert: ein historisches Wien, die Spanische Hofreitschule, ein feministischer Ansatz, dazu Romance und Pferde – das klang einfach perfekt. Doch leider konnte ...

Die Idee hinter dem Buch hat mich sofort begeistert: ein historisches Wien, die Spanische Hofreitschule, ein feministischer Ansatz, dazu Romance und Pferde – das klang einfach perfekt. Doch leider konnte das Buch diese Erwartungen nicht erfüllen.

Die Storyline wirkt chaotisch, mit unnötigen Elementen, die den Plot nicht voranbringen. Margarete, die eigentlich als starke, selbstbewusste Protagonistin angelegt ist, entpuppte sich für mich als arrogant, impulsiv und wenig empathisch. Sie handelt oft unüberlegt und versinkt dann in Selbstmitleid, wenn die Konsequenzen eintreten. Ihr Gegenpart, August, beginnt als unangenehm frauenfeindlich und durchläuft gegen Ende eine Charakterentwicklung, die so plötzlich und unrealistisch ist, dass sie nicht überzeugend wirkt.

Positiv hervorzuheben sind der flüssige Schreibstil und die beeindruckende Recherche zur historischen Kulisse Wiens und der Spanischen Hofreitschule. Die Beschreibungen sind so detailreich, dass ich mich mitten in das damalige Wien versetzt gefühlt habe. Leider wurden auch die Perspektiven von Nebenfiguren eingebunden, die kaum eine Rolle spielten, was die Erzählung unnötig zerfasert hat.

Was mich am meisten enttäuscht hat, war, dass die Botschaft des Buches – Frauen, die für ihre Träume kämpfen – durch die wirre Handlung und die unsympathischen Charaktere verwässert wurde. Das Potenzial war da, aber die Umsetzung hat mich leider nicht überzeugt.

Trotz der faszinierenden Kulisse und des Herzbluts, das in die Recherche geflossen ist, bleibt das Buch für mich eine große Enttäuschung. Daher gebe ich das Buch 2 ⭐.

Danke an NetGalley für das Rezensionsexemplar!