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Die Geminiden - Spektrum (#2)Obwohl das Buch einige gute Ansätze hatte, konnte es mich insgesamt nicht wirklich überzeugen. Die Geschichte hatte durchaus Momente, in denen ich dachte, dass es endlich Fahrt aufnimmt, aber diese verpufften ...
Obwohl das Buch einige gute Ansätze hatte, konnte es mich insgesamt nicht wirklich überzeugen. Die Geschichte hatte durchaus Momente, in denen ich dachte, dass es endlich Fahrt aufnimmt, aber diese verpufften schnell wieder. Der Handlungsverlauf wirkte oft chaotisch und wenig durchdacht. Viele Wendungen erschienen mir zu zufällig und basierten eher auf Glück als auf einem gut aufgebauten Plot. Es fühlte sich so an, als ob die Handlung eher durch impulsive und teilweise absurde Entscheidungen der Charaktere vorangetrieben wurde, statt durch eine logisch aufgebaute Erzählung.
Die Figuren hatten durchaus Potenzial, und einige ihrer Interaktionen waren unterhaltsam. Sie bringen eine gewisse Leichtigkeit in die Geschichte, die ich an manchen Stellen genießen konnte. Trotzdem fehlte es mir an Tiefe und Konsistenz in ihrer Entwicklung. Es ist schwer, wirklich mitzufühlen, wenn die Charaktere auf mich mehr wie Marionetten wirken, die von den Ereignissen getrieben werden, anstatt aktiv ihr Schicksal zu gestalten.
Auch die grundlegende Idee des Buches, die durchaus spannend klang, wurde meiner Meinung nach nicht gut umgesetzt. Ich hatte erwartet, dass mehr Wert auf die Entwicklung der Charaktere und eine durchdachte Handlung gelegt wird. Stattdessen wirkte alles recht oberflächlich und gehetzt, was mich als Leserin irgendwann nur noch frustriert hat. Daher gebe ich das Buch 2 ⭐.
Danke an NetGalley für das Rezensionsexemplar!