Ich mochte es sehr, dass es hier mal um eine ganz andere Story ging. Zum einen gibt es Kenna, die frisch aus dem Gefängnis kam und dann Ledger, der aufgrund der Vergangenheit einen großen Hass auf Kenna ...
Ich mochte es sehr, dass es hier mal um eine ganz andere Story ging. Zum einen gibt es Kenna, die frisch aus dem Gefängnis kam und dann Ledger, der aufgrund der Vergangenheit einen großen Hass auf Kenna verspürt.
Ich mochte es sehr, dass das große Thema hierbei Vergebung war und wie schwer und manchmal unmöglich diese ist oder zu sein scheint. Aber auch Trauer, Liebe, Vorurteile und Familie kamen hierbei nicht zu kurz.
Das Buch hat mich wirklich oft zum Weinen gebracht. Gerade Kennas Kampf um ihre Tochter hat mich sehr berührt und ich konnte mich so sehr in sie hineinversetzen, da es authentisch beschrieben wurde.
Nur allein das Ende ging mir dann etwas zu schnell und ich hätte gerne noch etwas mehr davon gelesen.
Es war mein erstes Buch von Jessica Winter und wird definitiv nicht mein letztes sein. Endlich mal wieder ein Buch, das mich komplett überzeugt hat. ❤️
Es geht um Charlie, die von einer Pflegefamilie ...
Es war mein erstes Buch von Jessica Winter und wird definitiv nicht mein letztes sein. Endlich mal wieder ein Buch, das mich komplett überzeugt hat. ❤️
Es geht um Charlie, die von einer Pflegefamilie zur nächsten weitergereicht wurde und daher nie das Gefühl von Zuhause hatte. Sie ist entwurzelt, fühlt sich nicht liebenswert und wird immer wieder behandelt wie nicht gewollte Ware. In ihrer Jugend trifft sie Noah, der ihr einfach nicht aus dem Kopf gehen wollte. Er ist ab Tag 1 ihr Beschützer und Freund, der hilft wo er kann. Durch ihn wird sie stärker, gewinnt an Selbstbewusstsein. Die beiden entwickeln eine sehr intensive Freundschaft. Bis ein tragischer Zwischenfall einiges ändert und Charlie flüchtet. Nach 10 Jahren kehrt sie in die Heimatstadt zurück und trifft wieder auf Noah. Auch wenn er noch zutiefst verletzt von ihrem Verschwinden ist, versucht Charlie um ihn und für ihre gemeinsame Zukunft zu kämpfen.
Ich mochte beide Charaktere wirklich sehr. Sie waren gut ausgearbeitet und ihre Charakterzüge waren einfach passend.
Auch die Nebencharaktere, vorallem Noahs Opa fand ich sehr sympathisch.
Jessicas Schreibstil ist flüssig, gefühlvoll und ich bin nur durch die Seiten geflogen. Die Wortgewandheit der Autorin lässt einen zwischen den Zeilen lesen.
Durch die Erzählperspektiven beider Protagonisten kann man sich immer genau in sie hineinfühlen und ihr Verhalten verstehen. Außerdem gibt es eine Menge Rückblicke in die ersten Jahre der beiden. Dies lässt einen die Dynamik und die Liebe der beiden besser nachvollziehen. Der Schmerz der beiden ist absolut greifbar und man fühlt komplett mit ihnen mit.
Ich bin über das Buch eher zufällig gestolpert und habe ohne Erwartungen zu lesen begonnen. Allerdings hat mich das Buch dann so schnell überzeugt, dass ich es innerhalb einer Nacht durchgelesen habe. ...
Ich bin über das Buch eher zufällig gestolpert und habe ohne Erwartungen zu lesen begonnen. Allerdings hat mich das Buch dann so schnell überzeugt, dass ich es innerhalb einer Nacht durchgelesen habe. Ich musste unbedingt wissen, was als Nächstes passiert und wie es endet.
Zum Inhalt: Alena ist eine Beauty-YouTuberin, die sich von ihrer Mutter und den von ihr geführten Kanal trennen möchte und für ein Stipendium an ihrer Wunsch-Uni kämpfen will. Dafür muss sie einen recht unkonventionellen Weg beschreiten und einen Nachruf über der YouTuber Killian veröffentlichen. Dieser ist aber alles andere als tot und stürzt sich von einer waghalsigen Challenge in die nächste. Und so lernen sich die beiden kennen...
Die Social Media Thematik fand ich interessant, hatte aber auch anfangs etwas Bedenken. Die waren aber absolut unbegründet. Hier wurden die Schattenseiten des Influencer-Daseins beleuchtet und man bemerkt schnell, dass nicht alles Gold ist, was glänzt.
Der Schreibstil ist super locker und leicht, sodass man direkt im Geschehen ist. Erzählt wird aus der Ich-Perspektive von Alena. Das fand ich in diesem Buch sehr passend, da dadurch die Spannung wegen Kills Geheimnissen deutlich gesteigert wurde. So kam es zu einigen Wendungen, die ich so nicht vorher gesehen habe und auch das Ende fand ich gut umgesetzt. Die Geschichte wurde immer emotionaler und gerade Kills Vergangenheit und seine Ängste haben mich mitgenommen. Es hatte dann wirklich viel Tiefgang und Abwechslung, die ich nicht erwartet hatte.
Beide Protagonisten fand ich sehr sympathisch und gelungen ausgearbeitet. Alena ist stark, möchte für ihre Ziele kämpfen und überlegt dennoch genau, was sie mit ihren Taten anderen antun könnte. So konnte man ihre immer größer werdende Zerrissenheit Kill gegenüber absolut nachvollziehen. Kill erscheint erstmal wie ein egoistischer, arroganter Macho. Man erkennt aber sehr schnell, dass dies nur eine Maske ist und er ebenfalls stark und sehr liebevoll zu seinen engsten Vertrauten ist und hinter die Fassade blickt. Er ist aber auch ängstlich und voller Schmerz, hat keinen richtigen Anker.
Zu sehen wie sich beide miteinander entwickeln und wie sich gegenseitig stärken, fand ich super umgesetzt.
Ein weiterer großer Punkt ist der Humor im Buch. Zum einen sind da richtig gute Tierfakten, die Alena einfach zu den unpassendsten Augenblicken fallen lässt und zum anderen witzige Schlagabtausche zwischen den beiden. Ich hatte fast in jedem Kapitel was zu lachen.
Für mich eine Überraschung und eine klare Empfehlung.
"Und zum ersten Mal fühlt sich die Realität besser an als mein Zauberland."
Ich habe mich sehr auf das neue Buch von Mila Olsen gefreut und wurde wieder keineswegs enttäuscht. Milas Schreibstil ist wortgewandt, ...
"Und zum ersten Mal fühlt sich die Realität besser an als mein Zauberland."
Ich habe mich sehr auf das neue Buch von Mila Olsen gefreut und wurde wieder keineswegs enttäuscht. Milas Schreibstil ist wortgewandt, verträumt, untermauert mit wunderschönen Wortschöpfungen, sehr emotional und mit dem richtigen Anteil von Realität. Ihre Liebesgeschichten haben viel Tiefgang und Herzschmerz ist garantiert.
Ich war sofort in der Geschichte drin und habe schon in den ersten Kapiteln erste Tränen vergossen. Teilweise musste ich auch kurz innehalten, um zu verarbeiten, was ich gerade gelesen habe.
Es geht um die Geschichte von June und Jesse. June ist ein Trailerparkmädchen, die mit ihren beiden Geschwistern bei ihrem Stiefbruder Grayson lebt. Grayson war einst Junes Beschützer, Freund und Vorbild. Jedoch verändert er sich stark und wird zu einer großen Bedrohung. June flüchtet sich bei all ihren furchtbaren und grausamen Erlebnissen, die sie ertragen muss, in ihren eigenst erschaffenen Nachtgarten. Dieser ist so detailliert und wunderschön beschrieben, dass es einem selbst als Leser in Sicherheit wiegt. Jedoch bricht auch dort nach und nach die Dunkelheit herein, wie auch in Junes echtem Leben. Was muss und musste Junes Seele alles ertragen?
Junes Ventil ist die Kunst. Sie ist äußert begabt und so wird sie zu einem Kunstwettbewerb eingeladen. Dort trifft sie auf Jesse. Einen wohlhabenden jungen Mann, der mehr in June sieht als nur das Trailerparkmädchen. Er möchte für sie da sein, bleibt hartnäckig und so entsteht ein zartes Vertrauen zwischen den beiden. Jesse ist so ein toller Mensch, der nicht einfach zusehen, sondern handeln möchte, egal was es kostet. Dabei hat er selbst mit eigenen Dämonen zu kämpfen.
Auch June ist ein wirklich starker Charakter. Sie kämpft sich von Tag zu Tag, macht alles für ihre Geschwister. Ich war absolut beeindruckt von beiden Charakteren.
Grayson habe ich so oft gehasst, aber manchmal fiel mir der Hass auch bei ihm etwas schwer.
Ein absolut gelungenes Buch von der ersten bis zur letzten Seite.
Herzensempfehlung und definitiv eines meiner Jahreshighlights.
"Manchmal fliegen Träume dir nicht zu, du musst nach ihnen suchen."
Inhalt: Peyton ist als Stipendiatin eine Außenseiterin an der Elite-Privatschule. Um ihrem Ziel Fotografie zu studieren näher zu kommen, ...
"Manchmal fliegen Träume dir nicht zu, du musst nach ihnen suchen."
Inhalt: Peyton ist als Stipendiatin eine Außenseiterin an der Elite-Privatschule. Um ihrem Ziel Fotografie zu studieren näher zu kommen, hat sie zwei Nebenjobs in der Lokalzeitung und im Golfclub. Dort trifft sie auf den arroganten Charles, der denkt sich als Sohn der Bürgermeisterin alles erlauben zu können. Als er jedoch einen folgenschweren Fehler begeht, scheint Peyton seine einzige Hoffnung zu sein...
Die Dynamik zwischen Peyton und Charles ist einmalig. Ihre wirklich witzigen Schlagabtausche und ihre humorvolle Kommunikation haben mich sehr gut unterhalten und ich hatte so oft lachen müssen. Die anfängliche Abneigung wurde authentisch dargestellt und es dauert wirklich eine kleine Weile bis die beiden wissen, dass sie mehr füreinander empfinden. Slow Burn absolut auf'n Punkt gebracht.
Die beiden Protagonisten haben sich für ihr Alter sehr erwachsen verhalten und die entstandenen Konflikte, vorallem durch die sozialen Gegensätze, ohne riesiges Drama gelöst.
Ich mag Fake Dating oft gar nicht so sehr, aber hier ist es echt richtig gut umgesetzt und hat Spaß gemacht.
Es gab in dem Buch kein Spice, aber das hatte die Story tatsächlich überhaupt nicht nötig und es hätte irgendwie auch nicht so recht gepasst.
Eine sehr schöne, humorvolle Liebesgeschichte mit gesellschaftskritischen Themen, die einfach Spaß macht.