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Veröffentlicht am 19.03.2025

“Expiration dates are for the weak.”

The Love Hypothesis – Die theoretische Unwahrscheinlichkeit von Liebe
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Mit The Love Hypothesis hat Ali Hazelwood wieder einmal eine perfekte Mischung aus Humor, Wissenschaft und Romance geschaffen. Hier treffen Fake-Dating-Tropes, nerdige Protagonisten und die chaotische ...

Mit The Love Hypothesis hat Ali Hazelwood wieder einmal eine perfekte Mischung aus Humor, Wissenschaft und Romance geschaffen. Hier treffen Fake-Dating-Tropes, nerdige Protagonisten und die chaotische und auch oft komplizierte Welt der Wissenschaft aufeinander.

Olive Smith, eine ambitionierte PhD-Studentin küsst den grummeligen, gefürchteten Professor Adam Carlsen – und plötzlich finden sich die beiden in einer Fake-Beziehung wieder. Was als Mittel zum Zweck beginnt, entwickelt sich zu einer knisternden und gleichzeitig herzerwärmenden Geschichte voller süßer, witziger und manchmal sehr chaotischer Momente.

Ali Hazelwoods Bücher haben etwas unglaubliches süchtig machendes: den Humor! Jedes Mal wenn ich eines ihrer Bücher in die Hand nehme muss ich bereits von Beginn an an super vielen Stellen schmunzeln.
Ihr Humor ist jedes mal on Point und das trifft auch auf ihre Hauptfiguren zu. Ich liebe alle ihre Protagonistinnen, die klug, witzig und stark geschrieben sind. Männer geschrieben von Ali Hazelwood haben außerdem einfach einen besonderen Platz in meinem Herzen. ❤️

Die Dynamik zwischen Olive und Adam ist einfach großartig. Olive ist schlagfertig, ein wenig tollpatschig, aber absolut liebenswert. Adam ist der klassische „grumpy but soft for her“-Love Interest, und ihre Interaktionen sind einfach pures Gold. Besonders schön ist, wie Adam von Anfang an für Olive einsteht und sie unterstützt, während sie sich ihren Unsicherheiten stellt.

Natürlich gibt es typische RomCom-Klischees und einige vorhersehbare Momente, aber genau das macht den Charme des Buches aus. Ihr Schreibstil ist leicht, flüssig und voller Humor – perfekt für alle, die eine süße, nerdige Romance mit wissenschaftlichem Setting suchen.

Ob man Wissenschaft liebt oder nicht, The Love Hypothesis ist ein Buch, das man kaum aus der Hand legen kann. Absolute Empfehlung für alle RomCom-Fans!
Unerwähnt möchte ich natürlich nicht lassen, dass die Ählichtkeit zu Kylo Ren und Ray nicht von ungefähr kommt. 😊

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Veröffentlicht am 19.03.2025

Elsie und Jack: Ein weiteres Highlight von Ali Hazelwood

Love, theoretically
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Mit Ali Hazelwood hat man hier wie nicht anders zu erwarten wieder eine unterhaltsame und herzerwärmende Romance, die sich im Stem-Bereich an einer Universität abspielt.

Elsie Hannaway führt ein Doppelleben: ...

Mit Ali Hazelwood hat man hier wie nicht anders zu erwarten wieder eine unterhaltsame und herzerwärmende Romance, die sich im Stem-Bereich an einer Universität abspielt.

Elsie Hannaway führt ein Doppelleben: Tagsüber ist sie eine theoretische Physikerin, die sich mit befristeten Lehraufträgen über Wasser hält, und abends arbeitet sie als professionelle Fake-Girlfriend. Als sie sich um eine prestigeträchtige Professorenstelle bewirbt, trifft sie ausgerechnet auf Jack Smith-Turner – den arroganten Experimentalphysiker, der ihrer Karriere schon einmal im Weg stand … und der nebenbei auch noch der Bruder eines ihrer „Kunden“ ist.

Ich habe die Chemie zwischen Elsie und Jack von Anfang an geliebt. Ihre Wortgefechte und das Knistern zwischen den beiden, dass von Anfang an spürbar war haben wirklich viel Spaß gemacht.
Besonders gelungen dabei finde ich Elsies Entwicklung: Sie ist es gewohnt, sich den Erwartungen anderer anzupassen, doch Jack durchschaut sie recht schnell und möchte nicht die Elsie sehen, die er gerne sehen würde sondern ihre wahre Persönlichkeit – und genau das macht ihre Dynamik so besonders

Ali Hazelwood bleibt ihrem Stil treu: eine clevere, liebenswerte Protagonistin, ein grumpy-but-secretly-soft Love Interest und super viele Anspielungen, die ich genau deshalb liebe, weil ich ebenfalls in dem Bereich zuhause bin.

Wer The Love Hypothesis mochte, wird Love, Theoretically lieben. (Oder wie ich sogar noch mehr lieben) Die perfekte Mischung aus Wissenschaft und Romantik.

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Veröffentlicht am 19.03.2025

Zweite Chance und große Gefühle - eine emotionale Achterbahnfahrt

King of Greed
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Nachdem ich bereits mit dem letzten Buch der Kings of Sin-Reihe von Ana Huang unglaublich viel Spaß hatte, waren meine Erwartungen an King of Greed hoch – und sie wurden nicht enttäuscht.

Dieses Buch ...

Nachdem ich bereits mit dem letzten Buch der Kings of Sin-Reihe von Ana Huang unglaublich viel Spaß hatte, waren meine Erwartungen an King of Greed hoch – und sie wurden nicht enttäuscht.

Dieses Buch erzählt die Geschichte von Alessandra Ferrera und Dominic Davenport, die seit zehn Jahren verheiratet sind, aber sich in ihrer Ehe verloren haben. Statt einer klassischen Lovestory geht es hier um eine zweite Chance – um zwei Menschen, die sich wiederfinden müssen. Eigentlich bin ich kein großer Fan von gescheiterten Beziehungen in Büchern, aber Ana Huang hat es geschafft, dass ich mit jeder Seite darauf hingefiebert habe, dass Dom und Ale endlich zueinander zurückfinden.

Besonders beeindruckt hat mich, wie realistisch ihre Beziehung dargestellt wurde. Das Drama zwischen ihnen wirkte nie künstlich oder überzogen – es gab keinen großen Verrat oder absurde Missverständnisse. Vielmehr waren es fehlende Kommunikation und falsche Prioritäten, die sie auseinandergebracht haben. Alessandra zog sich zurück, und Dominic verlor sich in seiner Arbeit – bis er erkannte, was wirklich zählt. Sein Kampf um ihre Liebe hat mich berührt, und sein Einsatz bis zur letzten Seite war absolut überzeugend.

Die Chemie zwischen den beiden war spürbar intensiv, und ich habe mehr als einmal mit ihnen mitgelitten. Gerade wenn man selbst in einer langen Beziehung ist, kann man sich in vielen Momenten wiederfinden. Ana Huangs Schreibstil macht das Buch nicht nur mitreißend, sondern auch emotional greifbar – es ist spannend, unterhaltsam und voller Herz.

Ein absolutes Must-Read für alle, die Second-Chance-Romance lieben!

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Veröffentlicht am 14.03.2025

Ich hätte niemals gedacht, dass ich dieses Buch lieben würde...

Credence – Sie ist tabu, doch Liebe kennt keine Regeln
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Bisher mochte ich weder Bücher mit Reverse Harem (wobei ich mir nicht sicher bin, ob man Credence wirklich dazu zählen kann) noch große Age Gaps. Aber puh… Credence – what did you do to me???

Von Penelope ...

Bisher mochte ich weder Bücher mit Reverse Harem (wobei ich mir nicht sicher bin, ob man Credence wirklich dazu zählen kann) noch große Age Gaps. Aber puh… Credence – what did you do to me???

Von Penelope Douglas kannte ich bisher nur die ersten drei Bände der Devils’ Night-Reihe, die ich zwar gut, aber nicht überragend fand. Es war also eher der Hype und das Tabuthema, die mich neugierig auf Credence gemacht haben. Und was soll ich sagen? Ich habe es geliebt.

Abgesehen von der Story war allein das Setting – eingeschneit auf einem abgelegenen Berg mitten im Wald – einfach unglaublich atmosphärisch. Zwischendurch wusste ich nicht mal, wen ich am meisten mochte, aber Kaleb hat mich von Anfang an am meisten fasziniert (wobei er natürlich genau so geschrieben wurde).

Credence geht aber emotional deutlich tiefer, als ich erwartet hatte. Die Beziehungen sind so komplex und verstrickt, dass man sich unweigerlich fragt: Wo ziehe ich meine moralische Grenze? Genau diese innere Zerrissenheit – dieses ständige Hinterfragen – macht das Buch so fesselnd. Penelope Douglas spielt bewusst mit Tabus und Grauzonen, provoziert und zwingt einen, über Konventionen nachzudenken. 💭

Und genau das macht dieses Buch so besonders: Es lässt einen nicht los. Man fühlt sich gleichzeitig fasziniert, verstört und völlig in die Geschichte hineingezogen. Es ist, als hätte Penelope Douglas genau das erreicht, was sie beabsichtigt hat – den Leser aus seiner Komfortzone zu reißen und mitten in ein Chaos aus Emotionen und moralischen Dilemmata zu stürzen.

Credence war eines dieser Bücher, die ich einfach nicht aus der Hand legen konnte – und plötzlich ist meine Wunschliste um Birthday Girl und Five Brothers von Penelope Douglas gewachsen. Zwei Bücher, die ich eigentlich ausgeschlossen hatte, wegen der Tropes… Tja, da lag ich wohl falsch. Oder es lag einfach an den anderen Autoren.

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Veröffentlicht am 14.03.2025

Vampire, Werwölfe und eine arrangierte Ehe: Ali Hazelwood kann auch anders.

Bride – Die unergründliche Übernatürlichkeit der Liebe
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Ich wusste nicht genau, was mich bei diesem Buch erwartet. Ich habe es mir eigentlich nur gekauft, weil es von Ali Hazelwood ist – und bisher hat sie mich noch nie enttäuscht. Trotzdem war ich ein bisschen ...

Ich wusste nicht genau, was mich bei diesem Buch erwartet. Ich habe es mir eigentlich nur gekauft, weil es von Ali Hazelwood ist – und bisher hat sie mich noch nie enttäuscht. Trotzdem war ich ein bisschen skeptisch. Ich gehöre zu denen, die mit Twilight aufgewachsen sind und heute eher mit einem Gefühl der Fremdscham darauf zurückblicken. Aber ich kann nur sagen: Don’t judge a book by its cover! Ali Hazelwood hat es geschafft, dass mir genau dieses Setting wieder gefallen hat.

In Bride geht es um Misery Lark, die in einer Welt lebt, in der Menschen, Vampire und Werwölfe existieren. Sie ist die Tochter eines mächtigen Vampirs, hält sich aber aus den politischen Machtkämpfen heraus und ist eher eine Außenseiterin – bis sie ausgerechnet mit Lowe Moreland, einem Werwolf, verheiratet werden soll. Diese arrangierte Ehe soll den Frieden zwischen ihren Spezies sichern. Doch während Misery versucht, sich in ihrem neuen Leben zurechtzufinden, wird schnell klar, dass es Geheimnisse gibt, die sie nicht länger ignorieren kann. Und dann ist da noch Lowe, der vielleicht nicht der Feind ist, für den sie ihn gehalten hat …

Ich hatte unglaublich viel Spaß mit diesem Buch und habe total mit Lowe und Misery mitgefiebert. Vor allem Misery als Protagonistin mochte ich richtig gerne – aber das überrascht mich bei der Autorin nicht wirklich. Ali Hazelwood schafft es einfach immer wieder, starke und intelligente Frauen zu schreiben, die man einfach nur lieben kann. Und wir wissen: Men written by Ali Hazelwood

Das Buch war für mich an keiner Stelle langatmig, und ich konnte es kaum aus der Hand legen. Die Dynamik zwischen Misery und Lowe war großartig, mit genau der richtigen Mischung aus Spannung, Humor und Emotionen.
Das Tempo der Beziehung hat mir hier gut gefallen – es war glaubwürdig und nicht überstürzt. Bei einigen Büchern passiert das viel zu schnell, aber hier war die Entwicklung genau richtig. Zu viel möchte ich hier nicht vorwegnehmen, aber wie so oft bei Ali Hazelwood trifft „he falls first“ ziemlich gut zu.

Wer Romance und Fantasy mag – oder einfach ein Fan von Ali Hazelwood ist – sollte diesem Buch auf jeden Fall eine Chance geben! 🫶🏻

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