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Veröffentlicht am 21.03.2025

Toller Auftakt

Cosy Secrets – Der kupferne Schlüssel
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„Cosy Secrets“ von Franzi Kopka hat mich sehr begeistert.
Bisher habe ich nur ihre Fantasy-Titel gelesen und war daher sehr gespannt auf das Buch. Aber auch die Kombi aus Romance und Cosy Crime liegt ihr ...

„Cosy Secrets“ von Franzi Kopka hat mich sehr begeistert.
Bisher habe ich nur ihre Fantasy-Titel gelesen und war daher sehr gespannt auf das Buch. Aber auch die Kombi aus Romance und Cosy Crime liegt ihr unglaublich gut.

Unsere Protagonistin Rae (die übrigens auch Schriftstellerin ist, das hat mir besonders gut gefallen) reist in Ihre alte Heimat in den Norden Schottlands zurück, um dem angeblichen Verschwinden ihrer Großmutter auf die Spur zu kommen. Sie selbst ist überzeugt, dass ihre Granny sich nur wieder auf eine Reise abgesetzt hat, aber deren beste Freundinnen lassen nicht locker und so beginnt Rae (jedoch widerwillig und skeptisch) nachzuforschen.

Rae war ein unglaublich tolle Protagonistin. Sie ist sympathisch, klug, stark, humorvoll und vielleicht auch manchmal etwas neurotisch und ich habe alle diese Seiten an ihr geliebt.
Auch das Setting in der schottischen Kleinstadt mit all ihren witzigen Bewohnern (manche sind durchaus sympathischer als andere, aber sie alle sind sehr unterhaltsam) mochte ich sehr.

Der Schreibstil von Franzi ist wie gewohnt sehr flüssig und bildhaft und hat mich schnell in der Geschichte versinken lassen.
Schon nach kurzer Zeit habe ich fleißig mitgerätselt und überlegt, was denn nun mit Rae´s Großmutter passiert sein könnte.
Nachdem eine Teil des Rätsels gelöst wurde, konnte ich es gar nicht fassen, denn mit so einer originellen Entwicklung (das habe ich definitiv noch nicht gelesen 😅) habe ich nicht gerechnet.
Der Crime-Anteil hat mich definitiv überzeugt, denn hier gab es einige Wendungen, die ich nicht habe kommen sehen.

Aber natürlich kam auch die Romantik nicht zu kurz, denn zwischen Rae und ihrer Jugendliebe Archer sprühen auch jetzt noch Funken. Die neu erwachte Liebesgeschichte zwischen den beiden hat mir sehr gut gefallen und auch die Rückblicke in die Vergangenheit. Auch hier konnte Franzi mich mit einigen Ereignissen überraschen. Für mich blieb die Liebesgeschichte und Entwicklung der Figuren auch immer nachvollziehbar und authentisch.

Fazit: Wenn ihr auf der Suche nach einem Buch für gemütliche Stunden seid, welches Crime und Romance vereint und mit tollen Figuren und einem sehr angenehmen Schreibstil überzeugt, dann ist „Cosy Secrets“ definitiv das Richtige für euch.

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Veröffentlicht am 20.01.2026

Thriller mit Potenzial

Beauty must die
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„Beauty must die“ ist der erste Thriller von Kira Licht und dieser hatte durchaus Potenzial, welches aber noch nicht komplett genutzt wurde.
Ihr Schreibstil hat es mir, wie gewohnt leicht gemacht, in die ...

„Beauty must die“ ist der erste Thriller von Kira Licht und dieser hatte durchaus Potenzial, welches aber noch nicht komplett genutzt wurde.
Ihr Schreibstil hat es mir, wie gewohnt leicht gemacht, in die Geschichte abzutauchen.
Mae als Protagonistin, hat meine Geduld jedoch teilweise auf die Probe gestellt. Für mich blieb sie unnahbar und auch nicht wirklich sympathisch. In Nathan als 2. POV konnte ich mich besser hineinversetzen, aber auch er hätte für mich noch tiefgründiger sein können.
Mae zieht zu Ihren Großeltern in die Südstaaten um hier ihre Sozialstunden abzuleisten. Dabei nähert sie sich auch ihrer Kindheitsfreundin Shirley wieder an, welche aber kurz nach ihrer Ankunft ermordet wird.
Völlig geschockt versucht Mae selbst zu ermitteln, denn die örtliche Polizei scheint sich nicht groß für den Fall zu interessieren. Sie begibt sich auf Spurensuche und versucht, die Geschehnisse zu rekonstruieren. Dabei tritt sie dem ein oder anderen Einwohner von Tallahawney gehörig auf die Füße und macht sich einige Feinde. Unterstützt wird sie im weiteren Handlungsverlauf von Nathan, den sie bei ihren Sozialstunden in der örtlichen Bibliothek kennenlernt und mit dem sie ein Geheimnis zu verbinden scheint.
Das Setting hat mir sehr gut gefallen. An manchen Stellen war es etwas klischeehaft, aber es hat für mich sehr zur Spannung beigetragen.
Die Handlung war spannend und ich war ständig am miträtseln. Das Ende und die Auflösung haben mich völlig kalt erwischt. Damit hätte ich absolut nicht gerechnet und hier hat das Buch nochmal richtig Fahrt aufgenommen. Der Plot-Twist war sehr gelungen und hat mich völlig aus den Socken gehauen.
Die Naivität von Mae hingegen, hat mich manchmal etwas genervt. Immer wieder hat sie auf den letzten Drücker in irgendwelchen Angelegenheiten herumgeschnüffelt und musste dann auch mit den Konsequenzen leben. Das war mir tatsächlich teilweise etwas zu konstruiert.
Kira Licht hat hier viele verschiedene Fährten ausgelegt, die das Ganze sehr spannend gemacht haben, allerdings hätte ich mir in einigen Punkten eine intensivere Auflösung gewünscht. Gerade was die Verbindungen untereinander und die Motive für das Verhalten angeht. So blieben viele Handlungsstränge bzw. Täter-Optionen eher oberflächlich.
Nichtsdestotrotz war „Beauty must die“ ein solider Thriller, der gerade für Jugendliche sehr spannend sein kann und den ich für Lesende in diesem Alter definitiv empfehle.

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Veröffentlicht am 21.03.2025

Young-Adult Crime mit 20er Jahre Vibes

Suddenly a Murder - Mord auf Ashwood Manor
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Eine Gruppe von Freunden verbringt als Abschlussfeier eine Woche auf einer abgelegenen Insel und taucht in die Welt der der 20er Jahre ab.
Nach kurzer Zeit geschieht ein Mord und jeder der Anwesenden hat ...

Eine Gruppe von Freunden verbringt als Abschlussfeier eine Woche auf einer abgelegenen Insel und taucht in die Welt der der 20er Jahre ab.
Nach kurzer Zeit geschieht ein Mord und jeder der Anwesenden hat ein Motiv.
Der Schreibstil von Lauren Munoz war angenehm zu lesen. Besonders ist jedoch, der Wechsel der Erzählperspektive. Ein Teil der Kapitel spielt in der Gegenwart (in der Woche, in der sich der Mord ereignet) und ein anderer in der Vergangenheit, in der langsam die Motive aller ans Licht kommen.
Das Setting auf der abgeschiedenen Insel hat mir sehr gut gefallen, dadurch wurde die Stimmung zwischen den Protagonisten intensiver, denn keiner konnte der Situation und dem Aufdecken der Geheimnisse entgehen.
Von Anfang an hat man schon das Gefühl, dass es Geheimnisse zwischen den Protagonisten gibt, nach und nach kommen diese ans Licht.
Ich fand es sehr interessant die Verhöre, die Izzy belauscht hat, mitzuerleben und auch die Manipulation der Jugendlichen durch die Polizei.
Insgesamt hätte ich mir irgendwie aber mehr Spannung erhofft. Dies kann aber auch daran liegen, dass es sich hier um ein Jugendbuch handelt und ich als regelmäßige Thriller-Leserin doch Anderes gewöhnt bin. Meiner Meinung nach ist es aber für junge Lesende ein guter Einstieg in das Genre.
Die Verstrickung zwischen Izzy und der Detektivin hätte ich jetzt nicht unbedingt gebraucht, auch wenn sie gut in die Handlung gepasst hat.
So richtig warm geworden bin ich mit keinem der Protagonisten, aber ich kann mir auch vorstellen, dass dies von der Autorin durchaus so gewollt ist. Auch bei der Lovestory hat es für mich nicht so richtig gefunkt.
Alles in allem hat mich das Buch gut unterhalten, aber für mich wollte sich keine so richtige Spannung aufbauen.
Jugendlichen, die in das Crime- bzw. Thriller-Genre einsteigen wollen, würde ich dieses Buch aber auf jeden Fall empfehlen.

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Veröffentlicht am 21.03.2025

Spannende Crime Romance, die mich leider nicht vollends überzeugen konnte.

Dangerously Close
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Olivia, eine ehrgeizige Journalistik-Studentin hat Probleme damit, ein geeigneten Thema für ihre Masterarbeit zu finden.
Da sie (aus Gründen, die sich mir auch im Verlauf des Buches nicht komplett erschlossen ...

Olivia, eine ehrgeizige Journalistik-Studentin hat Probleme damit, ein geeigneten Thema für ihre Masterarbeit zu finden.
Da sie (aus Gründen, die sich mir auch im Verlauf des Buches nicht komplett erschlossen haben), sehr fasziniert vom Mordfall der Influencerin Sarah Mills ist, wählt sie schließlich diesen als ihr Thema.
Sie möchte dabei besonders auf die Beweggründe des Mörders (the Beats from the East, Westin Vermont) eingehen. Um an diese heranzukommen muss sie aber erstmal hartnäckig sein und einige Tricks nutzen, um endlich an eine Besuchserlaubnis zu kommen und auch Westins Interesse an einer Zusammenarbeit zu wecken.

Der Schreibstil von Lana Rotaru machte den Einstieg in die Geschichte sehr leicht. er ist bildhaft und ausdrucksstark und die Autorin hat es geschafft, mich zu fesseln und auch durchaus auf einige falsche Fährten zu locken.

Olivia ist eine fraglos vielschichtige und interessante Protagonistin, aber ich bin irgendwie nicht mit ihr warm geworden. Und ich habe ihre Faszination für den Fall nicht richtig verstehen können. Auf mich wirkte sie diesbezüglich so Ich-bezogen… nur weil das Mordopfer und sie einige Gemeinsamkeiten hatten (selber Geburtstag, gleiche Schule, haben sich mal ein Schlafzimmer auf Klassenfahrt geteilt), fühlt sie sich so verbunden mit dem Fall… das konnte ich nicht so wirklich nachvollziehen, bzw. hat es auf mich schon etwas narzisstisch gewirkt und sie unsympathisch gemacht.

Westin hingegen war mir da sympathischer. Er möchte halt einfach seine Unschuld beweisen, auch wenn er den Glauben daran schon längst verloren hat.

Durch die wechselnden POV´s kann man viele Gedankengänge der beiden und somit auch ihre Handlungen besser nachvollziehen.

Die Plots der Story kamen für mich nicht vollkommen überraschend, einiges konnte ich durchaus erahnen. Aber mit einem Nebencharakter hat mich die Autorin definitiv aufs Glatteis geführt.
Der Romance-Anteil hat meiner Meinung nach definitiv überwogen, was für mich aber kein Problem war.

Alles in allem war „Dangerously Close“ ein unterhaltsames Buch, welches ich auch innerhalb von 4 Tagen verschlungen habe.
Wer keinen völlig überraschenden und perfekt ausgearbeiteten Thriller erwartet, aber durchaus ein paar unterhaltsame und auch spannende Stunden verleben möchte, dem kann ich es definitiv empfehlen.

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