Profilbild von Elite1304

Elite1304

Lesejury Star
offline

Elite1304 ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit Elite1304 über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 21.03.2025

Willkommen in Velaris

Das Reich der Sieben Höfe – Flammen und Finsternis
0

Der 2. Teil dieser grandiosen Reihe stellt noch einmal alles auf den Kopf. Teil 1 war wirklich nur ein Auftakt dessen was noch kommt.

Mir persönlich hat gut gefallen, dass Feyre sehr unter den Geschehnissen ...

Der 2. Teil dieser grandiosen Reihe stellt noch einmal alles auf den Kopf. Teil 1 war wirklich nur ein Auftakt dessen was noch kommt.

Mir persönlich hat gut gefallen, dass Feyre sehr unter den Geschehnissen in Amaranthas Schreckensherrschaft gelitten hat. Denn oft ist es so, dass die Helden und Hauptprotagonisten schwerwiegende Ereignisse einfach hinter sich lassen als wäre nichts gewesen. Das ist hier überhaupt nicht der Fall. Feyre leidet regelrecht. Sie hat Albträume, nimmt rapide an Gewicht ab und verliert quasi jegliche Lebensfreude. Man denkt, sie hat ihren Liebsten gerettet und kann in ein schönes Leben mit ihm treten, doch das ist weit gefehlt. Es ist sehr schade, dass Tamlin sich in diesem Teil sehr verändert hat. Der Leser soll ihn unsympathisch finden, das wird sehr schnell deutlich. Generell sollte man wissen, dass Tamlin und auch Lucien in diesem Teil kaum noch auftauchen. Ich finde eine solche Wendung ganz schön mutig und hatte wirklich Angst, dass es mich wie bei "Mystic City" total enttäuscht, aber dem ist nicht so. Respekt an die Autorin an dieser Stelle!

In diesem Buch lernt man die anderen Höfe kennen, was ich sehr positiv finde. Auch entwickelt man eine andere Haltung gegenüber Rhysand.

SPOILER

Als Rhys ihr gestanden hat, dass sie seine Seelenfährtin ist, war das sehr rührend. Man hat als Leser Mitleid mit ihm, weil sie anfangs noch zu Tamlin gehörte und ihn geliebt hat. Ich fand nur blöd, dass sie ihm von den Malereien in ihrem Elternhaus berichtete und er genau das als Beispiel nahm als er sie das erste Mal gedanklich wahrnahm.

Das Team, das hinter Rhysand steht und mit deren Hilfe er jede Schlacht schlägt, enthält sehr interessante Charaktere. Jeder seiner Freunde ist besonders und Feyre fügt sich in den inneren Kreis schnell ein. Nach wie vor tauchen hin und wieder auch ihre Schwestern auf, von denen Nesta einen so interessanten und krassen Charakter hat, dass ich es gar nicht erwarten kann wie es für sie in Teil 3 weitergeht. Rhysand selbst ist eine Person, deren Taten nicht verschönigt werden. Er steht zu seinen Gräueltaten und man erfährt viel Hintergrundwissen von ihm. Diese Ehrlichkeit zu seiner Person macht ihn ungeheuer sympathisch. Das wurde sehr gut umgesetzt.

Absolut enttäuscht bin ich von Lucien. Er zeigt sich sehr schwach in diesem Teil und ich hoffe stark, dass sich das ändert.

Alles in allem bleibt zu sagen, dass das Buch die Grundstory komplett über den Haufen wirft, am Ende die Ereignisse sich überschlagen, die Liebe eine andere Richtung einschlägt und es besonders zum Ende hin komplett spannend bleibt.

Ich finde, Tamlin hätte zwischendurch ruhig einmal präsent sein können um zu signalisieren wie sehr er Feyre vermisst. Das würde ich bemängeln, aber es ändert an der Gesamtbewertung gar nichts.

Ich kann nur bewundern, wie gut die Geschichte umgesetzt wurde, trotz dieser so mutigen Wendung!

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 21.03.2025

Ein Mensch in der Welt der Fae

Das Reich der sieben Höfe – Dornen und Rosen
0

Diese Buchreihe erhält wirklich gerechtfertigt so viel Aufmerksamkeit.

Der erste Teil hat mich völlig umgehauen. Es war so spannend!

Im Mittelpunkt der Geschichte steht Feyre, eine Sterbliche, die für ...

Diese Buchreihe erhält wirklich gerechtfertigt so viel Aufmerksamkeit.

Der erste Teil hat mich völlig umgehauen. Es war so spannend!

Im Mittelpunkt der Geschichte steht Feyre, eine Sterbliche, die für ihre Schwestern und ihren Vater sorgt, nachdem die Mutter verstarb und der Vater sein Vermögen verlor.

Aufgrund einer Missetat, von der sie nicht wusste, dass sie sie begangen hat, wird sie ins Reich der Fae verschleppt. Während sie anfangs voller Hass diesen Wesen gegenübertritt, erkennt sie bald, dass sie damit falsch liegt. Tatsächlich wird das Reich ihr Zuhause. Sie findet dort Freunde, Respekt, Glück und Liebe. Aber das Reich der Fae wird von einem Fluch gequält und von einer Frau bedroht, die ich als Bösewicht wirklich großartig fand.

Zu Beginn nervte mich kurz, dass mehrfach hintereinander erwähnt wurde, dass Fae nicht lügen konnten - wir habens kappiert. Aber das war das einzige Manko und es findet später auch noch Erklärung. Anfangs geht es darum, dass Feyre in ihrem Leben unglücklich ist, sich aber verantwortlich für ihre Familie sieht und sie weiterhin beschützen will. Nachdem sie aber den High Lord des Frühlingshofs kennenlernt und seine Großzügigkeit, kann sie nicht länger das Positive in ihm leugnen. Tamlin hat eine schöne Rolle. Seine Beziehung zu ihr fand ich unglaublich schön. Auch sein treuer Botschafter und Freund Lucien hat hier eine besondere Rolle. Alles konnte man sich beim Lesen bildlich vorstellen. Es muss unbedingt verfilmt werden, denn es eignet sich perfekt dazu. Oft werden Formen und Farben so intensiv beschrieben, dass das Lesen ein wahrer Genuss ist. Die Charaktere waren allesamt authentisch. Auch Rhysand, von dem man nie genau weiß, ob er für die Guten oder die Bösen arbeitet.

Meine Bedenken für die folgenden Bände richten sich auf eben diesen High Lord der Nacht. Da er einen Pakt mit Feyre hat und ich das Cover von Teil 4 kenne, habe ich die böse Vorahnung, dass Tamlin in den nächsten Teilen unsymphatisch wird und Feyre letztlich bei Rhysand landet. Sowas ist immer sehr gewagt. Ich erinne mich an Mystic City, es fing so grandios an und wurde dann durch den Wechsel der Romanze immer schlechter.

Aber ich lasse mich überraschen. Denn trotz der Bedenken kann ich es nicht erwarten weiterzulesen.

Abschließend möchte ich gern noch sagen wie gut mir Amarantha gefallen hat. Ich fand, sie wurde unglaublich gut dargestellt. Tatsächlich waren ihre Motive für ihr Handeln gut gewählt. Ich konnte sie deutlich vor mir sehen. Auch ihre Tücke am Ende hat mir gefallen. Sie war nie vorhersehbar und für einen Bösewicht wirklich sehr gut dargestellt!

Auch die Lasten, die auf Feyre liegen, was sie alles zu erleiden hat, lässt den Leser mitfühlen. Aber dennoch war das etwas, was sich nicht jeder Autor traut und da habe ich höchsten Respekt vor!

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 21.03.2025

Louise & Lavinia

So schöne Lügen
0

Zugegeben, der Schreibstil ist anfangs nervig, im Laufe des Buches gewöhnt man sich aber einfach daran.

Das Buch ist abgesehen von diesem winzigen Manko großartig! Ich konnte es nicht aus der Hand legen.
Ich ...

Zugegeben, der Schreibstil ist anfangs nervig, im Laufe des Buches gewöhnt man sich aber einfach daran.

Das Buch ist abgesehen von diesem winzigen Manko großartig! Ich konnte es nicht aus der Hand legen.
Ich habe noch nie ein solches Buch mit solchen Charakteren und so einer skurilen Handlung gelesen. Die Social Medias werden hier ausgeschlachtet, ebenso das Leben in New York und natürlich das nicht vorhandene Selbstbewusstsein junger Erwachsener.

Lavinia ist ein sehr präsenter Mensch. Sie möchte das Leben genießen und vor allem so leben, wie es sonst niemand tut. Dadurch verschwendet sie Geld, lässt ihr Studium schleifen und möchte eigentlich immer feiern und Legendäre Dinge erleben. Für nichts hat sie lange Ausdauer. Louise wiederum hat mehrere Jobs gleichzeitig um sich ihren Lebensunterhalt zu finanzieren und kennt derartigen Luxus nicht. Aber daran kann man sich ja gewöhnen oder?
Lavinia ist eine labile Person, die Hilfe benötigt aber niemand sieht das. Dennoch kann sie lieben und wird geliebt.Ihre Persönlichkeit wird sehr sehr gut dargestellt, sie ist interessant, wenn auch fragwürdig, aber so lebendig! Louises Charakter bleibt lange unsichtbar, bis man von einem Schockmoment in den nächsten gerät. Ich konnte einfach nicht fassen, wie sich alles entwickelt. Das Ende war überraschend, das ganze Buch war extrem heftig, super spannend und alles in allem regt es zum Nachdenken an.

Dieses Buch gerät nicht in Vergessenheit!

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 21.03.2025

Der Beginn der Ewiglich-Trilogie

Ewiglich die Sehnsucht
0

Ich fand die Story großartig.

Der Schreibstil gefällt mir sehr gut. Die drei Hauptcharaktere Nikki, Jack und Cole sind jeweils gut raus gearbeitet. Cole gibt einen guten und klugen Bösewicht ab und die ...

Ich fand die Story großartig.

Der Schreibstil gefällt mir sehr gut. Die drei Hauptcharaktere Nikki, Jack und Cole sind jeweils gut raus gearbeitet. Cole gibt einen guten und klugen Bösewicht ab und die Liebe zwischen Nikki und Jack finde ich ganz besonders, weil sie von beiden Seiten gleichermaßen besteht und daran festgehalten wird trotz Missverständnissen, die Nikki dazu brachten sich von Cole mit ins Ewigseits führen zu lassen.



Die Geschichte ist absolut lesenswert. Ich will auch gar nicht mehr verraten. Für alle die, die es noch nicht kennen, ändert etwas daran ;)

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 21.03.2025

Nie verschickte Briefe

Ich wollte nur, dass du noch weißt ...
0

ch war sehr neugierig auf dieses Buch und mein Fazit fällt absolut positiv aus.

Es war mal etwas ganz anderes. Es ist süß illustriert und obwohl jeder Brief natürlich einen anderen Inhalt aufweist bzw. ...

ch war sehr neugierig auf dieses Buch und mein Fazit fällt absolut positiv aus.

Es war mal etwas ganz anderes. Es ist süß illustriert und obwohl jeder Brief natürlich einen anderen Inhalt aufweist bzw. sich auf ein anderes Thema bezieht, kann man sich doch in den Schreiber hinein versetzen und ist regelrecht gebannt. Überhaupt finde ich die Aktion an sich genial. Wir alle tragen doch Worte in uns, die wir immer wieder denken aber den betreffenden Personen nicht zwingend mitteilen. Diese Menschen haben es zu Papier gebracht. Ich habe mir die für mich besten Briefe mit Klebezetteln markiert. Einige sind wirklich traurig andere aufrichtig ehrlich.

Zugegeben einige Vier-Zeiler hätte man weglassen können. Aber auch unter den Kurzbriefen ist einer dabei, der von mir einen Klebezettel erhielt, denn auch mit wenig Worten kann man gekonnt viel ausdrücken.

Ich finde das Buch wunderschön und würde weitere solcher Werke lesen. Tolle Aktion, tolles Buch!

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere