Kvothe`s Geschichte geht weiter
Die Furcht des Weisen (1)Die Geschichte von Kvothe ist eine, die ich lieber höre als lese, weil der Sprecher das so unglaublich gut macht.
Da in aller Ausführlichkeit berichtet wird, kommt einem die Story manchmal langsam vor. ...
Die Geschichte von Kvothe ist eine, die ich lieber höre als lese, weil der Sprecher das so unglaublich gut macht.
Da in aller Ausführlichkeit berichtet wird, kommt einem die Story manchmal langsam vor. Rückwirkend stellt man jedoch fest, dass doch einiges passiert ist.
Ich persönlich mag die Geschichte immer am liebsten, wenn Kvothe an der Uni ist. Bei seinen Freunden, bei den Professoren, bei all diesen interessanten Charakteren.
In seiner Rivalität mit Ambrose und seiner waghalsigen Art kommt Kvothe irgendwann an den Punkt, an dem ihm geraten wird, sich eine Weile zurückzuziehen. Auch wenn Schuldfragen geklärt sind und Kvothe unschuldig ist, so ist er doch sehr oft ins Visier aller möglichen Menschen geraten. Deshalb empfiehlt die Uni ihm eine Auszeit. Ein Freund von Kvothe kann ihm eine Stelle bei einem reichen Mayor verschaffen. Also begibt sich Kvothe auf eine Schiffsreise um Abstand zu nehmen und Neues zu ergründen. Er ist der Berater des Mayor, ein Helfer aber kein Freund. Der Mayor fordert Unterschiedlichstes von ihm: Er soll ihm ein Gesprächspartner sein, ein Zuhörer, ein Pfleger, ein Kuppler. Auch hier merkt man, dass Kvothe stets bemüht ist das Richtige zu tun, aber da er weiß wie klug er ist, tritt er immer wieder in Fettnäpfchen. Bis der Mayor ihn eines Tages auf eine Reise und quasi in den Krieg schickt. Er führt eine Truppe an, in der Menschen sind, die es ihm leicht machen. Das Buch endet mit einem unglaublichen Cliffhanger. Es hört quasi mitten im Satz auf.
Sein Geplänkel mit Denner geht auch hier weiter. Man merkt immer, dass er verliebt in sie ist, dass sie ihm zugeneigt ist, aber mehr passiert nie. In dem Buch streiten sie sich enorm und es kann nicht mehr geklärt werden, bevor er mit dem Team auf eine Reise geschickt wird.
Auch gibt es immer mal wieder das bekannte Zwischenspiel, damit der Leser/Hörer nicht vergisst, dass Kvothe das eigentlich in seinem Gasthaus einem Chronisten und Bast erzählt.
Die ganze Geschichte ist ein eigenes Reich, eine eigene Welt. Es gibt Fantasie, Freundschaften, Schicksale und Liebe. Ich möchte mir die nächsten Teil ebenfalls in aller Ruhe zu Gemüte führen, a die Reihe damit ja leider erst einmal endet. Aber generell ist es eine sehr schöne Lebensgeschichte, der man nur zu gern lauscht.