Profilbild von summersoul

summersoul

Lesejury Star
offline

summersoul ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit summersoul über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 09.04.2025

Können Jamie und seine Freunde den Drachen helfen?

Smaragour – Der Bund der Drachen
0

Zum Inhalt:
Jamie Dellander wünschte sich nichts sehnlicher, als seine Ausbildung an der Drachenreiterschule Eldurskóla auf der Insel Smaragour zu beginnen. Doch nachdem er erfuhr, was die Calmer für ...

Zum Inhalt:
Jamie Dellander wünschte sich nichts sehnlicher, als seine Ausbildung an der Drachenreiterschule Eldurskóla auf der Insel Smaragour zu beginnen. Doch nachdem er erfuhr, was die Calmer für die Drachen wirklich bedeuteten, ist er bei seinen Freunden in den Drachendocks geblieben. Denn Jamie weiß durch seine echte Verbindung zu dem mächtigen Smaragdrachenweibchen Big Blue, was es heißt, ein Drachenreiter zu sein. So versucht er gemeinsam mit seinen Freunden Beweise dafür zu finden, dass die Calmer vom machtgierigen Drachenreiter Rako Ronrök erfunden wurden, um diese zu kontrollieren. Dies ist jedoch gar nicht so einfach. Werden sie es dennoch schaffen? Und ist das mysteriöse Mädchen Emine wirklich auf ihrer Seite oder spielt sie ein falsches Spiel?

Meine Meinung:
Jamie ist ein liebenswerter, toller Junge, der ein riesig großes Herz und einen ausgeprägten Sinn für Gerechtigkeit hat. Ich habe ihn bereits seit dem ersten Band ins Herz geschlossen, was sich auch in diesem Band nicht geändert hat. Ich finde, man merkt, wie sehr es ihm zusetzt, dass die Drachen unter den Calmern leiden, ebenso wie das Verschwinden von Flapper. Ich habe seine ganzen Emotionen fühlen können und dadurch noch mehr mit ihm mitgefiebert, gelitten, mich mit ihm geärgert und gefreut, wenn ihm und seinen Freunden ein Plan gelungen ist oder es den Drachen besser ging. Zudem hat mir an ihm gefallen, dass er trotz allem auf sein Gefühl vertraut, an das Gute glauben möchte und immer wieder ganz viel Mut beweist, auch wenn es ihm schwerfällt.

Neben Jamie sind natürlich auch seine Freundin Tex und seine Freunde Noah und Jute mit dabei. Ich habe viele Mal über den unendlichen Wissensschatz von Jute geschmunzelt. In Sachen Natur und Pflanzen, aber auch vielen anderen Themen macht ihm wirklich niemand etwas vor. Mir hat gefallen, wie sehr sie alle zusammenhalten und das trotz einiger Unstimmigkeiten und sich alle so nehmen, wie sie sind. Man merkt an vielen Stellen, was für ein tolles Team sie sind. Zudem hat jeder von ihnen seine individuellen Charaktereigenschaften und Fähigkeiten.

Das Vorhaben der Freunde zu beweisen, dass Rako Ronrök hinter den Calmern steckt und diese den Drachen nur schaden, stellt sie vor viele Schwierigkeiten und Gefahren, aus denen sie nicht immer unbeschadet herauskommen. Dies und einige unvorhersehbare Wendungen haben die Handlung von Anfang bis Ende richtig spannend gemacht. So konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen, weil ich wissen wollte, ob und wie die Freunde es dennoch schaffen, dass ihr Vorhaben gelingt.

Ich fand es interessant, mehr über die verschiedenen Drachenarten, Städte und ihre Bewohner zu erfahren, ebenso wie über Emine. Zumal ich mir bei ihr nicht so sicher war, ob sie Jamie und allen anderen wirklich helfen will oder ein doppeltes Spiel spielt.

Fazit:
Eine spannende, abenteuerliche und wunderschöne Geschichte, in der wir Jamie und seine Freunde bei ihrem Vorhaben begleiten zu beweisen, dass Rako Ronrök hinter den Calmern steckt und diese den Drachen nur schaden. Ich habe die Freunde gerne auf ihrem Abenteuer begleitet, bei dem sie vor vielen Schwierigkeiten stehen und in Gefahr geraten, aus der sie nicht immer unbeschadet herauskommen. Deswegen und aufgrund einiger überraschender Wendungen war die ganze Zeit für Spannung gesorgt, sodass ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen konnte. Zudem waren Jamies Emotionen so gut dargestellt, dass ich diese spüren konnte und dadurch umso mehr mit ihm mitgefiebert habe.

Veröffentlicht am 06.04.2025

Die ganz besondere Räuberbande ist wieder im Einsatz

Cosima und das Phantom von London
0

Zum Inhalt:
Cosima und ihre Freundinnen sind ganz aufgeregt, denn das Spektakulum, ein Wanderjahrmarkt ist in London und Cosima verschollen geglaubter Vater, hat ihnen Karten für diesen besorgt. Doch ...

Zum Inhalt:
Cosima und ihre Freundinnen sind ganz aufgeregt, denn das Spektakulum, ein Wanderjahrmarkt ist in London und Cosima verschollen geglaubter Vater, hat ihnen Karten für diesen besorgt. Doch nicht nur, dass sie Probleme beim Einlass haben, wird später ein weltberühmtes Gemälde von dem geheimnisvollen Phantom gestohlen. Ausgerechnet Cosimas Vater wird darauf von der Polizei festgenommen, die glaubt, dass dieser das Phantom ist. Natürlich können Cosima, ihre Freundinnen Pearl, Mary und Diya und ihr Freund Miles nicht tatenlos zusehen, wie ein Unschuldiger verurteilt wird. Deswegen muss ein Plan her, um die Unschuld von Cosimas Vater zu beweisen und das wahre Phantom zu entlarven. Wäre dies noch nicht genug, verschwindet ihre Heimleitung Miss Gutmut und ihre Freundin, die Reporterin Agatha de la Dulce spurlos. Doch dies ist nur ein Grund mehr für Miles und die Freundinnen, um zur Tat zu schreiten.

Meine Meinung:
Cosima ist eine tolle Protagonistin, der man anmerkt, wie viel ihr die Zeit mit ihrem Vater bedeutet, aber auch wie unsicher sie sich ihm gegenüber fühlt. Zudem agiert sie einige Male zwar immer noch etwas ungestüm und schmeißt damit nicht nur die Pläne mit Pearl, Mary, Diya und Miles um, sondern stößt damit diese vor den Kopf. Man merkt im Laufe der Handlung aber auch, dass sie lernt, Dinge zu überdenken und genau weiß, dass sie an einigen Stellen nicht richtig handelt. Besonders gut gefallen hat mir ihr großes Herz, ihr Sinn für Gerechtigkeit und ihr starker Wille. Denn Cosima lässt sich trotz Fehlschläge nicht so schnell unterkriegen.

Da auf Cosima, Pearl, Mary, Diya und Miles gleich mehrere Probleme zukommen, für die sie eine Lösung finden müssen, war die ganze Zeit für Spannung gesorgt. Denn natürlich läuft nicht alles glatt, sondern Miles und die Mädchen müssen einige Hindernisse überwinden und viele Male sehr erfinderisch sein. Ich habe jedenfalls mit ihnen von Anfang bis Ende mitgefiebert und auch wenn ich noch vor Cosima eine Vermutung hatte, wer das Phantom ist, hat dies der Spannung keinen Abbruch getan. Viel mehr war ich gespannt, wie Cosima das Phantom entlarven und dingfest machen wird.

Gut gefallen hat mir, dass jedes der Mädchen eine Fähigkeit hat, in der sie besonders gut ist und durch die sie sich alle bei ihrem Vorhaben wunderbar ergänzen. Außerdem hat mir besonders gut gefallen, wie sehr sich alle allgemein und auch wegen ihrer Fähigkeiten wertschätzen. Man spürt, wie sehr die Mädchen sich mögen, wie wichtig sie sich sind und wie sie einander so akzeptieren, wie sie sind.

Neben den bildreichen Beschreibungen gab es immer wieder mit Liebe zum Detail gestaltete Illustrationen der Figuren, Schauplätze und einzelner Szenen. Dadurch kann sich wirklich jede Leserin und jeder Leser alles gut vorstellen.

Fazit:
Ein spannendes Abenteuer mit Miles und einer besonderen Mädchenbande, die sich so neben wie sie sind, zusammenhalten und dadurch alles schaffen. Ich habe Cosima, Pearl, Mary, Diya und Miles gerne auf ihrem neusten Abenteuer begleitet, bei dem sie Hindernisse überwinden und erfinderisch sein müssen. Denn es kommt nicht nur eine Aufgabe auf sie zu. Dadurch ist die ganze Zeit für Spannung gesorgt. So habe ich die ganze Zeit mit Cosima, Pearl, Mary, Diya und Miles mitgefiebert und ihnen die Daumen gedrückt, dass ihre Pläne aufgehen.

Veröffentlicht am 29.03.2025

Können die Wishkeeper Eterna retten?

Wishkeeper, Band 2 - Die Reise nach Silversands
0

Zum Inhalt:
Endlich finden Lexi, Milo und Talon ein paar Inklinge. Denn nur mit ihnen können sie zurück nach Everwish reisen. Doch nur einer von den Inklingen hat eine leuchtende Farbe, alle anderen sind ...

Zum Inhalt:
Endlich finden Lexi, Milo und Talon ein paar Inklinge. Denn nur mit ihnen können sie zurück nach Everwish reisen. Doch nur einer von den Inklingen hat eine leuchtende Farbe, alle anderen sind grau. Die drei Wishkeeper sind ratlos, wollen ihren Auftrag als Wishkeeper aber dennoch erfüllen. Außerdem müssen sie unbedingt die Crimsons, die sie in Silversands zurückgelassen haben, in ihre eigentliche Heimat Flavia bringen. Bei der Verwandlung der Inklinge passiert es dann. Nur die, denen die drei Wishkeeper helfen, so wie Lexi es damals bei Hope getan hat, verwandeln sich in Fireflashs, Neverlinge und Crimsons, alle anderen werden zu Horroxern. Doch wie kann das sein? Wäre das noch nicht genug, geschehen merkwürdige Dinge in der Eiswelt von Eterna. Können Lexi, Milo und Talon Eterna retten?

Meine Meinung:
Die Handlung setzt nahtlos an die Ereignisse aus Band eins an. Deswegen hatte ich keine Probleme wieder in die Handlung zu finden, die einige Probleme und Überraschungen für die drei Wishkeeper Lexi, Milo und Talon bereithält. Denn in Everwish und besonders in der Eiswelt von Eterna gehen merkwürdige Dinge vor, durch die das ganze Land und all seine Bewohner in Gefahr sind.

Ich habe Lexi, Milo und Talon gerne erneut nach Everwish begleitet und war gespannt, was sie dort alles erleben werden. Gerade weil sie nicht nur vor einem Problem, sondern gleich vor einem ganzen Haufen davon stehen, war die Handlung von Anfang bis Ende spannend. Vor allem, weil sie beim Versuch, diese zu lösen, vor immer neue Herausforderungen stehen, die ihnen einiges abverlangen und einige Male in Gefahr geraten. Ich habe jedenfalls mit ihnen die ganze Zeit mitgefiebert, gelitten und ihnen die Daumen gedrückt, dass sie Everwish und seinen Bewohnern helfen können.

Durch die vielen putzigen fantastischen Wesen, die alle ihre Besonderheiten und kleinen Eigenheiten haben, entstanden viele lustige Situationen, durch die die Handlung aufgelockert wurde. So habe ich viele Male mit Lexi, Milo und Talon gelacht und ihre Freude, die der Crimsons und Fireflashs gespürt, als sie die Rutschbahnen in Silversands unsicher gemacht haben. Zudem fand ich es interessant, mehr über die ganzen fantastischen Wesen und ihre verschiedenen Lebensräume zu erfahren. Vor allem über die Neverlinge und Eterna, über die wir kaum etwas wussten und wenn, dann war es auch nichts Gutes.

Fazit:
Ein gelungener zweiter Band, in dem wir die drei Wishkeeper Lexi, Milo und Talon erneut nach Everwish begleiten, das in großer Gefahr schwebt. Ich habe die drei Wishkeeper gerne nach Everwish begleitet, war gespannt, was sie dort alles erleben und wie sie es schaffen Everwish, seine Bewohner und vor allem die Eiswelt von Eterna vor der Gefahr durch den Horroxer Tremoris zu retten. So sie dabei vor vielen Problemen stehen, Hindernisse überwinden müssen und einige Male in große Gefahr geraten, war von Anfang bis Ende für Spannung gesorgt. Aufgelockert wurde diese aber immer wieder durch viele lustige Situationen, die durch die fantastischen Wesen und ihre Eigenheiten entstanden sind.

Veröffentlicht am 29.03.2025

Kann Mae den Mord an Shirley aufklären?

Beauty must die
0

Zum Inhalt:
Zara Mae Tolliver hat keine große Wahl. Entweder sie kommt aus ihrem Umfeld raus und absolviert Sozialstunden oder sie muss ins Gefängnis. So strandet sie im kleinen Ort Tallahawney in Louisiana, ...

Zum Inhalt:
Zara Mae Tolliver hat keine große Wahl. Entweder sie kommt aus ihrem Umfeld raus und absolviert Sozialstunden oder sie muss ins Gefängnis. So strandet sie im kleinen Ort Tallahawney in Louisiana, in dem ihre Großeltern wohnen. Doch kurz nach ihrer Ankunft geschieht es. Shirley, ihre Freundin aus Kindertagen, wird tot in den Sümpfen aufgefunden. Die Polizei geht von einem Unfall aus. Mae kann dies aber nicht glauben und so beginnt sie ihre eigenen Nachforschungen anzustellen. Hilfe bekommt sie dabei von Nathan. Beiden wird bald klar, dass anscheinend so gut wie jeder im Ort etwas zu verbergen hat und auch Shirley war nicht die, für die Mae sie hielt.

Meine Meinung:
Die Handlung baut sich erst langsam auf, was mir sehr gut gefallen hat. Denn dadurch lernen wir nicht nur Zara Mae Tolliver kennen, sondern bekommen auch ein gutes Gespür für den kleinen Ort Tallahawney und die Einheimischen. So spürt man die ganze Handlung über eine gewisse angespannte, aufgeladene Stimmung ebenso wie die Dringlichkeit, die Mae verspürt, den Mord an Shirley aufzuklären. Dadurch und weil je mehr Mae über die Einheimischen und über Shirley aufdeckt, desto mehr Verdächtige auf der Bildfläche erscheinen, entsteht eine enorme Spannung. Außerdem gibt es viele Wendungen, mit denen ich nie gerechnet hätte, die aber ebenso zum Erhalt der Spannung beitrugen. Ich habe Mae gerne bei ihren Nachforschungen begleitet, war viele Male überrascht, was sie alles herausfindet und habe versucht der Person hinter der Tat auf die Schliche zu kommen, was mir nicht gelungen ist. Die Person hatte ich nie auf dem Schirm gehabt.

Mae ist eine toll und sympathische Protagonistin, die zwar in der Vergangenheit auch einigen Mist gebaut hat, die aber durchaus einen moralischen Kompass besitzt und eigentlich weiß, was richtig und was falsch ist. Gerade deswegen war ich zu Anfang verwundert, wie es überhaupt zu den Sozialstunden kam. Zudem fand ich es unfassbar, was sie alles mit ihrer Mutter durchmachen musste. Ich finde, bei Mae sieht man, was das Umfeld alles bewirken kann, sowohl im negativen wie im positiven Sinn. Eine wirklich interessante und vielschichtige Protagonistin, die ich in mein Herz geschlossen habe.

Neben Nathan gibt es viele andere interessante Personen, die alle ihre individuellen Charakterzüge und Eigenheiten haben, durch die man sie wunderbar auseinanderhalten konnte. Zudem hat die Autorin es durch ihre lebhaften Beschreibungen geschafft, dass ich sie alle ebenso wie die verschiedenen Orte vor Augen hatte und sogar das Gefühl hatte, ich könnte die schwere, feuchte und erdige Luft riechen.

Fazit:
Eine spannende Geschichte, in der wir Mae bei ihren Nachforschungen zum Tod ihrer Freundin aus Kindertagen begleiten. Da so gut wie jeder im Ort sich verdächtig macht und auch ihre Freund Shirley nicht die war, für die Mae sie gehalten hat, war die ganze Zeit für Spannung gesorgt. Zudem konnte mich die Autorin mit vielen Wendungen ebenso wie mit der Auflösung, wer hinter der Tat steckt, überraschen. Denn die Person hatte ich nicht auf dem Schirm.

Veröffentlicht am 23.03.2025

Wer hat den Bootsbauer Vincenzo Morelli auf dem Gewissen?

Salute - Die letzte Fahrt
0

Zum Inhalt:
Als der ehemalige Hauptkommissar Paul Zeitler auf dem Weg zu seinem Café ist, sieht er, wie ein Hundebesitzer ins Wasser springt. Schnell erfasst Paul die Lage und eilt dem Mann zur Hilfe. ...

Zum Inhalt:
Als der ehemalige Hauptkommissar Paul Zeitler auf dem Weg zu seinem Café ist, sieht er, wie ein Hundebesitzer ins Wasser springt. Schnell erfasst Paul die Lage und eilt dem Mann zur Hilfe. Gemeinsam ziehen sie den leblosen Körper eines Mannes aus dem Wasser. Später stellt sich heraus, dass es sich bei dem Mann um den Bootsbauer Vincenzo Morelli handelt. Da nicht nur Paul, sondern auch Commissario Lanza sich sicher ist, dass es sich um keinen Unfall handelt, beginnen beide unabhängig voneinander die Ermittlungen. Dabei stellt sich beiden die Frage, wieso Vincenzo so viel Geld in den Taschen hatte, wo er doch hoch verschuldet war.

Meine Meinung:
Die Handlung wird größtenteils aus der Sicht des ehemaligen Hauptkommissars Paul Zeitler geschildert. In einigen Kapiteln kommt aber auch Commissario Lanza zu Wort. Dadurch wird nicht nur klar, wie der jeweilige Stand ihrer Ermittlungen ist, sondern wir sind somit immer mittendrin bei ihrer Suche nach der Person hinter der Tat. So habe ich die ganze Zeit mitgerätselt, wer hinter der Sache stecken und welches Motiv diese Person haben könnte. Da es so einige Personen gibt, die einen Grund haben, dem Bootsbauer Vincenzo Morelli nach dem Leben zu trachten, war die ganze Zeit für Spannung gesorgt.

Mit Paul ist dem Autor ein vielschichtiger Protagonist gelungen, der seine Ecken, Kanten und kleinen Macken hat, durch die er umso sympathischer auf mich wirkte. Zudem merkt man immer wieder, wie gut ihm seine Arbeit im Café tut, ebenso wie die herzliche und aufgeschlossene Art seiner Nachbarn. Alle helfen sich untereinander und nehmen sich so wie sie sind, was mir sehr gut gefallen hat. Ebenso gefiel mir, wie sehr Commissario Lanza Paul und seine Erfahrung schätzt, auch wenn er dies nie zugeben würde.

Für Humor ist ebenfalls gesorgt. Denn nicht nur, dass Paul sich unabsichtlich in einige missliche Situationen manövriert, gibt es auch in diesem Band einen Haufen Personen, die alle so ihre kleinen und großen Marotten haben, durch die viele lustige Situationen und Dialoge entstanden sind. Zudem taucht Pauls Ex-Frau unangemeldet auf und bringt ihn ganz schön in die Zwickmühle. Ich habe mich jedenfalls köstlich amüsiert.

Fazit:
Ein spannender und humorvoller Krimi, in dem der ehemalige Hauptkommissar Paul Zeitler unabsichtlich in die nächste Ermittlung gerät, als er einem Hundebesitzer hilft, den toten Bootsbauer Vincenzo Morelli aus dem Wasser zu ziehen. Ich habe Paul ebenso wie Commissario Lanza gern bei ihren Ermittlungen begleitet, die sie unabhängig voneinander betrieben haben. Da es einige Verdächtige gab, die man bis zum Schluss nicht ausschließen konnte, war für ausreichend Spannung gesorgt. Ebenso kam es zu vielen lustigen Gegebenheiten, durch die die Handlung aufgelockert wurde.