Helen Cartwright ist 83 Jahre alt und am Ende ihres Lebens angekommen. Nach dem Tod von Mann und Sohn kehrt sie nach England zurück um hier in Einsamkeit und Ereignislosigkeit ihre Letzten Jahre zu verbringen.
Aber ...
Helen Cartwright ist 83 Jahre alt und am Ende ihres Lebens angekommen. Nach dem Tod von Mann und Sohn kehrt sie nach England zurück um hier in Einsamkeit und Ereignislosigkeit ihre Letzten Jahre zu verbringen.
Aber eine Maus macht ihr einen Strich durch die Rechnung. Sie holt die Frau aus ihrer selbstgewählten Lethargie und Schritt für Schritt findet Helen zurück ins Leben. Sie verlässt ihr Haus, freut sich plötzlich wieder an kleinen Dingen, spricht mit ihren Nachbarn. Die Maus ist hier eher ein Sinnbild für den kleinen Stein des Anstoßes. Auch wenn sie putzig ist und die Verbindung zu Helen sehr anschaulich beschrieben, so ist sie doch eine Randfigur. Im Mittelpunkt steht die Frau und das Leben, das gelebt werden will. Und ich fand es wunderbar dass sie, egal in welchem Alter sie ist, dennoch wieder zu Freude und Neugierde findet.
Ich liebe die Bücher von Rebecca Gablé und finde, sie ist Deutschlands offizielle Historoman-Queen. Alle ihre Romane stehen bei mir im Regal und wurden teilweise sogar schon zweimal genossen. Optisch hat ...
Ich liebe die Bücher von Rebecca Gablé und finde, sie ist Deutschlands offizielle Historoman-Queen. Alle ihre Romane stehen bei mir im Regal und wurden teilweise sogar schon zweimal genossen. Optisch hat der Lübbe-Verlag diesmal noch eins draufgesetzt und dem Schnitt ein wunderbares Muster verpasst, wie es derzeit ja sehr beliebt ist. Von der geschichtlichen Einordnung ist es ein Prequel. Und zwar ein sehr spannendes, denn es spielt vor "Das zweite Königreich" und da ging es ja um William den Eroberer. Also ist Rabenthron sozusagen die Geschichte der Generation vorher und tatsächlich kommt auch William ein wenig darin vor.
Das Buch wird als dritter Helmsby-Band beworben und genau dort auf Helmsby beginnt auch das Buch mit Aelfric, dem Sohn des ehemaligen Thane, der zu früh in einem der vielen Kriege gestorben ist und dessen Bruder seine Nachfolge angetreten hat, so dass Aelfric nach einem Streit mit dem Onkel seinen kleinen Sohn und einen gefangenen Dänen auf die obligatorisch guten Pferde setzt und sich aufmacht zum amtierenden König.
Im Laufe der Geschichte lernen wir die aktuelle königliche Familie mit all ihren Söhnen und Halbgeschwistern kennen und so viel sei schon verraten, es stirbt mehr als ein König und das Gerangel um den Thron wird sowohl in England als auch auch in der Normandie fortgesetzt. Die Familie Helmsby steht dem Thron und vor allem der Königin Emma nahe. Diese heiratet nach dem Tod des ersten Ehemannes den neuen König, der ursprünglich Däne ist und das Königreich durch einen Krieg gewonnen hat. Er war dennoch beliebt beim Volk, da er den langersehnten Frieden brachte und wohl sehr gläubig war.
Der Mix aus Fiction und History gelingt Rebecca Gablé gewohnt routiniert. Dennoch fand ich das Gleichgewicht diesmal nicht immer stimmig. Vor allem am Anfang und Ende fehlte ein wenig das private der Helmsby-HeldINNen. Dennoch ist das Jammern auf hohem Niveau, denn unter den Histos bleibt auch Rabenthron ein fulminantes Highlight.
Von mir bekommt es 4,5 Sterne - einfach, weil ich drei, vier Gablé-'Bücher im Schrank stehen habe, die mir noch ein bisserl besser gefallen haben.
Dicke Leseempfehlung und da die Autorin so viele ältere Erzählstränge aufgreift, vielleicht geht es ja auch noch einmal zu den Ottos, die haben mir doch so gut gefallen.
Warum zur Hölle lese ich in Zeiten wie diesen eigentlich solche harten Thriller, wie das Lars-Kepler-Duo sie jedes Jahr herausbringt? Was läuft da schief? Warum brauche ich Gewalt und Mord und Totschlag ...
Warum zur Hölle lese ich in Zeiten wie diesen eigentlich solche harten Thriller, wie das Lars-Kepler-Duo sie jedes Jahr herausbringt? Was läuft da schief? Warum brauche ich Gewalt und Mord und Totschlag zur Unterhaltung? Nach solchen Romanen frage ich mich das schon mal ganz leise und stelle meine Motivation und meine Buchauswahl mal kurz in Frage.
Auch im Nachtgänger geht es richtig ans Eingemachte. Da rollen im wahrsten Sinne des Wortes Köpfe und Ströme von Blut durchziehen die Geschichte. Kein Wunder, schließlich ist ein Serienkiller am Werk, der mit einer Axt unterwegs ist. Und es scheint, als wäre er überirdisch schlau, denn die Polizei hat anfangs keinerlei HInweise, tappt nahezu im Dunkeln. Klammert sich an die versunkenen Erinnerungen eines jungen Mannes, der im Schlafwandeln Zeuge gewesen ist.
Linna ermittelt noch immer alleine. Saga ist weiterhin in der Versenkung - im Innendienst - versunken. Dafür hilft diesmal wieder der bekannte Hypnotiseur um vielleicht der Wahrheit im Schlaf des Zeugen auf die Spur zu kommen.
Das Buch ist ein typischer Lars Kepler Thriller. Sehr blutig und brutal und sehr spannend und klug erzählt. Man schüttelt sich ob der Gewalttaten und kann das Buch dennoch kaum aus der Hand legen.
Mir scheint, ich brauche diese Art von Büchern um abzuschalten und mich dann beruhigt und entspannt in mein kleines langweiliges Leben zurückzubegeben. Sicher ist es kein Buch für jederman aber Thrillerfans mit starken Nerven kommen auf ihre Kosten.
An diesem Buch hat mich von Anfang an so einiges gefesselt.
Als erstes mal das wundervolle Cover und der Klappentext, der eine ungewöhnliche Story versprach. Ich habe mich gefreut, dass diese Fantasy ein ...
An diesem Buch hat mich von Anfang an so einiges gefesselt.
Als erstes mal das wundervolle Cover und der Klappentext, der eine ungewöhnliche Story versprach. Ich habe mich gefreut, dass diese Fantasy ein ganz eigenes Flair hat. Eines von Tausend und eine Nacht. Und dass es mal keine Reihe sondern ein stand-alone ist, hat mich gleich zugreifen lassen.
Die Heldin Loulie und ihr Dschinn-Freun Qadir sind auf der Jagd nach verbotener Magie, die sie heimlich mit Gewinn weiterverkaufen. Aber ihr Tun bleibt nicht unentdeckt. Schließlich, um die eigene Haut zu retten, muss sie einen sehr speziellen Auftrag annehmen und sich auf die Suche nach einer besonderen Lampe machen. Prinz Omar und die Diebin Aisha sollen ihr helfen und sie gleichzeitig im Auge behalten.
Die Story hat meine Erwartungen aufs Trefflichste erfüllt.
Wundervolle Sprache, schöne Einfälle, märchenhafte Orte und Dschinn-Magie, die einfach Spaß machte. Ein tolles Buch und von mir eine dicke Leseempfehlung.
Warum habe ich eigentlich noch keinen Thriller aus dieser Reihe gelesen? Vielleicht, weil vor Jahren ein Tzokos-Krimi nicht nach meinem Geschmack war. Aber entweder hat er seinen Stil sehr vorteilhaft ...
Warum habe ich eigentlich noch keinen Thriller aus dieser Reihe gelesen? Vielleicht, weil vor Jahren ein Tzokos-Krimi nicht nach meinem Geschmack war. Aber entweder hat er seinen Stil sehr vorteilhaft weiterentwickelt, oder durch den zweiten Autor Florian Schwieker. Wie auch immer. Mir hat das Buch sehr gut gefallen.
Eine Ärztin, die mit Hilfe einer neuen KI eine OP vermurkst, steht im Zentrum des Falles. Hat sie den Tod ihres Patienten selbst verschuldet oder war die KI fehlerhaft oder nicht ausreichend gut progammiert?
Das Ganze mündet in einem Verfahren in dem jede Sichtweise beleuchtet wird. Gerade das hat mir gefallen. Ich mag Justiz-Thriller und das Thema ist meiner Meinung nach aktuell und klug aufgearbeitet.
Ich mochte den Stil, die Darsteller, den Ablauf. Ich würde die Wendungen nicht überraschend nennen sondern folgerichtig und logisch vorbereitet, so was mag ich auch sehr. Also muss ich Ausschau halten nach den Vorgängern.