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Veröffentlicht am 23.04.2025

Leichte Liebesgeschichte mit Rückblenden in die Vergangenheit

Sommergold
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Als Loreena nicht länger in Dublin als Straßenmusikerin arbeiten kann, beschließt sie zurück zu ihrer Familie nach Eden Fields zu ziehen. Auf dem idyllischen Apfelhof möchte sie einen Neuanfang wagen und ...

Als Loreena nicht länger in Dublin als Straßenmusikerin arbeiten kann, beschließt sie zurück zu ihrer Familie nach Eden Fields zu ziehen. Auf dem idyllischen Apfelhof möchte sie einen Neuanfang wagen und ihren eigenen Hofladen eröffnen. Dabei entdeckt sie ein altes Familiengeheimnis rund um Gwendolyn McEala, die zu Beginn des 20. Jahrhunderts von Eden Fields verschwunden ist. Bei ihrer Suche nach der Wahrheit wird sie von dem talentierten, jungen Musiker Noah unterstützt, der seinen Sommer als Erntehelfer auf dem Apfelhof verbringt.

Durch den angenehmen Schreibstil bin ich direkt gut in die Geschichte gestartet. Mit Loreena ist der Autorin außerdem eine sympathische Protagonistin gelungen, die noch dazu in einem traumhaften Setting lebt. Besonders gut haben mir allerdings die Rückblenden in die Vergangenheit gefallen bei denen man mehr über Gwendolyn und die Hintergründe zu ihrem Verschwinden erfahren hatte. Diesen Handlungsstrang fand ich besonders spannend und ich war mir bis zum Schluss nicht ganz sicher wie er ausgehen würde. Dagegen war die Gegenwart ziemlich vorhersehbar. Zwischen Noah und Loreena entwickelt sich eine typische Liebesgeschichte mit den klassischen Kommunikationsproblemen. Ich fand es nur etwas schade, dass es erst Noah gebraucht hat, damit Loreena über ihre Ängste hinwegkommen kann. Ansonsten ist es aber eine süße Liebesgeschichte und ich bin gespannt was wir im nächsten Teil noch über den Rest der Familie lernen werden.

Eine süße, leichte Liebesgeschichte mit einem interessanten Einblick in die Vergangenheit.

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Veröffentlicht am 31.03.2025

Eine Liebesgeschichte mit psychologischem Touch

Mirror Of My Soul. Fee & Aurelian
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Schon seit Wochen freut Fee sich auf das Coachingprogramm in Malaga, da sie hofft so endlich ihre Bindungsprobleme in den Griff zu bekommen. Doch dann muss sie mit Schrecken feststellen, dass sie sich ...

Schon seit Wochen freut Fee sich auf das Coachingprogramm in Malaga, da sie hofft so endlich ihre Bindungsprobleme in den Griff zu bekommen. Doch dann muss sie mit Schrecken feststellen, dass sie sich ausgerechnet zu einem Paarseminar angemeldet hat. Entweder sie findet jemanden, der sie als Fake-Freund nach Malaga begleitet oder sie muss auf das Seminar verzichten. Ausgerechnet ihr arroganter Arbeitskollege Aurelian bietet sich als Begleitung an und da er ihre einzige Option ist, sagt sie wiederwillig zu. Während ihrer gemeinsamen Zeit in Malaga muss sie allerdings feststellen, dass hinter seiner Fassade viel mehr steckt als man auf den ersten Blick meinen könnte.

Durch den angenehmen Schreibstil der Autorin bin ich direkt gut in die Geschichte gestartet. Sowohl Fee als auch Aurelian waren mir von Anfang an sympathisch und ich konnte mich gut in die beiden hineinversetzen. Vor allem der Anfang der Geschichte hat gezeigt, wie wichtig Kommunikation ist und was passieren kann, wenn zwei Menschen immer aneinander vorbeireden. Erst in Malaga gibt Fee ihm die Chance ein ernsthaftes Gespräch zu führen und so auch hinter seine Fassade zu blicken. Ansonsten fand ich es aber gut, dass in der Geschichte so viele wichtige Themen angesprochen wurden und die beiden Protagonisten versuchen eine gesunde Beziehung miteinander zu führen. Persönlich habe ich mir etwas schwer getan den Zusammenhang von Fees Bindungsangst zu ihrem Familiengeheimnis herzustellen. Eventuell kenne ich mich da zu wenig mit den psychologischen Aspekten aus, aber das hätte der Roman gerne auch für Unwissende etwas greifbarer darstellen dürfen.

Alles in allem ist es eine nette Liebesgeschichte für Zwischendurch, in der auch einige wichtige Themen adressiert werden.

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Veröffentlicht am 29.03.2025

Eine schöne Liebesgeschichte für zwischendurch

Maybe Meant To Be
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Schon ihr ganzes Leben lang sind Sage und Charlie beste Freunde. Kein Wunder, dass all ihre Freunde denken, dass sie füreinander bestimmt sind. Allerdings stürzt sich Charlie quasi jeden Monat in eine ...

Schon ihr ganzes Leben lang sind Sage und Charlie beste Freunde. Kein Wunder, dass all ihre Freunde denken, dass sie füreinander bestimmt sind. Allerdings stürzt sich Charlie quasi jeden Monat in eine neue Beziehung, bis er Luke kennenlernt und sich sofort von ihm angezogen fühlt. Doch ist er wirklich bereit zu diesen Gefühlen zu stehen? Gleichzeitig hadert Sage mit ihren Gefühlen für Lukes Zwillingsbruder Nick. Der ist Hals über Kopf in sie verliebt, aber empfindet sie auch das gleiche für ihn?



Durch den angenehmen Schreibstil der Autorin bin ich direkt gut in die Geschichte gestartet. Besonders gut hat mir gefallen, dass die Geschichte aus zwei Perspektiven erzählt wird, wodurch man einen guten Einblick in die Gedanken und Beweggründe der beiden Protagonisten bekommt. Aber auch das Setting konnte mich überzeugen und ich fand es spannend mehr über die unterschiedlichen Charaktere auf dem Campus zu erfahren. Sage war mir mit ihrer Art total sympathisch und ich fand es toll, wie sie immer für ihre Freunde da ist und sich für sie einsetzt. Mein heimlicher Favorit war aber eindeutig Nick. Er ist so ein toller und einfühlsamer Kerl, der weiß was ihm wichtig ist und bereit ist dafür zu kämpfen. Daher konnte ich mich gut in die beiden hineinversetzen und ihre Liebesgeschichte hat mich von Anfang an gefesselt. Bei Charlie und Luke hat es dagegen etwas länger gedauert bis ich mit den beiden warm geworden bin. Ich weiß ehrlich gesagt gar nicht genau woran es lag, aber Charlie ist mir tierisch auf die Nerven gegangen mit der Weigerung seine Gefühle anzuerkennen. Ansonsten fand ich es aber gut, dass die Autorin so viele wichtige Themen in die Geschichte gepackt hat und auch LGBTQ hier in meinen Augen gut repräsentiert wurde.


Alles in allem ist es eine schöne YA Geschichte für zwischendurch in der auch einige wichtige Themen angesprochen werden.

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Veröffentlicht am 24.03.2025

Etwas schwächer als der erste Teil

Dynasty of Hunters, Band 2 - Von dir gezeichnet
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Statt als erfolgreiche Jägerin aus den Spielen zurückzukehren, muss Laelia dem Mann dienen, der ihr Vertrauen zutiefst missbraucht hat. Laurent will nicht nur ihre Macht, sondern versucht auch sie dazu ...

Statt als erfolgreiche Jägerin aus den Spielen zurückzukehren, muss Laelia dem Mann dienen, der ihr Vertrauen zutiefst missbraucht hat. Laurent will nicht nur ihre Macht, sondern versucht auch sie dazu zu zwingen ihn zu lieben. Doch ihr Herz gehört nach wie vor Ray, auch wenn sie keine Ahnung hat ob der noch am Leben ist. Also setzt sie alles daran den Palast hinter sich zu lassen und sich an Laurent zu rächen. Aber zu welchem Preis?

Nachdem mir der erste Teil so gut gefallen hat, war ich neugierig wie die Geschichte weitergehen wird. Besonders überrascht hat mich, dass sie dieses Mal nicht nur aus der Sicht von Laelia erzählt wird, sondern auch aus der von Irina. Während wir über Lia schon im ersten Teil sehr viel erfahren haben, war es interessant nun auch Irina besser kennenzulernen. Dabei hat man schnell gemerkt, dass hinter ihrer kalten Fassade viel mehr steckt und sie meistens nur aus Liebe und dem Wunsch nach Anerkennung handelt. Es war schön zu sehen was für eine Entwicklung sie im Laufe der Geschichte und vor allem auch mit Hilfe ihrer Gezeichneten Amber hingelegt hat. Während es im ersten Teil überwiegend um Laelias Gefangenschaft und ihre Flucht geht, erfahren wir im im zweiten Teil mehr über die Rebellion und was vor allem im Reich der de Bleues vor sich geht. Allerdings gibt es in dieser Geschichte auch ein paar Ungereimtheiten (vor Allem was das magische System angeht) und den ein oder anderen Logikfehler, was ich vor allem bei einem Verlagsbuch nicht erwartet hätte. Dadurch habe ich mir schwer getan die Bedeutung von Laelias Macht voll zu begreifen und konnte auch nicht alle Entscheidungen nachvollziehen. Ansonsten war es aber eine spannende Geschichte, mit vielen emotionalen Momenten und einem passenden Happy End.

Alles in allem ist es eine spannende Geschichte, die leicht hinter dem ersten Teil zurücksteht.

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Veröffentlicht am 24.03.2025

Eine spannende Geschichte mit etwas Luft nach oben

If We Were Gods
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Als sie an der Arcane Academy angenommen wird, geht Olivias großer Traum in Erfüllung. Mithilfe ihres Stipendiums kann sie an der schottischen Eliteschule, die Arkanen Ebenen bis zur letzten erlaubten ...

Als sie an der Arcane Academy angenommen wird, geht Olivias großer Traum in Erfüllung. Mithilfe ihres Stipendiums kann sie an der schottischen Eliteschule, die Arkanen Ebenen bis zur letzten erlaubten Stufe erkunden und damit tiefer als ihr das bisher möglich war. Gemeinsam mit den talentiertesten Studenten des Jahrgangs landet sie in einer Expeditionsklasse und vor allem der gut aussehende Engländer Milo hat es ihr dabei angetan. Damit sich die Geschehnisse in Prag nicht wiederholen, würde Olivia alles tun um dieses Mal dazuzugehören. Mit der Unterstützung ihres Professors schmiedet die Gruppe einen gefährlichen Plan, denn sie wollen unbedingt wissen was nach der letzten erlaubten Stufe noch kommen wird. Werden sie dort das ewige Leben finden oder doch nur den grausamen Tod?

Durch den angenehmen Schreibstil der Autorin bin ich direkt gut in die Geschichte gestartet. Das auf Runen basierende Magiesystem dieser Welt fand ich total spannend und hier hätte es für meinen Geschmack ab und zu noch etwas mehr in die Tiefe gehen können. Dieses System bietet so viele Möglichkeiten und ich hätte gerne gewusst was man damit so alles machen kann. Ansonsten hat mir das Setting aber wirklich gut gefallen und ich fand es spannend mehr über die Schule und ihre Ebenen zu erfahren. Die Handlung selbst war spannend und ich fand es schön zu sehen wie die Gruppe Stück für Stück immer mehr zusammengewachsen ist. Allerdings haben mir an der ein oder anderen Stelle die Gedanke und Beweggründe der einzelnen Mitglieder etwas gefehlt. Vor allem im Milos Kopf hätte ich zu gerne mal reingeschaut. Dadurch wurde aber auch die Chance verpasst sich mit den kritischen Themen und Grauzonen mehr auseinanderzusetzen. Die schwerwiegende Konsequenzen ihres Handelns wurden teilweise nur am Rande behandelt und hier hätte ich mir etwas mehr Reflexion gewünscht. Ansonsten hat aber gerade das Ende mich mit einen unerwarteten Wendungen nochmal überrascht.

Eine spannende Geschichte, die an der ein oder anderen Stelle verpasst sich mit wichtigen Themen ausführlich auseinanderzusetzen.

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