Stimmiges Finale der Reihe
If We Were PerfectOlivia hat ihr Leben perfekt durchgeplant und weiß genau was sie in den nächsten fünf Jahren erreichen wird. Doch dann steht plötzlich ihre Wohnung unter Wasser und die einzige Person, die sie in San Francisco ...
Olivia hat ihr Leben perfekt durchgeplant und weiß genau was sie in den nächsten fünf Jahren erreichen wird. Doch dann steht plötzlich ihre Wohnung unter Wasser und die einzige Person, die sie in San Francisco kennt ist ausgerechnet ihr Exfreund Sammy. Der ist sofort bereit ihr zu helfen und bietet ihr an bei sich einzuziehen. Die unerwartete Nähe bringt bei Beiden alte Gefühle wieder zu Tage. Werden sie einen Weg finden die Vergangenheit hinter sich zu lassen oder wird sie sie immer wieder einholen?
Wieder konnte mich der angenehme Schreibstil der Autorin abholen und ich bin direkt gut in die Geschichte gestartet. Es war schön zu sehen wie es für Olivia und Sammy nach Shanghai weitergegangen ist. Ehrlich gesagt hatte ihre Geschichte großes Potenzial mein Favorit der Reihe zu werden. Allerdings muss ich zugeben, dass die „Probleme“ bei Olivias Arbeit für meinen Geschmack doch sehr übertrieben waren. Sie soll sich von ihrem Freund trennen nur weil es einen Skandal um eine Kakerlake in seiner Bäckerei gab? Und nach all dem arbeitet sie immer noch dort? Sammys Art damit umzugehen ist leider auch nicht viel besser, denn irgendwie wiederholt er einfach nur die Fehler aus der Vergangenheit. Schade, denn die beiden sind ganz eindeutig mein Lieblingspaar der Reihe. Olivia ist mir mit ihrer perfektionistischen und ehrgeizigen Art ein interessanter Charakter in den man sich gut hineinversetzen kann. Sammy ist quasi das genaue Gegenteil und dadurch ergänzen sich die beiden gut. Ich finde es beeindruckend, dass Sammy seinen Traum durchgezogen hat, obwohl die Menschen in seinem Umfeld an ihm gezweifelt haben. Auch das Ende war für mich wirklich stimmig und hat gut zum Rest der Reihe gepasst.
Alles in allem ist es ein gelungenes Finale der Reihe, auch wenn das ganze Drama zwischendurch in meinen Augen etwas übertrieben war.