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EngelAnni

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 20.10.2025

Eine Reise mit viel Wein, zu viel Liebe und ein bisschen Historischem

Auch im Dunkeln leuchtet die Liebe
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In „Auch im Dunkeln leuchtet die Liebe“ begleiten wir Bente auf der Suche nach der Geschichte einer Weinflasche, die aus einem Schiffwrack geborgen wird.
Die Grundidee der Geschichte finde ich super. Die ...

In „Auch im Dunkeln leuchtet die Liebe“ begleiten wir Bente auf der Suche nach der Geschichte einer Weinflasche, die aus einem Schiffwrack geborgen wird.
Die Grundidee der Geschichte finde ich super. Die im Fernsehen gescheiterte Somalier Bente erhält die Möglichkeit mehr über eine Weinflasche heraus zu finden, die aus einem Schiffswrack geborgen wurde und anscheinend in 1944 verschickt wurde. Es ist spannend einen Einblick in die Besetzten Gebiete Frankreichs zu erhalten und wie die Winzer und vor allem die Resistance gearbeitet haben. Leider ist dieser Teil der kürzeste.
Helene Holmström legt mehr Wert auf die Erstellung der Fernsehsendung und die Liebesgeschichte zwischen Bente und ihrem Kollegen Didrik.
Der Schreibstil gefällt mir gut und ich habe das Buch recht schnell gelesen. Ich hätte mir einen größeren Focus auf die historische Geschichte und die Recherchen gewünscht, daher vergebe ich drei Sterne.

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Veröffentlicht am 26.08.2025

Zu viele Themen auf zu wenig Seiten

Wer ins Licht treten will
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Wie ich gerade festgestellt habe, habe ich mit dem zweiten Teil der Reihe angefangen, denn "Wer ins Licht treten will" ist der zweite Teil einer Trilogie. Mir ist das beim Lesen gar nicht aufgefallen, ...

Wie ich gerade festgestellt habe, habe ich mit dem zweiten Teil der Reihe angefangen, denn "Wer ins Licht treten will" ist der zweite Teil einer Trilogie. Mir ist das beim Lesen gar nicht aufgefallen, daher kann es auch ruhig als Einzelband gelesen werden.
Der Klappentext hat mich überzeugt, deswegen habe ich mich auch für's Lesen entschieden.
Das Buch konnte mich aber nicht vollständig überzeugen. Es werden zu viel Themen untergebracht und diese dann zum Teil nur oberflächlich behandelt.
Es geht um Renates Rolle als Ärztin, ihr Verlobter Matthias verletzte sich schwer und kann seine Fußballkarriere nicht fortsetzen. Hinzu kommen Einblicke in die Psychiatrie, in den noch nicht vorhandenen Umweltschutz, Homosexualität und eine alte Familienfehde.
Das war mir alles etwas zu.
Auch der Schreibstil kann mich nicht vollends überzeugen, ich habe ihn manchmal als zu "einfach" empfunden. Häufig wiederholen sich Formulierungen (sie stimmten in das Lachen ein), was mir negativ aufgefallen ist.
Ich vergebe daher 3 Sterne und bin noch nicht sicher, ob ich Band 3 lesen möchte.

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Veröffentlicht am 23.06.2025

Wem oder was kannst Du noch glauben?

Reset
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Das Buch fängt sehr spannend an. In der Flugüberwachung tauchen Meldungen auf, dass ein Flugzeug entführt wurde und angeblich in den Flughafen München gelenkt werden soll. Gleichzeitig werden Videoanrufe ...

Das Buch fängt sehr spannend an. In der Flugüberwachung tauchen Meldungen auf, dass ein Flugzeug entführt wurde und angeblich in den Flughafen München gelenkt werden soll. Gleichzeitig werden Videoanrufe getätigt, die aber gefakt sind, weil sie teilweise von Toten kommen.
Nun beginnt die weltweite Zusammenführung von Experten um diese Kriese zu beheben.
Ich finde den Einblick und die Vorstellung, dass wir uns auf keine Technik mehr verlassen können sehr spannend und auch sehr erschreckend. Peter Grandl lässt seine Figuren sehr lebendig werden und auch sehr menschlich. Mir gefallen auch die vielen Absätze und Perspektivwechsel.
Dagegen gefällt mir die Auflösung gar nicht. Ich will nicht zu viel verraten, aber das Einzelschicksal und die Jagd nach gewissen Personen, passt für mich nicht richtig rein und gefällt mir nicht so wirklich.
Daher vergebe ich diesmal nur drei Sterne.

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Veröffentlicht am 26.03.2025

Einblick in die frühe österreichische Filmwelt

Von Stufe zu Stufe
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In „Von Stufe zu Stufe“ gibt es zwei Zeitlinien. Anfand des Jahrhunderts können wir das Ehepaar Kolm begleiten, die die Filmwelt in Österreich „revolutionieren“ wollen. Bisher gab es in Österreichs nur ...

In „Von Stufe zu Stufe“ gibt es zwei Zeitlinien. Anfand des Jahrhunderts können wir das Ehepaar Kolm begleiten, die die Filmwelt in Österreich „revolutionieren“ wollen. Bisher gab es in Österreichs nur Klamauk und Nacktszene als Filme.
In 2021 und 2022 folgen wir Marc, einem erfolglosen Filmwissenschaftler, der durch Zufall auf einem Foto alte Filmrollen entdeckt.
Marc vermutet, dass es sich um verschollene Filme des Ehepaares Kolm handelt und reist in die Ukraine, um die Filme nach Österreich zu holen.
Der historische Teil der Geschichte hat mir gut gefallen. Luise Kolm möchte gerne einen Film herstellen und bringt ihren Mann dazu, mit ihr das Vorhaben umzusetzen. Es ist toll zu lesen, wie sie das Thema immer wieder zur Sprache bringt und so dafür sorgt, dass der Filmdreh statt finden kann. Und wir ein toller Einblick in die damaligen Methoden gewährt.
Leider gefällt mir der aktuelle Zeitstrang fast gar nicht. Ich habe mir die Geschichte spannend vorgestellt, wie Marc sich um die Filmrollen bemüht.
Aber Ich kann mich gar nicht mit ihm identifizieren, ich finde seine Gedankengänge merkwürdig und konnte manchmal überhaupt nicht nachvollziehen, warum er so denkt und handelt.
Außerdem wird die Handlung zum Schluss hin etwas überzogen. So viel Action hätte die Geschichte gar nicht gebraucht.
Daher vergebe ich 3 Sterne.

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Veröffentlicht am 30.11.2024

Toller Anfang, aber nicht komplett überzeugend

Der Ruf des schwimmenden Gartens
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Im Buch "Der Ruf des Schwimmenden Gartens" begleiten wir die Ärztin Sofie von Bremen nach Madeira, wo sie eine Stelle als Ärztin annehmen soll.
Was als historischer Roman mit tollen Landschaftsbeschreibungen ...

Im Buch "Der Ruf des Schwimmenden Gartens" begleiten wir die Ärztin Sofie von Bremen nach Madeira, wo sie eine Stelle als Ärztin annehmen soll.
Was als historischer Roman mit tollen Landschaftsbeschreibungen beginnt, endet in einem Haarsträubendem Krimi.
Auf Madeira soll ein deutsches Krankenhaus für Lungenkranke gebaut werden. Interessant finde ich das ganze schon, denn ein Teil der Deutschen Geschichte, die nicht wirklich bekannt ist, wird hier aufgegriffen. Die Deutschen versuchen um 1914 herum sich Madeira als Kolonie zu eigen zu machen.
Leider fehlt mir ein bisschen mehr das historische Leben, ich hatte gehofft, mehr über die Ärzte und Krankenhäuser zu der Zeit zu erfahren. Im Grunde könnte man die Geschichte auch zur heutigen Zeit und irgendwo auf der Welt spielen lassen.
Erst war mir die Hauptfigur Sofie sympathisch, die sich in einer Männerwelt als Ärztin durchsetzt. Sie bekommt das Angebot nach Madeira zu gehen, um dort ein Krankhaus mit aufzubauen.
Auf der einen Seite ist sie dem Planer der Krankhauses sehr skeptisch gegenüber, sie spürt, dass etwas nicht ganz so richtig läuft.
Auf der anderen Seite verliert sie ihr Herz an einen Waisenjungen und setzt sich für ihn ein, ohne ihn näher zu kennen.
Außerdem glaubt sie einer fremden Frau sofort, dass diese ihre Tante ist und Sofie adoptiert wurde.
Diese Verbindungen machen schon Sinn, da sie für den weiteren Verlauf der Geschichte wichtig sind, aber geht das alles etwas zu schnell und auch die Geschichte hinter dem Krimi ist mir etwas zu viel.
Dann frage ich mich noch, was es mit dem schwimmenden Garten aus dem Titel auf sich hat. Madeira wird zwar Blumeninsel genannt, aber die Insel ist kein schwimmender Garten.
Ich vergebe 3 Sterne.

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