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Veröffentlicht am 30.03.2025

Hilfreiche Orientierungshilfe für Groß und Klein

Ist das okay?
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Mit ihrem Kinderfachbuch „Ist das okay?“ verschreiben sich Agota Lavoyer und Anna-Lina Balke ganz der Prävention von sexualisierter Gewalt. Empfohlen wird das Buch für Kinder von 6-12 Jahren, sowie für ...

Mit ihrem Kinderfachbuch „Ist das okay?“ verschreiben sich Agota Lavoyer und Anna-Lina Balke ganz der Prävention von sexualisierter Gewalt. Empfohlen wird das Buch für Kinder von 6-12 Jahren, sowie für Erwachsene. Mein Kind ist zwar noch deutlich jünger, weshalb wir das Buch auch nicht gemeinsam gelesen haben, aber mir hat es schon jetzt unheimlich geholfen um eine Haltung zu entwickeln. Denn ganz im Sinne der Prävention setzt das Buch nicht erst bei starken Übergriffen sondern bereits bei kleinen Grenzüberschreitungen an. So wird zum Beispiel der erzwungene Begrüßungskuss der Tante oder ein unangenehmes auf dem Schoß sitzen müssen thematisiert. Auch wenn viele solcher Situationen nicht aus böser Absicht geschehen ist es umso wichtiger das Kinder von Beginn an lernen was ihre Grenzen sind und das diese von uns Eltern auch verteidigt werden. Sehr feinfühlig werden Kinder (und Erwachsene) hier sensibilisiert und dadurch gestärkt. Der Ton ist dabei keinesfalls fordernd, der Fokus liegt eher darauf als Familie eine Haltung zu entwickeln und vorallem offen mit dem Thema umzugehen. Hilfreich sind dabei auch die Formulierungshilfen, kindgerechte Begrifflichkeiten und Gesprächsanstöße. Auch die Illustrationen sind sehr gelungen und veranschaulichen ohne explizit zu werden. Auch die inhaltliche Mischung aus Daten und Zahlen, unterschiedlichen Bereichen von Nähe, Grenzen und Grenzverletzungen und gängige Täterstrategien, ist äußerst durchdacht und rund. Alles in allem bin ich rundum zufrieden mit der Umsetzung. Das Buch wird uns sicher noch viele Jahre begleiten und kann immer wieder zur Hand genommen werden. Deshalb vergebe ich gerne 5 Sterne und eine Empfehlung, nicht nur für alle Eltern, sondern auch für Einrichtungen und Fachpersonal.

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Veröffentlicht am 28.03.2025

Cooles Konzept - Große Alltagsnähe und sehr hilfreich

Ups, ich bin krank
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„Ups, ich bin krank“ von Katharina Spangler war unser erstes Buch der Reihe und wird sicher nicht das Letzte bleiben. Das Konzept des Buches ist wirklich super. Darin wird eine alltagsnahe Vorlesegeschichte ...

„Ups, ich bin krank“ von Katharina Spangler war unser erstes Buch der Reihe und wird sicher nicht das Letzte bleiben. Das Konzept des Buches ist wirklich super. Darin wird eine alltagsnahe Vorlesegeschichte mit informativem theoretischen Wissen für alle Eltern verknüpft. In der Geschichte gibt es dann sogar kleine Hinweise wo man mit dem Kind ins Gespräch kommen kann. Mein Kind mochte die Geschichte von Leonie sehr und konnte gut mit ihr mitfühlen. Mehrere Illustrationen begleiten den Text, nehmen aber eher eine Nebenrolle ein. Es ist tolll das alle möglichen Krankheitsphasen vorkommen und auch die Eltern nicht ausgenommen werden. So deckt die Geschichte wirklich zahlreiche Emotionen ab und hilft Kindern feinfühlig sich mit dem unangenehmen Kranksein auseinander zu setzen. Der Ratgeberteil für uns Eltern kommt sympathisch pragmatisch, ohne erhobenen Zeigefinger und sehr wertschätzend daher. Einige Infos haben mich entlastet, etliche Impulse nehme ich mit. Toll ist es auch das man das Buch immer wieder vorlesen kann und sich manchen Tipp nebenbei wieder präsent macht. Insgesamt sind hier sowohl Groß als auch Klein begeistert. Darum vergeben wir verdiente 5 Sterne und eine Empfehlung für alle Familien.

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Veröffentlicht am 28.03.2025

Emotional, hart und toll geschrieben

Ganz aus Splittern
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In ihrem Debüt „Ganz aus Splittern“ zeigt AutorinDanae Lake bereits in jungen Jahren dass sie wirklich schreiben kann. Ihr Roman dreht sich dabei um die sympathische Chrissy, welche sich in ihrem Brennpunktviertel ...

In ihrem Debüt „Ganz aus Splittern“ zeigt AutorinDanae Lake bereits in jungen Jahren dass sie wirklich schreiben kann. Ihr Roman dreht sich dabei um die sympathische Chrissy, welche sich in ihrem Brennpunktviertel versucht durchzuschlagen. Armut, Vernachlässigung und auch Gewalt sind Alltag für die 16 Jährige und durch die Lektüre kommt man ihr unglaublich nahe. Nicht alle Szenen sind gut auszuhalten (falls ihr ein eigenes Thema habt, lest bitte unbedingt die Content Notes) und oft erlebte ich die Handlung als frustrierend. Zum Glück erfährt Chrissy aber auch immer wieder Gutes, starke Freundschaften tragen etwa die Handlung. Auch eine zarte Liebesgeschichte sorgt für süße Szenen, wobei mir diese was das Tempo angeht allerdings etwas überstürzt war. Großartig herausgearbeitet wurden dafür soziale Unterschiede und fehlende Chancengleichheit. Der Schreibstil liest sich super, ist jung und modern aber nicht jugendsprachlich überladen. Mühelos flog ich durch die Kapitel, wobei die Geschichte durchaus Sogwirkung entwickelt. Alles in allem begeistert die hohe Emotionalität und Authentizität, so dass ich über kleinere Störfaktoren gut hinwegsehen kann und gerne 5 Sterne vergebe.

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Veröffentlicht am 25.03.2025

Faszinierend düster

Die blaue Stunde
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„Die blaue Stunde“ von Paula Hawkins beginnt gemächlich und auch im weiteren Verlauf setzt die Autorin auf eine subtile Spannung. Trotzdem war die Geschichte finde ich unglaublich fesselnd und gerade dieses ...

„Die blaue Stunde“ von Paula Hawkins beginnt gemächlich und auch im weiteren Verlauf setzt die Autorin auf eine subtile Spannung. Trotzdem war die Geschichte finde ich unglaublich fesselnd und gerade dieses Angedeutete und die dichte Atmosphäre gefielen mir gut. Perspektivwechsel und Zeitebenen sind klug gewählt und auf wirklich jeder Seite möchte man wissen wie es nun weitergeht. Offene Enden sollten im Crime-Genre aber finde ich verboten werden und auch hier hat es mich kalt erwischt. So bleibt Einiges bis zuletzt ungeklärt, was für mich der einzige Kritikpunkt an dieser Geschichte ist. Für das Buch sprechen hingegen ein einzigartiges Setting zwischen Kunstwelt und rauer Natur, faszinierende Figurenzeichnungen und ein mitreißender Schreibstil. Die Handlung braucht keine großartig dramatischen Effekte und zieht dennoch in ihren Bann. Auch deshalb vergebe ich letztlich volle 5 Sterne und eine Leseempfehlung für alle die mit offenen Enden umgehen können.

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Veröffentlicht am 23.03.2025

Humorvolles Jugendbuch am Puls der Zeit

People Pleaser
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„People Pleaser Eine für alle und alle für sich“ ist bereits der zweite Roman der Autorin Anna Dimitrova und wer bereits „Kanak Kids“ gelesen hat, weiß auf was er sich freuen kann. Gewohnt humorvoll kommt ...

„People Pleaser Eine für alle und alle für sich“ ist bereits der zweite Roman der Autorin Anna Dimitrova und wer bereits „Kanak Kids“ gelesen hat, weiß auf was er sich freuen kann. Gewohnt humorvoll kommt auch diese Geschichte daher und so macht die Lektüre trotz vieler ernster Themen richtig Spaß. Diesmal steht Nina im Mittelpunkt der Geschichte, welche wirklich der Inbegriff eines People Pleasers ist, wobei die Autorin manches auch bewusst überzeichnet. Trotzdem trifft sie finde ich genau den Punkt und schafft eine Identifikationsmöglichkeit für viele von uns. Aber auch weitere wichtige Themen wie psychische Erkrankungen, Prüfungsangst oder bedenkliche Beziehungsmuster werden von unterschiedlichen Figuren aufgegriffen und reflektiert. Und bei all dem herrscht stets ein leichter und lustiger Ton vor, wobei sich die Dialoge in Jugendsprache perfekt einfügen. Lediglich das Ende war für mich eine Spur zu "Happy" um noch glaubwürdig zu wirken. Letztlich passt dies aber ins Genre und zu dieser sowieso überraschend verrückten Geschichte. Sternabzug gibt es dafür von mir deshalb auch nicht. Und so vergebe ich insgesamt gerne 5 Sterne und eine klare Leseempfehlung.

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