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Veröffentlicht am 29.03.2025

Eine besondere Leseerfahrung mit kleinen Schwächen

Our Infinite Fates
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Mir wurde das Buch als Rezi Exemplar zur Verfügung gestellt, was meine Meinung allerdings nicht beeinflusst hat.
Der Schreibstil der Autorin ist definitiv besonders, er ist eher ruhig, bildlich und hat ...

Mir wurde das Buch als Rezi Exemplar zur Verfügung gestellt, was meine Meinung allerdings nicht beeinflusst hat.
Der Schreibstil der Autorin ist definitiv besonders, er ist eher ruhig, bildlich und hat ein wenig etwas poetisches was ihn besonders macht, mir es am Anfang aber tatsächlich nicht so leicht gemacht hat in die Geschichte zu finden. Als ich mich allerdings daran gewöhnt hatte, konnte er mich durchaus fesseln, auch wenn ich durch die vielen welchsel zwischen der Gegenwart und Vergangenheit nicht ganz in den Lesefluss gekommen bin, wie ich es mir gewünscht hätte.
Dennoch mochte ich die doch eher ruhige und gemächliche Geschichte rund um Evelyn und ihrer großen Liebe Arden, die zwar viele Leben überdauert, aber diese Leben endeten auch immer viel zu früh.
Ich mochte die Idee zur Geschichte, das Evelyn immer vor ihrem 18 Geburtstag ermodet wird und ihren Kampf in der Gegenwart ihr Schicksal zu überwinden und die verwiklung darin mit Arden. Dazu gab es auch immer wieder Rückblicke aus ihren früheren Leben und besonders dessen Ende.
Ich mochte Evelyn sehr. Sie ist eine interessante und vielschichtige Protagonistin die für ihr junges Alter doch schon recht erwachsen und reflektiert ist. Das ist aber auch wenig verwunderlich, da sie sich ja an ihre vielen vorigen Leben errinert und dort schon einige Erfahrungen gesammelt hat. Ich mochte es sehr ihre Reise zu verfolgen und wie sie gegen die tickende Zeit arbeitet, um ihren Schicksal zu entkommen. Eine der wichtigste Punkte dabei ist, verliebe dich bloß nicht (schon wieder) in Arden, aber wie das so läuft… ihr könnt es euch denken 😅👀
Arden ist mir im Gegensatz zu Evelyn ein bisschen zu blaß geblieben. Es gab durchaus interessante Momente und man fragt sich zu Beginn warum er sich gar nicht an die vergangenen Leben errinert, aber auch wenn es Auflösungen gab, konnte ich dennoch nicht so eine richtige Bindung zu ihm aufbauen.
Auch die Beziehungsentwicklung der beiden hatte ein paar schwächen für mich. Ich mochte die beiden zwar durchaus zusammen, aber mir ist nicht ganz klar geworden woher die ganz großen Gefühle der beiden kamen. Vielleicht hätte sich auch da ein wenig mehr in den Rückblicken drauf konzentriert werden können oder die beiden wurden einfach vom Schicksal dazu bestimmt sich zu lieben. Wer weiß, aber ich hätte mit glaube ich ein paar mehr tiefe Emotionen gewünscht.
Ich muss dem Buch aber auch definitiv zu Gute halten, das es sehr logisch aufgebaut war, die Spannung zwar nicht mega hoch, aber unterschwellig die ganze Zeit gehalten wurde und das Ende einen runden Abschluss geboten hat
Insgesamt war das Buch definitiv eine besondere Leseerfahrung. Ich musste mich zwar erstmal an den Schreibstil
gewöhnen, aber sie konnte mich auch fesseln und hat besonders mit Evelyn eine außergewöhnliche Protagonistin gefunden.

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Veröffentlicht am 23.02.2025

Eine nette Ergänzung

Conclave – Düstere Verlockung
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Mir wurde das Buch freundlicherweise als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt, was meine Meinung allerdings nicht beeinflusst hat.
Die Novelle spielt thematisch zwischen Band 3 und 4 der Devils Night ...

Mir wurde das Buch freundlicherweise als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt, was meine Meinung allerdings nicht beeinflusst hat.
Die Novelle spielt thematisch zwischen Band 3 und 4 der Devils Night Reihe und behandelt das verschwinden von Will und den Versuch seiner Freunde ihn zu befreien.
Das positive an der Novelle war für mich, dass man wieder in die düstere und spannende Welt der Devils versetzt wird, voller Geheimnisse und Dramen. Ich mochte das alle bekannten Charaktere wieder dabei waren und es ein nettes Zwischenspiel war bis der nächste Band erscheint.
Was mir eher nicht so gut gefallen hat war, das die Novelle wirklich kaum einen richtigen Zusatzwert zur Handlung hatte und für mein Empfinden einfach in Kill Switch oder Nightfall hätte integriert werden können.
Zudem gibt es auch wieder einiges an Spice, das zwar nicht schlecht geschrieben war, ich an dieser Stelle und den wenigen Seiten die die Geschichte eh nur hatte, aber nicht gebraucht hätte.
Insgesamt war die Novelle ein nettes Zwischenspiel und hat die Wartezeit auf Nightfall verkürzt, man hätte sie aber nicht unbedingt als eigenständige Novelle gebraucht. Dennoch wurde ich gut unterhalten und bin schon sehr gespannt auf den finalen Teil.

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Veröffentlicht am 16.02.2025

Wunderbare Cozy Romantasy

Der Halbelf, der mich liebte
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Mir wurde das Buch freundlicherweise als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt, was meine Meinung allerdings nicht beeinflusst hat.
Ich bin tatsächlich ohne große Erwartungen an das Buch rangegangen, ...

Mir wurde das Buch freundlicherweise als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt, was meine Meinung allerdings nicht beeinflusst hat.
Ich bin tatsächlich ohne große Erwartungen an das Buch rangegangen, aber es hat mich wirklich positiv überrascht. Es handelt sich bei der Geschichte um eine Slow Burn & Cosy Urban Fantasy Story, die zwar in New Yorkt spielt, aber auch einige magische Bewohner wie Elfen, Zwerge, Harpyien oder Fuchsgeister beheimatet.
Zu Beginn ist es tatsächlich nicht ganz einfach sich zurechtzufinden, das dauert eine Weile, aber dann wollte man das Buch war nicht mehr aus der Hand legen.
Man begleitet in dem Buch Elle die einen kleinen Laden hat und dort allen möglichen magischen Wesen ihre Kalligraphie Kunst anbietet, die ihnen Schutz oder Fähigkeiten verleihen. Einer ihrer Stammkunden ist Luc, der unglaublich aufmerksam ist und bei dem man schnell merkt, dass er sich mehr von Elle wünscht, doch beide haben Geheimnisse die ihre Liebe erschweren werden…
Elle ist eine komplexe und interessante Protagonistin. Sie hilft zwar mit ihren Fähigkeiten anderen, bleibt aber trotzdem im verborgenen, denn ihre wirklichen Fähigkeiten soll niemand herausfinden, da sie in Wirklichkeit die Nachfahrin eines Gottes ist.
Luc ist ebenfalls komplex und ein wenig undurchschaubar. Zwar nicht im Bezug auf Elle, man merkt schnell wie viel ihm an ihr liegt, aber in Bezug auf seinen Job als Agent gibt es einiges an Geheimnissen.
Die beiden zusammen mochte ich wirklich gerne, obwohl ihre Beziehungsentwicklung wirklich Slow Burn ist. Beide haben mit einigen Problemen zu kämpfen und es dauert, bis sie sich füreinander öffnen können, aber ich mochte ihren offenen und respektvolle Umgang miteinander sehr und das sie verstanden haben, dass Kommunikation der Schlüssel für eine funktionierende Beziehung ist.
Auch die Handhabung an sich fand ich interessant, alles rund um Lucs Missionen und die Arbeit beider für die Organisation empfand ich als spannend, auch wenn man ein wenig gebraucht hat, um das Konstrukt dahinter zu verstehen. Auch das einbringen der magischen Wesen mochte ich sehr. Was mir dagegen nicht so gut gefallen hat war, wie verschiedene Sprachen ohne Übersetzung eingebracht wurden. Die Autorin erklärt dies zwar, aber es hat mich im Lesefluss dennoch etwas gestört.
Insgesamt eine sehr gelungene Cosy Romantasy Geschichte die ich super gerne gelesen habe. Die Mischung aus moderner Großstadt, den magischen Wesen und dem einbringen der chinesischen Kultur ist wirklich gut gelungen und ich habe die Geschichte von Luc und Elle gerne verfolgt.

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Veröffentlicht am 16.02.2025

Ein emotionaler Abschluss

A Pessimist's Guide to Love
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Mir wurde das Buch freundlicherweise als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt, was meine Meinung allerdings nicht beeinflusst hat.
Der zweite Teil setzt nahtlos an den ersten an und wir werden gleich ...

Mir wurde das Buch freundlicherweise als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt, was meine Meinung allerdings nicht beeinflusst hat.
Der zweite Teil setzt nahtlos an den ersten an und wir werden gleich wieder in das emotionale Chaos von Lucy und Cal nach den Erlebnissen am Ende des ersten Bandes gezogen.
Ich fand es ein wenig schwierig wieder in das Buch hinein zu finden, auch wenn ich nicht genau weiß woran es lag. Vielleicht daran das man gleich zu Beginn wieder mit so vielen Emotionen und Gefühlen überschwemmt wird, so dass ich ein wenig gebraucht habe um mich wieder zurecht zu finden.
Die Beziehungsentwicklung von Lucy und Cal liegt nun wieder in Scherben und man hat fast die ganze erste Hälte des Buches das Gefühl, dass sie mehr Rückschritte als Fortschritte machen.
Ich konnte zwar mit den beiden mitfühlen, allerdings muss ich sagen, das mir Lucy doch in Bezug auf Cal etwas zu naiv war und sie ihn zu viel hat durchgehen lassen. Cal dagegen wird von seinen Emotionen beherrscht und verliert sich sehr in seinen Ängsten und seinem Schmerz. Auch wenn ich mit ihm mitfühlen konnte, war es mir ab einem gewissen Punkt fast schon ein wenig zu viel. Denn er möchte weder Hilfe annehmen, noch sieht er ein das es so nicht weitergehen kann.
Erst ab der zweiten Hälfte des Buches geht es ein wenig voran mit den beiden. Ich fand es schön das tatsächlich noch eine Entwicklung stattfand und die beiden sich wieder näher gekommen sind. Doch irgendwie konnte mich die Lovestory im ersten Band mehr abholen. Dort konnte ich die Schmetterlinge und das Kribbeln mehr fühlen, in diesem Teil hat es sich für mich ein wenig zu sehr auf den Spice Faktor verlagert. Vielleicht kamen die Gefühle deshalb nicht so bei mir an, obwohl sie durchaus ihre Momente hatten.
Insgesamt mochte ich auch den zweiten Teil wieder gerne, aber er ist auch ganz anders als der erste. Ich konnte Lucy und ihre Geschichte einfach ein wenig besser greifen als die von Cal, er hat es einen aber auch ein wenig schwer gemacht, da er lange abgeblockt hat. Dennoch empfand ich das Ende als schön und passend für die beiden.

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Veröffentlicht am 05.02.2025

Tolle Charaktere und eine spannende Welt - Ich bin schon gespannt auf mehr!

Married into Magic: Deal with the Elf King
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Mir wurde das Buch als Rezi Exemplar zur Verfügung gestellt, was meine Meinung allerdings nicht beeinflusst hat.
Durch den gewohnt flüssigen Schreibstil der Autorin habe ich gut in die Geschichte hineingefunden, ...

Mir wurde das Buch als Rezi Exemplar zur Verfügung gestellt, was meine Meinung allerdings nicht beeinflusst hat.
Durch den gewohnt flüssigen Schreibstil der Autorin habe ich gut in die Geschichte hineingefunden, das Worldbuilding ist nicht zu komplex, wodurch man sich schnell zurechtfindet und gut in die Geschichte hineinfinden.
Es geht dabei um Luella die in ihrem Dorf (in der Menschenwelt) als Heilerin arbeitet. Es ist seit dabei die Pflicht des Dorfes alle 100 Jahre eine Menschenkönigin in das Reich der Elfen zu schicken, um das Gleichgewicht zu halten. Doch als die neue Königin ausbleibt und der Elfenkönig ins Menschenreich kommt, stellt sich überraschenderweise heraus das Luella die neue Königin ist und das Schicksal und eine Menge Chaos nimmt seinen Lauf.
Luella mochte ich als Person gerne, sie ist Willensstark und hinterfragt Dinge. Manchmal hat ihre Art etwas von einem Vorschlaghammer und man könnte sich ein wenig mehr Fingerspitzengefühl wünschen, aber alles in allem führt ihre Dickköpfigkeit zu guten Ergebnissen, deswegen konnte ich ihr das gut verzeihen.
Eldar bleibt lange ein wenig blass. Man versteht seine Beweggründe nur bedingt, aber merkt doch das er nur das Beste für sein Volk möchte. Er steht vor schwierigen Entscheidungen, hat eine nicht wirklich hilfreiche Familie und steckt ein wenig zwischen seiner Pflicht und der Zuneigung zu Luella fest, die er sich lange selber nicht eingestehen will. Ich mochte ihn durchaus gerne, hätte mir aber auch mehr Kommunikation zwischen ihm und Luella gewünscht.
Das gilt aber natürlich von beiden Seiten. Sie kommen sich zwar näher ( auch wenn es sehr Slow Burn ist) und es gab einige süße Momente, doch mich hat es irgendwann echt ein wenig fertig gemacht, dass sie nicht richtig miteinander reden.
Mein Highlight war definitiv Hook, ich brauche auch unbedingt einen Schattenwolf, obwohl ich bei ihm irgendwie oft dachte, das vielleicht noch mehr in ihm steckt.
Da kommen wir dann auch zu meinen kleinen Kritikpunkt an dem Buch. Ich hätte mir zu vielen Dingen ein klein wenig mehr Informationen und Tiefen gewünscht. Zu den familiären Verhältnissen von Eldar und besonders zu seiner Beziehung zur vorigen Königin und seinen Vater. Auch Eldars Bruder hätte für mich mehr verdient und vielleicht sogar seine eigene Gedichte. Vieles wird dazu eher nur angedeutet, wie die politischen Probleme mit den Fae oder auch die anderen Reiche und Wesen. Die Welt hat wirklich viel Potential und vielleicht erfahren wir in den nächsten Bänden auch noch mehr darüber, aber ich hätte mir da wirklich gewünscht das man nicht komplett neue Charaktere hat, sondern vielleicht durch Eldars Bruder eine kleine Fortsetzung bekommt.
Insgesamt hat mir das Buch also wirklich gut gefallen. Ich mag die erschaffene Welt und das Worldbuilding, auch die Charaktere waren sympathisch und besonders mit Luella konnte man richtig mitfiebern, dennoch hätte ich mir insgesamt ein wenig mehr Tiefe gewünscht.

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