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Veröffentlicht am 30.03.2025

Gute Märchenadaption mit schwerem Start

Die Erben des Feenfluchs
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Meinung:

Vielen Dank an den Verlag für das Rezenesionsexemplar!

Fest schloss er die Faust um den kleinen Samtbeutel in seiner Hand.

Das Cover finde ich richtig cool. Wenn man das Buch gelesen hat versteht ...

Meinung:

Vielen Dank an den Verlag für das Rezenesionsexemplar!

Fest schloss er die Faust um den kleinen Samtbeutel in seiner Hand.

Das Cover finde ich richtig cool. Wenn man das Buch gelesen hat versteht man auch die Elemente darauf, wie den Spiegel, die Dornen und Rosen. Es passt einfach perfekt.

Der Schreibstil Der Autorin war gut zu lesen, ich kam richtig schnell voran. Geschrieben ist das Buch in der dritten Person, wobei man aber immer Katherine folgt. Es war etwas gewöhnungsbedürftig, aber ging dann doch. Ich mochte besonders die Beschreibungen von den Orten, diese konnte ich mir gut vorstellen.

Zu Beginn lernt man Katherine kennen, die von zu Hause weggelaufen ist. Sie will eine ruhigeres Leben und trifft auf ihrer Reise auf Zwege, die sie gefangen nehmen. Im Kerker lernt sie November kennen, der eine schlafende Prinzessin retten will und Katherine glaubt endlich etwas Gutes tun zu können, wenn sie ihm hilft.

Der Einstieg in das Buch ist mir richtig schwer gefallen und ich habe ehrlich überlegt, ob ich es nicht abbrechen sollte. Es war einfach nur wirr, so vieles wurde in 30 Seiten gestopft und ich mochte das absolut nicht. Für michr wirkte es, als würde man einen zweiten Teil beginnen und Geschehnisse aus dem ersten werden nochmals im Schnelldurchlauf erklärt. Also ich tat mir wirklich schwer und erst nach rund 50 Seiten wurde es besser, da dachte ich mir, ich geb dem Buch bis Seite 100 eine Chance und tatsächlich wurde es danach besser.

Katherine mochte ich wirklich gerne. Sie will ihrem Leben einen Sinn geben und hilft darum dabei die Prinzessin zu retten. Ihre Anpassbarkeit fand ich toll und auch, dass sie nicht jammert. Sie selbst hatte es nämlich nicht leicht und trotzdem beschwert sie sich selten und macht einfach weiter. Zwar waren nicht immer alle Entscheidungen von ihr gut, aber jeder macht Fehler und sie hat es danach auch eingesehen.

November kam mir lange Zeit supsekt vor, denn wieso sollte so ein netter Kerl keine Geheimnisse haben. Ich habe also auf alles geachtet, was er sagt und tut, aber er war einfach nett und das kann man nicht abstreiten. Für ihn gibt es keine Hintergedanken und geheimen Pläne, er will einfach jemandem helfen und dann weiterziehen. Ich mochte ihn am Ende schon sehr gerne, weil er gut auf Katherine geachtet hat und sie nicht nur als hilfloses Mädchen gesehen hat.

Die Geschichte selbst hat mir insgesamt gut gefallen. Ich mochte es, dass sehr viele verschiedene Märchen eingeflossen sind, wie Dornröschen, Hänsel & Gretel, Schneewittchen, Aschenputtel oder Die Schöne und das Biest. Sei es nun als Erwähnung oder weil wirklich Charaktere daraus vorkommen. Die Vernetzung von diesen Märchen war mir dann allerdings manchmal zu viel, irgendwie war die Hälfte der Leute verwandt oder verliebt und das war dann schon ein bisschen viel. Gut hingegen fand ich, dass die Bösewichte aus den Märchen nicht unbedingt auch böse in diesem Buch waren und auch die Guten waren nicht immer gut. Ich mochte diesen Twist und es hat sich perfekt in den Rest des Buches eingefügt.

Ich hatte das Gefühl, dass man den Charakteren nicht immer trauen kann. Wenn jetzt jemand daherkommt und sagt, er will helfen, wusste ich nie, ob ich der Person jetzt glauben soll oder nicht. Sie waren alle nicht zu 100% gut oder böse und das merkte man.

Die gesamte Geschichte dreht sich darum, Schneewittchen zu retten und auf dem Weg lernt Katherine mehr über sich selbst und was sie eigentlich vom Leben will. Das Buch wurde nie langweilig, weil immer irgendwas passiert oder irgendein Geheimnis um die Ecke kommt, das einen sprachlos zurücklässt. Ich mochte die Geschwindigkeit der Geschichte, für manche geht es aber vielleicht zu schnell und es gibt zu wenige ruhige Passagen. Für mich allerdings wars genau richtig.

Natürlich haben wir auch eine Liebesgeschichte, die ich ganz in Ordnung fand. Sie hat sich einfach wie aus einem Märchen gelesen, bliebt meiner Meinung nach aber recht oberflächlich. So wirklich habe ich die Gefühle icht gespürt, auch wenn sie ständig beschrieben wurden. Ich fand sie insgesamt in Ordnung, aber mehr auch nicht.

Das Ende war dann geprägt von Spannung und ich konnte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen. Es hat einfach gut gepasst und der Geschichte einen schönen Abschluss spendiert.

Fazit:

Ich habe mir am Anfang wirklich sehr schwer getan, aber mit der Zeit wurde es immer besser. Die Verwebung von den einzelnen Märchen war cool, hin und wieder aber auch etwas zu viel. Ich mochte die Zwerge von allen wahrscheinlich am liebsten und ich fands toll, dass hier mit der Moral von den bekannten Märchencharakteren gespielt wurde. So sind manche Figuren böse, obwohl sie es im Märchen nicht sind und umgekehrt. Ich gebe dem Buch vier Sterne.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 09.03.2025

Tolle Lovestory

Cold King
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Meinung:

Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!

Ich lehne an der Brüstung des Hotelbalkons, die Unterame locker auf das Geländer gestützt.

Das Cover gefällt mir insgesamt gut,es sagt ...

Meinung:

Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!

Ich lehne an der Brüstung des Hotelbalkons, die Unterame locker auf das Geländer gestützt.

Das Cover gefällt mir insgesamt gut,es sagt nicht viel über das Buch aus, aber es passt auch irgendwie.

Der Schreibstil der Autorin war sehr gut und einfach zu lesen. Geschrieben ist das Buch in der Ich-Perspektive, wobei es jedoch Kapitel aus Coles und auch aus Delilahs Sicht gibt und man dadurch beide Charaktere besser kennen lernen kann.

Zu Beginn lernt man Delilah kennen, die mit ihrer Firma einen Auftrag von der King Group bekommen hat. Doch sie hat nicht damit gerechnet, dass ihr One Night Stand ihr neuer Chef sein würde.

Der Einstieg in das Buch ist mir sehr leicht gefallen. Durch den angenehmen Schreibstil kommt man schnell in die Geschichte. Man lernt einmal Cole und Delilah kennen und erfährt ein bisschen was über ihren Charakter, dann gibt es auch schon das erste Treffen zwischen ihnen. Ich mochte das Tempo gerne, keine langen Einführungen, sondern es geht gleich zur Sache.

Delilah mochte ich insgesamt wirklich gerne. Zuerst ist sie ein Mauerblümchen, hatte noch nie Sex und damit auch keine wirklichen Erfahrungen. Mit der Zeit wird sie in diesem Bereich aber mutiger und traut sich mehr. In ihrem Beruf weiß sie schon immer, dass sie gut ist und zeigt das auch. Sie lässt sich in dem Bereich nichts erzählen und sagt ganz klar ihre Meinung. Ich mochte sie echt gerne, auch ihre Beziehung zu ihrer Mutter hat mit gefallen, von den beiden hätte ich gerne noch mehr gelesen.

Cole habe ich zuerst für einen riesigen Arsch gehalten, aber man muss ihm zugute halten, dass er von Anfang an sagt, dass er keine Bezeihung will und das alles nur Spaß für ihn ist, dadurch kommen gar keine falschen Hoffnungen auf. Er hat Delilah nie angelogen und ihr immer ganz klar zu verstehen gegeben, was sie sich von ihm erwarten kann. Zwar hat er eine wirklich harte Schale und schert sich nicht viel um andere Menschen, aber hin und wieder kommt eine andere Seite von ihm durch und ich mochte seine Entwicklung in dem Buch echt gern.

Also zuerst muss ich sagen, dass es wenig Story gibt. Man sollte sich also nicht zu viel erwarten, dennoch fand ich das Buch echt gut und es hat mich sehr überrascht. Dafür, dass eigentlich nichts passiert und es hauptsächlich um Sex geht, hat die Autorin das wirklich gut hinbekommen, dass man einfach weiterlesen will.

Die Beziehung zwischen Delilah und Cole steht natürlich im Vordergrund und das ist eine großteils sexuelle Beziehung. Man muss also viele erotische Szenen erwarten, welche aber gut und nicht zu übertrieben geschrieben waren. Auf emotionaler Ebene entwickelt sich ihre Beziehung eher langsam, es gibt immer wieder Szenen, in denen man merkt, dass da vielleicht mehr als Lust ist, aber diese halten sich in Grenzen. Erst gegen Ende wird dieser Teil wichtiger und man spürt auch wirklich die Gefühle.

Ich fand Delilahs Job echt spannend und hätte gerne mehr von ihrem Beruf gelesen. Sie ist Architektin und speziallisiert auf nachhaltige Lösungen. Dieses Them hat mich fasziniert. Auch der Rest, rund um ihren Beruf war gut, denn ihr Ex ist ihr Projektmanager und ich hasse den Kerl. Paul. Zuerst macht er mit Delilah Schluss, weil sie noch nicht bereit für Sex war, dann nimmt er sie zurück, nur um sie dann zu verletzten und danach wieder angekrochen zu kommen. Den Kerl hätte ich am liebsten auf den Mond geschickt und ich verstand die Wut, die Cole auf ihn hatte zu 100%. Da kam der Einfluss und die Stellung von Cole gerade wie gerufen.

Es gab auch ein paar Einblicke in die Familie King, welche mir gut gefallen haben. Die Brüder haben keine wirkliche Beziehung zueinander, sind aber alle sehr interessant. Der Vater von ihnen ist ein Arsch, die Mutter kümmert sich nicht um ihre Kinder. Die Einblicke in das Leben von ihnen waren interessant, weil man dadurch das Verhalten von Cole auch besser verstehen kann. Er kennt es einfach nicht anders. Dafür war die Beziehung von Delilah und ihrer Mutter umso schöner und ich habe ihre gemeinsamen Szenen gerne gelesen.

Am Ende gibt es natürlich noch ein bisschen Drama, welches man aber schon vorhersehen konnte. Ich fand, dass es gut gepasst hat und auch nicht zu viel war. Für das Buch war es genau richtig. Man darf sich keine 180 Grad Wendung von Cole erwarten, was auch unrealistisch wäre, aber auf seine Weise versucht er wirklich sich zu bessern. Mir hat die Lösung gut gefallen und obwohl mir der Epilog dann fast ein bisschen zu viel war, fand ich das Ende gut.

Fazit:

Das Buch bietet insgesamt wenig Story, aber interessante Charaktere, gut geschriebene erotische Szenen und ein gutes Ende. Mich hat es sehr überrascht, denn meist sind solche Romane flach und sehr ähnlich. Obwohl mich manche Szenen an Fifty Shades of Grey erinnert haben, war es doch originell und anders. Ein bisschen mehr Story und es wären fünf Sterne geworden, so kriegt das Buch vier Sterne von mir.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 02.03.2025

Gelungenes Ende

Asrai - Das Herz der Drachen
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Meinung:

Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!

„Hier wird der Hüftgurt eingeklinkt und an der Stelle die Oberschenkelsicherung. Warte. Nicht da.“

Das Cover ist wieder richtig cool, mit ...

Meinung:

Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!

„Hier wird der Hüftgurt eingeklinkt und an der Stelle die Oberschenkelsicherung. Warte. Nicht da.“

Das Cover ist wieder richtig cool, mit allen Drachen der Pfortenwächter. Wie immer steht Manila im Mittelpunkt, was micht nicht einmal wundert.

Der Schreibstil der Autorin ist wieder sehr angenehm zu lesen. Geschrieben ist das Buch aus Sicht von Linnea und auch aus Sicht von Ian, wodurch man beide besser kennen lernt und ihre Gedanken und Gefühle gut verfolgen kann. Gelungen fand ich auch den Humor in dem Buch, der mich öfters zum schmunzeln brachte.

Dieser Band schließt an das Ende von Band zwei an. Linnea kommt mit Ian zurück in den Hort und soll dort ausgebildert werden. Dass sie nicht an ihr Leben als Elaja erinnert ist für Ian sehr schwer, doch er muss begreifen, dass Linnea ein anderer Mensch ist. Doch es gibt noch andere Bedrohungen und Herausforderungen und Linnea ist gezwungen schnell zu lernen.

Der Einstieg in das Buch ist mir sehr leicht gefallen. Für mich war das Ende von Band zwei perfekt und ich hätte keinen dritten Band gebraucht, aber lesen wollte ich ihn trotzdem. Dadurch, dass man schon ein bisschen was von Linnea und Ian am Ende von Band zwei lesen konnte, hat das den Einstieg auch ein wenig erleichtert.

Linnea ist toll. Sie ist ganz anders als Elaja oder Freya und wirkt nicht wie die Asrai. Durch ein Erlebnis ist sie nicht ganz so beweglich, hat eigentlich wenig Ahnung von Drachen und ist eher im Heilen bewandert. Dass sie diese Seite von sich nicht einfach aufgeben wollte fand ich gut, sie hat sich nichts einreden lassen und einfach das gemacht, was sie für richtig hielt. Besonders gut gefallen hat mir ihr Umgang mit den Drachen, sie behandelt alle gleich und kümmert sich um alle gleich liebevoll.

Ian war für mich unverändert. Zwar ist es nicht der gleiche Ian wie in den anderen Teilen, aber irgendwie doch. Ich fand manche Entscheidungen von ihm aber fragwürdig und wie er Linnea gedrängt hat fand ich auch nicht in Ordnung. Wenigstens hat er irgendwann eingesehen, dass sie nicht Elaja ist und er sie als eigenen Menschen ansehen muss. Aber ein bisschen verrückt wirkte er trotzdem manchmal.

Ich hatte ehrlich gesagt keine Ahnung, was in dem Band noch groß passieren sollte und es ist auch nicht sonderlich viel passiert. Ein Großteil der Geschichte dreht sich darum Linnea zu erzählen, was damals passiert ist und sie auszubilden, der nächste große Teil ist die Liebesgeschichte und am Ende gibts dann noch ein wenig Spannung. Im Vergleich zu den anderen Teilen ist hier die Liebesgeschichte aber sehr im Vordergrund und ich muss zugeben, dass ich mir Zwischendurch schon mehr Action gewunschen habe.

Toll, wie immer, waren die Drachen. Makon und Manila habe ich immer schon geliebt und die Tatsache, dass Manila lange ein Babydrache ist und eigentlich nichts kann, hat so viel für das getan. Dadurch gab es richtig witzige Momente und man konnte Manila nochmals richtig ins Herz schließen, denn als Babydrache ist sie einfach putzig. Makon hat sich nicht verändert, er ist die Stimme der Vernunft und lenkt Ian immer wieder in die richtige Richtung.

Ich kann gar nicht so viel sagen, denn bis auf die letzten 150 Seiten ist die Geschichte eher ruhig. Es gibt zwar immer wieder angespannt Szenen, aber am Ende kommt dann erst alles zusammen. Das wirkte dann fast ein bisschen zu viel und zu schnell, denn manche Dinge wurde bis dahin eher ignoriert oder nur am Rande erwähnt und plötzlich ist da diese große Bedrohung auf der einen Seite, Intrigen auf der anderen und mittendrin Linnea und Ian. Es war auf jeden Fall super spannend, aber ich hätte mir in der Mitte schon mehr davon gewünscht, damit nicht alles am Ende gebündelt ist und es schon vorher was Aufregendes gibt.

Insgesamt hat mir das Ende dann aber gut gefallen. Es fühlte sich wirklich wie ein Abschluss an, viele offene Fragen aus dem vorherigen Band wurden beantwortet und alle Konflikte wurden gelöst. Zwar war das Ende von Band zwei schon perfekt für mich, aber hier konnte man wirklich mit der Welt und den Charakteren abschließen.

Fazit:

Hätte es das Buch gebraucht? Nein. War es trotzdem sehr gut? Ja. Ich war vollends zufrieden mit dem vorherigen Ende, dennoch hat mir die Geschichte von Linnea und Ian wirklich gut gefallen. Es war insgesamt ruhiger als die anderen Teile, der Fokus lag mehr auf der Liebesgeschichte, dennoch kommt am Ende noch viel Action dazu und man kann gar nicht mehr aufhören zu lesen. Ein bisschen gezogen hat es sich nur in der Mitte, weil da nicht viel passiert ist. Von mir bekommt das Buch vier Sterne.

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Veröffentlicht am 01.03.2025

Tolle Sports-Romance

Mismatch
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Meinung:

Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!

„Fields und Reed! Ich will ein vernünftiges Eins-gegen-Eins von euch sehen!“, brüllt mein neuer Coach.

Das Cover gefällt mir sehr gut, ...

Meinung:

Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!

„Fields und Reed! Ich will ein vernünftiges Eins-gegen-Eins von euch sehen!“, brüllt mein neuer Coach.

Das Cover gefällt mir sehr gut, ich mag diese Art von Covern gerne und hier passt es auch einfach perfekt. Darauf sehen wir die beiden Protagonisten und natürlich den Basketball.

Der Schreibstil der Autorin ist sehr gut und schnell zu lesen. Geschrieben ist das Buch in der Ich-Perpsektive, wobei es abwechselnd Kapitel aus Sicht von Joyce und Austin gibt und man dadurch beide Charaktere besser kennen lernen kann. Auch die Sportanteile waren gut geschrieben, sodass man sich die Stellen vorstellen kann und auch ohne Hintergrundwissen weiß, was gerade passiert.

Zu Beginn lernt man Austin kennen, der an das College von Joyce gewechselt hat. Er spielt Basketball und ist eher ein Einzelgänger. Joyce ist wild entschlossen zu erfahren, wieso er hier ist und wieso er sich von den anderen zurückzieht. Dabei kommen sie sich näher als gewollt.

Der Einstieg in das Buch ist mir sehr leicht gefallen. Ich kam durch den Schreibstil sofort weiter und auch sonst hat es sich gut lesen lassen. Die Charaktere habe ich alle sofort ins Herz geschlossen, mit Ausnahme von Joshua, denn der verhält sich in dem Buch wirklich wie ein Arsch.

Joyce mochte ich sofort. Sie ist ein richtiger Sonnenschein und lässt sich nicht unterkriegen. Ich mochte ihre positive Einstellung und wie sie mit Problemen umgeht. Außerdem ist es cool zu lesen, dass eine Frau einen Job in einer so männerdominierten Branche anstrebt und dabei allein mit ihrem Hobby auch schon Erfolg hat. Die Beziehung zu ihrem Bruder hat mir auch gefallen, sie verstehen sich gut, wohnen zusammen und man merkt, dass sie sich wirklich gern haben.

Bei Austin ist die Sache schon schwerer, denn er verheimlicht etwas und macht sich deswegen selber fertig. Man will als Leser unbedingt wissen, was das ist, aber er tut einem auch sofort leid und man möchte ihn einfach nur drücken. Austin war ein toller Charakter, der seine Fehler auch eingesehen hat und sich mit allem anderen in seinem Leben wirklich Mühe gibt. Besonders bei Joyce fand ich ihn wirklich toll und aufmerksam.

Die Geschichte birgt nicht viel Neues, aber sie war schön zu lesen. Joyce will hinter Austin’s Geheimnis kommen und er will dieses um jeden Preis schützen. Ich mochte ihre Bezieung von Anfang an. Joyce weiß was sich gehört und war nicht zu aufdringlich, hat die Sache aber auch nicht sofort ruhen lassen. Ihre moralischer Kompass ist wirklich in Ordnung, denn sie betont auch immer wieder, dass Journalismus auch seine Grenzen haben muss und dass sie nie etwas schreiben würde, was die andere Person unter gar keinen Umständen will. Diese Einstellung hat mir gefallen und war auch im ganzen Buch präsent.

Basketball spielt eine große Rolle und ich mochte alle Szenen damit. Früher einmal habe ich für zwei Jahre selber gespielt und hatte Freude daran, so hat es mir gleich mehr Spaß gemacht dieses Buch zu lesen. Die Szenen in denen gespielt wurde waren wirklich gut und verständlich geschrieben und auch wenn das Team als solches zusammenkam fand ich es toll. Austin in dieser Umgebung zu sehen, wie er Leute an sich ranlässt und wie er spielt, das hat mir gut gefallen. Besonders Erwähnenswert ist hierbei der Teamausflug, der war zwar etwas kurz gehalten, aber mir hat der echt gut gefallen.

Die Liebesgeschichte fand ich gut. Zwar ging mir am Anfang alles ein bisschen schnell, sie haben sich zuerst nur platonisch gekannt, durch die Interviews und plötzlich war da mehr, aber ansonsten kann ich mich nicht beschweren. Die Entwicklung danach war eher langsam und geprägt durch gemeinsame Zeit und wirklich schöne Momente. Joyce und Austin haben nichts überstürzt, haben sich Zeit gelassen und sind nur so weit gegangen, wie sie bereit waren. Und ich möchte erwähnen, dass ich gerne auch so ein Date, wie ihr Erstes hätte, das hat sich einfach perfekt angehört.

Es geht aber nicht ganz ohne Drama und das kam wirklich nicht überraschend. Es gibt da eine Szene in dem Buch, in der schon klar wird, was am Ende passieren wird. Die Ausführung davon war aber gelungen. Wie Austin mit der ganzen Sache umgeht und auch wie Joyce reagiert haben mir gut gefallen. So sollte es einfach immer sein. Natürlich kommt auch Joshua nochmals vor, denn er mochte Austin schon zu Beginn nicht und das hat sich nicht geändert. Bei ihm gab es keine wirkliche Entwicklung und ich frage mich, wie sein Verhalten im zweiten Band erklärt wird. Ansonsten hat mir das Ende gut gefallen.

Fazit:

Eine tolle Sports-Romance, die einmal nicht von Football oder Eishockey handelt. Ich mochte Joyce unglaublich gerne und hätte gerne so ein Date wie das, welches Austin organisiert hat. Das Drama war genau richtig, nicht zu viel und auch nicht zu wenig, grade so, dass es eben spannend bleibt. Von mir kriegt das Buch vier Sterne.

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Veröffentlicht am 22.02.2025

Kleine Schwächen, aber tolles Ende

Revenant Games – Spiel auf Leben und Tod
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Meinung:

Vielen Dank an den verlag für das Rezensionsexemplar!

Der Hunger trieb die meisten Menschen früher oder später an den Waldrand.

Das Cover finde ich echt schön. Es ist düster, man sieht Blut, ...

Meinung:

Vielen Dank an den verlag für das Rezensionsexemplar!

Der Hunger trieb die meisten Menschen früher oder später an den Waldrand.

Das Cover finde ich echt schön. Es ist düster, man sieht Blut, welches für die Vampire steht und die Pflanze, welche für die Hexen steht, somit hat man eine schöne Brücke zum Inhalt.

Der Schreibstil der Autorin war sehr gut und angenehm zu lesen, ich kam schnell weiter in dem Buch. Geschrieben ist es aus Sicht von Bly, wodurch man sie am besten kennen lernt. Ich mochte die Beschreibungen der beiden Städte am liebsten, denn die konnte ich mir richtig gut vorstellen.

Zu Beginn lernt man Bly kennen, die an den Spielen der Vampire und Hexen teilnehmen will, denn zu gewinnen gibt es bei den Hexen einen wichtigen Preis. Sie könnte ihre tote Schwester zurückholen. Emerson, ein Freund von ihr in den sie heimlich verliebt ist, will ihr dabei helfen, doch weil er mit einem Todesfluch belegt wurde, brauchen sie auch den Preis der Vampire um ihn unsterblich zu machen.

Der Einstieg in das Buch hat mir wirklich gut gefallen. Es startet mit einem Rückblick zu dem Moment, in dem Blys Schwester Elise gestorben ist und man erfährt, wie es dazu kam. Das hat meine Neugierde geweckt und ich war gespannt, was die Autorin daraus machen würde.

Bly mochte ich gerne, sie würde alles für ihre Schwester tun und nimmt sogar die Spiele auf sich. Ihre EInstellung zu Vampiren und Hexen war von Anfang an deutlich, doch mit der Zeit merkt auch sie, dass nicht alles so ist, wie es scheint. Ihre Wandlung fand ich im Laufe des Buches etwas schnell, denn zuerst ist sie von ihrer Meinung überzeugt und dann ändert sie sie sehr schnell. Was ich aber cool fand war ihre Skrupellosigkeit. Ihre Schwester bedeutet ihr alles und sie würde sogar über Leichen gehen.

Emerson konnte ich lange nicht einschätzen, irgendwann habe ich ihn einfach toleriert. Er blieb für mich blass und alles was er tat war, Bly zu helfen und ansonsten hat er nicht viel beigetragen oder allgemein geredet.

Kerrigan hingegen mochte ich schon mehr. Von der ersten Sekunde an fand ich ihn interessant, da sein ganzes Auftreten anders als das der restlichen Vampire war. Ihn lernt man erst langsam kennen, aber er hat einen ausgeprägten Sinn für Gerechtigkeit und das merkt man immer wieder. Ich mochte seine Einstellung und seine Art an sich.

Ich beginne mit dem einzigen negativen Punkt. Ich habe die Spiele nicht verstanden und es wurde auch nicht gut genug erklärt. Man weiß, wieso die Spiele existieren, aber den genauen Ablauf habe ich bis zum Ende nicht verstanden. Es gibt den Hexenpreis und den Vampirepreis, was dafür zu tun ist ist klar, dann gibts noch Prämienjäger und Menschen die rumrennen und andere einfach töten. Aber die Erklärung von den Spielen habe ich nicht verstanden und auch den Ablauf fand ich etwas schräg. Während der Spiele ging auch alles etwas schnell. So dauert es mehrere Tage um von einer Stadt zur anderen zu kommen, und die spazieren da fröhlich hin und her. Dann frage ich mich, wie lange die Spiele eigentlich gehen, wenn sie so schnell hin und her wechseln können. Vielleicht habe ich es einfach nicht gut genug gelesen, aber meiner Freundin ging es auch so.

Ansonsten kann ich mich aber nicht wirlkich beschweren. Die Geschichte hat mir wirklich gut gefallen und die Idee dahinter war auch toll. Zuerst hatte ich die Befürchtung, dass es ein Panem-Abklatsch wird, was aber gar nicht der Fall ist. Bly und Emerson sind wild entschlossen beide Preise zu gewinnen und ihre Reise dahin fand ich interessant. Man ist mit ihnen zusammen in der Vampirstadt und auch in der Hexenstadt, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Bei den Vampiren dreht sich alles um Spaß und sie schmeißen Bälle zu den Spielen, scheren sich nicht wirklich um die Menschen und legen keinen Wert auf die eigenen Sicherheit. Bei den Hexen geht es etwas gesitteter zu, wobei man schnell merkt, dass sie skrupelloser sind als die Vampire. Ich fand den Konstrat wirklich gelungen und man kann als Leser keine Seit wirklich mögen.

Es gibt auch eine Liebesgeschichte, die es für mich gar nicht gebraucht hätte. Die Entwicklung war für mich zu schnell und auch nicht immer nachvollziehbar, die Charaktere haben darum dumme Entscheidungen getroffen und das hat am Ende zu einem riesigen Drama geführt. Ich finde, man hätte das weglassen können und dann wäre es genauso gut gewesen.

Das Ende selbst hat vieles von dem Buch gerettet. Zuerst war es schon so, ja ok, ist halt so, aber dann kamen noch so einige Wendungen, mit denen ich gar nicht gerechnet habe und die mich dazu bringen, dass ich Band zwei lesen will. Manches konnte man sich als Leser denken, aber vieles eben auch nicht und meiner Meinung nach sollte jedes Buch noch ein paar Überraschungen bereit halten.

Fazit:

Ich mochte die Geschichte rund um Bly sehr gerne. Im Mittelteil hat sie mich etwas verloren wegen der Spiele, die ich nicht zu 100% verstanden habe, aber das Ende war dafür umso besser. Die Darstellung der Vampire und Hexen war interessant und anders als in anderen Büchern. Obwohl ein paar Charaktere blass blieben war die Geschichte doch gut gemacht und ich freue mich auf den zweiten Band. Von mir bekommt das Buch vier Sterne.

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