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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 05.10.2025

Gelungenes Ende

Revenant Games - Jagd des Schicksals
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Meinung:

Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!

Bly erstarrte unter dem eisigen Blick des Hexers, dessen Augen vor dem Hintergrund des frisch gefallenen, in der schwächer werdenen Abendsonne ...

Meinung:

Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!

Bly erstarrte unter dem eisigen Blick des Hexers, dessen Augen vor dem Hintergrund des frisch gefallenen, in der schwächer werdenen Abendsonne glitzerndes Schnees grellblau leuchtetn.

Das Cover finde ich schön, es passt zum ersten Teil, sagt aber nichts über den Inhalt aus. Wir haben wieder Blut und Blumen auf dem Cover, welche für je eine Fraktion wichtig sind und daher ein bisschen auf die Wesen in dem Buch anspielen.

Der Schreibstil der Autorin war wieder angenehm zu lesen. Geschrieben ist das Buch aus der dritten Perspektive, wobei man hauptsächlich Bly verfolgt. Allerdings gab es auch hier wieder so komische Sprünge, in einem Moment ist man im Wald, im nächsten wachen sie in ihrem Zelt auf, dies hat mich schon im ersten Band sehr gestört und das wurde hier nicht besser.

Das Buch schließt an die Handlungen aus Band eins an, wobei ein wenig Zeit vergangen ist und Bly versucht Donovan zu retten um diesen einzutauschen. Doch es kommen alte und neue Gesichter dazu und die Geschichte entwickelt sich anders als gedacht.

Der Einstieg in das Buch ist mir zuerst sogar recht schwer gefallen, weil ich mich nur schwammig an die Charaktere erinnern konnte und mich erstmal in der Welt zurechtfinden musste. Das hat ein wenig gedauert, aber danach ging immer besser und ich war wieder in der Geschichte drinnen.

Bly fand ich in Ordnung, wie auch schon in Band eins trifft sie oftmals überstürzte Entscheidungen und bringt sich und andere dadurch in Gefahr. Sie würde alles tun, um ihre Schwester zu finden und das zeigt sich, denn sie geht über Leichen. Ihre Fixion finde ich fast schon bedenklich. Bei Kerrigan verhält sie sich wenigstens demütig und will seine Vergebung erlangen. Das fand ich tatsächlich gut, denn in Band eins hat sie seinen Bruder geopfert, bereut ihre Tat nun aber und will Kerrigan helfen.

Kerrigan fand ich toll. Erstmal hat er Bly nicht einfach so vergeben, nur weil er verliebt ist. Er sieht ihre schlechten Seiten und kann ihren Verrate nicht einfach vergessen. Das fand ich menschlich und gut gemacht. Zwischendurch war er ein bisschen kalt, was aber irgendwie zu ihm gepasst hat. Mit der Zeit hat er ein bisschen an Biss verloren, aber es hat insgesamt gut zu seinem Charakter gepasst.

Ich hatte Theorien, wie sich der zweite Teil entwickeln würde, aber ich wurde tatsächlich positiv überrascht. Nicht nur mit den Charakteren, sondern auch mit dem Verlauf der Geschichte. Ein großer Teil spielt sich wieder im Wald ab, weil es einfach lange Wege zwischen den Städten und anderen Orten sind, doch das Buch wurde nicht langweilig. Einerseits haben wir Bly und Kerrigan, die sich immer wieder zanken und andererseits gibt es genügend Feinde, die einen Groll hegen.

Erstmal fand ich die Zusammenstellung der Gruppe sehr spannend. Nie hätte ich gedacht, dass Kerrigan zusammen mit Bly, Hexen und Vampiren auf die Reise geht. Doch es hat gut gepasst und manche Charaktere habe ich immer mehr ins Herz geschlossen. Ganz oben auf dieser Liste steht Donovan, den mochte ich im ersten Band gar nicht, aber hier hat er sich zu einem Liebling von mir gemausert. Er wird nicht weich, aber dennoch zeigt sich, dass er ein Herz hat. Demezla ist auf Platz zwei, denn auch sie mochte ich immer mehr und ich fand ihre Entwicklung in Bezug auf ihre Mutter sehr gelungen. Man sieht neue Seiten an ihr, wieso sie so ist, wie sie eben ist und lernt sie zu verstehen.

Starten tut das Buch wie auch schon Band eins mit der Suche nach Blys Schwester. Da hat sich zuerst nicht viel geändert. Irgendwann geht die Geschichte aber in eine andere Richtung und wie der Klappentext schon verrät, muss sie eine Wurzel finden. Für mich war das Buch sehr selten vorhersehbar, einzig an dem Ort, wo die Wurzel sein sollte, habe ich Vermutungen über diesen angestellt, die sich dann als wahr herausgestellt haben. Aber ansonsten gab es immer neue Wendungen und man wird als Leser wirklich überrascht.

Es gibt auch wieder eine Liebesgeschichte, was klar war, eigentlich sogar zwei. Einerseits haben wir Bly und Kerrigan, die am Ende von Band eins nicht als Liebhaber auseinander gegangen sind. Hier nähern sie sich auch langsam erst wieder an, aber ich mochte ihre Beziehung und wie sie über alte Fehltritte hinwegkommen. Das braucht Zeit und genau das wird hier gezeigt. Das zweite Pärchen in dem Buch will ich nicht spoilern, aber hier fand ich die Auflösung von einem Problem wirklich schlecht gemacht. Ich war richtig enttäuscht, dass es der Frau so leicht gemacht wurde und dass sich die Autorin hier nichts anderes einfallen lassen konnte.

Das Ende war dann spannend und gut gemacht. Es gab einen runden Abschluss und alle offenen Fragen wurden beantwortet. Obwohl auch hier alles ein bisschen einfach gemacht wurde, kann ich darüber hinwegsehen.

Fazit:

Für mich war der zweite Band besser als der erste. Besonders Kerrigan und Donovan haben diesen Band so toll gemacht. Ansonsten fand ich auch die Geschichte überraschend und wenig vorhersehbar. Ein paar Kritikpunkte habe ich dennoch, daher bekommt das Buch von mir vier Sterne.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 21.09.2025

Schwacher Start mit starkem Ende

Glass and Mirrors
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Meinung:

Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!

„Ah!“, schrie er wütend auf und stieß mit aller Wucht den Stuhl, auf dem er bis gerade eben voller Anspannung gesessen hatte, nach hinten.

Das ...

Meinung:

Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!

„Ah!“, schrie er wütend auf und stieß mit aller Wucht den Stuhl, auf dem er bis gerade eben voller Anspannung gesessen hatte, nach hinten.

Das Cover finde ich wieder ziemlich cool. Man sieht einen Thron, zumindest denke ich, dass dies der Thron sein soll und einen Drachen, also zwei wichtige Elemente aus dem Buch.

Der Schreibstil der Autorin ist sehr gut und einfach zu lesen. Wie auch schon der erste Teil ist dieser in der Ich-Perspektive von Jadina geschrieben, wodurch man sie am besten kennen lernt. Ich kam sehr schnell durch das Buch, was für den Schreibstil spricht.

Dieser Band schließt direkt an das Ende von Band eins an. Jadina hat die Prüfungen bestanden, doch der Verrate von Kayden sitzt tief. Doch so leicht gibt Jadina nicht auf und versucht alles, um das Beste aus ihrer Situation zu machen, was auch heißt, dass sie wieder mit Kayden reden muss. Doch die nächsten Hindernisse sind schon bereit.

Der Einstieg in das Buch ist mir sehr leicht gefallen, da ich den ersten Band erst vor Kurzem gelesen habe. Ich war also schnell wieder in der Geschichte drinnen und dadurch, dass zwischen den Büchern eigentlich keine Zeit vergeht, ist es so, als würde man direkt weiterlesen. Ich war gespannt, was die Autorin in diesem Band für uns bereithalten würde.

Jadina mochte ich wieder gerne, wobei sie mir in der ersten Hälfte des Buches schon oft auf die Nerven ging. Denn obwohl sie Kayden immer noch mag, stößt sie ihn weg und verschanzt sich. Bis sie selbst eingesehen hat, dass das so nicht weiter geht, habe ich sie als nervig empfunden. Danach wurde es besser und ihre Entscheidungen wurden auch wieder rationaler.

Kayden hat keine wirkliche Entwicklung durchgemacht. Er spricht zuerst nicht viel mit Jadina, lässt ihr ihren Raum, was gut so ist, damit sie sich abreagieren kann und gibt ihr genügend Zeit, um sich mit der Situation abzufinden. Ich fands gut, dass er dann selber einsah, dass er vieles falsch gemacht hat, doch seine Erklärungen hatten Hand und Fuß und man muss ihm einfach schnell vergeben. Irgendwann gibt es nur noch Jadina für ihn und irgendwie war er schon süß, so verknallt.

Ich habe mich sehr auf den zweiten Band der Reihe gefreut, da mich der erste so sehr begeistern konnte, leider war die Hälfte des Buches etwas langweilig und es hat sich einfach nach einem Lückenfüller angefühlt. Es passierte lange nichts relevantes und es war ein ewiges hin und her zwischen Jadina und Kayden. Das fand ich dann doch etwas anstrengend und manchmal las es sich so, als wollte die Autorin die Geschichte unbedingt auf vier Bücher aufteilen. Zum Glück wurde das ab der Hälfte viel besser und ich habe das Buch wieder lieber gelesen.

Das Training und die Vorbereitung auf die nächste Prüfung gingen da irgendwie auch unter und dann war der Tag da und es gab keine, bis wenig, Vorbereitung. Das war für mich etwas gach, aber danach ging das Buch in einem besseren Tempo weiter. Die Prüfung selbst, bei der die Drachen einen Reiter erwählen, fand ich gut geschrieben. Es hat Sinn gemacht und da wurde auch gleich das Problem, dass Jadina mit ihren magischen Kräften noch nicht umgehen kann, aus der Welt geschafft. Und ab da waren Drachen auch präsenter, was mir persönlich gut gefallen hat, weil ich ein großer Fan von Drachen bin.

Die Liebesgeschichte hat sich auch Zeit gelassen, um wieder auf die richtige Bahn zu kommen, aber danach gingen mit die beiden mit ihrer Verliebtheit wirklich auf die Nerven. Es war sehr süß zu lesen, doch manchmal war es einfach viel zu schnulzig, was nicht schlecht ist, aber es hat ein bisschen meinen Lesefluss gestört. Ich bin da komplett auf Naydas Seite, die hat das nämlich auch so gesehen. Es war aber gut, dass sie ihre Probleme recht schnell lösen konnte und das nicht der eigentliche Aspekt des Buches war.

In der zweiten Hälfte wird dann immer klarer, was das eigentliche Problem in dem Buch werden wird. Es verlief alles ganz anders, als ich zuerst angenommen hatte, doch die Richtung hat mir gut gefallen. Es war unerwartet und besonders das Ende war ganz unerwartet. Die Wendungen waren wirklich gut gefschieben und ich konnte es gar nicht glauben. Für mich hat das Ende alles wieder gut gemacht, was mir in der ersten Hälfte nicht gut gefallen hat, denn hier hat mir die Autorin nochmals richtig Lust auf den nächsten Band gemacht.

Fazit:

Zuerst wirkte das Buch wie ein Füller, doch das hat sich ca. ab der Hälfte geändert und dann wurde es wieder so gut, wie ich es aus dem ersten Band gewohnt war. Jadina und Kayden waren nervig süß zusammen und auch die Drachen kamen nicht zu kurz. Hat man im ersten Band eigentlich nur Elara, so liest man hier von mehr Drachen und sie bekommen eine wichtigere Rolle, was mir gut gefallen hat. Das Ende hat mir dann nochmal Lust auf Band drei gemacht und ich freue mich schon auf diesen. Von mir kriegt das Buch 4 Sterne, weil der Beginn doch recht schwach war.

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  • Cover
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  • Handlung
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Veröffentlicht am 22.06.2025

Musik verbindet

One song apart - London Hearts 1
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Meinung:

Erster Satz: „Quinn Haywood, die neue Auszubildende“, sage ich mit lauter Stimme, während ich die Anzeige an der Bushaltestelle Willow Square ein weiteres Mal prüfe.

Das Cover finde ich super ...

Meinung:

Erster Satz: „Quinn Haywood, die neue Auszubildende“, sage ich mit lauter Stimme, während ich die Anzeige an der Bushaltestelle Willow Square ein weiteres Mal prüfe.

Das Cover finde ich super süß. Da das Buch im Herbst spielt passen die Farben perfekt und es sind einfach alle wichtigen Elemente des Buches auf dem Cover vertreten. Besonders den Hintergrund finde ich gelungen, weil da einige wichtige Schauplätze abgebildet sind.

Der Schreibstil von den Autorinnen ist wirklich gut zu lesen. Ich kam schnell in dem Buch voran und mochte es, dass es sowohl Kapitel aus Quinns als auch aus Milos Sicht gab, dadurch konnte man die beiden besser kennen lernen. Besonders gut gefallen haben mir die Beschreibungen von London, denn ich liebe diese Stadt einfach und konnte mir alles so gut vorstellen.

Zu Beginn lernt man Quinn kennen, die nach London gezogen ist um dort eine Ausbildung zur Journalistin zu machen. Durch einen Fehler ihrerseits kommt sie an eine Story zu Milo, einem bekannten Sänger, obwohl sie sich nicht für sowas interessiert. Doch in Milo steckt mehr, als sie gedacht hätte.

Der Einstieg in das Buch ist mir sehr leicht gefallen. Quinn mochte ich sofort und ich konnte ihre Unsicherheiten und Ängste gut nachvollziehen. Außerdem war das Setting in London einfach toll und allein deswegen mochte ich das Buch schon.

Quinn fand ich als Charakter echt toll, sie weiß genau, was sie will und tut alles dafür, um gut in ihrem Job zu werden. Obwohl sie Celebreties nicht interessieren, nimmt sie die Story über Milo ernst und versucht etwas Gutes daraus zu machen. Ihr Durchhaltevermögen fand ich beeindruckend und auch sonst war sie einfach nur nur liebenswert, ein herzensguter Mensch.

Milo mochte ich auch sofort, obwohl er berühmt ist, ist er sehr am Boden geblieben und weiß auch, dass er seinen Fans alles zu verdanken hat. Daher nervt ihn die Aufmerksamkeit nicht, sondern er nimmt sich immer Zeit für Fans, was schön zu lesen war. Ansonsten ist er ein sehr netter Kerl, lässt aber neue Leute nicht leicht an sich heran, weil er immer Angst haben muss, dass sie ihn nur wegen seiner Bekanntheit mögen. Ich finde er hat da eine gute Balance gefunden.

Die Geschichte ist richtig süß zu lesen. Dadurch, dass die beiden für die Story Zeit miteinander verbringen müssen, kommen sie sich ganz natürlich näher und lernen sich besser kennen. Wobei man von Milos Seite schnell merkt, dass er Quinn mag. Er flirtet offensiv und will gezielt Zeit mit ihr verbringen, gibt ihr Freiheiten, die anderen Journalisten nicht bekommen und will auch mehr über sie erfahren. Von ihrer Seite bleibt es eher professionell und sie versucht die Gefühle nicht an die Oberfläche zu lassen, weil das ein schlechtes Licht auf sie als Journalisten werfen würde.

Neben der Liebesgeschichte spielt das Leben und die Musik von Milo noch eine große Rolle. Es wird gezeigt, wie er mit dem Druck und den Erwartungen seiner Fans umgeht, was ihm die Musik bedeutet und auch seine Familie spielt eine Rolle. Ich fand seine Kapitel wirklich interessant, weil er sich einen großen Teil seiner Privatsphäre behalten halt und sogar ein halbwegs normales Leben führen kann, es wird aber auch gezeigt, dass er in der Öffentlichkeit sofort erkannt wird und wie er damit umgeht.

Ein bisschen gestört hat mich aber, dass es zuerst wirklich slow burn war und dann kam ein Punkt, da war es plötzlich die große Liebe. Zumindest gefühlt. Davor ging alles schön langsam voran und man konnte beobachten, wie die beiden sich verlieben, aber dann war es vorbei und plötzlich sind sie Hals über Kopf ineinander verliebt. Das hat mich wirklich gestört, wäre das Buch 100 Seiten länger, hätte man das besser ausbauen können.

Das Ende bietet dann noch ein Drama, welches man vorhersehen konnte. Ich fand, dass es gut zum Rest der Geschichte gepasst hat, allerdings fand ich die Reaktion von Milo schon sehr übertrieben. Er ist so ein ruhiger und besonnener Mensch und dann kommt sowas von ihm. Das letzte Kapitel allerdings war wirklich schön geschrieben und obwohl nicht alle Fragen zu 100% beantwortet wurden, war es gut so. Man trifft die Charaktere sicher in den nächsten Bänden wieder.

Fazit:

Das Buch hat mich überrascht, mit seiner schönen Geschichte und den tollen Charakteren, aber auch mit dem Ansatz, wie Musik sich auf die Menschen auswirkt und wie wichtig diese sein kann. Es gab wirklich schöne Szenen und ich habe sehr gehofft, dass mit Milo und Quinn alles gut ausgeht. Von mir kriegt das Buch 4 Sterne.

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Veröffentlicht am 18.04.2025

Hat mich überrascht

Heartless Hunter. Der rote Nachtfalter, Band 1
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Meinung:

Das Cover ist echt schön, ich liebe einfach alles daran. Durch das Thema im Buch, Hexerei und dass Rue als Zeichen eine Motte hat, passt das perfekt.

Der Schreibstil hat mich am meisten überrascht. ...

Meinung:

Das Cover ist echt schön, ich liebe einfach alles daran. Durch das Thema im Buch, Hexerei und dass Rue als Zeichen eine Motte hat, passt das perfekt.

Der Schreibstil hat mich am meisten überrascht. Ich habe schon ein anderes Buch der Autorin gelesen und dieses abgebrochen, weil ich den Stil nicht mochte. Hier hatte ich zuerst noch ein paar Schwierigkeiten, aber das hat sich schnell gelegt. Ich war positiv überrascht, wie leicht sich das Buch lesen lässt. Ich mochte es auch, dass es Kapitel aus Sicht von Gideon und Rue gab, dadurch konnte man beide Charaktere besser kennen lernen.

Der Einstieg in das Buch ist mir sehr leicht gefallen. Ich fand die Welt gleich interessant und auch die Charaktere mochte ich gerne.

Rue war toll, sie ist eine Hexe und muss sich verstecken, rettet aber im Geheimen andere Hexen. Gideon ist ein Hexenjäger und will sie fangen, weiß allerdings nicht, wer sie wirklich ist. Gideon fand ich super interessant, durch seine Vergangenheit mit den Hexenschwestern versteht man, wieso er Hexen so sehr hasst und sie jagt, man merkt aber auch, dass er nicht ganz so abgestumpft ist, wie er sich gibt, besonders in den Szenen wo er auf die Crimson Moth trifft.

Die Geschichte hat mir insgesamt gut gefallen, mein einziges Manko ist tatsächlich das world building, denn das war fast gar nicht vorhanden. Es gibt das Land in dem die Geschichte spielt, dann noch ein zweites, welches man nur mit einem Schiff erreicht, aber ansonsten konnte ich mir die Welt gar nicht vorstellen.

Abgesehen davon war das Buch echt gut, die Spannung zwischen Gideon und Rue baut sich auch erst langsam auf und es passiert auch durchgehend was, sodass es nicht langweilig wird. Seien es nun Bälle oder Befreiungsaktionen. Ich fand es gut gemacht, dass Gideon nicht sofort wusste, wer Rue ist, sondern sich langsam der Wahrheit annähert.

Das Ende hat mich dann überrascht. Ich habe mit vielem gerechnet, aber nicht damit. Es war wirklich gut gemacht und so spannend, dass ich Band zwei dann direkt danach gelesen habe.

Fazit:

Das Buch war eine große Überraschung. Nicht alles war perfekt, aber die Geschichte war sehr unterhaltsam. Die Charaktere waren gut ausgearbeitet und die Liebesgeschichte fand ich realistisch gestaltet. Von mir kriegt das Buch 4 Sterne.

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Veröffentlicht am 06.04.2025

Schöne Kleinstadtromanze

Wild Love
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Meinung:

„Hey, Kumpel, laut Forbes bist du „Der heißeste Millionär der Welt“.“

Das Cover gefällt mir eigentlich sehr gut. Man sieht Elemente, die in dem Buch wichtig sind, wie der Plattenspieler oder ...

Meinung:

„Hey, Kumpel, laut Forbes bist du „Der heißeste Millionär der Welt“.“

Das Cover gefällt mir eigentlich sehr gut. Man sieht Elemente, die in dem Buch wichtig sind, wie der Plattenspieler oder das Schloss. Außerdem sieht man die Berge und kann sich so Rose Hill etwas besser vorstellen.

Der Schreibstil der Autorin ist gewohnt locker und flüssig zu lesen. Geschrieben ist das Buch in der Ich-Perspektive, wobei es Kapitel aus Fords und auch aus Rosies Sicht gibt. Dadurch lernt man beide Charaktere sehr gut kennen.

Zu Beginn lernt man Ford kennen, der in Rose Hill ein Tonstudio eröffnen will. Als dann ein junges Mädchen vor seiner Tür steht und behauptet seine Tochter zu sein, fällt er aus allen Wolken. Dann kommt auch noch seine Jugendliebe Rosie zurück.

Der Einstieg in das Buch ist mir realtiv leicht gefallen. Sehr schnell taucht Cora auf und man muss sich nicht lange mit einer EInführung aufhalten. Bis Rosie wirklich in Rose Hill ankommt dauert es auch nicht allzu lange, man liest nur ein bisschen davon, was sie eigentlich dazu gebracht hat wieder zurück zu kommen. Also der Einstieg war wirklich vielversprechend.

Ford mag ich, nicht alles an ihm, er macht Fehler, aber grundsätzlich ist er ein guter Kerl. Er nimmt Cora sofort auf und unterstützt sie unr ihre Mutter, wo es nur geht. Dabei will er nicht ihren verstorbenen Vater ersetzen, sondern einfach für sie da sein. Er kann auch gut mit seinem Geld umgehen und nimmt nicht alles für gegeben hin, zwar kommt manchmal durch, dass er mit viel Geld aufgewachsen ist, aber grundsätztlich ist er sehr bodenständig und wirft nicht mit dem Geld um sich. Besonders süß fand ich seinen Umgang mit Cora, denn er ist einerseits recht unbeholfen, andererseits versucht er wirklich alles richtig zu machen und geht auf sie ein, das fand ich echt süß.

Rosie ist für mich zu viel. Sie ist zu gewollt witzig und nimmt keine Situation wirklich ernst, wenn sie mit anderen Leuten redet. Außerdem ist sie aufbrausend und handelt oft aus dem Effekt heraus und denkt nicht zu viel darüber nach. Ich kam mit ihrer Art insgesamt nicht klar, außer bei Cora, da hat sie sich wie eine große Schwester verhalten und ihr auch zugehört.

In der ersten Hälften des Buches ist Cora nocht sehr präsent und es geht auch viel darum, wie Ford mit seiner neuen Rolle zurecht kommt und wie die beiden sich kennen lernen. Ich mochte diese Vater-Tochter-Zeit, es gab witzige Stellen und auch wirklich schöne, wo man gemerkt hat, wie sie sich annähern. Allerdings wurde das in der zweiten Hälfte sehr vernachlässigt, was ich echt schade finde. Da ging es dann fast nur noch um Ford und Rosie, Cora und auch der Rest der Stadt kamen da für mich etwas zu kurz.

Die Liebesgeschichte fand ich in Ordnung, obwohl ich lange die Gefühle nicht nachvollziehen konnte. Durch Tagebucheinträge, die mir echt gut gefallen haben, bekommt man ein paar Einblicke in das Gefühlsleben von Rosie, als sie noch ein Teenager war und merkt, dass sie Ford doch nicht so sehr gehasst hat, wie sie immer sagt. Bei Ford weiß man von Beginn an, dass er schon immer in Rosie verknallt war und er macht da auch nicht wirklich ein Geheimnis draus. Bei Rosie wirkte es den Großteil des Buches mehr wie Lust und nicht wie Liebe, daher konnte ich ihre Beziehung auch nicht so sehr befürworten, denn es wirkte nicht so, als wären sie füreinander bestimmt. Hin und wieder gab es schöne Momente, die meine Meinung doch ein bisschen geändert haben, zum Beispiel als Rosie und Ford am Steg sind und sie ihm erzählt, wieso sie heim gekommen ist. Da wirkte alles echt und gefühlvoll, so hätte es ruhig immer sein können.

Abgesehen davon fand ich die Nebencharaktere toll. Da haben wir West, den besten Freund von Ford und Bruder von Rosie. Ich mochte ihn und seine Kinder echt gerne, die sind richtige Wirbelwinde und von ihm hätte ich gerne noch mehr gelesen. Die Eltern von Ford waren auch richtig cool, besonders seine Mutter hat mir mit ihren ungewollten Tipps gut gefallen.

Es wurden auch einige ernstere Themen angesprochen, wie Depressionen, Tod und sexuelle Belästigung. Wenn man schon sowas in ein Buch einbaut, sollte man die Themen auch gut behandeln, und das ist großteils passiert. Coras Vater ist gestorben und man merkt schon, dass ihr das noch zusetzt, aber auch wie sie es verarbeitet. Ihre Mutter hat dadurch Depressionen bekommen und hier hätte ich mir ein bisschen mehr gewunschen, denn sie war immer nur ein Nebensatz und nicht mehr. Bei der Belästigung war es dann wieder besser und das Thema wurde gut behandelt, wie ich finde.

Gegen Ende gibt es dann natürlich noch ein Drama und hier habe ich die Reaktion von Rosie völlig übertrieben gefunden. Sie macht aus einer Mücke einen Elefanten und das ging mir richtig auf den Keks. Das Drama hat einfach nicht wirklich gepasst und die Lösung davon fand ich auch nicht so romantisch und toll, wie man es erwarten würde. Dafür war der zweite Epilog aus Sicht von Cora toll, der hat einiges wieder rausgerissen.

Fazit:

Insgesamt hat mir das Buch gut gefallen, auch wenn ich kein großer Fan von Rosie bin. Ich mochte die Nebencharaktere und besonders Ford sehr gerne. Ich hätte gerne noch mehr von ihm und Cora gelesen. Insgesamt ist es ein guter Liebesroman mit ein paar kleinen Schwächen, aber von mir bekommt das Buch vier Sterne.

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