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Veröffentlicht am 19.10.2025

Neue Informationen und ein unerwartetes Ende

Fae Isles − Der Herr der Schlangen
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Meinung:

Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!

Raum und Zeit wurden in zwei Herzschläge gepresst, die ewig anzudauern schienen.

Das Cover ist passend zum ersten Teil gestaltet, die Farben ...

Meinung:

Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!

Raum und Zeit wurden in zwei Herzschläge gepresst, die ewig anzudauern schienen.

Das Cover ist passend zum ersten Teil gestaltet, die Farben spielen wieder eine zentrale Rolle, ansonsten ist das Cover eher schlicht gehalten.

Der Schreibstil der Autorin ist wieder sehr gut und einfach zu lesen. Geschrieben ist das Buch in der Ich-Perspektive von Emelin. Ich kam schnell weiter und das lag sicher auch an dem guten Schreibstil,denn der lässt sich flüssig lesen.

Dieser Band knüpft direkt an das Ende vom ersten Teil an. Emelin ist nun im Untergrund und versucht alle dort zu überreden, dass Creon nicht der Böse ist. Dieser schließt sich in der Zwischenzeit ein und ignoriert alles und jeden. Doch irgendwann kommt der Zeitpunkt, an dem Creon das Zimmer und auch den Untergrund verlassen muss.

Der Einstieg in das Buch ist mir sehr leicht gefallen, weil ich Band eins erst kürzlich beendet habe und somit noch alles wusste. Ich war also gespannt, ob dieser Teil mit dem ersten mithalten kann, denn Band eins hat mich wirklich sehr begeistert. Dass man hier neue Charaktere trifft und der Schauplatz ein ganz anderer ist, hat mir jedenfalls Hoffnungen gemacht.

Emelin mochte ich wieder sehr gerne. Sie hat sich ihr Herz bewahrt und versucht immer eine andere Lösung als Gewalt zu finden. Bis zum Ende des Buches macht sie allerdings eine ziemlich gute Wandlung durch. Man merkt ihr an, dass das Leben ihr hart mitspielt und sie sich dadurch ebenfalls anpassen muss. Ich fand es aber gut gemacht und es hat insgesamt zu ihrem Charakter gepasst.

Creon kriegt einen Großteil des Buches nur eine Nebenrolle ab, was aber ok ist. Dadurch macht er aber auch keine große Entwicklung durch. Er stößt Em immer wieder von sich, weil er glaubt sie dadurch beschützen zu können und bleibt auch sonst auf seiner Meinung bestehen. Er ist halt einfach stur und das merkt man stark, da musste ich wirklich manchmal die Augen verdrehen, weil er sich wie ein Kleinkind aufgeführt hat.

Die Geschichte ist insgesamt eher ruhig. Es wird viel geplant und besprochen und obwohl lange Zeit nichts Aufregendes passiert, fand ich es dennoch zu keinem Zeitpunkt langweilig. Zwar habe ich immer darauf gewartet, dass endlich was passiert, aber super gestört, dass es nicht so war, hat es mich dann auch nicht. Erst im letzten Viertel des Buches zieht das Tempo an und ab da konnte ich es dann gar nicht mehr aus der Hand legen.

Die Rebellen und den Untergrund fand ich gut gemacht. Man lernt die Strukturen kennen und auch wie sie so lange überlebt haben. Durch Tared und Lyn lernt man mehr von der Vergangenheit und der Geschichte der Rebellion, was mir gut gefallen hat, denn das ist ein wichtiger Teil der Geschichte. Tared spricht mit Emelin auch über den Krieg, wieso niemand Creon vertraut und was zwischen ihnen passiert ist. Dieser Teil hat viele Fragen aus dem ersten Band beantwortet und dadurch kann man als Leser auch besser verstehen, wieso Creon so verhasst ist. Dass die Infos immer in kleinen Häppchen daherkommen war passend, sonst wäre das einfach zu viel auf einmal gewesen.
Der Untergrund selbst, also der Aufbau, war faszinierend. Davon hätte ich fast gerne eine Karte gehabt, weil dieser wie eine kleine Stadt mit verschiedenen Vierteln aufgebaut ist.

Creon und Emelin haben es nicht leicht, ihre Beziehung wird auf eine Probe gestellt und wie immer ist Creon derjenige, der alles vermasseln muss. Manchmal hätte ich ihm wirklich gerne eine Kopfnuss gegeben, damit er sich mal beruhigt. Er ist eine kleine Dramaqueen und das hat sich nicht verändert. Man merkt bis zum Ende hin aber, dass Em immer mehr zu ihm druchdringt und er versteht, dass sie ihn wirklich mag, was man schon seit Band eins weiß. Ich verstehe, dass er kein leichtes Leben hatte und nie geliebt wurde, aber wie er sich aufführt ist manchmal schon übertrieben. Insgesamt nimmt die Liebesgeschichte keinen zu großen Teil ein, auch die intimen Szenen halten sich in Grenzen. Es hat sich alles gut zusammengefügt und die Mischung, die daraus entstand, war perfekt.

Das letzte Viertel des Buches hatte es dann aber in sich. Man bekommt nochmals neue Orte zu sehen und lernt neue Menschen kennen. Manche von diesen Begegnungen waren unerwartet und haben mich wirklich schockiert, andere waren einfach nur unerfreulich. Die Autorin hat sich hier das Beste bis zum Schluss aufgehoben und da lüge ich nicht. Ich hab das Buch zusammen mit einer Freundin gelesen und wir konnten die Enthüllungen gar nicht glauben und waren beide sehr überrascht. Bis zu diesem Zeitpunkt hat sich in dem Buch keine wirkliche Spannung aufgebaut, es geht viel um Wissen und Lernen, aber dann wendet sich alles und man kommt vor Spannung fast um. Für mich hat das sehr gut gepasst, wobei ich auch verstehen kann, dass viele Leser sagen, dass das Buch zu lang war. Ich empfand es als passend und das Ende hat alle Längen davor aufgehoben. Es gab keinen Cliffhanger, also man muss sich davor nicht fürchten, trotzdem wird einem Lust auf den dritten Teil gemacht.

Fazit:

Für mich war Band zwei insgesamt ein bisschen schwächer als Band eins, weil einfach nicht so viel passiert. Dennoch fand ich das Buch super und besonders das Ende hat mir sehr gut gefallen. Creon und Emelin haben es nie leicht und ich bin gespannt, wie sie sich im dritten Teil verändern werden. Gut war aber, dass man tiefere Einblicke in den Untergrund und die Geschichte des Krieges bekommt. Das Buch kriegt von mir 4 Sterne.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 05.10.2025

Gelungenes Ende

Revenant Games - Jagd des Schicksals
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Meinung:

Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!

Bly erstarrte unter dem eisigen Blick des Hexers, dessen Augen vor dem Hintergrund des frisch gefallenen, in der schwächer werdenen Abendsonne ...

Meinung:

Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!

Bly erstarrte unter dem eisigen Blick des Hexers, dessen Augen vor dem Hintergrund des frisch gefallenen, in der schwächer werdenen Abendsonne glitzerndes Schnees grellblau leuchtetn.

Das Cover finde ich schön, es passt zum ersten Teil, sagt aber nichts über den Inhalt aus. Wir haben wieder Blut und Blumen auf dem Cover, welche für je eine Fraktion wichtig sind und daher ein bisschen auf die Wesen in dem Buch anspielen.

Der Schreibstil der Autorin war wieder angenehm zu lesen. Geschrieben ist das Buch aus der dritten Perspektive, wobei man hauptsächlich Bly verfolgt. Allerdings gab es auch hier wieder so komische Sprünge, in einem Moment ist man im Wald, im nächsten wachen sie in ihrem Zelt auf, dies hat mich schon im ersten Band sehr gestört und das wurde hier nicht besser.

Das Buch schließt an die Handlungen aus Band eins an, wobei ein wenig Zeit vergangen ist und Bly versucht Donovan zu retten um diesen einzutauschen. Doch es kommen alte und neue Gesichter dazu und die Geschichte entwickelt sich anders als gedacht.

Der Einstieg in das Buch ist mir zuerst sogar recht schwer gefallen, weil ich mich nur schwammig an die Charaktere erinnern konnte und mich erstmal in der Welt zurechtfinden musste. Das hat ein wenig gedauert, aber danach ging immer besser und ich war wieder in der Geschichte drinnen.

Bly fand ich in Ordnung, wie auch schon in Band eins trifft sie oftmals überstürzte Entscheidungen und bringt sich und andere dadurch in Gefahr. Sie würde alles tun, um ihre Schwester zu finden und das zeigt sich, denn sie geht über Leichen. Ihre Fixion finde ich fast schon bedenklich. Bei Kerrigan verhält sie sich wenigstens demütig und will seine Vergebung erlangen. Das fand ich tatsächlich gut, denn in Band eins hat sie seinen Bruder geopfert, bereut ihre Tat nun aber und will Kerrigan helfen.

Kerrigan fand ich toll. Erstmal hat er Bly nicht einfach so vergeben, nur weil er verliebt ist. Er sieht ihre schlechten Seiten und kann ihren Verrate nicht einfach vergessen. Das fand ich menschlich und gut gemacht. Zwischendurch war er ein bisschen kalt, was aber irgendwie zu ihm gepasst hat. Mit der Zeit hat er ein bisschen an Biss verloren, aber es hat insgesamt gut zu seinem Charakter gepasst.

Ich hatte Theorien, wie sich der zweite Teil entwickeln würde, aber ich wurde tatsächlich positiv überrascht. Nicht nur mit den Charakteren, sondern auch mit dem Verlauf der Geschichte. Ein großer Teil spielt sich wieder im Wald ab, weil es einfach lange Wege zwischen den Städten und anderen Orten sind, doch das Buch wurde nicht langweilig. Einerseits haben wir Bly und Kerrigan, die sich immer wieder zanken und andererseits gibt es genügend Feinde, die einen Groll hegen.

Erstmal fand ich die Zusammenstellung der Gruppe sehr spannend. Nie hätte ich gedacht, dass Kerrigan zusammen mit Bly, Hexen und Vampiren auf die Reise geht. Doch es hat gut gepasst und manche Charaktere habe ich immer mehr ins Herz geschlossen. Ganz oben auf dieser Liste steht Donovan, den mochte ich im ersten Band gar nicht, aber hier hat er sich zu einem Liebling von mir gemausert. Er wird nicht weich, aber dennoch zeigt sich, dass er ein Herz hat. Demezla ist auf Platz zwei, denn auch sie mochte ich immer mehr und ich fand ihre Entwicklung in Bezug auf ihre Mutter sehr gelungen. Man sieht neue Seiten an ihr, wieso sie so ist, wie sie eben ist und lernt sie zu verstehen.

Starten tut das Buch wie auch schon Band eins mit der Suche nach Blys Schwester. Da hat sich zuerst nicht viel geändert. Irgendwann geht die Geschichte aber in eine andere Richtung und wie der Klappentext schon verrät, muss sie eine Wurzel finden. Für mich war das Buch sehr selten vorhersehbar, einzig an dem Ort, wo die Wurzel sein sollte, habe ich Vermutungen über diesen angestellt, die sich dann als wahr herausgestellt haben. Aber ansonsten gab es immer neue Wendungen und man wird als Leser wirklich überrascht.

Es gibt auch wieder eine Liebesgeschichte, was klar war, eigentlich sogar zwei. Einerseits haben wir Bly und Kerrigan, die am Ende von Band eins nicht als Liebhaber auseinander gegangen sind. Hier nähern sie sich auch langsam erst wieder an, aber ich mochte ihre Beziehung und wie sie über alte Fehltritte hinwegkommen. Das braucht Zeit und genau das wird hier gezeigt. Das zweite Pärchen in dem Buch will ich nicht spoilern, aber hier fand ich die Auflösung von einem Problem wirklich schlecht gemacht. Ich war richtig enttäuscht, dass es der Frau so leicht gemacht wurde und dass sich die Autorin hier nichts anderes einfallen lassen konnte.

Das Ende war dann spannend und gut gemacht. Es gab einen runden Abschluss und alle offenen Fragen wurden beantwortet. Obwohl auch hier alles ein bisschen einfach gemacht wurde, kann ich darüber hinwegsehen.

Fazit:

Für mich war der zweite Band besser als der erste. Besonders Kerrigan und Donovan haben diesen Band so toll gemacht. Ansonsten fand ich auch die Geschichte überraschend und wenig vorhersehbar. Ein paar Kritikpunkte habe ich dennoch, daher bekommt das Buch von mir vier Sterne.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 21.09.2025

Schwacher Start mit starkem Ende

Glass and Mirrors
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Meinung:

Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!

„Ah!“, schrie er wütend auf und stieß mit aller Wucht den Stuhl, auf dem er bis gerade eben voller Anspannung gesessen hatte, nach hinten.

Das ...

Meinung:

Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!

„Ah!“, schrie er wütend auf und stieß mit aller Wucht den Stuhl, auf dem er bis gerade eben voller Anspannung gesessen hatte, nach hinten.

Das Cover finde ich wieder ziemlich cool. Man sieht einen Thron, zumindest denke ich, dass dies der Thron sein soll und einen Drachen, also zwei wichtige Elemente aus dem Buch.

Der Schreibstil der Autorin ist sehr gut und einfach zu lesen. Wie auch schon der erste Teil ist dieser in der Ich-Perspektive von Jadina geschrieben, wodurch man sie am besten kennen lernt. Ich kam sehr schnell durch das Buch, was für den Schreibstil spricht.

Dieser Band schließt direkt an das Ende von Band eins an. Jadina hat die Prüfungen bestanden, doch der Verrate von Kayden sitzt tief. Doch so leicht gibt Jadina nicht auf und versucht alles, um das Beste aus ihrer Situation zu machen, was auch heißt, dass sie wieder mit Kayden reden muss. Doch die nächsten Hindernisse sind schon bereit.

Der Einstieg in das Buch ist mir sehr leicht gefallen, da ich den ersten Band erst vor Kurzem gelesen habe. Ich war also schnell wieder in der Geschichte drinnen und dadurch, dass zwischen den Büchern eigentlich keine Zeit vergeht, ist es so, als würde man direkt weiterlesen. Ich war gespannt, was die Autorin in diesem Band für uns bereithalten würde.

Jadina mochte ich wieder gerne, wobei sie mir in der ersten Hälfte des Buches schon oft auf die Nerven ging. Denn obwohl sie Kayden immer noch mag, stößt sie ihn weg und verschanzt sich. Bis sie selbst eingesehen hat, dass das so nicht weiter geht, habe ich sie als nervig empfunden. Danach wurde es besser und ihre Entscheidungen wurden auch wieder rationaler.

Kayden hat keine wirkliche Entwicklung durchgemacht. Er spricht zuerst nicht viel mit Jadina, lässt ihr ihren Raum, was gut so ist, damit sie sich abreagieren kann und gibt ihr genügend Zeit, um sich mit der Situation abzufinden. Ich fands gut, dass er dann selber einsah, dass er vieles falsch gemacht hat, doch seine Erklärungen hatten Hand und Fuß und man muss ihm einfach schnell vergeben. Irgendwann gibt es nur noch Jadina für ihn und irgendwie war er schon süß, so verknallt.

Ich habe mich sehr auf den zweiten Band der Reihe gefreut, da mich der erste so sehr begeistern konnte, leider war die Hälfte des Buches etwas langweilig und es hat sich einfach nach einem Lückenfüller angefühlt. Es passierte lange nichts relevantes und es war ein ewiges hin und her zwischen Jadina und Kayden. Das fand ich dann doch etwas anstrengend und manchmal las es sich so, als wollte die Autorin die Geschichte unbedingt auf vier Bücher aufteilen. Zum Glück wurde das ab der Hälfte viel besser und ich habe das Buch wieder lieber gelesen.

Das Training und die Vorbereitung auf die nächste Prüfung gingen da irgendwie auch unter und dann war der Tag da und es gab keine, bis wenig, Vorbereitung. Das war für mich etwas gach, aber danach ging das Buch in einem besseren Tempo weiter. Die Prüfung selbst, bei der die Drachen einen Reiter erwählen, fand ich gut geschrieben. Es hat Sinn gemacht und da wurde auch gleich das Problem, dass Jadina mit ihren magischen Kräften noch nicht umgehen kann, aus der Welt geschafft. Und ab da waren Drachen auch präsenter, was mir persönlich gut gefallen hat, weil ich ein großer Fan von Drachen bin.

Die Liebesgeschichte hat sich auch Zeit gelassen, um wieder auf die richtige Bahn zu kommen, aber danach gingen mit die beiden mit ihrer Verliebtheit wirklich auf die Nerven. Es war sehr süß zu lesen, doch manchmal war es einfach viel zu schnulzig, was nicht schlecht ist, aber es hat ein bisschen meinen Lesefluss gestört. Ich bin da komplett auf Naydas Seite, die hat das nämlich auch so gesehen. Es war aber gut, dass sie ihre Probleme recht schnell lösen konnte und das nicht der eigentliche Aspekt des Buches war.

In der zweiten Hälfte wird dann immer klarer, was das eigentliche Problem in dem Buch werden wird. Es verlief alles ganz anders, als ich zuerst angenommen hatte, doch die Richtung hat mir gut gefallen. Es war unerwartet und besonders das Ende war ganz unerwartet. Die Wendungen waren wirklich gut gefschieben und ich konnte es gar nicht glauben. Für mich hat das Ende alles wieder gut gemacht, was mir in der ersten Hälfte nicht gut gefallen hat, denn hier hat mir die Autorin nochmals richtig Lust auf den nächsten Band gemacht.

Fazit:

Zuerst wirkte das Buch wie ein Füller, doch das hat sich ca. ab der Hälfte geändert und dann wurde es wieder so gut, wie ich es aus dem ersten Band gewohnt war. Jadina und Kayden waren nervig süß zusammen und auch die Drachen kamen nicht zu kurz. Hat man im ersten Band eigentlich nur Elara, so liest man hier von mehr Drachen und sie bekommen eine wichtigere Rolle, was mir gut gefallen hat. Das Ende hat mir dann nochmal Lust auf Band drei gemacht und ich freue mich schon auf diesen. Von mir kriegt das Buch 4 Sterne, weil der Beginn doch recht schwach war.

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Veröffentlicht am 22.06.2025

Musik verbindet

One song apart - London Hearts 1
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Meinung:

Erster Satz: „Quinn Haywood, die neue Auszubildende“, sage ich mit lauter Stimme, während ich die Anzeige an der Bushaltestelle Willow Square ein weiteres Mal prüfe.

Das Cover finde ich super ...

Meinung:

Erster Satz: „Quinn Haywood, die neue Auszubildende“, sage ich mit lauter Stimme, während ich die Anzeige an der Bushaltestelle Willow Square ein weiteres Mal prüfe.

Das Cover finde ich super süß. Da das Buch im Herbst spielt passen die Farben perfekt und es sind einfach alle wichtigen Elemente des Buches auf dem Cover vertreten. Besonders den Hintergrund finde ich gelungen, weil da einige wichtige Schauplätze abgebildet sind.

Der Schreibstil von den Autorinnen ist wirklich gut zu lesen. Ich kam schnell in dem Buch voran und mochte es, dass es sowohl Kapitel aus Quinns als auch aus Milos Sicht gab, dadurch konnte man die beiden besser kennen lernen. Besonders gut gefallen haben mir die Beschreibungen von London, denn ich liebe diese Stadt einfach und konnte mir alles so gut vorstellen.

Zu Beginn lernt man Quinn kennen, die nach London gezogen ist um dort eine Ausbildung zur Journalistin zu machen. Durch einen Fehler ihrerseits kommt sie an eine Story zu Milo, einem bekannten Sänger, obwohl sie sich nicht für sowas interessiert. Doch in Milo steckt mehr, als sie gedacht hätte.

Der Einstieg in das Buch ist mir sehr leicht gefallen. Quinn mochte ich sofort und ich konnte ihre Unsicherheiten und Ängste gut nachvollziehen. Außerdem war das Setting in London einfach toll und allein deswegen mochte ich das Buch schon.

Quinn fand ich als Charakter echt toll, sie weiß genau, was sie will und tut alles dafür, um gut in ihrem Job zu werden. Obwohl sie Celebreties nicht interessieren, nimmt sie die Story über Milo ernst und versucht etwas Gutes daraus zu machen. Ihr Durchhaltevermögen fand ich beeindruckend und auch sonst war sie einfach nur nur liebenswert, ein herzensguter Mensch.

Milo mochte ich auch sofort, obwohl er berühmt ist, ist er sehr am Boden geblieben und weiß auch, dass er seinen Fans alles zu verdanken hat. Daher nervt ihn die Aufmerksamkeit nicht, sondern er nimmt sich immer Zeit für Fans, was schön zu lesen war. Ansonsten ist er ein sehr netter Kerl, lässt aber neue Leute nicht leicht an sich heran, weil er immer Angst haben muss, dass sie ihn nur wegen seiner Bekanntheit mögen. Ich finde er hat da eine gute Balance gefunden.

Die Geschichte ist richtig süß zu lesen. Dadurch, dass die beiden für die Story Zeit miteinander verbringen müssen, kommen sie sich ganz natürlich näher und lernen sich besser kennen. Wobei man von Milos Seite schnell merkt, dass er Quinn mag. Er flirtet offensiv und will gezielt Zeit mit ihr verbringen, gibt ihr Freiheiten, die anderen Journalisten nicht bekommen und will auch mehr über sie erfahren. Von ihrer Seite bleibt es eher professionell und sie versucht die Gefühle nicht an die Oberfläche zu lassen, weil das ein schlechtes Licht auf sie als Journalisten werfen würde.

Neben der Liebesgeschichte spielt das Leben und die Musik von Milo noch eine große Rolle. Es wird gezeigt, wie er mit dem Druck und den Erwartungen seiner Fans umgeht, was ihm die Musik bedeutet und auch seine Familie spielt eine Rolle. Ich fand seine Kapitel wirklich interessant, weil er sich einen großen Teil seiner Privatsphäre behalten halt und sogar ein halbwegs normales Leben führen kann, es wird aber auch gezeigt, dass er in der Öffentlichkeit sofort erkannt wird und wie er damit umgeht.

Ein bisschen gestört hat mich aber, dass es zuerst wirklich slow burn war und dann kam ein Punkt, da war es plötzlich die große Liebe. Zumindest gefühlt. Davor ging alles schön langsam voran und man konnte beobachten, wie die beiden sich verlieben, aber dann war es vorbei und plötzlich sind sie Hals über Kopf ineinander verliebt. Das hat mich wirklich gestört, wäre das Buch 100 Seiten länger, hätte man das besser ausbauen können.

Das Ende bietet dann noch ein Drama, welches man vorhersehen konnte. Ich fand, dass es gut zum Rest der Geschichte gepasst hat, allerdings fand ich die Reaktion von Milo schon sehr übertrieben. Er ist so ein ruhiger und besonnener Mensch und dann kommt sowas von ihm. Das letzte Kapitel allerdings war wirklich schön geschrieben und obwohl nicht alle Fragen zu 100% beantwortet wurden, war es gut so. Man trifft die Charaktere sicher in den nächsten Bänden wieder.

Fazit:

Das Buch hat mich überrascht, mit seiner schönen Geschichte und den tollen Charakteren, aber auch mit dem Ansatz, wie Musik sich auf die Menschen auswirkt und wie wichtig diese sein kann. Es gab wirklich schöne Szenen und ich habe sehr gehofft, dass mit Milo und Quinn alles gut ausgeht. Von mir kriegt das Buch 4 Sterne.

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Veröffentlicht am 18.04.2025

Hat mich überrascht

Heartless Hunter. Der rote Nachtfalter, Band 1
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Meinung:

Das Cover ist echt schön, ich liebe einfach alles daran. Durch das Thema im Buch, Hexerei und dass Rue als Zeichen eine Motte hat, passt das perfekt.

Der Schreibstil hat mich am meisten überrascht. ...

Meinung:

Das Cover ist echt schön, ich liebe einfach alles daran. Durch das Thema im Buch, Hexerei und dass Rue als Zeichen eine Motte hat, passt das perfekt.

Der Schreibstil hat mich am meisten überrascht. Ich habe schon ein anderes Buch der Autorin gelesen und dieses abgebrochen, weil ich den Stil nicht mochte. Hier hatte ich zuerst noch ein paar Schwierigkeiten, aber das hat sich schnell gelegt. Ich war positiv überrascht, wie leicht sich das Buch lesen lässt. Ich mochte es auch, dass es Kapitel aus Sicht von Gideon und Rue gab, dadurch konnte man beide Charaktere besser kennen lernen.

Der Einstieg in das Buch ist mir sehr leicht gefallen. Ich fand die Welt gleich interessant und auch die Charaktere mochte ich gerne.

Rue war toll, sie ist eine Hexe und muss sich verstecken, rettet aber im Geheimen andere Hexen. Gideon ist ein Hexenjäger und will sie fangen, weiß allerdings nicht, wer sie wirklich ist. Gideon fand ich super interessant, durch seine Vergangenheit mit den Hexenschwestern versteht man, wieso er Hexen so sehr hasst und sie jagt, man merkt aber auch, dass er nicht ganz so abgestumpft ist, wie er sich gibt, besonders in den Szenen wo er auf die Crimson Moth trifft.

Die Geschichte hat mir insgesamt gut gefallen, mein einziges Manko ist tatsächlich das world building, denn das war fast gar nicht vorhanden. Es gibt das Land in dem die Geschichte spielt, dann noch ein zweites, welches man nur mit einem Schiff erreicht, aber ansonsten konnte ich mir die Welt gar nicht vorstellen.

Abgesehen davon war das Buch echt gut, die Spannung zwischen Gideon und Rue baut sich auch erst langsam auf und es passiert auch durchgehend was, sodass es nicht langweilig wird. Seien es nun Bälle oder Befreiungsaktionen. Ich fand es gut gemacht, dass Gideon nicht sofort wusste, wer Rue ist, sondern sich langsam der Wahrheit annähert.

Das Ende hat mich dann überrascht. Ich habe mit vielem gerechnet, aber nicht damit. Es war wirklich gut gemacht und so spannend, dass ich Band zwei dann direkt danach gelesen habe.

Fazit:

Das Buch war eine große Überraschung. Nicht alles war perfekt, aber die Geschichte war sehr unterhaltsam. Die Charaktere waren gut ausgearbeitet und die Liebesgeschichte fand ich realistisch gestaltet. Von mir kriegt das Buch 4 Sterne.

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