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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 08.03.2026

Fesselnde Liebe

Limerence
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Stipendiatin Poppy ist an der Lionswood Prep School für die reichen Elite Schülerinnen und Schüler eigentlich unsichtbar. Als der einzig andere Stipendiat auf mysteriöse Weise stirbt und Poppy ausgerechnet ...

Stipendiatin Poppy ist an der Lionswood Prep School für die reichen Elite Schülerinnen und Schüler eigentlich unsichtbar. Als der einzig andere Stipendiat auf mysteriöse Weise stirbt und Poppy ausgerechnet Adrian, den beliebtesten Jungen der Schule am Tatort sieht, beginnt ein Spiel um Begehren und Macht, bei dem Poppy alles andere als unsichtbar ist.

Der Schreibstil hat mir sehr gefallen, er ist locker und atmosphärisch, sodass einen das Buch ganz schnell in seinen Bann zieht. Ich konnte mit Poppy gut mitfühlen und es hat mir sehr gefallen, dass das ganze Buch aus ihrer Perspektive allein geschrieben wurde.
Leider ist bei mir der Funke von Adrian nicht übergesprungen, ich fand ihn sehr widersprüchlich und nicht wirklich sympathisch dargestellt. Eher habe ich mich öfter gefragt, wie Poppy mit ihm Zeit verbringen kann - das hat das Leseerlebnis für mich ein bisschen verschlechtert.

Die Geschichte gefiel mir trotzdem gut, die Spannung wurde fast die ganze Zeit aufrecht gehalten und ich wollte einfach immer weiterlesen. Bei der Handlung hatte ich zwischenzeitlich das Gefühl, die Autorin verliert den roten Faden, es passiert auf einmal sehr viel, aber nichts wird so richtig beendet. Auch ist dieses Buch für mich kein Dark Romance, wenn überhaupt hat es nur ein paar Aspekte aus dem Genre, das könnte den ein oder anderen verwirren.

Die Liebesgeschichte ist sehr intensiv und das Gefühl konnte die Autorin gut transportieren, ich habe mit allen Figuren mitfühlen können. Trotz der moralischen Grauzone waren auch süße Momente dabei. Diese Lovestory ist auch der Kern des Buches, anders als der Klappentext vielleicht zu vermuten mag.

Insgesamt eine spannende Geschichte, mit moralisch fragwürdigen Aspekten und einer konstanten Spannung, die Spaß macht - ohne ein Highlight zu sein.

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  • Gefühl
Veröffentlicht am 06.02.2026

Süße Story :)

New Beginnings
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Als Lena für ihr Jahr als Au Pair nach Amerika reist, macht sie unerwartete Bekanntschaft mit Ryan Cooper, einem gefallenen Wintersport Star. Aufgrund einer Verletzung kann er seine Leidenschaft nicht ...

Als Lena für ihr Jahr als Au Pair nach Amerika reist, macht sie unerwartete Bekanntschaft mit Ryan Cooper, einem gefallenen Wintersport Star. Aufgrund einer Verletzung kann er seine Leidenschaft nicht mehr ausüben und lebt in schlechter Laune. Das schlimmste: Er ist der Bruder ihres neuen Chefs und muss sich mit ihr nicht nur ein Haus, sondern auch ein Badezimmer teilen. Die beiden kommen sich unfreiwillig näher und beginnen ein gemeinsames Projekt.



Der Schreibstil von Lily Lucas ist locker, flüssig und unterhaltend. Man kann durch diese Geschichte einfach durchfliegen und ist gut unterhalten. Auch die Charaktere sind sympathisch und spielen gut zusammen, jeder hat seine Rolle und seinen Sinn in der Geschichte. Ich finde ein bisschen schade, dass der Au-Pair Alltag nicht wirklich thematisiert wird, es scheint, als sei das nur ein Vorwand, um die Figur nach Amerika zu kriegen.

Die Lovestory hat mir sehr gefallen, man spürt die Chemie zwischen beiden Hauptfiguren und kann die Gefühle gut nachvollziehen. Gleichzeitig wirkt sie nicht überzogen, sondern echt. Es gibt viele kleine Momente, wo Ryan und Lena ihren Charakter zeigen oder ihn auch mal durchbrechen. Auch, wenn ich die Story etwas vorhersehbar fand, hat sie mir gut gefallen, vor allem, weil Lena & Ryan so gut harmonieren :)

Insgesamt eine schöne Geschichte, mit einer prickelnden Liebe und sympathischen Charakteren!

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Veröffentlicht am 31.12.2025

Spannendes Thema

Verlorenes Herz (The Last Bloodcarver, Band 1)
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Nhika ist eine Heartsooth, jemand, der andere durch Berührung heilen oder schädigen kann. In der Stadt in der sie lebt sind ihresgleichen verpönt und gelten als gefährlich, daher muss sie sich als letzte ...

Nhika ist eine Heartsooth, jemand, der andere durch Berührung heilen oder schädigen kann. In der Stadt in der sie lebt sind ihresgleichen verpönt und gelten als gefährlich, daher muss sie sich als letzte überlebende ihrer Familie stets bedeckt halten. Sie schlägt sich allein durch, ist nicht wirklich glücklich und fühlt sich, als sei sie allein auf dieser Welt. Als sie durch einen schicksalhaften Tag die Kinder einer Reichen Familie trifft, ändert sich für sie alles. Sie soll dabei helfen, einen Mordfall aufzuklären und bringt sich dadurch selbst in Gefahr.

Die Grundidee dieser Geschichte hat mir extrem gut gefallen! Die Mischung aus medizinischem Wissen und Fantasie ist einfach super spannend! Nhika ist eine sympathische Hauptperson, die ihre Ecken und Kanten hat. Sie ist bereits in jungen Jahren vom Leben gezeichnet und wird von der Autorin sehr gut dargestellt, ich mochte sie mit jeder Seite mehr.
Der Schreibstil ist locker, an manchen jedoch Stellen etwas verwaschen, dass ich mit der Logik erst nicht ganz mitgekommen bin. Die Gabe von Nhika wird nicht direkt umfassend erklärt, man wird eher in die Geschichte geworfen, ohne wirklich zu wissen was passiert. Trotzdem lernt man schnell und versteht sowohl Nhikas Herausforderungen, als auch was sie so besonders macht.

Im Mittelteil hat die Spannung für mich etwas nachgelassen, da fiel es mir kurzzeitig schwer, dranzubleiben. Die Liebesgeschichte konnte mich nicht so ganz erreichen, für mich stand Nhikas Gabe immer im Vordergrund. Trotzdem war der Twist dann überraschend und die Handlung gegen Ende wieder spannend. Das Buch endet mit einem Cliffhanger, der animiert, das nächste Buch zu kaufen - trotzdem bin ich recht zufrieden mit dem Ende.

Eine spannende Story mit einem Hauch Romantik und einer starken Protagonistin mit außergewöhnlicher Gabe :)

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Veröffentlicht am 01.08.2025

Gute Idee, leider etwas oberflächlich. Eher für junge Kinder

Quarks. Das Journal, das dich schlauer macht
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Das Journal ist sehr schön gestaltet: Viele Illustrationen, die mitmach-Seiten regen zum Ausfüllen an und das Inhaltsverzeichnis ist übersichtlich. Die Sprache ist sehr einfach und durchzogen von vielen ...

Das Journal ist sehr schön gestaltet: Viele Illustrationen, die mitmach-Seiten regen zum Ausfüllen an und das Inhaltsverzeichnis ist übersichtlich. Die Sprache ist sehr einfach und durchzogen von vielen Emojis. Das kann beim Lesefluss störend wirken, untermalt jedoch die Gestaltung des Buches, ich finde, es passt zum Gesamtbild.

Der Leser bekommen einen Überblick über verschiedene Themen, die augenscheinlich nicht geordnet sind. Da hätte ich mir mehr thematische Zusammenhänge gewünscht. Die Seiten sind mit verschiedenen Farben hinterlegt, aber ich konnte auch da zumindest keine Zusammenhänge erkennen. Jedem Thema werden 1-2 Seiten Informationen gewidmet, worauf dann Seiten zum ausfüllen folgen. Man kann etwas über sich selbst lernen, indem man Beispielsweise Eigenschaften oder Gewohnheiten eintragen muss, oder das Wissen wird noch einmal verankert.

Insgesamt finde ich die Infos leider sehr oberflächlich und manche auch nicht wirklich sinnvoll. Wahrscheinlich bin ich mit Mitte 20 auch nicht die Zielgruppe, daher nur einen Stern Abzug. Wenn es ein bisschen besser geordnet wäre, wäre es sicher ein tolles Geschenk für Grundschüler, die einfach ein bisschen was lernen wollen. Denn "Das Journal, das dich schlauer macht" ist es leider nicht - wenn man ein angemessenes Allgemeinwissen hat.

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Veröffentlicht am 30.03.2025

humorvolle Gesellschaftskritik

Geht so
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Marisa ist Head of Creative Strategy in einer Madrider Agentur und: sie hasst ihren Job. Eigentlich nicht nur ihren Job sondern auch ihre Kollegen, die einen mehr, die anderen weniger, aber nur ein bisschen. ...

Marisa ist Head of Creative Strategy in einer Madrider Agentur und: sie hasst ihren Job. Eigentlich nicht nur ihren Job sondern auch ihre Kollegen, die einen mehr, die anderen weniger, aber nur ein bisschen. Ihr Leben scheint sich in einer Endlosschleife aus aufstehen, duschen, so tun, als würde man arbeiten, essen und schlafen. Psychisch geht es ihr dabei alles andere als gut, lediglich angstlösende Medikamente helfen ihr, den Alltag zu bewältigen. Als ein Teambuilding Wochenende ansteht, gerät alles außer Kontrolle.



Dieses Buch ist eine Wundertüte. Man weiß nicht so wirklich, was einen erwartet und ich habe das Gefühl, bis zum Ende nicht genau gewusst zu haben, wohin die Reise gehen wird.

Marisa ist mir auf verrückte Weise sympathisch, sie ist authentisch und irgendwie nahbar aber gleichzeitig wüsste ich, dass ich im echten Leben nichts mit ihr zutun haben wollte.

Der Schreibstil hat mir gut gefallen, er ist flüssig und sehr humorvoll, manchmal musste ich wirklich lachen. Zwischendurch hat er sich jedoch ein wenig verloren, da wurde sich lange mit Details aufgehalten. Viele Beschreibungen von Umgebung und Situationen haben mir im Mittelteil das Lesen leider ein wenig erschwert. Als die Geschichte gegen Ende aber wieder Fahrt aufgenommen hat, hat es wieder Spaß gemacht. Die Probleme von Marisa stehen im Vordergrund, es wird ein ernstes Thema humorvoll und erzählerisch gut aufgegriffen. Das Ende kam überraschend und einerseits hätte ich mir mehr Informationen zum Ende gewünscht, andererseits passt es auch einfach gut in diesen wilden Roman.

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