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Marina_22

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 28.04.2025

Ein turbulenter Roadtrip

Der Sonne entgegen
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„Es heißt, sie lief davon, um die Liebe zu finden. Doch die Liebe kann man nicht suchen. […] Die Liebe findet einen. Worauf es ankommt, ist, sie zu erkennen.“
Seite 265

„Der Sonne entgegen“ ist ein Roman ...

„Es heißt, sie lief davon, um die Liebe zu finden. Doch die Liebe kann man nicht suchen. […] Die Liebe findet einen. Worauf es ankommt, ist, sie zu erkennen.“
Seite 265

„Der Sonne entgegen“ ist ein Roman von Mina Teichert, erschienen im dtv-Verlag.
Die Geschichte handelt von Romy, einer Fotografin mit Atelier, die sich von einem Heiratsantrag ihres Freundes überrumpelt fühlt. Als sie, um ihre Gedanken zu sortieren, beim Umherlaufen auf einer Kunstauktion landet, trifft sie dort auf Valentin, einen Kunsthändler.
Die Umstände ergeben, dass sie mit ebendiesem Valentin vor ihrem Verlobten „flüchtet“ und sich gemeinsam mit ihm auf eine Reise nach Italien begibt.
Der Schreibstil von Mina Teichert ist locker und flüssig. Er passt zu den wunderbaren italienischen Landschaften, die sie beschreibt. Man spürt richtig die Sonne auf der Haut.
Der Roadtrip ist sehr turbulent. Es gibt Höhen und Tiefen zwischen Valentin und Romy, aber es geht auch um ganz elementare Fragen des Lebens. Dadurch bekommt der Roman neben aller Leichtigkeit auch eine gesunde Portion Ernsthaftigkeit, die der Geschichte wirklich gut tut.
Ich mochte die Entwicklung zwischen den beiden Protagonisten sehr.
Durch die abwechselnden Perspektiven in den Kapiteln konnte ich gut in die Gefühlswelten beider eintauchen.
Für mich persönlich bleibt am Ende allerdings leider die eine oder andere Frage offen, damit die Geschichte auch wirklich zu 100% abgerundet wäre.
Aber alles in allem kann ich das Buch wirklich jedem empfehlen, der eine süße Geschichte für zwischendurch lesen möchte, die aber auch einen Hauch von Nachdenklichkeit enthält und in der man sich am Ende selbst fragt: Was möchte ich mit meinem Leben anfangen?

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  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 31.03.2025

Liebe IST eine Option!

Note to myself: Liebe ist keine Option
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„Note to myself - Liebe ist keine Option“ von Kira Mohn ist der Auftakt einer Reihe von Feelgood-RomComs, die in New York spielen.
Das Cover fällt durch seine spezielle Farbkombination auf.
Die Geschichte ...

„Note to myself - Liebe ist keine Option“ von Kira Mohn ist der Auftakt einer Reihe von Feelgood-RomComs, die in New York spielen.
Das Cover fällt durch seine spezielle Farbkombination auf.
Die Geschichte handelt von Alice, die ihren Freund Bennett beim Fremdgehen erwischt - danach ist er ihr Ex-Freund. In einer Kurzschlussreaktion wirft sie anschließend vor Wut ihre Matratze aus dem Fenster, die auf dem Kopf des völlig unbeteiligten Lennon landet. Als Wiedergutmachung treffen sich die beiden auf einen Drink und von da an nimmt das Schicksal seinen Lauf.
Alice fällt es schwer, sich so kurz nach der Trennung wieder auf einen Mann einzulassen. Dennoch verbringen die beiden viel Zeit miteinander.
Das gesamte Buch ist durchzogen von 10-Punkte-Listen, die sich nach jedem Kapitel wiederfinden und zur jeweiligen Lebenssituation von Alice passen. Mir haben die Listen gut gefallen, sie sind sehr amüsant.
Überhaupt ist der Schreibstil locker, leicht und humorvoll.
Auch die Nebencharaktere, allen voran Zara und Tobey, Alices Kollegen und gleichzeitig Freunde, sind sehr sympathisch und haben die ein oder anderen Beziehungsprobleme, wodurch die Hauptgeschichte teilweise in den Hintergrund gerät.
Die Geschichte ist zwar etwas vorhersehbar, dennoch fühlte ich mich gut unterhalten, wie es sich für eine ordentliche RomCom gehört

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Veröffentlicht am 06.03.2025

Royale Kulisse im Herzen Skandinaviens

Dark Cinderella
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„Dark Cinderella“ ist der erste Band der Northern-Royals-Dilogie von Anya Omah, erschienen im Kyss-Verlag.
Auch wenn ich kein Fan von Rosa bin, hat mich das Cover direkt angesprochen. Der Farbschnitt veredelt ...

„Dark Cinderella“ ist der erste Band der Northern-Royals-Dilogie von Anya Omah, erschienen im Kyss-Verlag.
Auch wenn ich kein Fan von Rosa bin, hat mich das Cover direkt angesprochen. Der Farbschnitt veredelt das ganze noch.
Die Geschichte handelt von Sofia, deren beste Freundin Alva verschwunden ist. Ihre letzte Spur führt in den königlichen Palast von Skonien, weshalb Sofia sich auf eine Stelle im Palast bewirbt. Sie hofft, auf etwas zu stoßen, was sie zu Alva führt. Aber gleichzeitig lernt sie auch den Kronprinzen Maximilian kennen, der so ganz anders als erwartet ist.
Schon der Anfang der Geschichte ist rasant. Sofia findet auf der Toilette eines Clubs Prinzessin Linnea auf, die bewusstlos ist und rettet ihr das Leben.
Dieser Vorfall bietet die Grundlage für die Geschichte, denn dadurch entsteht ein Linnea Sofia gegenüber.
Dass sich Sofia und Kronprinz Maximilian im Laufe der Geschichte näherkommen, ist kein Geheimnis. Dennoch hat mir die Liebesgeschichte gut gefallen und ging nicht zu schnell vonstatten.
Die Einblicke in die Welt der Royals fand ich spannend zu lesen.
Zum Ende hin hat die Geschichte nochmal mehr an Fahrt aufgenommen.
Anya Omahs Schriebstil ist angenehm und sehr flüssig.
Ich hätte mir noch ein bisschen mehr Spannungsanteil gewünscht, aber insgesamt hat mich die Geschichte gut unterhalten und ich freue mich auf den zweiten Teil der Dilogie.

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Veröffentlicht am 12.10.2024

Melancholisch und berührend

Even If I fall
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Das Cover und der Klappentext haben mich bei dem Buch sofort angesprochen.

Es geht um Brooke und Heath, aber vor allem um Brooke.
Seit ihr älterer Bruder Jason vor ungefähr einem Jahr den Mord an seinem ...

Das Cover und der Klappentext haben mich bei dem Buch sofort angesprochen.

Es geht um Brooke und Heath, aber vor allem um Brooke.
Seit ihr älterer Bruder Jason vor ungefähr einem Jahr den Mord an seinem besten Freund Calvin gestand, ist in Brookes Familie nichts mehr, wie es war.
Die gemeinsamen Familienessen mit ihren Eltern und ihrer kleinen Schwester Laura sind vor allem schweigsam. Man spürt richtig, wie bedrückend die Stimmung am Tisch ist.
Brooke selbst wird von ihren ehemaligen Freunden auf der Straße komisch angeschaut. Lediglich in Maggie findet sie eine Person, mit der sie gerne Zeit verbringt und die unter keinen Umständen erfahren soll, was Brookes Bruder getan hat, um Normalität zu bewahren.

Als Brooke nach langer Zeit Heath, Calvins jüngerem Bruder, begegnet, kommen die beiden ins Gespräch und es bahnt sich trotz anfänglicher Wut, von der Heath viel in sich trägt, etwas zwischen den beiden an, das ihre Familien gar nicht gutheißen.

Ich mochte das Thema der Geschichte sehr gern.
Es hängt die ganze Zeit eine gewisse bedrückende Atmosphäre im Raum, aber gerade das fand ich spannend.
Der Schreibstil von Abigail Johnson ist sehr angenehm.
Durch die eingearbeiteten Rückblicke erfährt man immer mehr aus der Vergangenheit und es setzt sich ein noch vielschichtigeres Bild zusammen.
Von mir gibt es definitiv eine Leseempfehlung

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Veröffentlicht am 13.06.2024

Atmosphärischer Thriller

Das Baumhaus
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„Das Baumhaus“ ist das erste Buch, das ich von Vera Buck gelesen habe - aber es wird bestimmt nicht das letzte von der Autorin sein.
Schon das Cover hat mich begeistert. Der Klappentext hat dann endgültig ...

„Das Baumhaus“ ist das erste Buch, das ich von Vera Buck gelesen habe - aber es wird bestimmt nicht das letzte von der Autorin sein.
Schon das Cover hat mich begeistert. Der Klappentext hat dann endgültig meine Neugierde auf den Inhalt geweckt. Ein Thriller, der in den schwedischen Wäldern spielt: muss ich lesen!
Die Autorin baut verschiedene Handlungsstränge in verschiedenen Zeitebenen auf. Nach ein paar Kapiteln bin ich gut in die Geschichte gekommen.
Es gibt einige Wendungen, sodass ich irgendwann nicht mehr wusste, wem ich eigentlich trauen konnte. Um aber am Kapitelende zu wissen, was denn nun eigentlich passiert ist, musste ich immer erst ein paar andere Perspektiven lesen, wodurch die seitne nur so an mir vorbeigeflogen sind.
Der Schreibstil ist lebendig und unterstützt diese Empfindung.
Nach und nach verbinden sich die einzelnen Handlungsstränge miteinander und ich war überrascht, wie alles zusammenhängt. Auch am Ende fügt sich alles zusammen und das meiner Meinung nach auch schlüssig.
Oft gefallen mir Thriller gut - bis auf das Ende. Das ist hier anders.
Vera Buck hat meiner Meinung nach einen rundum schlüssigen Thriller mit einem würdigen Ende geschaffen.

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