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Veröffentlicht am 03.09.2020

Absolutes Jahreshighlight!

Wolfes of Wall Street - Ian
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Als Erstes muss ich mal loswerden, dass ich dieses Buch richtig gut fand. Ich habe es praktisch verschlungen und richtig mit Ian und Lara mitgefiebert.
Da der Hauptteil am Anfang aus der Sicht von Ian ...


Als Erstes muss ich mal loswerden, dass ich dieses Buch richtig gut fand. Ich habe es praktisch verschlungen und richtig mit Ian und Lara mitgefiebert.
Da der Hauptteil am Anfang aus der Sicht von Ian war, habe ich seine Bestürzung und alles wegen der Anschuldigungen mitbekommen und deshalb war für mich gleich klar - Ian ist unschuldig, ganz gleich, was die Recherchen ergeben.
Aber fangen wir mal ganz von vorne an - beim Kennenlernen von Lara und Ian.
Ich habe mich weggeschmissen vor Lachen.
Auf der einen Seite Ian, der es gewohnt ist, dass ihm alle Frauen aus der Hand fressen und genau dann in seinem Bett landen, wenn er es gerade will.
Auf der anderen Seite Lara, eine SEC Agentin, die ihren Beruf über alles stellt und sich von Ian so gar nicht beeindrucken lässt - zumindest lässt sie es sich nicht ansehen, in ihrem Inner ist die Sache schon etwas anders.
Das Auufeindertreffen der ebiden war einfach total lustig - wie der Rest des Buches meistens auch - und war ein richtig toller Einstieg in das Buch, der mich gleich gefesselt und überezugt hat.
Und jetzt mal kurz zu den Protgonisten an sich:
Ian schaut zwar von außen nicht so aus, aber er hat sich alles hart erarbeitet und das, obwohl er eine schwere Kindheit und ganz und gar nicht die richtigen Bedingungen dafür hatte.
Aber das zeigt schon wieder, dass man alles schaffen kann, was man im Leben will, wenn man sich nur richtig reinhängt.
Und genau das versucht auch Lara.
Sie will den Fall von Ian als Sprungbrett zum FBI nutzen - aber das klappt nur, wenn sie ihn erfolgreich verurteilen bzw. anklagen kann.
Sie versucht aber trotzdem objektiv zu bleiben und geht allen Hinweisen nach.
Lara ist ebenso wie Ian ein zielstrebiger Charakter und will ihr Ziel erreichen, aber nicht um jeden Preis.
So kommt es auch, dass sie sich dann gegen ihren Chef stellt, weil sie sein Verhalten und seine Entscheidungen nicht mit ihrem Gewissen vereinbaren kann.
Aber auch die Funken zwischen Lara und Ian sind nicht zu verachten.
Es ist einfach sehr schwer, für beide, objektiv und ruhig zu bleiben, weil sie sich beide zueinander hingezogen fühlen.
Und als sie sich dann endlich ihren Gefühlen für einen kurzen Moment hingeben ist Lara klar, das kann sie nicht machen, ohne ihren Job zu riskieren - nicht solange der Fall nicht abgeschlossen ist.
Das hat es für mich dann umso spannender gemacht, weil ich wollte, dass die Beiden zusammen kommen.
Auch der Plan, den Ian, Lara und ihre Freunde dann schmieden, um Ians Unschuld zu bezeugen ist super - einfach nur total spannend und lustig.
Der Schluss ist dann anders.
Ich hatte wirklich die letzten 50 Seiten oder so durchgehend Tränen in den Augen, weil mich das alles so berührt und glücklich gemacht hat.

Ich kann also nur sagen - alle, die das Buch noch nicht gelesen haben müssen in den nächsten Buchshop oder ins Internet und sich dieses Buch schleunigst holen.
Der erste Band der Wolfes of Wall Street-Reihe war schon definitiv ein Jahreshighlight und ich freue mich riesig darauf, wenn endlich der nächste Band rauskommt und ich ihn lesen kann.

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Veröffentlicht am 30.05.2020

Gelungene Fortsetzung

Sinful Queen
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Mit Band 2 geht die Geschichte von Keira und Mount nahtlos weiter.
Anfangs fand ich es schwer in das Buch wieder reinzukommen, aber mit der Zeit wurde es besser.
Im Prolog erfährt man endlich mal etwas ...

Mit Band 2 geht die Geschichte von Keira und Mount nahtlos weiter.
Anfangs fand ich es schwer in das Buch wieder reinzukommen, aber mit der Zeit wurde es besser.
Im Prolog erfährt man endlich mal etwas über Mounts Vergangenheit und das hat mich richtig geschockt,....
Aber dadurch verstehe ich ihn und sein Verhalten Keira gegenüber besser.
Auch gab es für mich ziemlich unerwartete Situationen, die mancher zwar evtl. voraussehen konnte, die mich aber überrascht haben.
Z.B. hätte ich nie erwartet, dass Mount sich Keira so öffnet, wie er es getan hat.
Das hat das Buch für mich noch besser gemacht und ich kann definitiv sagen, dass Sinful Queen besser ist als Sinful King.
Und vor allem das Ende hat mich total fertig gemacht.
Es kam für mich viel zu schnell, ich konnte erst gar nicht glauben, dass das Buch schon zu Ende ist.
Der Cliff-Hanger ist echt total fies,...

Ich kann es gar nicht mehr erwarten bis ich endlich den letzten Band der beiden in den Händen halten kann und erfahre, was nach dieser Sache mit ihnen passiert und ob Keira und Mount es schaffen.

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Veröffentlicht am 30.05.2020

Ein absolut gerechtfertigter Hype

Redwood Love – Es beginnt mit einem Blick
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Da ich den Hype um die Reihe mitbekommen habe und mich auch das Cover von Anfang an angesprochen hat konnte ich irgendwann nicht mehr anders und die Trilogie durfte endlich auch mal in mein Regal.
Und ...

Da ich den Hype um die Reihe mitbekommen habe und mich auch das Cover von Anfang an angesprochen hat konnte ich irgendwann nicht mehr anders und die Trilogie durfte endlich auch mal in mein Regal.
Und ich kann nur sagen, es war eine sehr gute Entscheidung.
Der Schreibstil hat mich gleich zu Beginn schon in seinen Bann gezogen und ich konnte immer mit Avery und Cade mitfühlen.
Ich war ängstlich, wenn sie wieder mal Angst um Hailey hatte.
Ich war traurig und mitgenommen, wenn sie an den Ballast ihrer Vergangenheit gedacht hat und habe mit Cade mitgefühlt und war verzweifelt, wenn sie ihn nicht an sich rangelassen und ihn ausgeschlossen hat.
Und zu guter Letzt war ich glücklich für die Beiden, als sie endlich zueinander gefunden hatten.
Ich habe mit mir gerungen, ob ich mir die Bücher wirklich holen soll, weil es nicht die typische New Adult College Romance ist.
Das ist jetzt zwar vielleicht ein schlechter Grund, aber es hat für meine Verhältnisse echt lange gedauert, bis ich Redwood Love dann doch hatte und ich muss sagen, es war eine sehr schlechte Idee so lange zu warten.

Also an alle, die evtl. noch überlegen, sich die Bücher zu kaufen oder jetzt zum ersten Mal von ihnen hören: Ich kann euch nur raten, kauft sie euch - und ich hoffe ihr werdet sie so verschlingen wie ich.
(Denn nicht nur der erste Band ist was fürs Herz, sondern die anderen beiden auch)

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Veröffentlicht am 30.05.2020

Einfach nur magisch!

Die Krone der Dunkelheit
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Laura Kneidl hat es schon bei der Lesung in Nürnberg geschafft, mich in ihren Bann zu ziehen - und das, obwohl ich es schwer finde, jemandem zuzuhören und eher selbst lesen muss, um in einem Buch gefangen ...

Laura Kneidl hat es schon bei der Lesung in Nürnberg geschafft, mich in ihren Bann zu ziehen - und das, obwohl ich es schwer finde, jemandem zuzuhören und eher selbst lesen muss, um in einem Buch gefangen zu werden.
Deshalb hat es mich dann auch nicht sonderlich verwundert, dass mich schon die ersten paar Seiten von Die Krone der Dunkelheit gefesselt haben und ich das Buch fast nicht mehr aus der Hand legen konnte.
Die Kapitel wurden aus verschiedenen Sichtweisen geschrieben, was ich meistens gut finde und deshalb war auch die Zweiteilung der Handlung nicht verwirrend oder problematisch.
Ich wusste immer genau, was der Charakter vorher erlebt hat, wie er sich fühlt und in welcher Welt er gerade ist.
Was auch hilfreich war, um mit den ganzen Charakteren nicht durcheinander zu kommen war das Glossar am Ende, in dem die wichtigsten Personen nochmal aufgelistet waren.
Auch die Handlungen an sich und die Welten, die Laura Kneidl erschaffen hat haben mich auf Anhieb fasziniert und ich kann es gar nicht erwarten, dass endlich die nächsten beiden Bände erscheinen und ich sie in meinen Händen halten kann.
(Vielleicht habe ich ja dann auch wieder die Möglichkeit, zu einer Lesung zu gehen,... Das wäre echt schön.)
Und so ganz nebenbei ist auch das Cover richtig schön.
Der Sand der Sanduhr glitzert und fühlt sich sogar etwas rau an!

Also an alle, die Die Krone der Dunkelheit noch nicht gelesen haben: Tut das! Allein schon, um das Buch in der Hand zu halten und das Cover zu bestaunen.

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Veröffentlicht am 01.04.2025

Tolle Story, aber es hätte etwas mehr Drama sein können

Kiss me in Guerneville
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Ich habe natürlich den Klappentext gelesen - obwohl ich sagen muss, dass das Cover vom Taschenbuch, was ihr hier seht, Liebe auf den ersten Blick war (Deshalb schummle ich ein bisschen und habe das hier ...

Ich habe natürlich den Klappentext gelesen - obwohl ich sagen muss, dass das Cover vom Taschenbuch, was ihr hier seht, Liebe auf den ersten Blick war (Deshalb schummle ich ein bisschen und habe das hier genommen 😉) - aber ich war trotzdem zu 100% von der Story überrascht und das war schon das erste was ich geliebt habe.
Ich hatte den Verlauf nicht kommen sehen und in meinen Notizen schon so viele negative Stichpunkte, weil ich dachte, dass ich den Protagonisten hasse - aber dann habe ich verstanden, dass das gar nicht so ist und Annie mich nur in die Irre geführt hat und dann sind alle diese Punkte ganz schnell auf die positive Seite gewechselt.
Es war echt toll, weil meistens ist es dann eben diese beste Freunde-Liebesgeschichte, die man vom Klappentext erwartet, "Kiss me in Guerneville" war dagegen eine Enemies-to-Lovers-Story vom Feinsten.
Ich habe die Sticheleien zwischen Rhys und Brin geliebt und konnte gar nicht genug davon bekommen, vor allem, da man gleich beim ersten Mal gemerkt hat, dass die Funken nicht nur wegen Hass fliegen, sondern dass das genaue Gegenteil auch eine Rolle spielt, denn Hass und Liebe liegen bei den Beiden nicht weit auseinander.

Und das Setting ist der Wahnsinn - ich liebe Kleinstädte sowieso, aber Guerneville ist wirklich schön. Ich wünschte ich könnte da mal Urlaub machen.

Aber jetzt MUSS ich über Rhys reden - ich sag nur ich habe mich verliebt!
Rhys ist einfach nur perfekt.
Ich möchte gar nicht zu viel schwärmen, aber ich bin einfach nur begeistert.
Er hat diesen Hass gar nicht gewollt, für ihn war es Liebe auf den ersten Blick. Brin und er haben sich auf dem falschen Fuß erwischt und schon konnten sie ihre Beziehung nicht mehr retten - und man merkt, wie sehr das Rhys mitgenommen hat.
Das finde ich richtig super.
Generell die Zerrissenheit der beiden Protagonisten, weil sie mehr für einander empfinden, es aber auf keinen Fall zulassen oder gar zugeben wollen.

Und nicht nur die Protagonisten waren toll, sondern auch die ganze Familie. Es gab wunderbare Dialoge und Brinleys Brüder waren toll und immer für sie da, wenn sie sie braucht. Ich freue mich schon auf die Geschichten der anderen und ich werde definitiv auch noch The Irishs lesen, denn ich liebe es, dass die beiden Reihen so verknüpft sind. Da habe ich aber leider einen kleinen Kritikpunkt, denn es wird mir da etwas zu sehr gespoilert. Ich kenne das Buch von Leah und Troy noch nicht, will es aber unbedingt lesen, kann mich aber nicht mehr so überraschen lassen, wie ich das gerne hätte - zumindest denke ich das. Ich werde die Geschichte der Beiden natürlich lesen und vielleicht werde ich ja doch noch überrascht und es kommen viele neue Sachen dazu, aber das werde ich dann sehen.

Und ich habe leider noch ein kleines Problem: Wieso wurden die spannenden Szenen nicht noch ein bisschen länger? Es gab sie definitiv, aber es war mir trotzdem etwas zu wenig Drama.
Das hätte man meiner Meinung nach etwas ausdehnen können, aber ich muss auch sagen, dass es nicht sonderlich gestört hat. Es hat zwar das letzte bisschen gefehlt, um es zu einem absoluten Jahreshighlight werden zu lassen, aber ich habe "Kiss me in Guerneville" trotzdem geliebt und bin schon sehr gespannt, wie es weitergeht.

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