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Veröffentlicht am 10.03.2018

Wunderbare Beschreibungen der Landschaft und der Menschen

Ein Ire zum Verlieben
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Die Protagonistin und ihre Geschichte
Laura erfährt von ihrem Freund, dass es eine weitere Frau in seinem Leben gibt, weswegen er sich von ihr trennt. Sie rennt kopflos aus dem Haus und trifft auf eine ...

Die Protagonistin und ihre Geschichte
Laura erfährt von ihrem Freund, dass es eine weitere Frau in seinem Leben gibt, weswegen er sich von ihr trennt. Sie rennt kopflos aus dem Haus und trifft auf eine Frau, die ihr Unterschlupf gewährt und von Irland schwärmt, dem Land, in dem Lauras Vater gerade den Sommer verbringt.

Laura beschließt, sich in Irland eine Auszeit zu nehmen und reist zu ihrem Vater. In Irland findet sie schnell Anschluss und begegnet einem rothaarigen Einheimischen, der sie in seinen Bann zieht. Doch  es kommt zu einer Reihe von Missverständnissen und dann steht auch noch Lauras Ex vor der Tür.

Meine Gedanken zum Buch
Im ersten Augenblick fällt mir einiges ein, was mir nicht so gut gefallen hat und ich muss gerade aufpassen, dass ich das Buch nicht schwächer bewerte, als es ist. Meine Gedanken beschreibe ich in der Reihenfolge, in der sie während des Buches abgelaufen sind.

Sehr gut hat mir die Idee gefallen, die Kapitel mit Irischen Segenssprüchen zu überschreiben und auch das Cover fand ich sehr ansprechend, grün, wie man sich Irland eben vorstellt.

Mit Lauras ersten Auftritt hatte ich so meine Probleme. Man stelle sich vor, man rennt kopflos aus dem Haus, gerät in einen Regenschauer und da schaut eine sonderliche Alte mit Lockenwicklern aus dem Fenster, die anbietet, dass man sich aufwärmen kann. Soweit so gut. Anna, die sonderliche „Alte“ war in meinem ersten Eindruck jenseits der Sechzig und stellt sich dann als Mittvierzigerin heraus. Das hat mich kurz irritiert. Dass sie Laura so bereitwillig aufnimmt und sie bei sich übernachten lässt, ist bei mir auf einen inneren Widerstand gestoßen, weil mir das zu schnell ging, auch wenn die Autorin hier versucht hat, eine Wellenlänge zwischen Laura und Anna zu konstruieren.

In der erste Hälfte des Buches geschieht dann Einiges, wodurch die Geschichte kurzweilig ist, allerdings kommt Sandra Pulletz meiner Ansicht nach hier nicht zum Punkt. Der Titel „Ein Ire zu Verlieben“ hat mir suggeriert, dass Laura ihren Iren trifft und sich verliebt. Ich habe mich schwer damit getan, dass in dieser Richtung in der erste Hälfte des Buches nichts passiert ist wodurch meine Erwartungen diesbezüglich nicht erfüllt wurden.

Was mir gut gefallen hat waren die Beschreibungen über Irland, die Natur, die Menschen, die Gebäude. Hier hat sich Sandra Pulletz eines Hilfsmittels bedient, indem sie ihre Protagonistin fotografieren lässt, wodurch die Autorin alles durch deren Blick beschreiben kann. Eine tolle Idee, die wirklich gut umgesetzt war. Auch die Menschen, denen Laura in Irland begegnet, wirken sehr liebevoll und geben der Geschichte etwas Zartes und Weiches. Die Liebesgeschichte zwischen Laura und Dean hätte ruhig etwas stärker herausgestellt sein dürfen, während die Nebenhandlungen um Lauras Vater und Annas Verwandtschaft (hier müsste ich spoilern um näher darauf einzugehen) mir persönlich „zuviel“ war.

„Konfekt mit Zucker-Kuss“ hat mir wesentlich besser gefallen und wenn ich die beiden Romane nebeneinander stelle, dann reicht es hier leider nur für 3,5 von fünf Sternen.

Veröffentlicht am 10.03.2018

Hat mich nicht wie erhofft berührt

In zweiter Instanz
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Alexandra Wendland ist eine erfolgreiche Anwältin, die die Hoffnung auf die große Liebe nach mehreren Enttäuschungen aufgegeben hat. Sie gibt sich absichtlich unscheinbar.

Der Arzt Patrick rettet Alexandra ...

Alexandra Wendland ist eine erfolgreiche Anwältin, die die Hoffnung auf die große Liebe nach mehreren Enttäuschungen aufgegeben hat. Sie gibt sich absichtlich unscheinbar.

Der Arzt Patrick rettet Alexandra in einer schwierigen Situation und gegen ihren Willen fasziniert dieser Mann sie. Dumm nur, dass sie die Scheidungsanwältin seiner Frau ist und ihn gerade finanziell ausnehmen will.

Kurzmeinung
Obwohl die Geschichte spannend gestartet ist, konnte mich der Roman nicht ganz überzeugen. Teilweise war er sehr langatmig und die Missverständnisse reihten sich aneinander. Die Reise, über die ich hier nicht mehr verraten möchte, hat sehr viel herausgerissen, nahm aber gefühlt zu wenig Platz in der gesamten Handlung ein.

Richtig gut gefallen hat mir Alexandras beste Freundin, die körperlich stark eingeschränkt ist und die eine große Lebensfreude ausstrahlt und Alexandra auch mal den Kopf gerade rückt.

Das Buch hat mich aber leider nicht so berührt, wie ich das von einem Liebesroman erwarte, daher reicht es nur für 3,5 von fünf Sternen.

Veröffentlicht am 23.12.2017

Zu viel Friede Freude Eierkuchen

Zuckerkuss und Mistelzweig
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Die Protagonisten und ihre Geschichte

Madeline ist Inhaberin eines Brautmodengeschäfts in Fool´s Gold. Als sie von der Bürgermeisterin des Ortes gebeten wird, bei der Planung einer Hochzeitsfeier zu helfen, ...

Die Protagonisten und ihre Geschichte

Madeline ist Inhaberin eines Brautmodengeschäfts in Fool´s Gold. Als sie von der Bürgermeisterin des Ortes gebeten wird, bei der Planung einer Hochzeitsfeier zu helfen, kann sie nicht ablehnen. Doch dann erfährt sie, dass der Bruder der Braut Jonny Blaze ist, ein Filmstar, der sich erst kürzlich in der Kleinstadt niedergelassen hat und dem Madeline nun bei der Planung der Hochzeit seiner Schwester zur Seite stehen soll. Gar nicht so einfach, wenn man so hin und weg von diesem Traummann ist, dass man nicht mehr klar denken kann…

Jonny Blaze hat sich in einer Kleinstadt niedergelassen, um dem Rummel zu entkommen. An manchen Tagen ist er erstaunt, wie wenig die Menschen in Fool´s Gold in ihm den Hollywoodstar sehen, sondern wie einen von ihnen behandeln.



Meine Gedanken zum Buch

Keine Frage, die Geschichte um Madeline und Jonny ist zuckersüß und romantisch. Der Zusammenhalt der Bewohner von Fool´s Gold sticht außerdem heraus, denn Familie, Freundschaft, Nachbarschaftshilfe, Traditionen, das alles sind wichtige Bestandteile des Kleinstadtlebens.

Allerdings war mir das irgendwann zuviel Friede, Freude, Eierkuchen. Nur Idylle, kein Knall, keine Katastrophe. Die immerzu heile Welt hätte gerne einmal durcheinander gewirbelt werden dürfen.

Was mich ebenfalls irritiert hat, war der Titel des Buches: „Zuckerkuss und Mistelzweig“, denn als ich am Ende des Romans angekommen bin, war ich davon überzeugt, dass der Mistelzweig in diesem Buch gar nicht vorkam. Tatsächlich wurde er, wie meine Recherchen ergeben haben, einmal in einem Nebensatz erwähnt.

Wer viel heile Welt ohne großartige Highlights mag, der ist mit diesem Buch gut bedient. Ich habe andere Ansprüche an einen Frauenroman, daher hat es nur für 3,5 von fünf Sterne gereicht.

Veröffentlicht am 10.12.2017

Im Vergleich mit anderen Büchern der Autorin schneidet dieses hier ein wenig schlechter ab

Bis Sonntag verführt
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Inhalt der Serie

Samantha „Sam“ Elliot hat die Agentur „Alliance“ gegründet, sich darauf spezialisiert hat, einem gut situierten Klientel Ehepartner auf Zeit zu vermitteln. In Band 1 hatte der britische ...

Inhalt der Serie

Samantha „Sam“ Elliot hat die Agentur „Alliance“ gegründet, sich darauf spezialisiert hat, einem gut situierten Klientel Ehepartner auf Zeit zu vermitteln. In Band 1 hatte der britische Herzog Blake Harrison das Problem, dass an die Erbschaft seines Vaters eine Eheschließung geknüpft war. Blake hat an der „Alliance“-Chefin Gefallen gefunden. Die beiden haben einen Vertrag über ein Jahr abgeschlossen und sich verliebt. Als Sam schwanger wurde, hat sie die Agentur an ihre Freundin und Brautjungfer Eliza Havens übergeben.

In „Ab Montag verheiratet“ bringt Eliza den Trauzeugen von Blake, Richter Carter Billings, in Schwierigkeiten. Da Carter für das Amt des Gouverneurs kandidiert, benötigt er eine Frau an seiner Seite und Eliza übernimmt diese Aufgabe. Auch Eliza und Carter werden ein echtes Paar und so übergibt Eliza die Geschäfte an Blakes Schwester, Gwen Harrison.

„Jawort am Freitag“ handelt von Gwen, die schon sehr lange in den Bodyguard ihres Bruders, den Ex-Marine Neil MacBain, verliebt ist. Neil ist sich ob der Wirkung, die Gwen auf ihn ausübt, sehr bewusst, doch da sie als Blakes Schwester ebenfalls zu den Menschen zählt, die er beschützen muss, muss er seine Gefühle ausblenden. Allerdings wird er von seiner Vergangenheit bei den Marines eingeholt und Gwen gerät in Lebensgefahr. Wenn Neil Gwen retten will, kann er den Sicherheitsabstand, den er sich auferlegt hat, nicht mehr einhalten …

In „Bis Sonntag verführt“ hat Margaret (Meg) Rosenthal die Geschäfte von Alliance übernommen und stößt auf eine Privatinsel, auf der Valentino (Val) Masini eine exklusive Hotelanlage für Promis namens „Sapore di Amore“ führt. Mit einem Schauspieler an ihrer Seite erhält sie Zugang zur Insel. Für künftige Aufträge von Alliance will sie das Resort unter die Lupe nehmen und feststellen, ob die Exklusivität hält, was sie verspricht.


Die Protagonisten

Valentino hat Vorbehalte gegen Margarets Aufenthalt auf der Insel. Ihm ist es wichtig, dass die Privatsphäre seiner Gäste geschützt bleibt. Da seine Recherchen über sie nicht gerade erfolgreich waren, ist es nur einem befreundeten Schauspieler zu verdanken, dass er Margaret den Zugang zur Insel gewährt.

Meg ist es ebenfalls wichtig, dass die Privatsphäre ihrer Klienten geschützt wird und testet daher aus, wie weit sie gehen kann, um trotzdem noch in einem verhältnismässig geschützten Rahmen unterwegs zu sein.

Die beiden trauen sich nicht über den Weg, schleichen umeinander herum und dann knistert es auch schnell zwischen ihnen.



Meine Gedanken zum Buch

Ich habe schon einige Bücher von Catherine Bybee gelesen und mag ihren Stil sehr. Was mir an den Reihen dieser Autorin gefällt ist, dass sie die Protagonisten der Vorgänger-Bücher sich weiter entwickeln lässt, so dass man auch immer verfolgen kann, was aus ihnen geworden ist.

Schon in „Jawort am Freitag“ hat die Autorin Kriminal-Elemente in die Geschichte eingebaut, was ich in den Bereich RomanticThrill eingeordnet habe. Bei diesem Buch ist der Kriminal-Anteil nochmals höher und das war für mich weder Fisch noch Fleisch. Die Liebesgeschichte war beschnitten und der Kriminal-Faktor hat mir persönlich zu viel Raum eingenommen und ist im Vergleich mit den anderen Büchern dieser Reihe viel zu sehr in den Vordergrund getreten.

Im Vergleich mit den anderen Büchern von Catherine Bybee reicht es daher dieses Mal nur für 3,5 von fünf Sternen.

Veröffentlicht am 05.11.2017

Hat sich erst nach und nach gesteigert

Besondere Umstände
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Klappentext
Zita Schnyder hat den Master in Psychologie mit Bestnote bestanden und ihren Sohn entbunden, das Leben könnte nicht besser sein. Da wird aus dem Waldstädter Krankenhause ein Baby entführt und ...

Klappentext
Zita Schnyder hat den Master in Psychologie mit Bestnote bestanden und ihren Sohn entbunden, das Leben könnte nicht besser sein. Da wird aus dem Waldstädter Krankenhause ein Baby entführt und Zitas Nachforschungen führen sie in den Geburtsvorbereitungskurs „MamYoga“. Ihr Partner, der Commissario Werner Meier, ist derweil komplett überfordert, von seinen Vatergefühlen und vom Mord an einer Sozialarbeiterin. Als das Drama um verschwundene Babys immer größere Dimensionen annimmt, müssen sich Schnyder & Meier zusammenraufen und in einem Wettlauf gegen die Zeit diesen Fall lösen, der ihnen so nahe geht wie nichts zuvor – ist auch ihr Baby in Gefahr?

Meine Gedanken zum Buch
Ich habe mich mit diesem Buch sehr schwer getan. Das erste Viertel des Buches konnten mich gar nicht fesseln und ich habe das Buch immer wieder aus der Hand gelegt und andere Bücher gelesen. Da es sich um ein Rezensionsexemplar handelt, habe ich mich dennoch auch immer wieder gezwungen, weiterzulesen.

Als erstes wurde ich von der Masse an Personen, die zu Beginn des Buches eingeführt werden, überrollt. Am Ende des Buches gibt es zwar eine Übersicht, aber auch diese Liste mit Schauplätzen und Personen ist 3 ½ Seiten lang, was ebenfalls zeigt, wie umfangreich die Zahl der Protagonisten und Nebendarsteller ist.

Ein weiterer Grund dafür, dass ich mich mit diesem Buch so schwer getan habe, ist, dass kaum Spannung aufgebaut wurde, denn der erste Teil des Buches hat sich hauptsächlich mit Kinderwunsch und Schwangerschaft beschäftigt. Natürlich war klar, dass nicht alles mit rechten Dingen abläuft, aber es hat sich kein „Pageturner-Effekt“ eingestellt.

Danach hat sich die Geschichte immer weiter gesteigert und hat mich auch emotional mitgenommen, es lohnt sich also durchaus, durchzuhalten, dennoch muss ich Abzüge machen.