Ich hatte meine Probleme mit den Sprechern, aber die Story fand ich toll
Indigo Ridge | Die Edens 1 |Achtung: Band 1 einer Reihe, aber in sich abgeschlossen.
Winslow will sich in der Kleinstadt Quincy in Montana beweisen. Sie soll dort als Polizeichefin für Ruhe und Frieden sorgen – eigentlich ein Klacks, ...
Achtung: Band 1 einer Reihe, aber in sich abgeschlossen.
Winslow will sich in der Kleinstadt Quincy in Montana beweisen. Sie soll dort als Polizeichefin für Ruhe und Frieden sorgen – eigentlich ein Klacks, es ist schließlich eine süße Kleinstadt. Doch kaum ist Winslow angekommen, geht schon alles schief.
In ihrer ersten Nacht in Quincy hat Winslow einen tollen One-Night-Stand, der sich leider als Griffin Eden herausstellt – die Edens haben das Sagen in Quincy und ihr Ausrutscher könnte sie vielleicht sogar den Job kosten.
Doch das alles ist nebensächlich, als auf dem Grundstück der Edens eine tote Frau aufgefunden wird – und sie ist nicht die erste. Selbstmorde – da sind sich alle sicher. Alle, bis auf Winslow. Und ihr unbändiger Wille, den Fall aufzuklären, könnte sie das Leben kosten.
Winslow kann einem echt leidtun. Sie will alles richtig machen, immer einen guten Eindruck hinterlassen und dann geht einfach alles gründlich schief. Sie hielt Griffin für einen Touristen, er sie ebenso. Dumm gelaufen.
Noch dümmer ist allerdings, dass beide sich nach wie vor zueinander hingezogen fühlen, obwohl sie das nicht wollen und sollten.
Doch das alles ist plötzlich nebensächlich, als auf Griffins Grund und Boden eine Leiche gefunden wird. Bald erfährt Winslow, dass sie nicht die erste war. Angeblich haben sich schon einige Frauen vom Indigo Ridge in die Tiefe gestürzt, um ihr Leben zu beenden. Aber Winslow will nichts ausschließen, bis sie nicht in alle Richtungen ermittelt hat. Das gefällt keinem in der Stadt. Ein Mord? So etwas passiert nicht in Quincy.
Bald muss Winslow feststellen, dass sie auch gegen ihre eigenen Leute ankämpfen muss. Sie wird sabotiert und ihr Vorgänger hat nicht einmal richtig ermittelt, sondern die Fälle gleich als Selbstmord abgetan.
Gleichzeitig kommen sich Winslow und Griffin immer näher, obwohl sie beide eigentlich keine Beziehung wollen und ihre Nähe weitere Probleme verursacht.
Fazit: Das Buch hat echt was. Ich fand die Geschichte sehr interessant. Allerdings bin ich zwischendurch vom Hörbuch zum eBook gewechselt, weil ich mich mit den Sprechern sehr schwergetan habe. Vielleicht lag es an mir, aber für mich ließen sie den jeweiligen Protagonisten manchmal etwas kalt klingen und das machte es mir schwer, die beiden richtig zu fühlen und ihnen nahezukommen.
Die Story selbst gefiel mir aber sehr gut und die Auflösung war eine große Überraschung für mich – was echt sehr, sehr selten vorkommt.
Von mir bekommt das Buch 4,5 Sterne.