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Veröffentlicht am 18.08.2025

Ich hatte meine Probleme mit den Sprechern, aber die Story fand ich toll

Indigo Ridge | Die Edens 1 |
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Achtung: Band 1 einer Reihe, aber in sich abgeschlossen.

Winslow will sich in der Kleinstadt Quincy in Montana beweisen. Sie soll dort als Polizeichefin für Ruhe und Frieden sorgen – eigentlich ein Klacks, ...

Achtung: Band 1 einer Reihe, aber in sich abgeschlossen.

Winslow will sich in der Kleinstadt Quincy in Montana beweisen. Sie soll dort als Polizeichefin für Ruhe und Frieden sorgen – eigentlich ein Klacks, es ist schließlich eine süße Kleinstadt. Doch kaum ist Winslow angekommen, geht schon alles schief.
In ihrer ersten Nacht in Quincy hat Winslow einen tollen One-Night-Stand, der sich leider als Griffin Eden herausstellt – die Edens haben das Sagen in Quincy und ihr Ausrutscher könnte sie vielleicht sogar den Job kosten.
Doch das alles ist nebensächlich, als auf dem Grundstück der Edens eine tote Frau aufgefunden wird – und sie ist nicht die erste. Selbstmorde – da sind sich alle sicher. Alle, bis auf Winslow. Und ihr unbändiger Wille, den Fall aufzuklären, könnte sie das Leben kosten.


Winslow kann einem echt leidtun. Sie will alles richtig machen, immer einen guten Eindruck hinterlassen und dann geht einfach alles gründlich schief. Sie hielt Griffin für einen Touristen, er sie ebenso. Dumm gelaufen.
Noch dümmer ist allerdings, dass beide sich nach wie vor zueinander hingezogen fühlen, obwohl sie das nicht wollen und sollten.

Doch das alles ist plötzlich nebensächlich, als auf Griffins Grund und Boden eine Leiche gefunden wird. Bald erfährt Winslow, dass sie nicht die erste war. Angeblich haben sich schon einige Frauen vom Indigo Ridge in die Tiefe gestürzt, um ihr Leben zu beenden. Aber Winslow will nichts ausschließen, bis sie nicht in alle Richtungen ermittelt hat. Das gefällt keinem in der Stadt. Ein Mord? So etwas passiert nicht in Quincy.

Bald muss Winslow feststellen, dass sie auch gegen ihre eigenen Leute ankämpfen muss. Sie wird sabotiert und ihr Vorgänger hat nicht einmal richtig ermittelt, sondern die Fälle gleich als Selbstmord abgetan.

Gleichzeitig kommen sich Winslow und Griffin immer näher, obwohl sie beide eigentlich keine Beziehung wollen und ihre Nähe weitere Probleme verursacht.


Fazit: Das Buch hat echt was. Ich fand die Geschichte sehr interessant. Allerdings bin ich zwischendurch vom Hörbuch zum eBook gewechselt, weil ich mich mit den Sprechern sehr schwergetan habe. Vielleicht lag es an mir, aber für mich ließen sie den jeweiligen Protagonisten manchmal etwas kalt klingen und das machte es mir schwer, die beiden richtig zu fühlen und ihnen nahezukommen.

Die Story selbst gefiel mir aber sehr gut und die Auflösung war eine große Überraschung für mich – was echt sehr, sehr selten vorkommt.

Von mir bekommt das Buch 4,5 Sterne.

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Veröffentlicht am 18.08.2025

Manchmal tat dieses Buch einfach nur weh

The Wrong Bride
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Achtung: Band 1 einer Reihe, aber in sich abgeschlossen.

Schon ihr ganzes Leben ist Raven in Ares verliebt. Als ihre Eltern und seine Großmutter also eine arrangierte Ehe zwischen ihnen planten, war das ...

Achtung: Band 1 einer Reihe, aber in sich abgeschlossen.

Schon ihr ganzes Leben ist Raven in Ares verliebt. Als ihre Eltern und seine Großmutter also eine arrangierte Ehe zwischen ihnen planten, war das ganz in ihrem Sinne. Doch dann funkte ihre Schwester dazwischen und plötzlich war sie es, mit der Ares verlobt war und Raven blieb nur ihr gebrochenes Herz und gute Miene zu allem zu machen. Sie liebt beide und will ihrem Glück nicht im Wege stehen.
Als ihre Schwester allerdings nicht bei ihrer Hochzeit auftaucht, wird Raven stattdessen gezwungen Ares zu heiraten. Aber wie soll sie glücklich werden, wenn sie doch weiß, dass der Mann, den sie liebt und den sie ihren Ehemann nennt, immer nur ihre Schwester lieben wird?


Uff. In diesem Buch steckt so viel von Ravens Schmerz, dass es mich echt oft zum Weinen gebracht hat. Man kann sich so gut in sie hineinfühlen.

Raven musste ihr Leben lang hinter ihrer Schwester zurückstehen. Diese war als Kind schwerkrank gewesen, also lässt vor allem ihre Mutter nichts auf sie kommen und verwöhnt sie noch immer ohne Ende. Egal, was ihre Schwester tut, es ist immer großartig und keine Kritik ist erlaubt – im Gegenteil, jede Kritik kommt einer Todsünde gleich. Es ist egal, dass Raven ebenso erfolgreich ist, jeder ihrer Erfolge wird im Vergleich zu denen ihrer Schwester kleingeredet. Und wenn sie mal nicht sofort springt und alles für ihre Schwester stehen und liegen lässt und sich aufopfert, wird sie sofort von ihrer Mutter niedergemacht, als hätte sie gerade versucht, ihre Schwester zu ermorden.
Oft genug fühlt sich Raven ungeliebt und ungewollt – nachvollziehbar bei einer narzisstischen Mutter und einer nicht weniger narzisstischen Schwester. Sie muss ständig so viel einstecken, kein Wunder, dass sie sich niemals für gut genug hält.

Ares Verhalten unterstützt diese negativen Gefühle. Er tut es nicht absichtlich, aber er verfällt ganz oft ins immer gleiche Muster und da wollte ich ihm wirklich oft eine Scheuern.


Fazit: Mich hat Raven ganz oft zum Weinen gebracht. Ich konnte ihren Schmerz so gut nachvollziehen. Immer wieder wollte ich sie einfach nur in den Arm nehmen und abwechselnd ihre Mutter, Schwester und oft genug auch Ares treten.

Die Auflösung am Ende war vorhersehbar, aber trotz der bemühten Klischees, gefiel mir das Buch sehr.

Was ich besonders mochte, war der Auftritt früherer Protagonisten anderer Reihen als Freunde und Bekannte.

Von mir bekommt das Buch 4,5 Sterne.

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Veröffentlicht am 18.08.2025

Teilweise etwas arg vorhersehbar, aber ich mochte es trotzdem richtig gern

Blossoms of Fire
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Natürlich hat die Kräuterhexe Briar schon die Geschichten von Drachen gehört, die Hexen entführen, sie hätte nur niemals gedacht, dass es sie einmal treffen würde. Doch hier ist sie, eingesperrt in einer ...

Natürlich hat die Kräuterhexe Briar schon die Geschichten von Drachen gehört, die Hexen entführen, sie hätte nur niemals gedacht, dass es sie einmal treffen würde. Doch hier ist sie, eingesperrt in einer Höhle, weit oben in einer Klippe und mit einem schwerkranken Drachen, der jederzeit einen Aussetzer haben und sie umbringen könnte. Doch Briar ist auch die Einzige, die Darragh retten kann.


Ich kam direkt super rein ins Buch. Es ist total interessant, in dieser Welt, die unserer so ähnlich ist, mit einem kleinen Unterschied: Es gibt Hexen und Drachen. Jeder weiß es, und sie leben alle ganz offen – gut, die Drachen leben in Clans und Abseits von Menschen, damit niemand ihr Geheimnis erfährt: Es gibt keine Drachenreiter, die Drachen selbst sind Gestaltwandler.

Briar ist Kräuterhexe und kommt damit ganz nach ihrer Oma, einer sehr berühmten Hexe. Also ist es keine große Überraschung, dass ein Drache auf die Idee kommt, sie zu entführen, damit sie seinem Clan-Mitglied hilft. Allerdings hätte er auch einfach fragen können.

Ich will nicht spoilern, aber so viel kann ich verraten, die Handlung in der Höhle nimmt nur einen kleinen Teil des Buches ein.

Ich fand die Drachen total faszinierend und Briar und Darragh beide sehr sympathisch. Allerdings fühlte sich das mit den beiden für mich zu lange zu wenig greifbar an. Ich konnte es lange nicht spüren.


Fazit: Mir gefiel das Buch richtig, richtig gut. Ich mochte die Protagonisten und fand es einfach toll wie Briar mit ihrer Magie im Einklang war und sich behaupten konnte.

Die Welt der Drachen fand ich faszinierend und sehr interessant.

Es wurde immer wieder mal spannend, aber ich fand es auch teilweise etwas arg vorhersehbar. Gerade ein Teil der Handlung war wirklich extrem offensichtlich, aber keiner nahm das zur Kenntnis.

Die Auflösung war daher für mich längst überfällig, aber trotzdem gefiel mir das Buch. Das Ende allerdings kam mir zu abrupt.

Von mir bekommt das Buch 4,5 Sterne.

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Veröffentlicht am 18.08.2025

Ich freue mich schon jetzt auf Band 2

Morgenröte
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Achtung: Band 1 einer Reihe, mit Cliffhanger!


Sonyas Leben wurde mal eben auf links gedreht. Erst erwischt sie ihren Verlobten im Bett mit ihrer Cousine, dann macht er sie auf der Arbeit schlecht, bis ...

Achtung: Band 1 einer Reihe, mit Cliffhanger!


Sonyas Leben wurde mal eben auf links gedreht. Erst erwischt sie ihren Verlobten im Bett mit ihrer Cousine, dann macht er sie auf der Arbeit schlecht, bis sich alle Kollegen gegen sie wenden und sogar ihre Arbeit sabotieren und dann werden auch noch ihre Reifen aufgeschlitzt. Ihr bleibt nichts anderes, als ein Neuanfang. Zum Glück taucht dieser in Gestalt eines Anwalts auf, der ihr verkündet, ihr Onkel, der Zwillingsbruder ihres Vaters, von dem keiner wusste, dass es ihn gibt, sei verstorben und habe ihr sein Anwesen und einen Haufen Geld hinterlassen. Die einzige Bedingung: Sonya muss eine festgelegte Zeit dort leben.
Kaum hat sie einen Blick auf das majestätische Anwesen hoch oben auf einer Klippe an der Küste Maines geworfen, ist sie verliebt. Aber es gehen merkwürdige Dinge im Haus vor und dann wäre da auch noch die Sache mit den toten Bräuten …



Wer kennt das nicht: Alles läuft absolut besch… und man will am liebsten einfach nur alle Zelte abbrechen und einen Neuanfang irgendwo anders. Sonya bekommt genau das, in Gestalt eines unglaublichen Herrenhauses in Traumkulisse. Doch es gibt zahlreiche seltsame Vorkommnisse, die schnell klar machen: Sonya lebt nicht allein in diesem Haus.

Ich fühlte mich lange von Sonya auf Distanz gehalten. Sie war mir trotzdem sympathisch, aber ich brauchte eine ganze Weile, um mit dem distanzierten Stil zurechtzukommen. Ähnlich ging es mir mit der Liebesgeschichte, die ich lange nicht fühlen konnte. Trotzdem war mir aber der Love-Interest, Trey, sympathisch.

Das Haus ist ein absoluter Traum. Ich konnte mich so schön wegträumen und hatte beim Lesen immer das Gefühl dort zu sein, den Wind an den Klippen zu spüren und ebenfalls die Aussicht auf das Meer zu genießen. Ich habe richtig Fernweh bekommen. Gleichzeitig fühlte sich das Haus wie ein Zuhause an, trotz der merkwürdigen Vorkommnisse. Ich habe mich sogar extra wegen des Buches an einem Rinderschmorbraten versucht! (Reden wir nicht darüber …)

Spätestens nach dem ersten Drittel war ich voll drin und genoss das Lesen wirklich sehr. Was mir besonders gut gefiel, waren die Hunde, die wollte man direkt durch die Seiten streicheln und die Geister. Ja, es gibt Geister und das nicht gerade wenige. Ich fand aber, dass das total gut zum Buch passte.

Der übernatürliche Handlungsstrang war interessant und passte für mich zum Buch. Ich bin echt gespannt, wie es da in Band 2 weitergeht. Aber der Cliffhanger war echt gemein.


Fazit: Anfangs tat ich mich schwer mit dem Buch. Ich fühlte mich auf Distanz gehalten und kam nur schwer rein. Aber nach dem ersten Drittel war das alles vergessen und ich war voll „drin“ im Buch.

Mir hat das Lesen extrem viel Spaß gemacht und ich kann Band 2 kaum erwarten. Ich finde die Geschichte sehr interessant und mochte es total, wie die verschiedenen Charaktere interagierten – ob lebendig oder Geist.

Irgendwie schaffte es das Buch gleichzeitig eine cosy Atmosphäre zu verbreiten und gleichzeitig auch ein wenig gruselig zu sein.

Von mir bekommt das Buch 4,5 Sterne.

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Veröffentlicht am 03.04.2025

Mir gefiel das Buch richtig gut

BAD VIBES. Deine Geheimnisse sterben nie
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Triggerwarnung: Erwähnung von Suizid und Missbrauch! Bitte beachtet die Triggerwarnung des Verlages!

Dahlia fällt aus allen Wolken, als sie vom Tod ihres ehemals besten Freundes Jake erfährt. Der Bestsellerautor ...

Triggerwarnung: Erwähnung von Suizid und Missbrauch! Bitte beachtet die Triggerwarnung des Verlages!

Dahlia fällt aus allen Wolken, als sie vom Tod ihres ehemals besten Freundes Jake erfährt. Der Bestsellerautor soll durch einen Unfall zu Tode gekommen sein, obwohl sein letzter Anruf bei Dahlia, sie ein Verbrechen vermuten lässt, vor allem, wenn man seine Familiengeschichte bedenkt.
Immer wieder kam es bei den MacRavens zu seltsamen Todesfällen. Und Jake hat sie alle für seine Thriller ausgeschlachtet. Jedes Geheimnis, das ihm anvertraut wurde, landete in einem seiner Bücher. Wenig verwunderlich also, dass er sich zahlreiche Feinde gemacht hat.
Was allerdings alle verwundert ist, dass er Dahlia einen Großteil seines Vermögens hinterlässt, die Rechte an seinen unveröffentlichten Werken und seine Notizbücher voller Geheimnisse.
Es dauert nicht lang, bis Dahlia klar wird, dass genug Mitglieder der Familie für den Inhalt der Notizbücher töten würden.


Für mich ist Bianca Iosivoni eine Autorin, bei der mir das Buch entweder richtig, richtig gut gefällt, oder bei deren Büchern ich massiv Probleme habe. Zum Glück gefiel mir dieses Buch ausnehmend gut.

Dahlia hat einen anstrengenden und fordernden Job, sie arbeitet in der Notrufzentrale und nimmt Notrufe an. Sie ist eine gute Zuhörerin und es gewohnt, unter Druck schnell zu denken. Aber all ihre Erfahrung hilft ihr nur bedingt, als sie auf einen Schlag Millionärin ist – mit einer großen Zielscheibe auf dem Rücken. Die Medien überschlagen sich, die Familie will sie loswerden und Dahlia will nur herausfinden, was mit Jake passiert ist – und wo das Notizbuch ist, in dem er ihr Geheimnis notiert hat, das sie alles kosten könnte.

Das Buch entwickelt sich sehr langsam. Man muss sich, ebenso wie Dahlia, erst einmal zurechtfinden. Rauskriegen wem man trauen kann und wem nicht und einen Überblick über die Lage bekommen.

Im Verlauf der Geschichte kommt Dahlia sowohl Ayden, einem Mann aus dem Ort näher, bei dem man lange nicht weiß, worum es ihm eigentlich geht, als auch Jakes Zwillingsbruder Evan. Und bald weiß man auch als Leser nicht mehr, wem man trauen kann.



Fazit: Lange bleibt die Spannung eher unterschwellig. Man weiß, dass sie da ist, man rätselt und man misstraut immer mehr der Charaktere. Aber es dauert, bis sie langsam anfängt, sich aufzubauen, bevor es dann richtig, richtig spannend wird.

Was mir besonders gut gefiel, war, dass das Geheimnis, das ich etwas frühzeitig erraten habe, nicht bis zur letzten Seite geheim gehalten wird, sondern schon früher gelüftet wird. Das fand ich wirklich mega und ließ einen das Buch mit anderen Augen sehen.
Einiges konnte ich erahnen, aber nicht alles. Und es gelang dem Buch trotzdem spannend zu bleiben.

Ja, manchmal konnte ich Dahlias Verhalten nicht ganz nachvollziehen und dass man sich ganz am Ende noch mit einem „vielleicht“ herumärgern musste, fand ich jetzt auch nicht so doll, aber davon abgesehen, gefiel mir das Buch richtig gut.

Von mir bekommt das Buch 4,5 Sterne.

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