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Veröffentlicht am 05.04.2025

außergewöhnlicher Auftakt

Westwell - Heavy & Light
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Helena Weston kehrt mit nur einem Ziel nach New York zurück – die Umstände des Todes ihrer älteren Schwester auf den Grund zu gehen. Denn es gibt nur eine Sache, derer sie sich sicher ist, Valerie war ...

Helena Weston kehrt mit nur einem Ziel nach New York zurück – die Umstände des Todes ihrer älteren Schwester auf den Grund zu gehen. Denn es gibt nur eine Sache, derer sie sich sicher ist, Valerie war kein Junkie, der an einer Überdosis gestorben ist und ihren Verlobten Adam mit in den Tod gerissen hat, wie es die Coldwells behaupten. Sie möchte ihnen auch auf keinen Fall begegnen, doch dann kreuzen sich im Rahmen ihrer Ermittlungen ihre Wege mit Jessiah, Adams jüngeren Bruder. Obwohl sie alle Coldwells hassen sollte, weckt Jess in ihr jedoch gegenteilige Gefühle.

Westwell – Heavy & Light ist der Auftakt der Reihe rund um den Mordfall von Valerie und Adam und die Liebe zwischen Helena und Jess. Für mich war es der erste Roman der Autorin. Der Schreibstil hat mir gut gefallen und ich konnte das Buch flüssig lesen. Das Cover hat mir vor allem in seiner Schlichtheit gefallen.

Helena war ein Charakter, der mir sehr gut gefallen hat. Geboren in eine bekannte New Yorker Familie mit altem Geld wächst sie mit allen Erwartungen auf, die dieses Image mit sich bringt. Einzig ihre Schwester Valerie versteht sie und gibt ihr die Hoffnung auf ein anderes Leben. Die Verbindung zwischen den beiden ist beeindruckend gewesen, daher kann ich nachvollziehen, dass sie nicht glaubt, was Valerie passiert ist. Ihre Hartnäckigkeit und manchmal auch ihre Sturheit machen sich da oft sehr bezahlt.
Jessiah ist ebenfalls geprägt durch den Druck, den das Image seiner Mutter und sein Nachname auf ihn ausüben. Im Gegensatz zu Helena hatte er allerdings die Chance für einige Zeit bei seinem Vater und einige Zeit im Ausland zu leben – fern von all dem Druck. Mir hat seine Entwicklung gefallen, wie er Helena begegnet und seine Ansichten zu Valerie und Adam sich langsam verändern und die Gefühle der beiden langsam wachsen.

Die Geschichte von Helena und Jess hat mir sehr gut gefallen. Die Entwicklung der Lovestory zwischen den beiden war mindestens genauso spannend, wie die Ermittlungen der beiden im Todesfall ihrer älteren Geschwister.

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Veröffentlicht am 20.02.2025

zum Wohlfühlen nach Hawaii

This could be home
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Nachdem Laurie beinahe ertrunken ist und von Chip gerettet wurde, hat sie endlich etwas gefunden, was sie in ihrem Leben machen möchte. Statt wie geplant für ihr Studium aufs Festland zurückzukehren, will ...

Nachdem Laurie beinahe ertrunken ist und von Chip gerettet wurde, hat sie endlich etwas gefunden, was sie in ihrem Leben machen möchte. Statt wie geplant für ihr Studium aufs Festland zurückzukehren, will sie die Ausbildung zur Rettungsschwimmerin machen. Dafür organisiert ihr Chip ein Praktikum, dass sie ausgerechnet bei Chips Bruder Tristan machen soll, der sie für den Job vollkommen ungeeignet hält.
Schnell müssen beide feststellen, dass sie sich falsch eingeschätzt haben, denn Laurie ist deutlich stärker als Tristan dachte und hinter Tristans Härte steckt viel mehr als Laurie angenommen hat.

Mit „This could be home“ kehren wir nach Hawaii und in das Hostel am Strand zurück. Ich bin sofort wieder dort angekommen und habe mich wie zuhause gefühlt. Lillys Schreibstil lässt es wirken, als stünden die Protagonisten direkt vor mir und ich könnte die Füße in den Sand stecken.

Die Geschichte hat mir wieder gut gefallen. Nachdem im ersten Band der Fokus auf Lauries Bruder lag, ist nun sie an der Reihe. Ihre Liebesgeschichte mit Tristan ist eine Mischung aus Enemies-to-Lovers und Slow-Burn, was mir sehr gefallen hat. Beide kannte man bereits aus dem ersten Band, dennoch ist ihre Geschichte unabhängig lesbar.
Besondere Highlights waren für mich der Ausflug aufs Wasser und die erste Begegnung der beiden.

„This could be home“ ist wieder ein absolutes Wohlfühlbuch für mich gewesen.

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Veröffentlicht am 20.02.2025

Wiedersehen mit Elanor

Moonlight Academy. Feenzauber
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Elanor will noch einmal ganz von vorne beginnen. Dafür ist die Moonlight Academy, die Feenschule an der Küste Irlands, der perfekte Ort. Doch plötzlich steht sie ihm wieder gegenüber: Elijah. Ihre große ...

Elanor will noch einmal ganz von vorne beginnen. Dafür ist die Moonlight Academy, die Feenschule an der Küste Irlands, der perfekte Ort. Doch plötzlich steht sie ihm wieder gegenüber: Elijah. Ihre große Liebe, der sie aber niemals nachgeben darf, denn es ist verboten. Im Gegensatz zu ihrer Anziehung gegenüber Kylian, dem tätowierten Kampftrainer. Elanor will sich weder von Elijah noch von Kylian ablenken lassen und konzentriert sich voll auf ihre Ausbildung, was sich aber immer schwieriger gestaltet, denn das Gleichgewicht zwischen Gut und Böse wankt und bald befindet sich Elanor mitten in einer Mission zur Rettung der Feenwelt.

Bei „Moonlight Academy“ handelt es sich um einen Einzelband, dessen Protagonistin bereits eine Rolle in der vorher erschienenen Dilogie „Ravenhall Academy“ der Autorin spielt. Mit diesem Band kann Elanor nun ihre eigene Geschichte erzählen.

Mir hat das Cover sehr gut gefallen, da es vom Stil her an die Ravenhall Dilogie erinnert, aber trotzdem anders ist. Es macht mit seiner Farbe auf sich aufmerksam und passt gut zur Feenwelt.
Der Schreibstil hat mich gut durch die Geschichte getragen und ich konnte das Buch flüssig lesen. Wiederholungen haben meinen Lesefluss nicht gestört.

Die Charaktere haben mir unterschiedlich gut gefallen. Elanor war mir bereits bekannt und ich war darauf eingestellt, dass Elijah wieder einen großen Teil ihrer Gedanken und Gespräche ausmachen würde. Von den beiden männlichen Protagonisten war mir Elijah etwas sympathischer, wobei ich beide manchmal etwas machohaft fand. Kylian hat mir von Beginn an weniger zugesagt. Ich hatte schnell das Gefühl, dass mit ihm etwas nicht stimmt.
Wie Elanor sich am Ende entscheidet, war für mich vorhersehbar, das hat aber der Spannung der Geschichte nicht geschadet.

Highlight waren für mich vor allem die Beschreibungen der Natur und der Magie und die neuen Infos, die ich über die Feenwelt gewinnen konnte.

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Veröffentlicht am 08.02.2025

bittersüß aber wunderschön und ehrlich

Pages unwritten
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Bestsellerautor Cy Bellamy und Lektorin Louise sind seit ihrer Kindheit beste Freunde. Sie haben sich immer gegenseitig unterstützt. Nach dem Erfolg seines ersten Buches, ist Cy vertraglich verpflichtet ...

Bestsellerautor Cy Bellamy und Lektorin Louise sind seit ihrer Kindheit beste Freunde. Sie haben sich immer gegenseitig unterstützt. Nach dem Erfolg seines ersten Buches, ist Cy vertraglich verpflichtet ein weiteres Buch zu schreiben. Um ihm bei seiner Schreibblockade zu helfen, schlägt Louise vor sich in das Ferienhaus der Familie Bellamy auf einer kleinen Insel zurückzuziehen, damit sie gemeinsam Cys Blockade lösen können.
In seinem Kopf und seinem Herzen befindet sich auch bereits eine Geschichte, nur darf er sie niemals aufschreiben, denn sie handelt von ihm und von Louise und von seinen Gefühlen für sie, die seit ihrer Kindheit sein größtes Geheimnis sind. Doch Louise kommt seinem Geheimnis immer näher.

Mit „pages unwritten“ halten wir den zweiten Band der Badger-Books-Reihe in den Händen. Er ist unabhängig vom ersten Band lesbar, wobei man natürlich einige Informationen erhält, die das Verständnis von Band 2 erleichtern. Der Schreibstil war wieder einmal sehr angenehm und hat mich sehr gefesselt. Erzählt wird die Geschichte aus den Perspektiven der beiden Protagonisten, was es sehr erleichtert, die beiden zu verstehen.

Beide waren mir von Beginn an sympathisch. Louise kannte ich ja bereits aus Band 1 und ich fand sie da bereits spannend. Wie sie ihr Leben als Alleinerziehende meistert und dennoch für alle um sie herum da ist.
Cy ist ein sehr tiefgründiger Charakter. Neben seinen Gefühlen für Louise beschäftigen ihn auch noch der Tod seines Bruders und das Verhältnis zu seinem Vater.

Kathinka Engel gelingt es hervorragend diese emotionalen Themen mit einer wunderschönen Liebesgeschichte zu verweben. Wieder ein sehr gelungener Band. Ich empfehle ihn gerne weiter und bin gespannt, was in Band 3 auf uns wartet.

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Veröffentlicht am 20.01.2025

mehr zum Nachdenken, als gedacht

Becoming a Queen
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Als Mark mit seinen Freunden beim Talentwettbewerb seiner Schule in einem Kleid auf der Bühne steht, fühlt er sich ganz wie er selbst. Als er daraufhin seinem Freund gegenüber steht, sieht der die Situation ...

Als Mark mit seinen Freunden beim Talentwettbewerb seiner Schule in einem Kleid auf der Bühne steht, fühlt er sich ganz wie er selbst. Als er daraufhin seinem Freund gegenüber steht, sieht der die Situation jedoch ganz anders und trennt sich von Mark. Nie wieder – schwört sich Mark. Weder Jungs noch Kleider. Doch dann entdeckt er in einem Laden sein Traumkleid. Ein Prinzessinnentraum in Lila. Und er lernt Ezra kennen. Als sich Mark einer harten Probe stellen muss, erkennt er, dass man selbst zu sein oft der einzige Weg ist und das man okay ist, denn jeder kann ein Kleid tragen.

Angeprochen hat mich an diesem Buch als erstes das Cover. Es passt so hervorragend zur Geschichte und zeigt eigentlich alles, was man über die Geschichte wissen muss. Der Schreibstil hat mich gleich in die Geschichte gezogen und ich konnte durch die Seiten fliegen.

Die erste Hälfte des Buches ist noch ziemlich leicht. Ab etwa der Hälfte wird Mark dann mit Themen konfrontiert, die man so nach dem Cover und dem Klappentext nicht erwartet hätte. Meiner Meinung nach hat der Autor aber auch diese Themen gut umgesetzt und Mark wird dadurch in seiner Entwicklung vorangebracht.

Die Charaktere fand ich schön gezeichnet. Sie waren mir von Anfang an sympathisch. Die Verbindung zwischen Mark und seinem Bruder Eric hat mir gut gefallen. Marks Art, wie er mit dem Schicksalsschlag umgeht, fand ich auch sehr originell und für ihn war es genau richtig.

Schwieriger ist die Beziehung zu Ezra, da immer mal wieder Phasen auftauchen, in denen die beiden keinen Kontakt haben und dann Phasen, in denen sie sehr verliebt wirken und sich andauernd sehen. Ein Grund hierfür könnten die Zeitsprünge in der ersten hälfte sein, die mich aber sonst nicht gestört haben.

Insgesamt ein Buch, dass mich zum Nachdenken gebracht hat. Solltet ihr sensibel sein, empfehle ich euch vorher die Triggerwarnung zu lesen.

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