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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 07.04.2025

Es ist nicht alles schwarz oder weiß.

Jasper Field
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Zu Beginn hat mich das Cover angesprochen, die Doppeldeutigkeit und auch die konträre Darstellung in schwarz-weiß. Die Beziehung zwischen Max und Jasper finde ich interessant, auch wenn mir Jasper zu Beginn ...

Zu Beginn hat mich das Cover angesprochen, die Doppeldeutigkeit und auch die konträre Darstellung in schwarz-weiß. Die Beziehung zwischen Max und Jasper finde ich interessant, auch wenn mir Jasper zu Beginn nicht ganz geheuer war, da ich nicht wusste, wie ich ihn einschätzen soll. Max ist auf der Suche nach der Wahrheit, doch woher sollte Jasper diese wissen? Ein spannender Ansatz, aber mit der Zeit konnte ich mich auf Jaspers Art einlassen. Der Schreibstil ist sehr bildhaft, sodass man als Leser*in fast schon einen Film im Kopf ablaufen hat. Dies ist auch notwendig, um den zahlreichen Verschwörungen folgen zu können, mir waren es zwischenzeitlich schon etwas zu viele Intrigen, Verstrickungen, Zusammenhänge und Verschwörungstheorien, ein paar weniger hätte ich besser gefunden. Ebenso wie die Länge des Romanes, hier hätte ich auch ein paar Abkürzungen gelungener empfunden.

Veröffentlicht am 06.04.2025

Gibt es eine zweite Chance für die Liebe?

Die Tage nach dem Pflaumenregen
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Der Titel und das Cover haben mein Interesse geweckt und mich neugierig gemacht und ich wurde mit einem wunderschönen, poetischen und emotionalen Roman belohnt. Suchi und Haiwen wachsen als Nachbarskinder ...

Der Titel und das Cover haben mein Interesse geweckt und mich neugierig gemacht und ich wurde mit einem wunderschönen, poetischen und emotionalen Roman belohnt. Suchi und Haiwen wachsen als Nachbarskinder auf und verlieben sich ineinander. Das Schicksal meint es aber nicht gut mit ihnen und sie verlieren sich durch gewisse Umstände aus den Augen, für sehr lange Zeit. Jeder lebt ein eigenes Leben, man entwickelt sich weiter, hat neue Interessen und Gewohnheiten. Sechzig Jahre später treffen sie sich zufällig wieder. Kann man sich nach so langer Zeit dann überhaupt noch kennen und lieben? Ist es möglich, an den Tagen aus der Jugendzeit anzuknüpfen oder macht es Sinn komplett neu zu beginnen? Gibt es eine zweite Chance für die Liebe? Mir gefällt es, dass diese Fragen auch Platz haben und nicht klischeehaft, sofort die alte Liebe wieder voll entfacht wird und alles ist gut. Es soll auch aufgezeigt werden, wie sich Menschen verändern und welche Eigenschaften bestehen bleiben. Der Roman ist sehr schön geschrieben, feinfühlig, emotional und mit historischem Background.

Veröffentlicht am 06.04.2025

späte Rache

Die Schanze
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Der Thriller fällt durch ein optisch sehr ansprechendes Cover auf, das allerdings für den Inhalt zu farbenfroh und positiv wirkt. Inhaltlich ist er spannend aufgebaut, man erfährt zuerst von der aktuellen ...

Der Thriller fällt durch ein optisch sehr ansprechendes Cover auf, das allerdings für den Inhalt zu farbenfroh und positiv wirkt. Inhaltlich ist er spannend aufgebaut, man erfährt zuerst von der aktuellen Lebens- und Arbeitssituation von Ellen, die wieder in das Dorf, in dem sie ihre Kindheit verbracht hat, zurückkehrt. Mit der Zeit bekommt man aber auch immer mehr Eindrücke, vom tragischen Vorfall aus Ellens Jugendzeit, über den beharrlich geschwiegen wird, aber anscheinend wissen die Leute im Dorf doch mehr darüber, als vermutet. Durch Ellens Rückkehr werden die Erinnerungen wieder aufgefrischt und Rache wird ausgeübt. Doch wer steckt dahinter? Lange Zeit ist es sogar Ellen nicht klar. Die Charaktere wirken allesamt ein wenig seltsam und verbergen etwas, sodass fast jede und jeder verdächtig wirkt. Die Dorfgemeinschaft, auch die Gebäude, sogar die Arztpraxis wirken sehr altbacken, unverändert seit damals, aber haben sich die Menschen verändert? Der Thriller selbst ist weniger überraschend für mich, auch die Aufklärung des Falles war zum Teil vorhersehbar. Was mir aber gut gefallen hat, waren die Charaktere und die Rückblenden, dies hat die gesamte Geschichte nahbarer und lebhafter gemacht.

Veröffentlicht am 06.04.2025

actionreich, wenn auch nicht immer ganz realistisch

Am Ende des Lichts
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Im aktuellen Thriller der Serie mit Jan-Tommen geht es gleich zu Beginn um einen mysteriösen Mord vor laufender Kamera. Es geht sofort grausam und spannend los und der Spannungsbogen wird weiterhin aufrecht ...

Im aktuellen Thriller der Serie mit Jan-Tommen geht es gleich zu Beginn um einen mysteriösen Mord vor laufender Kamera. Es geht sofort grausam und spannend los und der Spannungsbogen wird weiterhin aufrecht gehalten. Der Schreibstil ist einfach gehalten, aber mitreißend und durch die actionreichen Szenen passiert laufend etwas, sodass es nie langweilig oder wiederholend wird. Trotzdem ist es nicht einfach, das Mordmotiv herauszufinden, auch wenn unter Hochdruck und mit allen Mitteln gearbeitet wird. Es gibt so gut wie keine Anhaltspunkte, der Täter liefert nur die Informationen, die er preisgeben möchte. Die Auflösung war für mich teilweise überraschend, aber gewisse Vermutungen hatte ich schon, auch wenn es nicht komplett realistisch war.

Veröffentlicht am 05.04.2025

Gegensätze ziehen sich an

Klapper
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Der Roman macht mit einem optisch wunderschönen, ästhetischen Cover auf sich aufmerksam, das bei mir positive Emotionen weckt, obwohl die Grundstimmung durchwegs nachdenklich und getragen wirkt. Klapper ...

Der Roman macht mit einem optisch wunderschönen, ästhetischen Cover auf sich aufmerksam, das bei mir positive Emotionen weckt, obwohl die Grundstimmung durchwegs nachdenklich und getragen wirkt. Klapper ist der typische jugendliche Nerd, der immer am Computer hängt und sein Zimmer nur für die Mahlzeiten und Schule verlässt, doch auch dort hat er keine Freunde, bis zum Tag, an dem Bär in seine Klasse kommt. Es prallen zwei Familien aus unterschiedlichen Schichten aufeinander und trotzdem, oder vielleicht sogar, deshalb verstehen sich Klapper und Bär so gut. Als Leser*in konnte ich mich sehr gut in die Gefühlswelt der Jugendlichen hineinversetzen, da sie sehr authentisch und detailliert beschrieben werden. Der Schreibstil ist durchgehend mit einem ernsten Unterton und teilweise dramatisch, mit wenigen fröhlichen Momenten, aber durchwegs emotional und ehrlich. Die dramatische Wende hätte ich mir so nicht vorgestellt, hat mich unerwartet getroffen und selbst auch betroffen gemacht, aber mehr möchte ich an dieser Stelle nicht verraten.