Der Marco Polo Reiseführer von Hamburg ist mir im Vorfeld eine gute Hilfe, wenn ich eine Tages- oder Wochenendtour machen möchte.
Habe ich Lust auf Sightseeing oder auf eine Erlebnistour? Welche Vorschläge ...
Der Marco Polo Reiseführer von Hamburg ist mir im Vorfeld eine gute Hilfe, wenn ich eine Tages- oder Wochenendtour machen möchte.
Habe ich Lust auf Sightseeing oder auf eine Erlebnistour? Welche Vorschläge gibt es zum Shoppen & Stöbern, zu Aktivität & Entspannung? Mit Hilfe des aussagekräftigen Inhaltsverzeichnisses gelange ich ganz schnell auf die entsprechenden Seiten, die zur besseren Übersicht am oberen Rand farbig markiert sind.
Auch die Klappenumschläge sind nicht zu verachten. Man findet auf der vorderen Innenseite eine Marco Polo Bucketlist und auf der hinteren die ganze Stadt im Überblick auf einer Faltkarte. Hier sind auch die Marco Polo Top-Highlights mit bezifferten roten Sternen markiert, die in einem Stichwortverzeichnis am Anfang des Reiseführers auf nähere Informationen hinweisen.
Ich empfehle den Marco Polo Reiseführer sehr gern, denn mit ihm gemeinsam macht Hamburg immer wieder Spaß! Neben den von mir genannten gibt es übrigens noch viele weitere tolle Insider-Tipps und Infos.
Clare Leslie Hall erzählt die emotionale und ebenso geheimnisvolle wie spannende Geschichte, in der Beth sich als 17-jährige in Gabriel verliebt und mit ihm im Jahr 1955 einen Sommer voller Glück ...
Clare Leslie Hall erzählt die emotionale und ebenso geheimnisvolle wie spannende Geschichte, in der Beth sich als 17-jährige in Gabriel verliebt und mit ihm im Jahr 1955 einen Sommer voller Glück erlebt, bevor die beiden sich trennen. 13 Jahre später führt Beth mit ihrem Mann Frank ein glückliches Leben auf einer Farm. Da kehrt Gabriel ins Dorf zurück. „Ein Chaos der Gefühle bricht mit Wucht über sie herein…“
Was sich wie eine klassische Dreiecksgeschichte anhört, hat weitaus mehr zu bieten.
Es gibt einen ständigen Wechsel zwischen Gegenwart und Vergangenheit. Durch die sehr kurzen Kapitel fühle ich mich trotzdem nicht, als würde ich zwischen den Zeiten hin- und herspringen, sondern eher so, als wäre ich immer mittendrin in der (einen) Geschichte.
Es ist eine Geschichte, die mir gefällt, weil die Autorin mir das Gefühl gibt, dass sie ständig kleine Bröckchen wirft, dabei nach und nach Dinge aufdeckt und es durch diese ganz besondere Art versteht mich an das Buch zu fesseln.
Es geht im Roman um Missverständnisse und um Intrigen, aber auch um traurige Gewissheiten, Emotionen und immer wieder um Liebe und Schmerz. Ganz starkes Gewicht liegt immer auch auf dem Prolog, der mir mit der Frage nach der Schuld, aber auch nach dem, was wirklich geschah, ständig im Hinterkopf bleibt.
Das Ende ist ebenso unerwartet wie überraschend. Ich gebe sehr gern meine Empfehlung für ein Buch, das mich ununterbrochen gefesselt hat.
„Poesie des Pazifiks“ ist erschienen im Delius Klasing Verlag. Es ist sowohl von der Verarbeitung als auch inhaltlich ein sehr hochwertiges Buch, das mir schon Freude bereitet, sobald ich es in der Hand ...
„Poesie des Pazifiks“ ist erschienen im Delius Klasing Verlag. Es ist sowohl von der Verarbeitung als auch inhaltlich ein sehr hochwertiges Buch, das mir schon Freude bereitet, sobald ich es in der Hand halte.
Der Pazifik ist von Deutschland aus gesehen ja nicht mal „gerade um die Ecke“. Ich bin erst Ende des vergangenen Jahres auf diesen Teil der Erde aufmerksam geworden, als es um die Vorbereitung des Weltgebetstages ging. Der Gottesdienst wurde von Frauen der Cookinseln im Südpazifik vorbereitet. Dadurch die Menschen und das, was sie bewegt, aber auch die wunderbare Flora und Fauna und dazu das nahezu endlose Meer kennenzulernen, hat mich total fasziniert.
Dass ich dann auf das Buch von Ricarda Wilhelm aufmerksam wurde, ist für mich wie ein Geschenk, denn auch sie war im Pazifischen Ozean unterwegs, zusammen mit ihrem Mann Stefan im Segelboot. Ihre Reise dauerte mehrere Jahre.
Voller Enthusiasmus berichtet Ricarda Wilhelm von ihren Erlebnissen und dabei steckt sie mich an mit ihrer Begeisterung. In der Widmung heißt es: „Für das polynesische Volk. Diese naturbewussten Menschen wurden ihrer Kultur beraubt, finden sie heute wieder und leben sie mit Stolz und Leidenschaft.“ Daran teilzuhaben durch die Art des lebendigen Schreibstils und der detailreichen Erzählweise, ist für mich eine große Freude.
Allein schon der Beginn der Reise, die durch den Panamakanal vom Atlantik in den Pazifik führt, ist ein Abenteuer. Klar hatte ich schon von ihm gehört und wusste ihn zu verorten, aber die Einzelheiten und alles, was zur Überwegung gehört, war für mich vollkommen neu. Ich habe es mit großem Interesse gelesen.
Die Reiseroute auf den Innenseiten des Umschlags sind eine gute Hilfe, Ricarda Wilhelms Erzählungen zu verorten. Ich habe davon regen Gebrauch gemacht.
Mit dem Segeln hatte ich in meinem Leben zwar keine Berührungspunkte, aber ich finde es sehr spannend, so viele Einzelheiten – auch über Dinge, die manchmal nicht so angenehm sind – zu erfahren. So war mir beispielsweise Stefan sofort sympathisch, als ich davon las, wie selbstverständlich er täglich das Schiff schrubbte, um es von den Hinterlassenschaften der Vögel zu befreien, die sich dort zeitweise sehr wohl fühlten.
Von den Erzählungen über die faszinierende Natur, Kultur und Tierwelt der Südseeinseln konnte ich gar nicht genug bekommen und die zusätzlichen Informationen, deutlich erkennbar an der Kursivschrift, sind gut eingearbeitet und leicht verständlich.
Die Fotos, die gebündelt im zweiten Teil des Buches zu finden sind, habe ich mir schon fast am Anfang der Reise angesehen und während der Fahrt immer wieder. Manchmal habe ich mir gewünscht, die Bilder wären nummeriert und die Zahlen würden in den Texten (in Klammern) auftauchen.
Von Ricarda Wilhelm und ihren Erlebnissen auf der Reise von Panama bis Polynesien habe ich mich sehr gern mitnehmen lassen und vieles dabei gelernt. Dafür gebe ich aus vollem Herzen eine Leseempfehlung mit Wohlfühlgarantie!
Für mich persönlich ist Christines Welt eine völlig fremde. Aber ich weiß, dass es sie gibt: Familien, in denen häusliche Gewalt herrscht. Ich lese Christines Geschichte, weil ich meine Augen ...
Für mich persönlich ist Christines Welt eine völlig fremde. Aber ich weiß, dass es sie gibt: Familien, in denen häusliche Gewalt herrscht. Ich lese Christines Geschichte, weil ich meine Augen vor dem Thema nicht verschließen möchte.
Chrissie wohnt mit ihrer Mutter und ihrem gewalttätigen Stiefvater in einem Problemviertel, versucht aber trotz aller familiären Schwierigkeiten, mit ihrem Leben klarzukommen. Sie zieht sich gern in die Welt der Bücher zurück und hat in der Schule keine Probleme, sondern ist sehr ehrgeizig. Das Angebot, das ihr im Rahmen einer Studie den Wechsel von ihrer Schule aus dem Problemviertel an ein Elitegymnasium anbietet, nimmt sie nach reiflicher Überlegung an.
Ich bin beeindruckt von dem Debütroman der 18-jährigen Autorin Danae Lake. Sie hat mich derart gefesselt, dass ich das Buch nicht aus der Hand legen mochte und es in einem Rutsch durchgelesen habe.
Der Schreibstil ist flüssig und zu keinem Zeitpunkt hat meine Neugier nachgelassen. Ich wollte unbedingt wissen, wie es Chrissie in der neuen Schule ergeht, welche Geheimnisse ihr bester Freund hütet, ob sie neue Freundschaften schließt und ganz vieles mehr.
Mir gefällt das Cover. Es passt mit den wunderschönen Blütenblättern, zwischen denen aber auch viele spitze und scharfe Splitter stecken, unglaublich gut zur Geschichte. Vor allem, weil ich durch den Farbschnitt die Bilder auch beim Lesen immer vor Augen habe, ist es direkt „Ganz aus Splittern“.
Nicht nur für Jugendliche ist dieses Buch lesenswert. Darum meine volle Empfehlung.
Ich war gespannt auf den niederländischen Autor Herman van de Wijdeven. „Die schlechteste Idee in der Geschichte der schlechten Ideen“ erzählt Bent. Er und Juri sind beste Freunde und zusammen erleben ...
Ich war gespannt auf den niederländischen Autor Herman van de Wijdeven. „Die schlechteste Idee in der Geschichte der schlechten Ideen“ erzählt Bent. Er und Juri sind beste Freunde und zusammen erleben sie so manches Abenteuer – bis der Neue in ihre Klasse kommt. Juri scheint sich bestens mit Finn zu verstehen, und Bent hat das Gefühl, plötzlich wertlos zu sein. Die Eifersucht brennt in ihm.
Es ist eine Geschichte, aus der Kinder, aber auch Erwachsene viel lernen können, die aber auch spannend ist. Eine besondere Spannung entsteht dadurch, dass der Autor die Geschichte „zerpflückt“ hat. Es wirkt, als wären die meist kurzen Kapitel durcheinandergeraten, obwohl sie Überschriften tragen und mit HEUTE beginnen. Es geht weiter VOR ZWEI WOCHEN, zurück zu HEUTE und GESTERN … Die gesamte Geschichte spielt in einem Zeitraum von vier Monaten.
Total überwältigt frage ich mich, wie man eine Geschichte so auseinandernehmen kann, sie aber dennoch nicht nur verständlich bleibt, sondern gerade dadurch unglaublich fesselnd wird.
Allerdings gefällt mir auch der bildhafte Schreibstil. „Irgendwie erinnert er mich an den Windhund von unserer Nachbarin Olga. Ein mageres Tier auf schlotternden Beinen.“ Sofort habe ich das passende Bild vor Augen.
Wie im Film sehe ich das Dorf, die Landschaft mit dem Kanal, den Kuhweiden, dem Maisfeld und der Mühle ohne Flügel.
Wer Spaß hat an faszinierend erzählten Geschichten, denen empfehle ich dieses großartige Buch.
Wenn dann noch jemand genauso neugierig ist wie ich, der macht es am Ende so, wie ich es gemacht habe: Ich habe das Buch für mich neu sortiert und nochmal gelesen. Beginnend VOR VIER MONATEN.
Fazit: Herman van de Wijdeven hat es grandios gemacht und nicht nur mit seiner Sortierung großes Können bewiesen.