Profilbild von darts

darts

Lesejury Star
online

darts ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit darts über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 24.06.2025

Spannend und gut zu lesen

Ihr werdet sie nicht finden
0

Eine junge Frau wird von ihrer Großmutter vermisst und diese beauftragt die Privatdetektiv Franca Lichtenwalter ihre Enkelin Silvia zu finden und Fotos von ihr zu machen. Schnell findet Franca heraus, ...

Eine junge Frau wird von ihrer Großmutter vermisst und diese beauftragt die Privatdetektiv Franca Lichtenwalter ihre Enkelin Silvia zu finden und Fotos von ihr zu machen. Schnell findet Franca heraus, dass wohl alles mit einem Ereignis von vor sieben Jahren zusammenhängt, warum sich Silvia versteckt. Auch damals verschwand ein Mädchen - Isabell. Dessen Vater Jonas Waider, zu der Zeit noch im Polizeidienst, ermordet, den in seinen Augen Tatverdächtigen. Jonas ist gerade aus dem Gefängnis entlassen, als Franca bei ihrer Suche nach Silvia auf ihn trifft. Die beiden raufen sich zusammen und erkennen bald, dass alles zusammenhängen muss. So ermitteln sie zusammen und klären am Ende die beiden Geschehnisse auf. Mit einem überraschendem Ende.
Das Buch spielt in zwei Zeitebenen und wird in kurzen Kapiteln erzählt. Der Schreibstil ist gewohnt flüssig und spannend, sodass die Seiten nur so dahinfliegen. Die beiden Protagonisten haben mir mit ihren jeweiligen, sehr gegensätzlichen Charakteren sehr gut gefallen, sodass ich mir ein weiteres Buch mit Ihnen vorstellen könnte.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 27.05.2025

Vielversprechender Auftakt einer neuen Thrillerreihe

Signalrot
0

Signalrot ist der Auftaktband der neuen Thrillerreihe von Elias Haller. Gleichzeitig ist es der Titel der Soko, rund um die grausamen Frauenmorde, zu der die Kriminalhauptkommissarin Tara Kronberg reaktiviert ...

Signalrot ist der Auftaktband der neuen Thrillerreihe von Elias Haller. Gleichzeitig ist es der Titel der Soko, rund um die grausamen Frauenmorde, zu der die Kriminalhauptkommissarin Tara Kronberg reaktiviert wurde. Sie hatte eine zweijährige Auszeit genommen, da sie mehrere Schicksalsschläge zu verarbeiten hatte. Leider soll sie nicht aktiv ermitteln, das macht das KK 11 in Dresden, sondern alle bisherigen Ergebnisse und auch frühere Fälle überprüfen. Wurde etwas übersehen, gibt es irgendwelche Verbindungen? An ihrer Seite ist der frühere Personschützer Gabriel Schneider eine wertvolle Hilfe. Aber er besteht darauf, dass er nur Innendienst macht. Warum, erfährt der Leser vielleicht in den Folgebänden der Thrillerreihe. Aber da Tara auch gerne einen Überblick über Tatorte und Auffindeorte hat, muss sie diese persönlich aufsuchen. Und natürlich ermittelt sie dann auch gerne selbst. Sehr zum Missfallen von Sebastian Brenner, dem ermittelnden Kommissar. Aber Tara fühlt sich auch persönlich betroffen, denn eine frühere Freundin von ihr wurde ebenfalls ermordet. Nachdem sie, wie die anderen Opfer gequält und getötet wurde, wurden ihr die Füße abgeschnitten. Wer begeht solche Grausamkeiten? Ein wenig erfährt man schon über die Tagebucheinträge, welche immer mal zwischen den kurzen Kapiteln auftauchen.
Der Thriller ist von Anfang an spannend, mit teilweise brutalen Szenen, der flüssige Schreibstil verleitet schnell weiterzulesen. Zwischenzeitlich war ich etwas irritiert von den vielen Namen und Verwandtschaftsverhältnissen, konnte aber den Überblick behalten und wurde zum Schluß bei der Täterentlarvung sehr überrascht.
Ich freue mich auf weitere Fälle mit Tara Kronberg und Gabriel Schneider, bei der ich hoffentlich mehr über deren Hintergründe erfahren werde.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 08.04.2025

Eine tolle Reihe

Die Nacht (Art Mayer-Serie 3)
0

"Die Nacht" ist der dritte Teil der Thrillerreihe der Art Mayer Reihe von Marc Raabe. Wie gewohnt schafft es der Autor bereits von Anfang an Spannung aufzubauen, welche auch durchgängig erhalten bleibt. ...

"Die Nacht" ist der dritte Teil der Thrillerreihe der Art Mayer Reihe von Marc Raabe. Wie gewohnt schafft es der Autor bereits von Anfang an Spannung aufzubauen, welche auch durchgängig erhalten bleibt. Auch das Privatleben der beiden Hauptakteure Art Mayer und seiner Kollegin Nele Tschaikowski kommt nicht zu kurz und passt sich gut in die Handlung ein. Art hat Urlaub genommen und Nele ist noch im Mutterschutz; sie hat aber für ihre Ermittlungen den Sohn kurzfristig und schweren Herzens dem Vater des Kindes überlassen( auf's Auge gedrückt beschreibt es besser). Aber sie merkt immer mehr, wie sehr ihr die Ermittlungsarbeit gefehlt hat.
Art hatte Milla, dem Nachbarkind versprochen, weiter nach dessen Mutter Dana zu suchen. Diese ist seit 1,5 Jahren verschwunden und Art glaubt nicht, dass sie sich einfach aus dem Staub gemacht hat. Was ist mit ihr geschehen? Einem Hinweis folgend, landen er und Nele in einer verlassenen Wohnwagensiedlung. Rundherum brennt der Wald und es ist Eile geboten. Sie entdecken eine Leiche in einem der Wohnwagen und in allerletzter Minute verlassen Sie das Gelände. Art war aber noch einmal zurück in den Wohnwagen und hat wohl auch etwas mitgenommen.
Wider Erwarten bleibt der Wohnwagen vom Feuer verschont und Arts Kollegen nehmen die Ermittlungen auf.
Milla versucht ihr Leben zu meistern, so gut es geht. Aber ihre an Demenz erkrankte Oma, das Mobbing der Mitschüler rufen die Lehrein auf den Plan, welche das Jugendamt einschalten möchte. Art versucht das zu verhindern, in dem er seine Suche noch verstärkt. Darunter leidet seine Gesundheit stark.
Durch kurze Rückblenden in die Zeit vor 20 Jahren lernen wir Danas Jugend kennen. Was ist aus den 'Freunden' von damals geworden? Nahm hier alles seinen Anfang?
Aber nichts ist wie es scheint.
Sehr spannend erzählt, sodass es mir schwer fiel, das Buch aus der Hand zu legen. Ich freue mich auf den vierten Teil, der im Frühjahr 2026 erscheinen soll und spreche für Band 3 eine klare Leseempfehlung aus.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 07.04.2025

Auch der 20.Fall ist spannend und lesenswert

Ostseedämmerung
2

Ostseedämmerung ist bereits der 20.Fall von Eva Almstädt mit der Ermittlerin Pia Korittki und ihrem Team. Ich bin vor Jahren in die Reihe eingestiegen und mittlerweile freue ich mich jedes Jahr auf die ...

Ostseedämmerung ist bereits der 20.Fall von Eva Almstädt mit der Ermittlerin Pia Korittki und ihrem Team. Ich bin vor Jahren in die Reihe eingestiegen und mittlerweile freue ich mich jedes Jahr auf die neue Fortsetzung. Denn es ist immer eine gelungene Mischung aus dem Privatleben der Ermittler, hauptsächlich dem von Pia,, und dem aktuellen Fall.
Diesmal ein Cold Case. Vor anderthalb Jahren verschwand die Archäologie Studentin Mira Schneider spurlos von der Grabungsstätte in Hovelau. Mit ihr eine antike Gewandfibel aus der Wikingerzeit und der Schmuck ihrer Freundin und Geliebten Penelope.
Als die Kinder Trine und Vito bei einem Spiel, auf einem für sie verbotenem Gelände mit Teich, plötzlich die Gewandfibel finden, kommen Zweifel auf, ob Mira sich wirklich aus dem Staub gemacht hatte. Die Suche nach ihr bzw. Ihrer Leiche wird wieder aufgenommen und ist leider auch erfolgreich. Sie wurde ermordet und vergraben.
Im Dorf, auf den Gütern und bei den Archäologen finden sich schnell Verdächtige und Pia und ihre Kollegen ermitteln auf Hochtouren. Pia hat zusätzlich noch Schwierigkeiten mit der neuen Frau ihres Exmannes Hinnerk, die sich an der jetzige Lebenssituation ihrer kleinen Familie stört und Pia unter Druck setzt. Als später ihr Lieblingskollege Broders während der Ermittlungen verschwindet und alle von einer Entführung ausgehen müssen, ist die Anspannung unerträglich.
Der Schreibstil von Frau Almstädt ist flüssig und mitreißend. Teilweise mochte ich das Buch nicht aus der Hand legen, da ich auch endlich wissen wollte, was es mit der Gewandfibel, mit der Tötungen von Mira und dem weiteren Toten und dem Verschwinden von Broders aufs sich hat und ob sie ihn rechtzeitig finden werden.
Eine Kritik möchte ich noch erwähnen, an manchen Stellen hat die Autorin wichtige Auffindesituationen, die mir als Leser wichtig erschienen, nur nebenbei erwähnt, da hätte ich mir etwas mehr Informationen gewünscht.
Ansonsten freue ich mich auf weitere Fälle und möchte gerne wissen, wie es mit Pia, Felix und den anderen weitergeht.

  • Einzelne Kategorien
  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Cover
  • Spannung
Veröffentlicht am 25.03.2025

Verwirrend und spannend

Ostfriesennebel
0

Bei Ostfriesennebel handelt es sich bereits um den 19. Ostfriesenkrimi aus der Feder des Autors Klaus-Peter Wolf. Wie immer begeht ein Serienkiller den Fehler nach Ostfriesland zu kommen. Dabei müsste ...

Bei Ostfriesennebel handelt es sich bereits um den 19. Ostfriesenkrimi aus der Feder des Autors Klaus-Peter Wolf. Wie immer begeht ein Serienkiller den Fehler nach Ostfriesland zu kommen. Dabei müsste es sich doch auch bei ihnen rumgesprochen haben, dass hier Endstation für sie ist, denn Ann-Kathrin Klassen und ihr Team bringt sie alle zur Strecke. Sie ist eine Gute, kann sich aber in die Täter hineinversetzen.
Als Carina Oberdieck in der Polizeistation in Norden erscheint und behauptet, dass der Mann bei ihr zu Hause nicht ihr wahrer Ehemann sei, sondern vermutlich dessen Zwillingsbruder, wird diese Behauptung nicht ernst genommen. Der Zwillingsbruder sei angeblich im Urlaub gestorben, als er in einen Vulkan gestürzt sei. Und hier fängt das Verwirrspiel an, welches sich durch das ganze Buch zieht und von Herrn Wolf wunderbar inszeniert wird. Die Zwillingsbrüder haben schon ihr Leben lang die Rollen getauscht und nicht nur für harmlose Streiche. Einige Frauen wurden so von ihnen missbraucht.
Zusätzlich zu diesem Fall gibt es eine Frauenleiche, welche auf Eisenbahnschienen gefunden wurde. Das Team von Ann-Kathrin Klassen bekommt hierbei das BKA vor die Nase gesetzt. Aber ohne Hilfe der ostfriesischen Mannschaft geht hier auch nichts!
Ich habe im Laufe der Jahre alle Fälle der Krimireihe verfolgt. Gelesen und auch oft zusätzlich gehört. KPW liest seine Krimis wunderbar und er lässt seine Charaktere zum Leben erwachen. Seine Freunde und Bekannten im wahren Leben werden gerne auch liebevoll in den Geschichten bedacht. Ich empfinde es manchmal schon fast wie Nachhausekommen, obwohl ich noch nie dort war.
Allerdings habe ich diesmal mit dem Hörbuch begonnen und hatte dann doch Schwierigkeiten den ganzen Namen zu folgen. Aber das liegt nicht an der Interpretation des Autors, sondern an meiner Schwäche mir Namen gut zu merken. Schriftlich klappt es besser, habe ich festgestellt.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere