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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 28.04.2025

3 ⭐

Damned Hearts | Mit wunderschönem Farbschnitt
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Ein Jahr nach ihrem spurlosen Verschwinden kehrt Naria überraschend in ihr altes Leben zurück – eine Rückkehr, die nicht nur ihren Bruder Dion erschüttert, sondern auch Sergej emotional völlig aus der ...

Ein Jahr nach ihrem spurlosen Verschwinden kehrt Naria überraschend in ihr altes Leben zurück – eine Rückkehr, die nicht nur ihren Bruder Dion erschüttert, sondern auch Sergej emotional völlig aus der Bahn wirft. Schmerz, Trauer, Verlangen und Wut prallen aufeinander und lassen alte Gefühle neu entfachen. Naria will nahtlos an ihre frühere Rolle anknüpfen, doch Sergej ist fest entschlossen, sie zu beschützen – auch wenn seine Gefühle dabei Grenzen überschreiten, die er eigentlich nicht überschreiten dürfte.

"Damned Hearts" knüpft nahtlos an den ersten Band der Reihe an und beleuchtet diesmal Narias und Sergejs Geschichte. Der Auftakt ist emotional intensiv, besonders wenn die Details von Narias traumatischer Vergangenheit ans Licht kommen. Ihr Überlebenswille und ihre Stärke machen sie zu einer beeindruckenden Protagonistin, die man schnell ins Herz schließt. Sergej hingegen wirkt zunächst widersprüchlich, seine Handlungen waren für mich nicht immer nachvollziehbar. Erst im weiteren Verlauf, als seine eigene Geschichte offenbart wird, erhält sein Verhalten mehr Tiefe und Verständnis.

Obwohl die Grundidee der Geschichte spannend und die Beziehung zwischen Naria und Sergej voller knisternder Dynamik ist, konnte mich die emotionale Entwicklung zwischen den beiden nicht vollständig überzeugen. Die Gefühle entwickeln sich sehr schnell und gerade zu Beginn fehlte mir eine stärkere emotionale Basis, um wirklich mitzufühlen. Hier hätte ich mir tiefere, intensivere Szenen gewünscht, um die Verbindung glaubhafter zu gestalten.

Der Schreibstil von Sadie und Davis ist flüssig und angenehm zu lesen, auch wenn mir persönlich einige Formulierungen stilistisch nicht ganz zugesagt haben – ein rein subjektiver Eindruck. Positiv hervorzuheben ist die konsequente Perspektivwechsel zwischen Sergej und Naria, der den Einblick in ihre inneren Konflikte erleichtert. Außerdem war es schön, alte Bekannte wie Vee und Dion aus Band 1 wieder zutreffen und ein wenig über ihre Entwicklung zu erfahren.

Die Geschichte greift ernste Themen auf, die emotional fordernd sind und bei empfindlichen Lesern Triggerpunkte setzen könnten. Gleichzeitig bleibt sie durch spannende Aufträge und dramatische Wendungen durchgehend packend. Trotz meiner kleineren Kritikpunkte habe ich den Roman zügig gelesen und wurde gut unterhalten, auch wenn mich Band 1 insgesamt noch etwas stärker fesseln konnte.

"Damned Hearts" ist eine düstere, emotionale Dark Romance, die trotz kleiner Schwächen neugierig auf den dritten Band der Reihe macht. Ich vergebe dezente 3 ⭐.

Danke an NetGalley für das Rezensionsexemplar!

Veröffentlicht am 20.04.2025

3 ⭐

A Princess so dark
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„A Princess so Dark“ setzt die Geschichte um Alethria und Caelan nahtlos fort und führt tiefer in die düstere, konfliktreiche Welt von Luminalis. Die Handlung ist ernster, politisch aufgeladener und emotional ...

„A Princess so Dark“ setzt die Geschichte um Alethria und Caelan nahtlos fort und führt tiefer in die düstere, konfliktreiche Welt von Luminalis. Die Handlung ist ernster, politisch aufgeladener und emotional fordernder als im Vorgängerband. Besonders die innere Zerrissenheit der Charaktere steht im Mittelpunkt – allen voran Alethria, die mit ihrer wachsenden Verantwortung, ihren Zweifeln und den Schatten in sich selbst zu kämpfen hat. Ihre Entwicklung ist nachvollziehbar und glaubwürdig, auch wenn sie an manchen Stellen etwas zurückhaltender wirkt als erwartet.

Caelan bekommt in diesem Band deutlich mehr Tiefe, und seine Vergangenheit sowie sein innerer Zwiespalt werden stärker beleuchtet. Die Verbindung zwischen ihm und Alethria ist weiterhin ein zentrales Element, dieses Mal noch intensiver, aber auch konfliktreicher. Die Dynamik der beiden bleibt spannend, wenn auch nicht ganz so frisch und lebendig wie in Band 1.

Stilistisch bleibt Aspen Skye ihrem poetischen, gefühlvollen Ton treu. Besonders in stillen Momenten gelingt es ihr, Emotionen subtil und eindringlich zu vermitteln. Die großen Themen – Macht, Schuld, Selbstverantwortung – sind gut eingebettet, ohne den Plot zu überfrachten. Auch das Worldbuilding überzeugt erneut durch eine dichte Atmosphäre, klare magische Strukturen und die politische Komplexität, die nun noch stärker in den Vordergrund tritt.

Trotz dieser Stärken wirkte die Handlung stellenweise etwas gedehnt. Manche Entwicklungen brauchen ungewöhnlich lange, um voranzukommen, und nicht jede Szene fühlt sich gleich bedeutungsvoll an. Im Vergleich zum ersten Band fehlt es gelegentlich an der Leichtigkeit und dem mitreißenden Erzählfluss, der mich damals so überzeugt hat. Auch einige Nebencharaktere, obwohl grundsätzlich interessant angelegt, bleiben eher im Hintergrund und bieten wenig neuen Reiz.

Dennoch ist „A Princess so Dark“ ein stimmiger zweiter Band, der nicht nur die Geschichte weiterführt, sondern sie emotional vertieft und inhaltlich erweitert. Wer die Welt und die Charaktere bereits ins Herz geschlossen hat, wird auch hier fündig – selbst wenn das Tempo etwas ruhiger und die Tonlage ernster geworden ist. Eine gelungene Fortsetzung mit kleineren Schwächen, die jedoch Lust auf den nächsten Band macht. Von mir bekommt dieser Band dezente 3 ⭐.

Danke an die Autorin für das Rezensionsexemplar!

Veröffentlicht am 12.04.2025

3 ⭐

A Heart of Shadow and Magic: Magieglimmen | Mit wunderschönem Farbschnitt
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"Magieglimmen" von Asuka Lionera bietet einen interessanten Einstieg in eine magische Welt, die in einem alternativen New York angesiedelt ist. Die Grundidee – ein ausgeklügeltes Magiesystem, magische ...

"Magieglimmen" von Asuka Lionera bietet einen interessanten Einstieg in eine magische Welt, die in einem alternativen New York angesiedelt ist. Die Grundidee – ein ausgeklügeltes Magiesystem, magische Begleiter namens Familiars und eine Protagonistin, die sich gegen ihre übermächtigen Brüder behaupten möchte – weckt zunächst große Erwartungen. Die Autorin überzeugt mit einem flüssigen Schreibstil, der einen schnellen Einstieg in die Handlung ermöglicht.

Leider konnte mich die Geschichte im weiteren Verlauf nicht durchgängig fesseln. Die Protagonistin Felicity, obwohl bereits 24 Jahre alt, verhält sich häufig naiv und unreif, was ihre Entwicklung wenig glaubhaft erscheinen lässt. Ihre Unsicherheit ist in gewisser Weise nachvollziehbar, insbesondere im Schatten ihrer Brüder, dennoch empfand ich ihre Entwicklung als zu gering. Gegen Ende wirkte sie auf mich zunehmend passiv, was meine Lesefreude deutlich trübte.

Auch die Liebesbeziehung zwischen Felicity und dem Familiar Shadow entwickelt sich in einem Tempo, das wenig überzeugend erscheint. Bereits nach kurzer Zeit entsteht eine intensive Bindung, deren emotionale Tiefe ich nicht nachvollziehen konnte. Shadow hingegen ist als Charakter interessant angelegt, wirkt geheimnisvoll und bringt eine gewisse Spannung in die Handlung – dennoch reicht dies nicht aus, um die mangelnde Authentizität der Beziehung auszugleichen.

Die Nebencharaktere, insbesondere Felicitys Brüder, bleiben leider recht eindimensional. Auch die magische Welt, obwohl mit Potenzial versehen, wird nur oberflächlich beleuchtet. Hier wäre eine vertiefte Ausarbeitung wünschenswert gewesen – möglicherweise wird dies in den Folgebänden noch nachgeholt.

Insgesamt handelt es sich um eine unterhaltsame Geschichte mit einer soliden Grundidee, die jedoch in der Umsetzung Schwächen aufweist – insbesondere im Bereich der Charakterzeichnung und Beziehungsentwicklung. Ich vergebe dezente 3 ⭐.

Danke an NetGalley für das rezensionsexemplar!

Veröffentlicht am 04.04.2025

3 ⭐

Doom & Love
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"Doom & Love" ist der zweite und letzte Band der Dilogie von Daphne Bühner, und ich muss sagen, dass er durchaus unterhaltsam war, aber nicht ganz die Erwartungen erfüllt hat, die ich nach dem ersten Band ...

"Doom & Love" ist der zweite und letzte Band der Dilogie von Daphne Bühner, und ich muss sagen, dass er durchaus unterhaltsam war, aber nicht ganz die Erwartungen erfüllt hat, die ich nach dem ersten Band hatte.

Die Geschichte setzt direkt nach dem Cliffhanger aus Band 1 ein und führt Thea und Pierce weiter auf ihrem Weg. Thea hat in diesem Band eine beeindruckende Entwicklung durchgemacht – sie ist stärker, mutiger und steht nun mehr für sich selbst ein. Es war wirklich schön zu sehen, wie sie sich weiterentwickelt, vor allem, weil sie in Band 1 noch recht verletzlich wirkte. Pierce hat sich ebenfalls verändert, aber bei ihm hat es doch deutlich länger gedauert, bis er wirklich zu sich selbst fand. Ich hätte mir hier noch ein wenig mehr Einblick in seine Gedanken gewünscht, um ihn besser zu verstehen.

Die Atmosphäre ist wie im ersten Band wieder düster und packend. Die Uni-Setting hat definitiv seinen Reiz und bietet eine tolle Kulisse für die komplexe Beziehung zwischen den beiden. Der Schreibstil von Daphne Bühner bleibt weiterhin flüssig und fesselnd, und man fliegt nur so durch die Seiten. Die Spannung war konstant hoch und die Wendungen, auch wenn ich einige vorausahnen konnte, haben mich doch immer wieder überrascht.

Was mich aber etwas gestört hat, waren die blassen Nebenfiguren. Manche von ihnen wurden zu schnell abgehandelt, und ich hätte mir gewünscht, dass sie etwas mehr Raum bekommen hätten. Auch die Rachegeschichte, die Thea im Fokus hatte, wurde stellenweise etwas klischeehaft dargestellt. Der „Enemies-to-Lovers“-Plot ist zwar spannend, aber an manchen Stellen ging mir das Hin und Her zwischen den beiden etwas zu schnell und ohne die nötige Tiefe.

Nichtsdestotrotz habe ich mitgefiebert und war emotional sehr involviert. Die Mischung aus Spannung, Drama und den intensiven Momenten hat dafür gesorgt, dass ich das Buch in einem Rutsch lesen konnte. Das Ende war zwar schön, aber ich hatte das Gefühl, dass es für mich noch ein bisschen mehr Tiefe hätte haben können, besonders in Bezug auf die Charakterentwicklung und die Auflösung der Geschichte.

Alles in allem war "Doom & Love" ein solider Abschluss der Dilogie, aber nicht ganz so packend wie der erste Band. Wer die Reihe mochte, wird auch mit diesem Buch gut unterhalten, aber für mich hat es einfach nicht die gleiche Intensität wie der erste Band erreicht. Ich vergebe dezente 3 ⭐.

Danke an NetGalley für das Rezensionsexemplar!

Veröffentlicht am 04.04.2025

3 ⭐

Blackwood Hall – Dirty little Secrets
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Nach dem Cliffhanger des ersten Bandes von "Blackwood Hall - Dirty Little Liars" und den unzähligen offenen Fragen konnte ich es kaum erwarten, endlich Antworten zu bekommen. Dieser zweite Band knüpft ...

Nach dem Cliffhanger des ersten Bandes von "Blackwood Hall - Dirty Little Liars" und den unzähligen offenen Fragen konnte ich es kaum erwarten, endlich Antworten zu bekommen. Dieser zweite Band knüpft nahtlos an die vorherigen Ereignisse an und wird wieder aus drei Perspektiven erzählt, was mir gut gefallen hat, da man dadurch noch tiefer in die Gedankenwelt der Charaktere eintauchen kann.

Besonders positiv fand ich die Entwicklung von Seraphina. Während sie im ersten Band oft unsicher war, zeigt sie hier eine ganz neue Stärke. Sie wächst über sich hinaus und begegnet den schockierenden Wahrheiten über ihre Vergangenheit mit einer bemerkenswerten Entschlossenheit. Doch nicht nur sie verändert sich – auch Zachary, Xavier und Alec bekommen mehr Tiefe. Ihre inneren Kämpfe und Gefühle wurden authentisch dargestellt, und ihre Dynamik untereinander bleibt faszinierend. Die Mischung aus dunkler Romantik, Intrigen und Thriller-Elementen sorgt für eine spannende Atmosphäre, die den Leser immer wieder überrascht.

Besonders interessant war die Enthüllung rund um den Schatten. Endlich erfährt man, wer er wirklich ist und welche Verbindung er zu den Männern hat. Dieser Aspekt der Geschichte war einer der fesselndsten, und die Auflösung hat mich tatsächlich überrascht.

Allerdings gibt es auch Kritikpunkte. Trotz der spannenden Entwicklungen blieb das Buch für mich auf dem gleichen Niveau wie der erste Band – unterhaltsam, aber nichts, das mich nachhaltig beeindruckt hat. Ein großer Minuspunkt war für mich das zu schnell abgehandelte Ende. Nachdem so viel Spannung aufgebaut wurde, hätte ich mir gewünscht, dass die Auflösung mehr Raum bekommt. Eine zusätzliche Szene hätte das Ganze runder wirken lassen.

Insgesamt war "Blackwood Hall – Dirty Little Secrets" eine solide Fortsetzung mit einigen starken Momenten. Der erste Band hat mir minimal besser gefallen, aber dieser zweite Teil hat trotzdem einige überraschende Wendungen geboten. Ich vergebe 3 ⭐.

Danke an NetGalley für das Rezensionsexemplar!