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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 28.10.2025

Spannend

Am Ende des Sturms
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Wie hängen ein Schiffsuntergang vor Italien und ein Mord in Berlin zusammen? Dies gilt es zu
ermitteln. Dabei ermitteln zwei Polizeiteams in den jeweiligen Ländern und bringen überraschendes
ans Tageslicht.

Der ...

Wie hängen ein Schiffsuntergang vor Italien und ein Mord in Berlin zusammen? Dies gilt es zu
ermitteln. Dabei ermitteln zwei Polizeiteams in den jeweiligen Ländern und bringen überraschendes
ans Tageslicht.

Der Thriller ist fesselnd geschrieben. Der Schreibstil und das schnell wechselnde Setting machen das
Buch zu einem absoluten Pageturner. Die Charaktere zeichnen sich durch Einzigartigkeit aus und
auch eine Prise Humor fehlt nicht. Ganz realistisch ist die doch oft grenzwertige Ermittlungsarbeit
nicht, jedoch fühlt man sich gut unterhalten.

Das Buch gehört zu einer langen Reihe, kann jedoch problemlos unabhängig gelesen werden. Einzig
mit den Ermittlern wurde ich nicht so recht warm, hier fehlt wohl doch das Wissen aus den
Vorbänden.

Der Thriller ist spannend und actiongeladen, bietet also alles was man erwarten darf. Der Lesende wird gut unterhalten.

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Veröffentlicht am 06.08.2025

Düster und Beklemmend (Spoilerfrei)

Der Bräutigam
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Der Prolog ist bereits düster und macht den Leser deutlich, in welche Richtung sich der Thriller entwickeln wird. Der Thriller hat mich an vielen Stellen wirklich gefesselt und die Twists kam für mich ...

Der Prolog ist bereits düster und macht den Leser deutlich, in welche Richtung sich der Thriller entwickeln wird. Der Thriller hat mich an vielen Stellen wirklich gefesselt und die Twists kam für mich häufig tatsächlich überraschend. Der Schreibstil ist angenehm zu lesen und sorgt zusammen mit der düsteren Stimmung dafür, dass das Buch zum absoluten Pageturner wird. Toll fand ich auch das Einbinden der Region sowie des Plattdeutschen. Dies macht den Plot noch greifbarer.
Gefehlt haben mir die in der Beschreibung angekündigten polizeilichen Ermittlungen. Diese beschränken sich nur auf einige Zeugenbefragungen, an denen der Leser nicht teilnimmt. Der verantwortliche Polizist wird zwar gut skizziert, jedoch eher auf der persönlichen Ebene. Auch nicht ganz überzeugen konnte mich die Entwicklung der weiblichen Protagonisten. Bei Sofia bin ich recht gefühlsneutral, jedoch fand ich die Entwicklung von der tatkräftigen Person zur totalen Aufgabe innerhalb von wenigen Tagen überraschend. Ebenso wie die gegensätzliche Entwicklung von Nora, die sogar einen Kampf mit den Hunden relativ lässig wegsteckt. Das konnte mich nicht so ganz überzeugen, daher keine volle Punktzahl. Der Mörder dagegen ist faszinierend und abstoßend geschildert und daher absolut perfekt.
Der Thriller gut durchdacht und fesselnd und sicher nicht der letzte, den ich von dem Autor gelesen habe.

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Veröffentlicht am 13.04.2025

Anders als

Breakups and Butterflies
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Bei dem vorliegenden Buch handelt es sich um eine Neuauflage mit Annotierungen der Autorin. Optisch finde ich es gelungen, die Notes der Autorin finde ich nett, aber für mich nicht unbedingt notwendig. ...

Bei dem vorliegenden Buch handelt es sich um eine Neuauflage mit Annotierungen der Autorin. Optisch finde ich es gelungen, die Notes der Autorin finde ich nett, aber für mich nicht unbedingt notwendig. Dies ist der zweite Teil der „Fake Dates“- Reihe, kann aber problemlos unabhängig gelesen werden.

Da ich die Bücher der Autorin sehr gerne lese, war ich von diesem Buch erstmal etwas „überrascht“. Das Buch ist eher ernst, teilweise schon fast traurig. Es gibt durchaus Situationskomik, jedoch ist der Grundton ein anderer. Die Protagonistin ist auf der Suche nach sich selbst und arbeitet so manches Thema auf – vielleicht sogar etwas zu viele Themen. Im Gegensatz zu anderen Bücher der Autorin, gibt es eine Protagonistin, mit der ich erst nach längerer Zeit warum wurde. Auch Marius als Love-Interesst ist nett, aber kann mich nicht absolut überzeugen. Er ist sehr nett und tut Mara sicher gut, aber wäre er nur kurz in ihrem Leben gewesen, wäre das für mich auch in Ordnung gewesen. Im Gegensatz zu sonstigen Büchern der Autorin spielt Lovestory meiner Meinung nach eine eher untergeordnete Rolle.


Ich habe das Buch sehr gerne gelesen, jedoch fehlte mir etwas die Romantik. Daher gibt es nicht die volle Punktzahl.

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Veröffentlicht am 06.01.2025

Eine gelungene Fortsetzung

House of Destiny (Packende Fortsetzung der dystopischen Fantasysaga)
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Nach dem überraschenden Ende des ersten Teils habe ich mich auf die Fortsetzung sehr gefreut.
Das Handlungstempo und der Spannungsbogen bleiben hoch. Der Schreibstil ist wie bereits im ersten Teil bildhaft, ...

Nach dem überraschenden Ende des ersten Teils habe ich mich auf die Fortsetzung sehr gefreut.
Das Handlungstempo und der Spannungsbogen bleiben hoch. Der Schreibstil ist wie bereits im ersten Teil bildhaft, kurzweilig. So wird auch der zweite Teil der Saga zum Pageturner.
Der Fokus liegt nun zu einem auf die Besetzung des Planeten und die Folgen die sich daraus für die Menschheit ergeben. Die Protagonistin ist geplagt von Selbstvorwürfen und Schuldgefühlen. Zudem entwickelt sich die Beziehung zu Minas weiter, auch wenn sie viele Fragen aufwirft. Die Nebenfiguren spielen weiterhin wichtige Rollen und wachsen in diesen.
Dass ich hier nicht die volle Punktzahl vergebe liegt hauptsächlich am letzten Drittel. Die als Setting angekündigten Zeitspiele treten da erst in Erscheinung und sind tatsächlich sehr schnell abgehandelt. Diese erinnern sehr stark an „Panem“. Es gibt Tribut von unterschiedlichen Planeten die sich in Prüfungen gegenseitig ausstechen müssen um die Obrigkeit zu unterhalten. Verglichen mit dem, was im Plot schon geschehen ist, fand ich die Prüfungen nicht besonders spannend oder emotional. Und wie in Panem auch, hängt die Protagonistin zwischen der Jugendliebe und dem Mann der Gegenwart. Desweiteren stört mich wie sich Aves Persönlichkeit im letzten Teil entwickelt. Sie hängt schon fast krankhaft an ihrer Jugendliebe, der ihre Zuneigung nicht verdient. Infolgedessen begeht sie einen furchtbaren Verrat, den ich in keiner Weise nachvollziehen oder entschuldigen kann. Hierfür muss es im dritten Teil schon eine großartige Begründung geben.
Das Buch lässt sich hervorragend lesen und lässt einen mit einen Cliffhanger zurück.

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Veröffentlicht am 11.08.2024

Düster, aber sehr spannend

Maybrick und die Toten vom East End
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Schon das Cover strahlt eine gewisse Düsterheit aus und dem Leser wird schnell klar, dass dieser Kriminalroman nichts für Zartbesaitete ist.
Die schrecklichen Morde und die begrenzten Möglichkeiten der ...

Schon das Cover strahlt eine gewisse Düsterheit aus und dem Leser wird schnell klar, dass dieser Kriminalroman nichts für Zartbesaitete ist.
Die schrecklichen Morde und die begrenzten Möglichkeiten der Polizei schockieren einen. Eine Verbindung zu dem größten Serienmörder Londons drängt sich einen auf und man wird schnell von der Handlung gepackt.

Das Setting wird gut geschildert, so dass man sich direkt in die Slums von London denken kann. Außer den Morden erfährt man auch so einiges zum Thema Bandenkriminalität und wie hart das Leben in den Arbeitervierteln damals war.

Die Protagonisten gefallen mir sehr gut, besonders Maybrick mit seiner charmanten Art und der Bereitschaft, sich dem Grauen zu stellen. Die Akteure sind sehr unterschiedlich, was dem Buch einen eigenen Charakter verleiht. Sehr gut gefällt mir auch, dass die Handlung aus wechselnden Blickwinkeln geschrieben ist. Dadurch erhalten sowohl die Charaktere als auch die Handlung viel Tiefgang. Die Kombination aus Ermittler und Arzt kennt man schon und die beiden sind wohl an das große Ermittler-Duo Englands angelehnt, wenn auch mit vertauschten Charaktereigenschaften.

Da dies das erste Buch ist, das ich von der Autorin lese, musste ich mich an den Schreibstil erst ein wenig gewöhnen. An manchen Stellen war er für mein Empfinden etwas zu ausführlich, besonders die Vielzahl der Personen. Jedoch kann es durchaus sein, dass diese bei einer eventuellen Fortsetzung noch benötigt werden.

Die Geschichte packt einen aufgrund der Spannung sehr schnell und lässt sich entsprechend gut lesen. Bis zum Ende blieb für mich unklar, wer der Mörder ist.
Wer historische Kriminalromane mag, wird „Maybrick & Die Toten von East End“ lieben.

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