8 Jahre nach Origin ist endlich der nächste Robert Langdon-Roman erschienen. Bisher die grösste Lücke zwischen zwei Büchern. Dan Brown liefert denn auch das mindeste, was man erwarten durfte: einen soliden ...
8 Jahre nach Origin ist endlich der nächste Robert Langdon-Roman erschienen. Bisher die grösste Lücke zwischen zwei Büchern. Dan Brown liefert denn auch das mindeste, was man erwarten durfte: einen soliden Thriller. Aber leider nicht mehr als das.
Die Figuren sind in bewährter Manier konzipiert und das Buch ist spannend von Anfang bis Ende. Eine recht unerwartete Wendung gegen Schluss hat mir auch sehr gut gefallen. Leider zieht sich das Buch nach der Wendung noch etwas lange hin. Zudem fehlt mir das gewisse Etwas. Z.B. ein episches symbolologisches Rätsel wie in den ersten 4 Langdon-Romanen. So was hätte dem Buch gut getan. Dafür hätte sonst da und dort etwas gekürzt werden können.
Insgesamt hatte ich nach 8 Jahren noch etwas mehr erwartet. Brown selber hatte zugegeben, dass die Pause lang war, man nach der Lektüre des neuen Buches aber verstehen würde, warum. Das ist bei mir leider nicht der Fall. Ja, das Thema menschliches Bewusstsein ist komplex. Doch rechtfertigt das für mich die Wartezeit nicht ganz.
Das Thema und die Geschichte sind packend. Leider lässt die Spannung auf sich warten. Die ersten zwei Drittel sind recht langatmig und zäh, und ich musste mich etwas durchkämpfen. Danach wird es aber spannend, ...
Das Thema und die Geschichte sind packend. Leider lässt die Spannung auf sich warten. Die ersten zwei Drittel sind recht langatmig und zäh, und ich musste mich etwas durchkämpfen. Danach wird es aber spannend, und man wird für die anfängliche Mühe doch noch belohnt.
1 - 2 Nebenstränge und damit vielleicht 200 Seiten weniger hätten dem Buch sehr gut getan. Insgesamt aber ein solider Thriller, wie man ihn von Tom Clancy erwartet.
Einen weiteren Abzug muss ich bei dieser Ausgabe für die Schriftgrösse machen. Die ist wirklich eine Frechheit. Das war das erste Buch, bei dem ich Mühe mit dem Lesen hatte. Und ich bin immerhin erst Mitte 40.
Von dem Buch hatte ich schon viel gehört. Dazu gekommen bin ich aber eher zufällig. Unverhofft stiess ich auf das Buch und habe es spontan gekauft.
Die Grundidee des Romans fand ich super. Verschiedene, ...
Von dem Buch hatte ich schon viel gehört. Dazu gekommen bin ich aber eher zufällig. Unverhofft stiess ich auf das Buch und habe es spontan gekauft.
Die Grundidee des Romans fand ich super. Verschiedene, scheinbar zuammenhangslose aber dennoch benuruhigende Dinge ereignen sich auf der ganzen Welt. Und ein Team von Wissenschaftlern macht sich an die Ergründung der Phänomene.
Die Umsetzung hingegen war durchzogen.
Die ersten zwei Drittel waren inhaltlich interessant aber dafür sehr langatmig. Dadurch hat mich die Geschichte anfangs nicht gepackt, und ich musste mich mehrmals zwingen, weiterzulesen. Wahrscheinlich hätte es dem Buch gut getan, von den fast 1000 Seiten einiges rauszukürzen.
Das letzte Drittel war dafür richtig spannend. Hier fiel es mir plötzlich schwer, das Buch wegzulegen. Inhaltlich hingegen enttäuschte mich das letzte Drittel. Die Beweggründe bzw. das Schicksal einiger Figuren war so gar nicht das, was ich erwartet hatte. Für meinen Geschmack gab es zuviel Verwüstung für eine erstaunlich lapidare Auflösung der Lage, welche dieses dicken Wälzers nicht so richtig würdig war.
Bücher die mir gefallen, lese ich grundsätzlich mehrmals. Bei diesem wage ich aber zu bezweifeln, ob ich es nochmals zur Hand nehme.