Cover-Bild Lieber solo als allein
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11,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Tinte & Feder
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: allgemein und literarisch
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Seitenzahl: 320
  • Ersterscheinung: 08.04.2025
  • ISBN: 9782496717723
Tessa Hennig

Lieber solo als allein

Heiraten auf Italienisch: Chaos, Herausforderungen und unerwartete Chancen für drei starke Frauen. Der neue Roman von SPIEGEL-Bestsellerautorin Tessa Hennig

Leonie hat gerade ihr Touristikstudium beendet und fiebert der Traumhochzeit mit Luca entgegen. Gefeiert wird im Herzen Italiens, in Perugia, wo Lucas Eltern ein Hotel betreiben. Auch Gabriele lässt sich den großen Tag ihrer Enkelin nicht entgehen – es ist das erste Mal seit dem Tod ihres Mannes, dass sie sich wieder hinauswagt ins Leben. Das ist schwer, aber auch ganz schön prickelnd, vor allem, als sie in Italien dem charmant-knarzigen Reiseführer Francesco begegnet.

Leonies Eltern, Katrin und Oliver, sind seit Jahren getrennt. Nun sitzen sie auf dem Weg zur Hochzeit im gleichen Flieger. Und eigentlich fühlt sich das gar nicht so schlecht an.

Alle Zeichen scheinen auf Grün zu stehen, doch dann beginnt nicht nur die Fassade des Hotels zu bröckeln, denn italienische Hochzeiten haben ganz eigene Gesetze …

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 15.04.2025

Unterhaltsame Beziehungskomödie in Bella Italia

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Leonie ist gerade überglücklich, sie hat ihr Touristik Studium erfolgreich beendet und dabei auch ihren Traummann Lucca getroffen. Die beiden jungen Leute wollen nun heiraten, eine Traumhochzeit ganz romantisch, ...

Leonie ist gerade überglücklich, sie hat ihr Touristik Studium erfolgreich beendet und dabei auch ihren Traummann Lucca getroffen. Die beiden jungen Leute wollen nun heiraten, eine Traumhochzeit ganz romantisch, in Luccas Heimatstadt Perugia in Bella Italia, ist geplant. Wie praktisch das Luccas Eltern dort ein hübsches kleines Hotel besitzen und dort alle Familienmitglieder zusammenkommen können. Leonies verwitwete Oma Gabriele muss dafür aber erst einmal ihre Komfortzone verlassen und auch ihre mittlerweile getrennten Eltern, die natürlich beide zur Hochzeit geladen sind, müssen über ihren Schatten springen. Wird das alles so klappen wie es sich Leonie erträumt hat?

Eine Traumhochzeit in Bella Italia, das ist in Tessa Hennigs Roman “Lieber solo als allein” das grosse Vorhaben! Die Meinungen dazu, sind in der Familie ehr gemischt, von Begeisterung bis zur Abneigung, es gibt alle Facetten. Diese Befindlichkeiten betreffen aber mehr die eigenen Probleme und Gefühle aller Beteiligten. Die Autorin holt verborgene Gefühle und Geheimnisse aller Betroffenen gnadenlos aus ihrem Versteck. Es macht Spaß all diese Verwirrungen und kleinen familiären Katastrophen zu beobachten. Die Wahrheit kommt immer ans Licht, nachgeholfen mit Humor, ein wenig Verständnis, Vertrauen oder auch Liebe lässt sich das meiste Problem ja meist lösen. Doch es bleibt "complicated" bis zum Schluss! Der flotte gefühlvolle Schreibstil, die herrliche Beschreibung der Gegend und das italienische Ambiente sorgen für ein wunderbares Lesegefühl. “Love is in the Air”, Liebe bewältigt trotz vieler Hindernisse alle Schwierigkeiten ;).

Mein Fazit:
Ein herrlicher Sommerroman, der Lust auf Bella Italia macht. Besonders gerne mag ich hier den Humor, sowie das chaotische Drama. Ein perfektes Urlaubsbuch, am besten in italienischen Gefilden gelesen, oder für eine Kopfreise auf Balkonien geeignet.

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Veröffentlicht am 20.10.2025

Warmherzige Familienkomödie

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Wir befinden uns in Perugia, wo Leonie und Luca, nachdem sie sich in München kennen- und lieben gelernt haben, ihre Hochzeit vorbereiten . Während sich rund um die Vorbereitungen kleine ( oder teilweise ...

Wir befinden uns in Perugia, wo Leonie und Luca, nachdem sie sich in München kennen- und lieben gelernt haben, ihre Hochzeit vorbereiten . Während sich rund um die Vorbereitungen kleine ( oder teilweise auch etwas größere) Katastrophen ankündigen, nehmen auch die Leben der Hochzeitsgäste unerwartete Wendungen, die nochmal einen ganz speziellen Touch in die Geschichte bringen.
Der Schreibstil mit dem die Geschichte von drei Generationen von Frauen, die lernen, was es bedeutet, allein, aber nicht einsam zu sein, erzählt wird, ist wunderbar leicht und humorvoll.
So entfaltet sich ein sommerlicher (man kann es genauso auch das ganze Jahr über lesen, aber die Atmosphäre im Buch ist eben eher sommerlich) Roman über den Mut zur Veränderung und die Kunst, das Glück in sich selbst zu finden.
Und auch wenn es für mich teilweise schon sehr vorhersehbar war, würde ich es mit seiner charmanten, atmosphärisch wirklich tollen Art als ideal für Leserinnen und Leser, die Geschichten über Familie, Liebe und Neuanfänge schätzen, einordnen.

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Veröffentlicht am 11.05.2025

Die Sache mit der Liebe

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Leonie und Luca möchten in Italien, dem Heimatland von Luca, heiraten. Für die Hochzeit reist die Familie von Leonie an. Die besteht aus ihrer Großmutter Gabriele und ihren Eltern, Oliver und Katrin. Für ...

Leonie und Luca möchten in Italien, dem Heimatland von Luca, heiraten. Für die Hochzeit reist die Familie von Leonie an. Die besteht aus ihrer Großmutter Gabriele und ihren Eltern, Oliver und Katrin. Für die drei ist die Sache nicht so einfach, denn Gabriele ist lange nicht mehr verreist und Katrin und Oliver sind getrennt.

Die meisten Charaktere in diesem Buch haben mir gut gefallen. Sie sind herzlich und symphatisch, und vor allem authentisch. Es gibt nicht nur schöne Momente, sondern auch chaotische und ernste, was die Protagonisten realistisch macht.
Die Handlung ist unterhaltsam, plätschert aber auch vor sich her. Alle drei Frauen suchen die Liebe, manchmal funkt es sofort und manchmal braucht es mehrere Anläufe. Perugia bietet eine schöne Kulisse und der italienische Flair kommt beim Leser an. Anfangs ist alles perfekt, doch manchmal ist es nicht so, wie es auf den ersten Blick scheint.
Der Schreibstil ist leicht und angenehm. Und da die Geschichte aus den Perspektiven der Frauen erzählt wird, kann man sich gut in sie hineinversetzen.
Das Cover finde ich zwar süß und passend, es trifft aber nicht wirklich meinen Geschmack.
Die Geschichte ist empfehlenswert für jeden, der einen unterhaltsamen Familienroman sucht, der in Italien spielt. Es gibt etwas Drama, einen guten Humor und gelungene Charaktere.

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Veröffentlicht am 09.05.2025

Liebe ist zeitlos

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Fast hätte ich mir dieses Buch entgehen lassen, da mich das Cover nicht wirklich angesprochen hat. Natürlich sagt das Cover wenig über die Qualität des Inhalts aus, aber es ist eben oft das erste, das ...

Fast hätte ich mir dieses Buch entgehen lassen, da mich das Cover nicht wirklich angesprochen hat. Natürlich sagt das Cover wenig über die Qualität des Inhalts aus, aber es ist eben oft das erste, das man bei einem Buch wahrnimmt. Aber wie heißt es so schön: "never judge a book by its cover".
Der Klappentext versprach einen humorvollen Frauenroman, mit ganz viel italienischem Flair und einigen Irrungen und Wirrungen. Und um es kurz zu machen, genau das hat das Buch auch geliefert. Wobei ich nach Beendigung des Buches den Titel nicht ganz passend finde. Ich finde ihn interessant und vielschichtig, denn man kann ihn auf verschiedene Arten interpretieren und mir ist auch bewusst, auf welche Passage im Buch er sich bezieht. Aber alles in allem finde ich ihn für die Gesamtgeschichte einfach nicht stimmig.
Die drei Protagonistinnen, Gabriele, Katrin und Leonie, haben mir sehr gut gefallen. Alle drei sind starke Frauen, aber keine von ihnen ist perfekt. Ganz im Gegenteil, jede von ihnen hat ihre kleinen Fehler und Makel. Und wie nicht anders zu erwarten auf Grund des Altersunterschiedes bei Oma, Mutter und Enkelin, stehen alle drei an einem anderen Punkt in ihrem Leben. Im Laufe des Buches machen auch alle drei eine Entwicklung durch, hinterfragen ihr Leben und die Entscheidungen, die sie getroffen haben bzw. dabei sind zu treffen. Dies verleiht dem Buch eine gewisse Tiefe und hebt es ab von seichter Urlaubslektüre.
Trotzdem kommt das Urlaubsgefühl nicht zu kurz. Auch dies wenig verwunderlich, spielt doch der Hauptteil der Handlung in der malerischen Kulisse Umbriens, vornehmlich in Assisi und Perugia. Autorin Tessa Hennig nimmt sich viel Zeit dafür die Umgebung und die Landschaft zu beschreiben. Dies schafft sie aber ohne, dass der Roman langatmig oder langweilig wird. Die detaillierten Beschreibungen fügen sich perfekt in den Rahmen der Handlung und man hat beim Lesen fast das Gefühl die Sonne auf der Haut zu spüren. Am liebsten hätte ich während dem Lesen meine Koffer gepackt und hätte mich auf den Weg nach Umbrien gemacht. Leider stand mir diese Möglichkeit nicht offen und so durfte ich zumindest in Gedanken durch die engen Gassen schlendern.
So komisch es auch vielleicht klingen mag, aber die Handlung des Buches ist leider auch der größte Schwachpunkt. Es gibt im Großen und Ganzen wenig Überraschendes und bereits von Anfang an weiß man mehr oder weniger, wohin die Reise gehen wird. Wie in diesem Genre üblich, wird das eine oder andere Missverständnis eingebaut, um ein wenig künstliche Spannung zu erzeugen. Zusammenfassend fand ich die Handlung okay, aber mehr auch nicht. Es plätschert den Großteil der Zeit einfach nur so dahin.
Die Kapiteleinteilung des Buches, ja für manche Leserinnen und Leser ist dies ein wichtiges Kriterium, empfand ich als sehr stimmig. Auch dem Schreibstil von Tessa Henning konnte ich viel abgewinnen. Die teilweise spritzigen und humorvollen Dialoge haben die Geschichte aufgelockert.
Trotz des einen oder anderen Mankos muss ich sagen, dass ich mich gut unterhalten gefühlt habe. Das ideale Buch, um durch die Gässchen von Italien zu streifen und die Seele baumeln zu lassen.

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Veröffentlicht am 20.04.2025

Lieber solo als allein

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Inhalt siehe Klappentext.
Ich habe nun schon einige Bücher von Tessa Hennig (auch als Tara Haigh) gelesen und freue mich immer, wenn ich mit der Autorin in ein anderes Land reisen kann. In Italien war ...

Inhalt siehe Klappentext.
Ich habe nun schon einige Bücher von Tessa Hennig (auch als Tara Haigh) gelesen und freue mich immer, wenn ich mit der Autorin in ein anderes Land reisen kann. In Italien war ich schon, aber Perugia kenne ich nicht; die Beschreibungen der Örtlichkeiten und Menschen gefällt mir gut, kann man sich gut vorstellen. In „Lieber solo als allein“ sind es gleich 3 Frauen einer Familie, 3 Generationen, die gewollt oder unbewusst auf den Spuren der Liebe wandeln. Leonie, gerade fertig mit ihrem Touristikstudium, steht vor der Hochzeit mit Hotelsprössling Luca - leider entpuppt sich das Familienhotel in Italien nicht als Traumlocation, sondern als Faß ohne Boden und Vater Carlo sucht einen Nachfolger, am besten gut situiert. Mutter Katrin ist schon seit längerem getrennt von Leonies Vater Oliver, sie liebte Job und Karriere mehr als ihren Mann - nun flirtet er offen vor ihren Augen mit einer Anderen und Katrin kömpft zudem gegen ihre nicht besonders helle Kollegin an. Ein krasser Schnitt vom Chef und ein durchgehendes Pferd lassen den Leser den Atem anhalten und Oliver und Katrin neue (oder alte) Wege betreten. Und was macht Oma Gabriele, die ihren Helmut sehr vermisst? Setzt sich in die Bahn, reist zur Hochzeit der Enkelin und stellt fest, in anderen Ländern gibt es auch ältere Herren, die durchaus sehr kommunikativ und unterhaltsam sind. Jede der Frauen scheint auf ihre Art die Zeit in Perugia zu genießen und man könnte so einfach eine große glückliche Hoteliers-Familie werden, wären da nicht einige winzige Details, wie ständig wiederkehrende Termine an bestimmten Wochentagen, über die niemand spricht, ebenso, wie verschwiegene Schönheitsfehler am, im, vermutlich auch auf und unterm Hotel. Über manche Dinge spricht man einfach nicht, da bleibt man stockkonservativ und kein bisschen tolerant - leider! Es könnte so viel Ärger vermieden werden, aber bitte… Gelungene Unterhaltung in einer schön beschriebenen Gegend, manchen Reaktionen scheinen übertrieben oder unbedacht, auch etwas vorhersehbar - vielleicht muss es einfach so sein. Von mir bekommen die starken Frauen 4 Sterne (ich hätte so Manchem in diesem Roman die Meinung gesagt!).

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