Profilbild von Deichgraefin

Deichgraefin

Lesejury Star
offline

Deichgraefin ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit Deichgraefin über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 01.05.2025

Brasilianische Familie

Die Stimmen des Yucumã
0



Die Stimme des Yukomã

ist ein stimmungsvoller Roman der brasilianischen Schriftstellerin Morgana Kretzmann.
Es ist eine beeindruckende Literatur. Mit großartige Landschaftsschilderung.

Es geht um den ...



Die Stimme des Yukomã

ist ein stimmungsvoller Roman der brasilianischen Schriftstellerin Morgana Kretzmann.
Es ist eine beeindruckende Literatur. Mit großartige Landschaftsschilderung.

Es geht um den Erhalt des Tunvo . Nationalpark.
Drei Frauen, die eigentlich keine Freunde sind, tun sich zusammen.
Olga hat bei ihrer Arbeit Dokumente gefunden, das korrupte Politiker, den Park vernichten wollen. Sie schickt das an eine überregionale Zeitung.
Sie ist da in Lebensgefahr.
Die Autorin versteht es gut die Dramatik ins Bild zu setzen.
Nebenbei lässt sie die Flora und Fauna des Parks gut erkennen.
Ich wurde von der Autorin in das Geschehen gezogen.
Es ist ein wunderbares Buch, das ich gerne empfehlen kann.




Veröffentlicht am 20.04.2025

Guter Stil

Die Sprache meines Bruders
0



Der Roman, Die Sprache meines Bruders, der Schriftstellerin Gesa Olkusz ist ein besinnliches Werk.

Die Autorin schreibt mit spritzigem und gleichfalls auch ruhigem Ton.
Zwei Brüder waren mit ihrer ...



Der Roman, Die Sprache meines Bruders, der Schriftstellerin Gesa Olkusz ist ein besinnliches Werk.

Die Autorin schreibt mit spritzigem und gleichfalls auch ruhigem Ton.
Zwei Brüder waren mit ihrer Mutter nach Amerika ausgewandert. Leider haben sie nicht richtig Fuß gefasst.
Von der Mutter erfahren wir nur aus den Erinnerungen. Es ist ein ernstes Buch, das gefällt.
Der Roman ist der Autorin gut gelungen.

Veröffentlicht am 19.04.2025

Zwei Liebesgeschichten

Maikäferjahre
0



Maikäuferjahre ist ein spannender Roman der Schriftstellerin Sarah Höflich.
Mit Gefühl und klarer Stimme erzählt sie von den Zwillingen Tristan und Annie Baumgartner.
Das letzte Jahr der Naziherrschaft ...



Maikäuferjahre ist ein spannender Roman der Schriftstellerin Sarah Höflich.
Mit Gefühl und klarer Stimme erzählt sie von den Zwillingen Tristan und Annie Baumgartner.
Das letzte Jahr der Naziherrschaft ist eine ereignisreiche Zeit.
Annies Mann ist Soldat, sie hat schon länger nichts mehr von ihm gehört. Sie bekommt eine kleine Tochter.
Tristan ist Pilot und wird in England abgeschossen. Er und die Krankenschwester Rosalie verlieben sich.
Der Vater ist Geiger und auch Annie spielt Geige. Dann wird Dresden bombardiert und Annie und ihre Tochter werden von dem Juden Adam gerettet. Es beginnt eine beschwerliche Reise bis zu einem österreichischen Dorf, in dem ihre Schwiegereltern wohnen.
Kurz nach dem Krieg wird Adam da sehr angefeindet. In England geht es Tristan auch nicht besser, er wird als Kraut beschimpft und massiv bedroht.
Die beiden Geschichten um Annie und Tristan wechseln sich ab.
Das hat die Autorin brillant geschrieben. Die Geschehnisse werden von ihr genau dokumentiert. Die dramatischen Vorkommnisse sind glaubhaft herüber gebracht worden..
Ich war total gefesselt.




Veröffentlicht am 15.04.2025

Familiengeschichte

Wo wir uns treffen
0



Die Britin Anna Hope hat mit ihrem Roman, Wo wir uns treffen, wieder meinen Geschmack getroffen.
Es ist eine Familiengeschichte, die viele Themen angeht. Da ist der Umweltschutz und dann kommt sogar ...



Die Britin Anna Hope hat mit ihrem Roman, Wo wir uns treffen, wieder meinen Geschmack getroffen.
Es ist eine Familiengeschichte, die viele Themen angeht. Da ist der Umweltschutz und dann kommt sogar noch der Sklavenhandel zu Wort.
Anna Hope lässt diese Geschichte rund um die Beerdigung des Besitzer eines gro0en Landhauses stattfinden.
Das Anwesen ist seit sieben Generationen in der Familie Brooke.
Phillip hat sich Jahrelang in Amerika herum getrieben und sich nicht um seine Frau und die drei Kinder gesorgt.
Frannie ist die Erbin, sie hat sich schon jahrelang um das Anwesen gekümmert.
Da die Tochter seiner Geliebten zur Beerdigung kommt, erfahren alle, wie der erste Brooke zu seinem Vermögen gekommen ist.
Das bringt de Familie zum Nachdenken.
Anna Hopre schreibt raffiniert mit viel Gefühl.
Es ist ein spannender Roman, der mich fesseln konnte.
Es ist ein lesenswertes Buch.

Veröffentlicht am 15.04.2025

Ein fesselnder Roman

Beeren pflücken
0



Amanda Peters ist eine Schriftstellerin mit Mi'kmaq- und Siedlerabstammung in Kanada. 

Beerenpflücken ist ihr Debütroman. Das hat sie wunderbar gestaltet. Ihre Protagonisten sind auch Mi'kmaq.
Im Juli ...



Amanda Peters ist eine Schriftstellerin mit Mi'kmaq- und Siedlerabstammung in Kanada. 

Beerenpflücken ist ihr Debütroman. Das hat sie wunderbar gestaltet. Ihre Protagonisten sind auch Mi'kmaq.
Im Juli 1962 fährt eine Familie zum Beerenpflücken um ihren Unterhalt zu verdienen. Alle Arbeiten mit. Die vierjährige Ruthi wird plötzlich vermisst und nicht wiedergefunden.
Die Autorin lässt einmal den jüngsten Sohn Jo erzählt und dann von Norma. Die wächst in einer wohlhabenden Familie auf..
Das geschieht immer abwechselnd und zeigt die Erlebnisse über fünfzig Jahre. Die Autorin hat den Roman mit fesselndem Stil geschrieben. Man erfährt viel von den Indianern und wie sie von den Weißen gesehen werden.
Ich war total gefesselt und ich habe ihn verschlungen. Ich kann das Buch wärmstens empfehlen.
Diese Autorin muss ich mir merken.