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Veröffentlicht am 28.02.2026

Spiegelbild

Lola im Spiegel
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Dieses Buch hat mich auf eine ganz leise, aber sehr intensive Weise berührt. Die Geschichte des namenlosen Mädchens, das mit seiner Mutter im Verborgenen lebt, ist traurig, düster und gleichzeitig voller ...

Dieses Buch hat mich auf eine ganz leise, aber sehr intensive Weise berührt. Die Geschichte des namenlosen Mädchens, das mit seiner Mutter im Verborgenen lebt, ist traurig, düster und gleichzeitig voller Sehnsucht nach einem besseren Leben. Trotz aller Härte gibt es immer wieder kleine Momente von Hoffnung, besonders durch ihren Traum, Künstlerin zu werden und die zarte Verbindung zu dem Jungen auf der anderen Flussseite.

Richtig besonders fand ich die emotionale Tiefe und die Zeichnungen am Anfang jedes Kapitels. Sie passen wunderbar zur Geschichte und machen das Buch noch persönlicher.

„Lola im Spiegel“ ist kein leichtes, aber ein sehr bewegendes Buch, das noch lange nachhallt. Traurig, schön und irgendwie hoffnungsvoll zugleich.
Es geht um Liebe, Identität, Schuld, Schicksal und die Frage, ob man seiner Vergangenheit entkommen kann. Vor allem aber geht es darum, was wir sehen, wenn wir in den Spiegel schauen: nicht nur, wer wir sind, sondern auch, wer wir sein könnten.

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Veröffentlicht am 01.11.2025

Ich freue mich schon auf Dezember!

Rauhnächte – Reguliere dein Nervensystem und schaffe die Basis für persönliches Wachstum
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Ich wollte mich schon seit Jahren einmal richtig mit den Rauhnächten beschäftigen, habe es aber nie getan. Dieses Jahr ist es endlich so weit und ich freue mich total darauf, die Rituale ab Dezember durchzuführen ...

Ich wollte mich schon seit Jahren einmal richtig mit den Rauhnächten beschäftigen, habe es aber nie getan. Dieses Jahr ist es endlich so weit und ich freue mich total darauf, die Rituale ab Dezember durchzuführen und erhoffe mir davon, innerlich zur Ruhe zu kommen.

Besonders schön finde ich, dass die Autorin auch die sogenannten Sperrnächte einbezieht, um wirklich einen ganzheitlichen Reset zu ermöglichen. Ihre feinfühlige Art und die achtsame Sprache im Buch machen es leicht, sich fallen zu lassen und auf die eigene innere Reise zu gehen.

Ein wunderbares Geschenk an sich selbst oder an liebe Menschen, die in der hektischen Weihnachtszeit etwas Entschleunigung und Wärme brauchen.

Außerdem sieht das Buch auch wunderschön im Regal aus und hat die perfekte Größe. Ich liebe alles an dem Buch und kann es kaum erwarten loszulegen.

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Veröffentlicht am 09.10.2025

Wissenschaft und Humor

Aus! Die Wissenschaft vom Ende
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Ich habe vorher noch nie ein Buch von den Science Busters gelesen und will jetzt direkt das nächste. Dieses Buch ist einfach genial, super interessant und trotzdem witzig verpackt.

Es geht um das Ende ...

Ich habe vorher noch nie ein Buch von den Science Busters gelesen und will jetzt direkt das nächste. Dieses Buch ist einfach genial, super interessant und trotzdem witzig verpackt.

Es geht um das Ende von allem: vom Universum, vom Leben, von Dingen, die einfach nicht aufhören wollen. Die Science Busters schaffen es, selbst schwere Themen leicht und unterhaltsam zu erklären, ohne dass es langweilig wird. Man lernt wirklich viel, lacht aber gleichzeitig über die absurden Beispiele und den trockenen Humor, der sich durch das ganze Buch zieht.

Ich mochte besonders, wie locker die Wissenschaft hier rüberkommt. Es fühlt sich eher an wie ein spannendes Gespräch mit Freunden, die zufällig Physiker, Biologen und Kabarettisten in einem sind.

Fazit: Klug, witzig und überraschend zugänglich. Ein Buch, das man nicht nur liest, sondern mit einem breiten Grinsen beendet.

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Veröffentlicht am 13.05.2025

Berührend

Als ich dich traf
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Das Buch hat mich emotional total mitgenommen. Schon die Grundidee hat mich sofort neugierig gemacht: Daphne bekommt für jeden Mann, den sie trifft, einen Zettel mit seinem Namen und der Dauer ihrer Beziehung. ...

Das Buch hat mich emotional total mitgenommen. Schon die Grundidee hat mich sofort neugierig gemacht: Daphne bekommt für jeden Mann, den sie trifft, einen Zettel mit seinem Namen und der Dauer ihrer Beziehung. Mal sind es nur ein paar Tage, mal Wochen oder Monate. Ich fand das so spannend und gleichzeitig auch traurig. Wie lebt man, wenn man immer weiß, wann etwas endet?

Der Schreibstil hat mich richtig reingezogen. Leicht, gefühlvoll und trotzdem tiefgründig. Ich habe mit Daphne mitgefühlt, gelacht, gehofft und manchmal auch einen Kloß im Hals gehabt. Es war nie langweilig, ich wollte ständig wissen, wie es weitergeht. Und dann kam der Moment mit dem Zettel, auf dem nur ein Name stand: Jake. Keine Zahl. Keine Zeit. Nur ein Name. Und ab da ging das Kopfkino bei mir so richtig los.

Ich hatte ziemlich schnell drei Theorien im Kopf, wie das Ganze ausgehen könnte und eine davon hat sich am Ende tatsächlich bewahrheitet. Trotzdem war es keine vorhersehbare Geschichte, sondern eine, die einen auf emotionaler Ebene richtig trifft.

Was mir besonders gefallen hat: Es geht nicht nur um Liebe, sondern auch um Vertrauen, um Angst, um die Einsamkeit zwischen Beziehungen und um die Frage, ob man alles sagen sollte, was man fühlt, selbst wenn es alles verändern könnte.

Mich hat es definitiv berührt.

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Veröffentlicht am 15.04.2025

ein Buch, das nachhallt

Wut und Liebe
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Ich bin durch den Titel und den Klappentext auf das Buch aufmerksam geworden. Von Martin Suter hatte ich vorher noch nichts gelesen, aber dieses Buch hat definitiv Eindruck hinterlassen.

Beim Lesen habe ...

Ich bin durch den Titel und den Klappentext auf das Buch aufmerksam geworden. Von Martin Suter hatte ich vorher noch nichts gelesen, aber dieses Buch hat definitiv Eindruck hinterlassen.

Beim Lesen habe ich mich oft gefragt, wie weit man aus Liebe gehen kann – und ob es Grenzen geben sollte. Manche Entscheidungen der Figuren haben mich bewegt, andere konnte ich kaum nachvollziehen. Besonders dann, wenn der eigene Stolz einfach übergangen wird, nur um jemanden zurückzugewinnen. Das hat mich sehr nachdenklich gemacht.

Am meisten im Gedächtnis geblieben ist mir das letzte Kapitel. Plötzlich wird alles aufgedeckt, und vieles, was man bis dahin geglaubt hat, stellt sich als ganz anders heraus. Dieser Moment, in dem sich das Bild komplett dreht, war für mich besonders stark.

Die Wut war beim Lesen für mich präsenter als die Liebe – unterschwellig, aber deutlich spürbar. Und emotional am nächsten war mir die Figur Betty. Ihre Perspektive war greifbar, ehrlich und hat mich berührt.

Der Schreibstil ist ruhig, klar und angenehm zu lesen. Kein Wort zu viel, nichts übertrieben – einfach gut geschrieben. Ich habe mich durchgehend gut mitgenommen gefühlt.

Das Buch hat mir neue Denkanstöße zum Thema Liebe gegeben – darüber, was sie mit uns macht, wie sie uns verändert und wo vielleicht auch unsere eigenen Grenzen liegen.

Wut und Liebe ist ein Buch voller Emotionen, mit viel Tiefe und überraschenden Wendungen. Es hat mich nicht nur unterhalten, sondern auch nachdenklich zurückgelassen – und das bleibt.

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