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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 08.05.2025

Kein Reiseführer, sondern Berichte über Menschen aus bzw. in London

Lesereise London
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Reinhard Keck bietet sich in seiner Lektüre "Lesereise London" keineswegs als Reiseführer an. An dieser Stelle könnte es zu Missverständnissen kommen.

Stattdessen beschreibt er Menschen, teilweise wie ...

Reinhard Keck bietet sich in seiner Lektüre "Lesereise London" keineswegs als Reiseführer an. An dieser Stelle könnte es zu Missverständnissen kommen.

Stattdessen beschreibt er Menschen, teilweise wie in Interviews, die in London leben.

So berichtet er von einer aus Indien stammenden Gastronomin und überlässt ihr einige Seiten.

Weiter geht es mit Liam, einem Schlipsträger, der alles Angestaute bei Amateurboxen rauslässt.

Keck schreibt zwar oberflächlich von seinem Besuch im Buckingham Palace, aber ansonsten geht es eher wenig um das London, das ich mir als Besucherin wünsche.

Ich hätte neben Tipps und Empfehlungen mehr über Orte erfahren. Hätte gerne von einem Zuwanderer Sachen für uns Besucher erfahren.

Der Schreibstil hat mir nicht sonderlich zugesagt und wenn ich mich für London interessiere, dann nicht für einen Russen, der teure Flaschen aus seinem Getränkeladen nach Hongkong verschifft🤷‍♀️

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Veröffentlicht am 07.05.2025

Gut geschrieben, aber nichts für Radfahrer und absolut unsympathische Protagonistin

1 Jahr, 10 Länder und die Challenge meines Lebens
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Carola Mehltreter beschließt mit einem E-Bike durch Europa zu fahren und an den unterschiedlichsten Orten andere Gläubige zu filmen.

Sie ist bereits stark gläubig und dieser Faktor nimmt einen großen ...

Carola Mehltreter beschließt mit einem E-Bike durch Europa zu fahren und an den unterschiedlichsten Orten andere Gläubige zu filmen.

Sie ist bereits stark gläubig und dieser Faktor nimmt einen großen Teil ein. Ich hatte erwartet, dass sie unterwegs mit Gott in Berührung kommt.

Der andere große Teil ist das Radfahren und die vielen Erfharungen ihrer Gastgeber.

Was mich stört ist, dass sie charakterlich gar nicht meins ist. Das ist natürlich nicht schlimm an sich. Aber ständig wird rumgejammert und geheult. Sie hat einen Platten und heult. Sie hat Heimweh und jammert. Sie ist krank ..und heult.

Viele Strecken legt sie mit Bus, Bahn oder Fähre zurück. Außerdem fährt sie die Strecken nicht am Stück sondern verbringt zwischendurch auch immer wieder Zeit bei der Familie.

Hatte andere Erwartungen.

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Veröffentlicht am 30.04.2025

Hatte mehr erwartet

Der Junge, der Rache schwor
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Kajsa ist Reporterin, frustrierte Ehefrau und gefrustete Mutter. Sie bekommt einen Hinweis und recherchiert über frühere Missbrauchsfälle in Kinderheimen. Dass sie dabei dem Mörder zweier Gemeindemitglieder ...

Kajsa ist Reporterin, frustrierte Ehefrau und gefrustete Mutter. Sie bekommt einen Hinweis und recherchiert über frühere Missbrauchsfälle in Kinderheimen. Dass sie dabei dem Mörder zweier Gemeindemitglieder schneller auf die Schliche kommt, als die Polizei wird sie noch bitter zu spüren bekommen.

Wer den Klappentext gelesen hat, hat 80% des Buches gelesen.
Dahingehend war ich sehr enttäuscht, weil ich dachte, es kommt noch was..
Der Schreibstil ist sehr ausschweifend und die Perspektiven wechseln z.B. zwischen Täter und Kajsa.
Da es sich um Missbrauch handelt, ist es sehr interessant, mehr über den Täter zu erfahren.

Die Spannung bleibt meiner Meinung nach sehr niedrig.
Sympathisch sind mir die Personen ebenfalls nicht.

Hätte mir mehr Handlung, weniger Nebensächlichkeiten und sympathischere Protagonisten gewünscht.

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Veröffentlicht am 17.04.2025

Ganz nett für Einsteiger

ADAC Roadtrips - Mallorca
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Der ADAC stellt in seiner neuen Buchreihe die Insel Mallorca vor.
Dabei schlägt er Etappen vor, die man Nachfahren kann und unterschiedliche Sehenswürdigkeiten oder Restaurants, die auf dem Weg liegen. ...

Der ADAC stellt in seiner neuen Buchreihe die Insel Mallorca vor.
Dabei schlägt er Etappen vor, die man Nachfahren kann und unterschiedliche Sehenswürdigkeiten oder Restaurants, die auf dem Weg liegen.
Nennt mich altmodisch, aber der ADAC ist für mich in erster Linie immer noch ein Automobilclub, der hier Oastrips vorstellt. Somit bin ich iwie davon ausgegangen, dass es sich mehr auf Straßen bezieht. Unterschiedliche Wege, was muss man mit Autos generell beachten auf der Insel, was ist Radfahren oder Wohnmobilen?
Dies wurde weggelassen.
Die Orte kannte ich oft schon, dennoch wurden auch Fotos und QR-Codes eingefügt.
Ich hätte mir hier aber teilweise gerne Eintrittspreise und Öffnungszeiten noch gewünscht. Auch hier wieder was es zu beachten gilt, was für welche Zielgruppen, Tipps, Hinweise etc.

Ich mag es persönlich einfach, mir meine Ausflüge selbst zu gestalten und fand an diesem fertigen Teil wenig Spaß.
Wer noch nie dort war und nicht gerne selbst plant, sollte diese Inselumrung nutzen.

Außerdem habt ihr unseren Wohnort als in den 80ern hängen gebliebenen Ort bezeichnet. Autsch, da hat einer nicht richtig recherchiert.
Ich werde lieber selbst routen planen und Google maps usw. nutzen.

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Veröffentlicht am 16.04.2025

Viel Roman, wenig Krimi

Verdeckte Spuren
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Der Witwer, ehemalige Polizist und trockene Alkoholiker Dr. Beckmann ermittelt trotz seiner Entlassung weiter gegen die Maulwürfe der Polizei.
Er lebt und pendelt zwischen Berlin und Sardinien und hat ...

Der Witwer, ehemalige Polizist und trockene Alkoholiker Dr. Beckmann ermittelt trotz seiner Entlassung weiter gegen die Maulwürfe der Polizei.
Er lebt und pendelt zwischen Berlin und Sardinien und hat sich für die Ermittlungen neben seinem Vertrauten noch den jungen Journalisten David Richter ins Boot geholt.

Das Cover ist sehr schön und bei einer anderen Thematik hätte mir der Schreibstil ebenso gut gefallen.
Für einen Kriminalfall war dieser aber extrem anstrengend, denn mit all den Ausschweifungen um Nichtigkeiten wurde meiner Meinung nach das Thema verfehlt.

Die Insel in Italien wurde extrem schön beschrieben, aber mehrere Kapitel egal ob Berlin oder Sardinien wären hier nicht vonnöten gewesen. (Man kann gerne ausschweifen, aber hier war es wirklich zu krass ).
Ich hätte mir gewünscht, die Schwerpunkte auf den Fall zu verlagern.

Spannung kam erst sehr spät am Ende auf und hielt sich sehr flach.

Der Protagonist hat mich nicht ganz überzeugt, da ich persönlich gefallen an der klassischen "Helden-Figur" finde und Beckmann mir als in Alkohol und Selbstmitleid ertrinkender ohne viel Autorität besitzender Mann erschien.

Sätze wie "Er wunderte sich, als er bemerkte, dass zwei der robusten Spieler Mädchen waren." finde ich nicht mehr zeitgemäß und auch wenn ich nicht besonders auf so etwas achte, hoffe ich, dass ich da nur etwas missverstanden habe.

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