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Veröffentlicht am 17.04.2025

Tolles True-Crime Buch zum gleichnamigen Podcast!

Schwarze Akte
0

Das Buch „Schwarze Akte“ ist das Buch zum gleichnamigen Podcast.

In diesem Buch werden verschiedene Kriminalfälle aus aller Welt dargestellt, ausgeführt und tiefgründig erklärt.
Es handelt sich dort um ...

Das Buch „Schwarze Akte“ ist das Buch zum gleichnamigen Podcast.

In diesem Buch werden verschiedene Kriminalfälle aus aller Welt dargestellt, ausgeführt und tiefgründig erklärt.
Es handelt sich dort um alle möglichen Fälle aus verschiedenen Zeitepochen.

Es werden Fälle wie: Der Kunstraub von Boston, der Fall Hinterkaifeck oder der Fall von Charles Manson und noch viele mehr beschrieben.

Mir hat der Schreibstil und die detaillierte Fallbeschreibung sehr gut gefallen und es wurde auch vieles kritisch hinterfragt.
Man erhält einen guten Einblick in die Fälle und handelnden Personen.

Mein einziges Manko ist, dass obwohl das Buch relativ neu erschienen ist (2023), wurden hauptsächlich ältere Fälle der Jahre 1890-2000 dargestellt.
Ich hätte mir auch den Ein oder Anderen aktuelleren Fall gewünscht.

Zusammenfassend war es ein gutes und informatives Buch und ist für alle True Crime Fans sehr zu empfehlen!

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Veröffentlicht am 14.04.2025

Ein düsterer Clan-Thriller!

Narbensommer #Thriller
7

Der Thriller "Narbensommer" von Chris Dominik ist der zweite Teil seiner Reihe und auch hier tauchen die Kommissare Marc Davids und Zoe Martin sowie weitere bekannte Kollegen in einen neuen düsteren Fall ...

Der Thriller "Narbensommer" von Chris Dominik ist der zweite Teil seiner Reihe und auch hier tauchen die Kommissare Marc Davids und Zoe Martin sowie weitere bekannte Kollegen in einen neuen düsteren Fall ein.

Vor 20 Jahren wurde die Abi-Absolventin Michelle nach der Abi-Feier tot aufgefunden und laut ihrer extremen Verletzungen, worunter einige Wolfsbissen ähneln, wurde ihr Tot als kaltblütiger Mord eingestuft.

Nach all der Zeit kommt es nach den 20 Jahren wieder zu Morden, die das selbe Muster wie bei Michelle aufweisen.
Es werden 2 jungen Prostituierte aus dem Frankfurter Rotlicht-Banden-Millieu aufgefunden.
Auch diese Opfer weisen Wolfsbisse auf.

Doch wer steckt hinter den Morden? Was geschah mit den Mädchen?
Stecken die 2 verfeindeten Clans dahinter? Wer ist dieser Wolf?
Man weis zu Beginn nicht wer der Täter sein könnte oder gar ein Motiv.
Und dann spitzt sich die Lage zu und es ist dringend Aufklärungsbedarf nötig und so ermittelt das Team der AS9 im Falle der brutalen Morde.

Der Schreibstil hat mir wie im ersten Band sehr gut gefallen.
Er war lebendig und sehr detailliert, was es einfach gemacht hat, sich in die Situation und Umgebung hineinversetzen zu können.
Auch die sehr detaillierte Polizeiarbeit und Hintergrundinformationen zum Rotlichtviertel hat mir sehr gut gefallen.
Der Einbezug von Social Media hat die ganze Handlung, die in der heutigen Zeit spielt sehr realistisch gemacht.


Die Charaktere haben mir wie im vorherigen Teil sehr gut gefallen und haben ein rundes Bild in der Geschichte ergeben.
Marc Davids hat leider neben den Ermittlungen mit seinen eigenen Problemen wie Panikattacken zu kämpfen was dem Ganzen eine Tiefe verleiht.
Zoe ist eine unglaublich ehrgeizige und taffe Frau und Ermittlerin und beide passen als Duo hervorragend zusammen und bilden ein tolles Ermittlerteam.

Es ist durchgehend eine Spannung zu spüren und es geschehen unerwartete Wendungen.
Mit dem Ende hätte ich so nicht gerechnet und es hat mir gefallen, dass es nicht so vorhersehbar war .

Jedoch muss man anmerken, dass in dem Buch sehr brutale Morde beschrieben werden, was möglicherweise nichts für Leute ist, die mit solchen Beschreibungen nicht umgehen können.
Mir persönlich waren einige Beschreibungen fast auch zu hart und mir hätte eine deutlich kürzere Beschreibung der Morde auch gereicht, dies ist aber auf jeden Fall geschmackssache.

Zusammenfassend kann ich den spannenden Thriller sehr empfehlen und ich habe schon total Lust auf den dritten Band!

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Veröffentlicht am 09.04.2025

Eine Silvesterparty und Yacht voller Geheimnisse!

Die Yacht
5

Der Thriller "Die Yacht" von Sarah Goodwin hat mir ganz gut gefallen und war spannend.
Ich habe bisher noch kein Buch der Autorin gelesen und war total auf das Buch gespannt.

Das Cover mit der allein ...

Der Thriller "Die Yacht" von Sarah Goodwin hat mir ganz gut gefallen und war spannend.
Ich habe bisher noch kein Buch der Autorin gelesen und war total auf das Buch gespannt.

Das Cover mit der allein im Wasser treibenden Yacht war total mysteriös und hat mich anfangs total angesprochen und auch der Klappentext hat total Lust auf das Buch gemacht.

Das Buch spielt in der Gegenwart einer Silvesterparty, auf der die schon lange befreundeten Charaktere aufeinandertreffen. Doch die Hauptprotagonistin Hannah passt nicht mehr dazu, da sie das Bild einer "reichen" Person nicht verkörpert, da diese aus einfachen Verhältnissen stammt.
Sie fühlt sich auch zunehmend komisch und unerwünscht auf der Party und fragt sich wieso wie überhaupt eingeladen wurde.
Sie ist erfreut am nächsten Tag der Party abreisen zu dürfen, doch dann treibt die Yacht völlig alleine im Meer, ohne Tank oder Kontaktmöglichkeit zur Außenwelt.
Wer hat die Yacht losgebunden, was geschah in der Nacht an Bord und wie wird es weiter gehen?

Der flüssige und lockere Schreibstil hat mir sehr gut gefallen. Es wird aus der Ich-Perspektive von Hannah geschrieben.

Die Charaktere haben ihr Rollenbild auf jeden Fall erfüllt.
Hannah war mir sehr sympathisch und ich mochte sie als Charakter sehr.
Die anderen wie Libby, Maggie und dessen Männer waren mir unglaublich unsympathisch und haben ihr Bild von "reichen, verzogenen und verwöhnten" Charakteren erfüllt. Bei Harry war ich sehr hin und her gerissen und konnte ihn kaum einordnen.

Die Handlung hat mir allgemein sehr gut gefallen, es war meistens durchwegs sehr spannend und eine spannende Atmosphäre geboten. Man hat ständig mit gerätselt, wer hinter dem Allen steckt, wer welche Absichten und Geheimnisse hat und wie es weiter gehen wird.

Jedoch gab es des öfteren auch Stellen, die ein wenig langgezogen waren und nichtunbedingt für die Handlung notwenig waren.
Auch das Ende hat mir nicht so gut gefallen und hätte ich mir ein wenig anders vorgestellt.

Im Gesamten war es jedoch ein sehr solider Thriller und hat Spaß gemacht zu lesen und mit zu rätseln.

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  • Spannung
Veröffentlicht am 29.03.2025

Wen rettet sie?

Die Herzchirurgin
0

Der Thriller"Die Herzchirurgin" von Jack Jordan hat mir gut gefallen.

Es handelt von der Herzchirurgin Anna Jones, welches eines Abends nach Hause kommt und erfährt, dass ihr Sohn entführt und ihre ...

Der Thriller"Die Herzchirurgin" von Jack Jordan hat mir gut gefallen.

Es handelt von der Herzchirurgin Anna Jones, welches eines Abends nach Hause kommt und erfährt, dass ihr Sohn entführt und ihre Nachbarin ermordet wurde.
Sie wird nun erpresst, entweder den Politiker Ahmed Shabir während einer Herzoperation umzubringen oder sie wird ihren Sohn nie wieder lebend sehen.
Wie handelt Anna? Wen rettet sie?

Das Cover hat mich schon direkt gecatched und Interesse geweckt.
Auch der Schreibstil gefällt mir sehr gut. Es wird aus der Perspektive verschiedener Charaktere erzählt, was das Ganze lebendiger macht.
Er erzählt aus der Sicht von Anna (Chirurgin), Rachel (Polizistin) und Margot (Op-Helferin). Alle drei verbindet das Mutter sein.
Deshalb fand ich die Charaktere sehr gut gestaltet, ausgearbeitet und passend.

An manchen Stellen war mir die Handlung ein wenig zu vorhersehbar und das hat ein wenig die Spannung genommen.

Das Ende war leider auch ein bisschen vorhersehbar, da hätte ich mir ein wenig mehr Plots gewünscht.

Aber im Ganzen war es ein sehr spannender Thriller, welchen ich nicht aus der Hand legen wollte und immer wissen wollte wie es weiter geht.

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Veröffentlicht am 09.03.2025

Ein mörderisches Krimifestival!

Die mörderischen Cunninghams. Jeder im Zug ist verdächtig (Die mörderischen Cunninghams 2)
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Der Krimi aus der Reihe „Die mörderischen Cunninghams“ mit dem Titel „Jeder im Zug ist verdächtig“ von Benjamin Stevenson, handelt von dem Schriftsteller Ernest Cunningham, welcher unter dem Druck steht ...

Der Krimi aus der Reihe „Die mörderischen Cunninghams“ mit dem Titel „Jeder im Zug ist verdächtig“ von Benjamin Stevenson, handelt von dem Schriftsteller Ernest Cunningham, welcher unter dem Druck steht nach seinem erfolgreichem Buch nun einen weiteren Teil zu verfassen.
Er folgt seiner Einladung zu einem Krimifestival in einem Langstreckenzug im australischen Outback. Also gefangen in einem Zug mitten im Nirgendwo. Es könnte kaum ein unbehaglicheres Setting geben.
Das Problem ist, dass er nur über Dinge schreiben kann, welche er selbst erlebt. Doch in seinem Leben begegnet man nicht oft Leichen oder Mördern, oder doch?
Es werden auf der Reise 2 Tote entdeckt und nun stellt sich die Frage, wer war es und wem kann man noch vertrauen?
Es gilt nun als Ziel der Autorin/innen den Täter zu ermitteln. Gelingt es ihnen?

Schon das tolle Cover haben mich sehr angesprochen und Lust auf das Buch erweckt.

Für mich war der Schreibstil des Autoren ein wenig gewöhnungsbedürftig, da ich noch nie ein Buch in diese Richtung gelesen habe.
Aber nach einer Zeit hat man sich daran gewöhnt und es war sehr flüssig zu lesen.
Der sehr ironische und humorvolle Schreibstil erzählt aus der Sicht von Ernest Cunningham. Er nimmt einen auf seinen Ermittlungsweg mit und oft fühlt es sich durch den Schreibstil so an, als würde er einen Monolog mit einem führen.

Mich haben auch Anfangs die ganzen Namen der verschiedenen Charaktere durcheinander gebracht, aber die Abbildungen und Auflistung der Personen zu Beginn des Buches haben das Ganze sehr erleichtert und man konnte schnell zurückblättern und nochmal nachlesen/nachschauen. Die Abbildungen haben im Gesamten alles sehr übersichtlich gemacht.

Im Allgemeinen fand ich die Charaktere sehr gut umgesetzt und alle haben eine konkrete Rolle im Buch und der Handlung eingenommen. Auch sein Onkel spielt in diesem Krimi eine bedeutende Rolle.

An einigen Stellen war es für mich ein wenig langgezogen, aber dies hat sich immer relativ schnell gelegt. Es war nicht der aller spannendste Krimi, aber auf jeden fall ein guter Krimi mit viel Humor.
Jedoch fand ich, dass der Krimi in seiner Handlung sehr gut umgesetzt und sehr real gestaltet war und man konnte alles nachvollziehen und sich vorstellen und sogar hinein versetzen.

Das Ende fand ich sehr gut ausgearbeitet, war schlüssig und ich hatte in keinem Moment mit der Person als Täter/Täterin gerechnet. Also gab es sogar einen Überraschungsmoment.

Im Gesamten war es für mich ein toller, humorvoller Krimi mit vielleicht nicht all zu viel Spannung, aber auf jeden Fall zu empfehlen!

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