Nachdenkliche Handlung zum Haustier und sehr spannend
MoribundusDer Autor Armands A. Asimov erzählt in seinem ersten Band Moribundus über eine Hauskatze. Alessa, die Tochter behandelt Garv sehr liebevoll. Der Vater hingegen mag den Kater Garv überhaupt nicht und misshandelt ...
Der Autor Armands A. Asimov erzählt in seinem ersten Band Moribundus über eine Hauskatze. Alessa, die Tochter behandelt Garv sehr liebevoll. Der Vater hingegen mag den Kater Garv überhaupt nicht und misshandelt ihn auf übelste Weise. Als Garv eines Tages zur Kastration zu einem Tierarzt gebracht wird, trifft er auf weitere Leidensgenossen. Mit einer Kurzhaarkatze kommt Garv ins "Gespräch". Diese berichtet ihm über schlimmste Misshandlungen von Haustieren, die es überlebt haben oder eingeschläfert werden mussten. Dann ist Garv dran. Der medizinische Eingriff erfolgt und unter Einfluss der Medikamente sieht Garv "Geisterkatzen". Dies setzt sich auch nach seiner Rückkehr nach Hause weiter fort. Anstatt liebevoll behandelt zu werden, bleibt sein Napf leer und wird nicht mehr gefüllt. Dann kommt die Lebensgefährtin des Vaters von einer Dienstreise zurück. Sie hat eine Katzenallergie, was Garv negativ zu spüren bekommt. Sie behandelt Garv noch übler, als der Vater. Dann geht Garv einen Pakt mit Streuner, dem Anführer der Geisterkatzen ein. Die Handlung nimmt extrem an Spannung auf...
Die Geschichte wird mit deutlicher Sprache erzählt. Mal einfühlsam, mal hart. Die Charakteren sind gut beschrieben. Der Schreibstil ist flüssig und der Leser kommt gut in die Handlung hinein. Die Handlung ist aus Sicht von Garv ein Wechsel zwischen Hoffnung und Aufgabe. Das kommt in den einzelnen Kapiteln sehr gut rüber.
Insgesamt gesehen macht die Handlung nachdenklich, da sie beschreibt, wie der Mensch mit einem Haustier teilweise umgeht.