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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 21.03.2026

Wenn Erinnerungen gefährlich werden…

Remember, Remember - Denn keine Tat ist je vergessen
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Ich weiß gar nicht, wann ich zuletzt ein Buch so schnell durchgesuchtet habe wie Remember, remember von Stefanie Hasse. Wirklich – ich war von der ersten Seite an komplett drin und hab die ganze Zeit mitgefiebert. ...

Ich weiß gar nicht, wann ich zuletzt ein Buch so schnell durchgesuchtet habe wie Remember, remember von Stefanie Hasse. Wirklich – ich war von der ersten Seite an komplett drin und hab die ganze Zeit mitgefiebert. Dieses unterschwellige Gefühl, dass jederzeit etwas eskalieren könnte? Hat mich einfach nicht mehr losgelassen.

Das Setting im Zug fand ich überraschend genial. Ich hätte ehrlich gesagt nicht gedacht, dass eine Geschichte auf so „begrenztem Raum“ so gut funktionieren kann – aber genau das macht die Spannung aus. Man kommt nicht weg, niemand kann entkommen, und dieses Enge-Gefühl überträgt sich total auf einen selbst. Ich hatte beim Lesen richtig dieses „okay, hier stimmt irgendwas ganz und gar nicht“-Vibe.

Was mir besonders gefallen hat: die Dynamik zwischen den Charakteren. Alte Konflikte, unausgesprochene Dinge und diese Mischung aus Misstrauen und Anziehung – das war einfach super packend. Ich liebe solche Konstellationen, bei denen man nie ganz sicher ist, wem man eigentlich vertrauen kann.

Und dann dieser Plottwist… WOW. Ich hab ihn absolut nicht kommen sehen. Wirklich gar nicht. Gleichzeitig muss ich sagen: Er hat mich auch ein bisschen verwirrt zurückgelassen. Ich musste einige Dinge erst sacken lassen und gedanklich sortieren, bis ich wirklich alle Zusammenhänge verstanden habe. Das hat für mich minimal den Lesefluss gebremst – aber ganz ehrlich? Die Überraschung war es trotzdem wert.

Kleine Verwirrung hin oder her – ich konnte das Buch einfach nicht aus der Hand legen und hatte konstant dieses „nur noch ein Kapitel“-Problem (wir kennen es 😅).

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Veröffentlicht am 30.01.2026

Intrigen, Royals & Heist-Spannung pur

Royal Heist
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Royal Heist hat mich ehrlicherweise komplett abgeholt. Die Geschichte ist spannend, clever aufgebaut und hat es geschafft, dass ich permanent mitgefiebert habe. Genau diese Mischung aus raffiniertem Heist, ...

Royal Heist hat mich ehrlicherweise komplett abgeholt. Die Geschichte ist spannend, clever aufgebaut und hat es geschafft, dass ich permanent mitgefiebert habe. Genau diese Mischung aus raffiniertem Heist, Machtspielen und royaler Fassade macht das Buch zu einem echten Pageturner.

Darcy als Protagonistin ist ein absolutes Highlight: intelligent, wandelbar und jederzeit Herrin der Lage – zumindest glaubt man das. Ihre Entscheidungen, ihre innere Zerrissenheit und ihr klarer Blick für Gerechtigkeit haben die Story für mich unglaublich getragen. Die Dynamik innerhalb der Crew war ebenfalls super, weil sie dem Ganzen Tiefe und Teamgefühl gegeben hat.

Die Liebesgeschichte zwischen Tristan und Darcy fand ich bis jetzt gut umgesetzt, auch wenn ich noch nicht sagen würde, dass ich komplett invested bin. Das Knistern ist da, keine Frage, aber für mich braucht es noch Zeit, bis ich wirklich ein Fan der beiden werde. Gleichzeitig passt genau dieses langsame, vorsichtige Annähern perfekt zur Situation und den Geheimnissen, die zwischen ihnen stehen.

Was Royal Heist für mich besonders stark macht, ist die konstante Spannung: Man weiß, dass alles jederzeit kippen kann – und genau das hält einen ans Buch gefesselt. Das Setting, die Intrigen und die unterschwellige Gefahr sorgen dafür, dass man ständig weiterlesen will.

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Veröffentlicht am 09.10.2025

Was für ein episches Ende

Ember King
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Ich habe mich so sehr auf Ember King gefreut und was soll ich sagen: Es hat mich komplett umgehauen! Obwohl es schon eine ganze Weile her war, dass ich Band 1 und 2 gelesen hatte, war ich sofort wieder ...

Ich habe mich so sehr auf Ember King gefreut und was soll ich sagen: Es hat mich komplett umgehauen! Obwohl es schon eine ganze Weile her war, dass ich Band 1 und 2 gelesen hatte, war ich sofort wieder in der Geschichte drin. 

Schon nach den ersten Seiten war dieses Gefühl wieder da – diese Spannung, diese Magie, dieses „Nur-noch-ein-Kapitel“-Gefühl (das dann natürlich in „Ich-lese-das-ganze-Buch-an-einem-Tag“-geendet hat 😅).

Die Story hat mich einfach total gepackt. Es gab so viele Wendungen, so viel Action, aber auch unglaublich emotionale Momente, dass ich das Buch wirklich keine Sekunde aus der Hand legen konnte. Ich war durchgehend angespannt, begeistert, teilweise geschockt – einfach alles auf einmal.

Yessa und Cassim sind beide keine perfekten Helden, aber genau das macht sie so faszinierend. Ihre Entwicklung im Laufe der Reihe, und besonders in diesem Band, war einfach genial. Sie machen Fehler, sie zweifeln, sie wachsen – und das alles fühlt sich so echt an. Ich habe mit ihnen gelitten, gehofft und jedes kleine Stück ihrer Geschichte mitgefühlt.

Auch das Worldbuilding war wieder absolut großartig. Marie Niehoff hat diese Welt so detailreich und atmosphärisch gestaltet, dass man völlig eintaucht – man spürt die Hitze der Flammen, die Gefahr, die überall lauert, und die Hoffnung, die einfach nicht erlöschen will.

Für mich ein würdiger Abschluss einer unfassbar starken Fantasy-Reihe – episch, gefühlvoll und mitreißend bis zur letzten Seite.

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Veröffentlicht am 19.06.2025

Ein Wiedersehen voller Nostalgie (und ein bisschen Chaos)

Dunbridge Academy - Anymore
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Als ich gehört habe, dass es noch ein Buch zur Dunbridge Academy geben wird, war ich sofort Feuer und Flamme! Ich mochte die Reihe damals total gerne – auch wenn sie nicht ganz an meine absoluten Lieblingsbücher ...

Als ich gehört habe, dass es noch ein Buch zur Dunbridge Academy geben wird, war ich sofort Feuer und Flamme! Ich mochte die Reihe damals total gerne – auch wenn sie nicht ganz an meine absoluten Lieblingsbücher von Sarah Sprinz herankommt. Trotzdem war die Vorfreude riesig, wieder in die Welt des schottischen Internats einzutauchen.

Der Einstieg in Anymore war dann allerdings etwas holprig für mich. Es ist einfach schon eine ganze Weile her, seit ich Band 1 bis 3 gelesen habe, und mit den ganzen Namen, Beziehungen und Anspielungen bin ich mehr als einmal durcheinandergekommen. Zum Glück gab’s in der Erstauflage das kleine Jahrbuch als Goodie – das war wirklich Gold wert und hat mir geholfen, wieder reinzukommen!
Auch im weiteren Verlauf hatte ich manchmal Schwierigkeiten mit der Timeline – wann genau was passiert ist und wie das alles mit den anderen Büchern zusammenhängt, war für mich nicht ganz leicht zu durchschauen.

Trotzdem habe ich Anymore wirklich gerne gelesen. Grace und Gideon waren für mich ein spannendes Duo, und die Dynamik zwischen den beiden hat sich schön entwickelt. Besonders emotional waren für mich die kleinen Rückblicke und die Momente, in denen deutlich wurde, wie viel Geschichte zwischen den beiden steckt

Was das Buch für mich besonders gemacht hat, war vor allem das Zurückkehren an die Dunbridge Academy. Dieses Setting, die Atmosphäre und das Gefühl von Internatsleben – das hat mich wieder richtig mitgerissen und nostalgisch gemacht.
Alles in allem ist Anymore für mich ein schöner Abschluss der Reihe. Vielleicht nicht perfekt, aber definitiv mit ganz viel Gefühl, einem vertrauten Setting und Charakteren, die einen nicht so schnell loslassen.

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Veröffentlicht am 20.04.2025

Gute Fortsetzung, nicht mein Favorit

Play Along
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Ich habe mich so sehr auf Band 4 der Windy City-Reihe gefreut – nach Sweet Play, Hard Play und Fair Play war klar, dass auch Play Along auf meiner Must-read-Liste landet! Und ich wurde definitiv nicht ...

Ich habe mich so sehr auf Band 4 der Windy City-Reihe gefreut – nach Sweet Play, Hard Play und Fair Play war klar, dass auch Play Along auf meiner Must-read-Liste landet! Und ich wurde definitiv nicht enttäuscht – auch wenn es nicht ganz mein Lieblingsband der Reihe geworden ist.

Kennedy und Isaiah kennt man ja schon aus Band 3, und ich war super gespannt, wie ihre Geschichte weitergeht. Und wow, der Einstieg? Wild! Sie heiraten direkt in Las Vegas – komplett mit Erinnerungslücken – und entscheiden sich dann, die Ehe „zum Schein“ aufrechtzuerhalten … zumindest bleibt der Zweck am Anfang der Vorwand.

Isaiah hat mich als Protagonist total überzeugt. Ich fand es richtig schön, wie offen er mit seinen Gefühlen umgeht – nicht nur gegenüber Kennedy, sondern auch im Umgang mit seiner Trauer um den Tod seiner Mutter. Das hat ihn für mich unglaublich nahbar und echt gemacht. Das Einzige, was mich gestört hat (und wahrscheinlich der Übersetzung geschuldet ist), war, dass er Kennedy ständig „mein Weib“ nennt … da hab ich kurz gebraucht, um nicht jedes Mal zusammenzuzucken. 😅

Kennedy ist ebenfalls eine richtig starke Protagonistin. Ich mochte ihre toughe Art, ihren Ehrgeiz und wie sie sich in der (oft männerdominierten) Sportwelt behauptet. Dass sie Isaiah so lange auf Abstand hält, war manchmal ein bisschen frustrierend – aber je mehr man über ihre Vergangenheit und ihre Familie erfährt, desto mehr versteht man ihre Zurückhaltung.

Die Chemie zwischen den beiden war auf jeden Fall da – von humorvollen Streitereien über knisternde Momente bis hin zu richtig emotionalen Szenen war alles dabei. Und Liz Tomfordes Schreibstil ist einfach wieder großartig: locker, bildhaft und voller Emotionen.
Play Along hat mich zum Lachen gebracht, zum Seufzen und auch mal ein bisschen traurig gemacht – eine gelungene Mischung, die mich durch die Seiten fliegen ließ!

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